Jobsuche: für den Normaltyp

Der Normaltyp unter den Kandidaten ist der, der im Verhältnis gesetzt, dem „Heimwerkertyp“ entspricht. Der Heimwerkertyp und der Normaltyp werden wohl insgesamt 70% der Bewerber sein.

Ihm ist bekannt, er bekommt bis zu 300 Euro im Jahr von der Arbeitsagentur für Bewerbungen erstattet und denkt darüber nach, das er dafür entwedet 300 Bewerbungen per E-Mail versenden kann oder ca. 220 Bewerbungen per Post versenden kann.

Oft entstehen schon Probleme, weil man schon nicht in der Lage ist 220 bis 300 Adressen von Unternehmen zu beschaffen, die eine Stelle ausgeschrieben haben.

In Netzwerken bewegt sich der Normaltyp auch. Er hat eventuell bei Xing oder LinkedIn ein Konto angelegt und auch ein Profil von sich erstellt.

Bei der Arbeitsagentur oder in anderen Jobbörsen ist er natürlich auch angemeldet und hat Suchaufträge angelegt, damit er automatisch passende Stellenangebote zugesandt bekommt, auf die er sich bewerben kann.

Natürlich nutzt er auch die Möglichkeit, sich an einen Personalvermittler zu wenden, der kostenlos vermittelt, falls gerade ein passender Auftrag vorliegt.

Damit ist das Portfolio aber schon weitestgehend ausgeschöpft.

 

Ein Kommentar

  • Dieter

    Herr Schäfer,

    vielen Dank. Sie sprechen die vollkommene Realität aus.

    Dann bin ich wohl ein ganz normaler „Heimwerker-Typ“… denn all das trifft zu!

    Mit wenig Erfolg, obwohl man bei der Streuung genau vom Gegenteil ausgehen sollte.
    Viele Firmen/Headhunter haben Interesse. Aber wenn es konkreter wird, passiert erst mal gar nichts. Schon garnicht, wenn man Fachkraft ist und ein breites Spektrum vorweisen kann, man sich aber nicht unter Wert verkaufen möchte.

    Mal davon abgesehen, dass man seine Daten nur so ins Netz schmeisst, ohne zu wissen, was damit passiert.

    Schade eigentlich. Es wird einem ja ständig der Fachkräftemangel unter die Nase gerieben.
    Flexibel soll man auch sein… „mal eben umziehen“ 600km in die anderen Windrichtungen.

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