Netzwerk Arbeit informiert: Was macht eine gute Bewerbung aus?

Wie bewerbe ich mich?
Für Sie und ganz besonders für das Unternehmen, in dem Sie sich bewerben, ist es am günstigsten, sich per E-Mail zu bewerben. Dies gilt – bis auf wenige Ausnahmen – für fast alle Positionen, wenn das Unternehmen keinen anderen Bewerbungsweg wünscht.

Was macht eine gute E-Mail-Bewerbung aus?
In einer E-Mail-Bewerbung kommt es darauf an, auf die ausgeschriebene Stelle einzugehen. „Standard-Anschreiben“, die an unterschiedliche Stellen verschickt werden, scheiden meistens sofort aus, da hiermit kein deutliches Interesse am Empfänger kundgetan wird.

Ob bei der E-Mail-Bewerbung nun das Bewerbungsschreiben gleich in der E-Mail steht oder in einem Dateianhang mitgeliefert wird, ist reine Geschmackssache. Die Alternative ist, in der Mail kurz darauf hinweisen, dass dies eine Bewerbung auf die Stelle XY ist, alles weitere im Anhang.

Im Betreff erklären Sie den Inhalt der E-Mail. Also nicht nur schreiben „Bewerbung“, sondern z.B.: „Bewerbung-Müller-Hans – Kurzbeschreibung der Position „

Das richtige Format und die richtige Größe wählen
Was Sie absolut vermeiden sollten, sind schlecht eingescannte Unterlagen, oder noch schlimmer, wenn Sie Unterlagen mit einer Digitalkamera fotografiert und eingefügt haben. Dieses Vorgehen entspricht einem Briefumschlag, in den Sie alle Unterlagen unsortiert eingefügt haben.

Ebenso wichtig ist, dass Sie ihre kompletten Bewerbungsunterlagen in einem PDF-Dokument zusammenführen. Ihr zukünftiger Chef möchte sich nicht durch viele einzelne Dateien durchklicken, die wahrscheinlich auch noch unterschiedliche Dateiformate besitzen.

Bewerbungen mit einer Größe von über 10 MB sind unbedingt zu vermeiden. Anschreiben, Lebenslauf mit Bild, Zeugnisse und Arbeitszeugnisse kann man mit den kostenlos zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln in einer Datei mit 3-5 MB gut zusammenfassen.

Schlafen Sie drüber!
Eine gute Idee ist es, die kompletten Unterlagen selbst einmal auszudrucken, am nächsten Tag nochmals zu lesen und auf fehlerfreie Texte zu achten.

Kein Alleingang!
Lassen Sie ihre kompletten Unterlagen nochmals durch einen Freund, Familienmitglied, Kollegen usw. lesen. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei. Noch besser ist es, wenn Sie die Unterlagen ausdrucken und in die Hand nehmen.

Verstecken Sie sich nicht!
Niemand will lange und umständlich suchen, wie Sie zu erreichen sind. Wer es nicht ohnehin schon hat, sollte in seinem Mail-System eine Signatur (Name, Anschrift, Telefon) einrichten, so dass das Unternehmen sich nicht nur per Mail, sondern eventuell auch telefonisch melden kann.

Machen Sie eine Pause!
Nach einer – eher zwei – Wochen kann durch Sie nachgehakt werden, um zu erfahren, ob die Mail beim richtigen Empfänger angekommen ist oder wie der Stand des Bewerbungsverfahrens ist
Guter Ton
Und trotz digitaler Anonymität sollen Bewerber sympathisch, als interessante Persönlichkeit, leistungsmotiviert und kompetent herüberkommen. Da sollten die gewählten Worte schon gut durchdacht sein. Fragen Sie sich immer was kann ich gut, was nützt dem potenziellen Arbeitgeber besonders und stellen Sie dies in klar strukturierten Sätzen dar. Verzichten Sie aber unbedingt auf übertriebene Höflichkeit oder „direktes Anbiedern“

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