Union und SPD wollen befristete Verträge einschränken

Gemessen an ihren eigenen Worten, geht die Bundesregierung mit schlechtem Beispiel voran. In der Regierung und ihren Behörden sind rund 145.000 Arbeitnehmer angestellt. Von ihnen haben 22.600 nur einen Zeitvertrag. Das zeigt die amtliche Personalstatistik des öffentlichen Dienstes. Der Anteil der Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsverträgen beläuft sich damit in der Bundesverwaltung auf 15,5 Prozent – und ist beinahe doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft. Von den insgesamt rund 40 Millionen Arbeitnehmern in Deutschland haben laut Statistischem Bundesamt 8,5 Prozent einen befristeten Arbeitsvertrag.

In Zukunft dürfte dieses Gefälle zwischen Staat und Unternehmen noch steiler werden. Denn die neuen Pläne von Union und SPD für eine verschärfte Bekämpfung befristeter Arbeitsverhältnisse sind so angelegt, dass sie besonders stark die Spielräume privater Arbeitgeber beschränken werden: Sie zielen besonders auf das Instrument der sogenannten sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen. Und dieses spielt in der Privatwirtschaft bisher – relativ gesehen – eine größere Rolle als im öffentlichen Dienst.

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Quelle: Union und SPD wollen befristete Verträge einschränken

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