Absagen über die man sich freuen kann.

Über den Sinn und Zweck von Initiativbewerbungen wurde schon viel geschrieben und diskutiert. Viele Bewerber reagieren „gereizt“, wenn wir empfehlen, sich immer wieder und auch wiederholt in Unternehmen vorzustellen. „Steter Tropfen höhlt den Stein“. Sicherlich haben wir Verständnis dafür, wenn Bewerber öfter mal der Mut verlässt, aber sehen Sie es einmal aus unserer Sicht:

Wir schreiben wöchentlich ca. 500 Unternehmen an, um Kandidaten vorzustellen. Und bei diesen Unternehmen handelt es sich meistens nicht um solche, die gerade eine „passgenaue“ Stelle zu besetzen haben. Das tun wir einerseits für Sie als Kandidat von Netzwerk Arbeit, aber auch für uns. Wichtig ist es, zu zeigen, das man da ist und etwas zu bieten hat. Das gilt nicht nur für uns, sondern auch für Sie.

Und auch, wenn Ihre oder unsere Bewerbungen nicht zu diesem Zeitpunkt berücksichtigt werden konnte, wissen Sie nicht, ob diese „in der Tonne“ gelandet ist, oder ordentlich für einen späteren Zeitpunkt archiviert wurde.

Wir erfahren es aber öfters, weil sich oft Gespräche ergeben, auch wenn ein vorgeschlagener Kandidat gerade nicht interessant ist.

Diese Woche stellten wir einen Kandidaten u.a. in einem Unternehmen mit 4.700 Mitarbeitern vor. Und heute erhielten wir die Absage, die aber letztendlich doch Spaß machte und Hoffnung schürt.

Der Text:

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit ……..

Wir möchten Sie darüber in Kenntnis setzen, dass wir im Bereich Personalberatung und -vermittlung ausschließlich mit festen Vertragspartnern („Preferred Supplier List“) kooperiert. Eine Zusammenarbeit ist daher aktuell leider auszuschließen.
Profile nehmen wir grundsätzlich nicht per E-Mail und außerhalb unserer Listung an. Wir lehnen diese damit offiziell ab.

Sie sind bereits als potentielle Agentur für eine künftige Zusammenarbeit bei uns gelistet. Sollte sich in der Zukunft die Option auf eine Zusammenarbeit ergeben, kommen wir auf Sie zu.

Mit freundlichen Grüßen,

Also hat es sich doch irgendwie gelohnt und wir warten ab, was passiert. Und solange nichts passiert, wenden wir uns anderen Unternehmen zu.

Kommentar oder Nachricht zum Beitrag verfassen