Befristung: Kein Ende der Unsicherheit | ZEIT Arbeit

Vier Jahre lang ging Robert Bergmann* immer wieder derselbe Satz durch den Kopf: „Zum Glück hab ich keine Kinder.“ Besonders am Jahresende erleichterte ihn der Gedanke, dass er bloß für sich allein verantwortlich war. Bergmann ist Studienkoordinator an einer Berliner Universität. Er schreibt Verträge für die Dozenten, plant Termine für die Vorlesungen. „Ich wusste immer, dass ich meinen Job gut mache“, sagt er. „Trotzdem hatte ich ständig Angst, arbeitslos zu werden.“

Robert Bergmanns Vertrag war befristet, immer wieder aufs Neue, jeweils für zwölf Monate. Ob sein Vertrag verlängert wurde, entschied die Universität immer erst, wenn der Haushalt für das nächste Jahr feststand. Aus Angst um seinen Job ging Bergmann auch krank zur Arbeit und machte viele Überstunden. Oft erfuhr er erst kurz vor Silvester, ob er im Januar wieder zur Arbeit kommen durfte.

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Quelle: Befristung: Kein Ende der Unsicherheit | ZEIT Arbeit

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