Etwas über die Arbeitszeit

Oft werden wir auf das Thema Arbeitszeit angesprochen und stellen Ihnen zu diesem Thema gerne einige Informationen zur Verfügung:

Die höchstzulässige Arbeitszeit beträgt pro Werktag 8 Stunden und kann um bis zu 2 Stunden / Tag verlängert werden, wenn ein Aussgleich dafür geschaffen wird. Als Werktag gilt auch der Samstag, wodurch es in einigen Bereichen auch noch 48-Stundenwochen gibt.

Sie erkennen, das jeder Tag im Jahr, der nicht ein Sonntag oder ein gesetzlicher, bzw. regionaler Feiertag ist somit als Werktag zählt. Nehmen Sie nun alle Tage des Jahreskalenders, ziehen die Sonn- und Feiertage ab, haben Sie die Werktage ermittelt, die Sie arbeiten können.

I.d.R. spricht man heute aber über eine 40 Stundenwoche oder 37,5 Stundenwoche. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt hierbei in Deutschland 20 Tage, bei einer Fünf-Tage-Woche. Bei einer Sechs-Tage-Woche (der Samstag kann ein Werktag sein) sind es 24 Urlaubstage. Meistens gewähren aber Unternehmen mehr als den gesetzlichen Mindeturlaub. Sehr oft 30 Tage. Alles was sich also innerhalb dieses Rahmens bewegt, kann frei im Arbeitsvertrag vereinbart werden, sofern das Unternehmen nicht Tarifgebunden ist.

Davon betroffen sind auch die Pausen. Nach 6 Stunden muss man Ihnen eine Pause gewähren. Hier kann es so gehalten werden, das Ihnen die Pausenzeit bezahlt wird, oder eben auch nicht.

Die Überstunden sind auch geregelt:
Die höchstzulässige Arbeitszeit inklusive 2 Überstunden beträgt eigentlich 10 Stunden.
Zulässig ist es zu vereinbaren, das mit der Gehaltsvergütung eine bestimmte Anzahl von Überstunden mitvergütet ist. Eigentlich aber werden Überstunden auf einem Zeitkonto gutgeschrieben und das oft mit Überstundenzuschlägen. Von Fall zu Fall werden die Überstunden abgefeiert, oder kommen zur Auszahlung.

Wichtig sind die klar definierten Regelungen des Gesetzgebers. Achten Sie darauf, das alle anderen Vereinbarungen schriftlich erfolgen sollten.

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