(1)VW: Der Konzern-Umbau wird schmerzhaft ausfallen – Wirtschaft – Süddeutsche.de

Es gab bei VW eine Zeit, da genügte es, wenn der Patriarch und langjährige Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch eine Zahl in einen rätselhaften Satz packte. Dann wussten seine Manager: Es ist an der Zeit, wieder etwas dazu zu kaufen. Zum Beispiel, als er vor Jahren einmal meinte, die Zahl 13 sei seine “Glückszahl”. Seine Manager durften den Hinweis durchaus als eine Art Arbeitsauftrag verstehen: Bitte Fiat-Tochter Alfa Romeo anschauen!

Unter Piëch, dem Vater von zwölf Kindern, war der Käfer-Bauer aus Wolfsburg zu einem weltweiten Konglomerat mit zwölf Marken angewachsen. Zu Namen wie VW, Škoda, Seat und Audi kamen Porsche, die Lkw-Bauer MAN und Scania, Lamborghini, Ducati und andere. Denn, so das Credo des großen Sammlers aus Salzburg: Nur die reine Größe zählt. So entstand ein gigantisches Konzerngebilde, das immer schwerer zu kontrollieren war, je größer es wurde. Dass es noch dazu streng hierarchisch-autoritär regiert wurde, machte die Sache nicht einfacher, im Gegenteil.

Drei Jahre ist es her, dass der Alte nach einem erbitterten Machtkampf von der Spitze abtrat, nun wird das von ihm gebaute Reich neu geordnet. Es ist allerhöchste Zeit für den Großumbau, nicht zuletzt der Dieselskandal zeigte: Das Imperium des Ferdinand Piëch war längst unregierbar geworden. Es muss erneuert werden.

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Quelle: (1)VW: Der Konzern-Umbau wird schmerzhaft ausfallen – Wirtschaft – Süddeutsche.de

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