Ramadan und Arbeitsrecht: Was Chefs wissen sollten, wenn Mitarbeiter im Ramadan fasten

16 Stunden täglich fasten – der Ramadan ist nicht nur für Muslime herausfordernd: Welche Rechte haben Arbeitgeber, wenn fastende Mitarbeiter nicht die gewohnte Leistung bringen? Das regelt das Arbeitsrecht.Einen Monat lang zwischen Sonnenaufgang und -untergang weder essen noch trinken – und trotzdem arbeiten gehen. Klingt schwierig? Für viele Muslime ist das im Fastenmonat Ramadan normal: Das Fasten ist fester Bestandteil des Islams. Der Ramadan verschiebt sich jedes Jahr – 2017 fällt er mit den längsten Tagen des Jahres zusammen: Vom 27. Mai bis zum 24. Juni verzichten Muslime zwischen fünf Uhr morgens und neun Uhr abends auf Nahrung.Chefs mit muslimischen Mitarbeitern müssen damit rechnen, dass sich das Fasten besonders an heißen Tagen auf deren Leistungsfähigkeit auswirkt: Die Mitarbeiter können sich schlechter konzentrieren, sind erschöpft und weniger belastbar. Hinzu kommt: Viele Muslime schlafen während des Ramadans wenig, weil sie nachts essen und feiern – so können sich beim Arbeiten schnell Fehler einschleichen.

Quelle: Ramadan und Arbeitsrecht: Was Chefs wissen sollten, wenn Mitarbeiter im Ramadan fasten | impulse

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