Archiv Oktober 2016

Compliance und Mobbing – Krisenmanagement für Unternehmen

Mobbing und dessen Rechtsfolgen waren bereits Schwerpunkt vieler arbeitsrechtlicher Konflikte. In den allermeisten Fällen handelt es sich nicht einmal um „echtes“ Mobbing im Rechtssinne. Das BAG definiert Mobbing als das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte. Aber auch der bloße Vorwurf eines Arbeitnehmers, er werde gemobbt, kann ernsthafte Konsequenzen haben. Die mediale Aufmerksamkeit richtet schon genug Schaden an und droht auch dann, wenn die Vorwürfe nicht stichhaltig sind. Horrende Schadensersatzsummen, Ganzen Artikel lesen

Quelle: Compliance und Mobbing – Krisenmanagement für Unternehmen – Arbeitsrecht. Weltweit.

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Mutmacher – Ralf Sander – Betriebsrat bei Primark – Special – Stiftung Warentest

Finanztest stellt Menschen vor, die großen Unternehmen oder Behörden die Stirn bieten und dadurch die Rechte von Verbrauchern stärken. Diesmal: Ralf Sander. Der gelernte Bäcker arbeitet in Hannover als Lagerist bei der Textilkette Primark und setzte dort die Gründung eines Betriebs­rats durch – dem er heute vorsitzt.

Quelle: Mutmacher – Ralf Sander – Betriebsrat bei Primark – Special – Stiftung Warentest

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Schlechte Stimmung auf Facebook

Beleidigt ein Beschäftigter seinen Vorgesetzten auf Facebook mittels Emoticons (Smileys, Tierbilder), rechtfertigt das nicht in jedem Fall eine Kündigung. Der Arbeitgeber muss immer erst prüfen, ob eine Abmahnung als mildere »Strafe« geeignet wäre. Dabei hat er zu berücksichtigen, dass man in sozialen Netzwerke deutlich heftiger »vom Leder zieht«, als im persönlichen Gespräch. So das LAG Baden-Württemberg im Falle eines Arbeitnehmers, der seine Vorgesetzten als »fettes Schwein« und »Bärenkopf« bezeichnete.

Quelle: Schlechte Stimmung auf Facebook | Nachrichten für Betriebsräte

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Essverbot am Arbeitsplatz nur mit Betriebsrat

Alles darf der Arbeitgeber nicht auftischen: Will er anordnen, dass Beschäftigte eines Callcenters nicht am Arbeitsplatz essen dürfen, hat der Betriebsrat mitzubestimmen. Denn es handelt sich regelmäßig um eine Frage der betrieblichen Ordnung, entschied das LAG Berlin-Brandenburg. Bestreitet der Arbeitgeber das Mitbestimmungsrecht, kann der Betriebsrat ihm vom Arbeitsgericht untersagen lassen, die Weisung zu erteilen.

Quelle: Essverbot am Arbeitsplatz nur mit Betriebsrat | Nachrichten für Betriebsräte

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Viele Überstunden und abends erreichbar

Die meisten Beschäftigten arbeiten länger als sie müssen – so das Ergebnis des Arbeitszeitreports der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Die durchschnittliche Arbeitszeit liegt bei 43,5 Stunden pro Woche – das sind 5 Stunden länger als Arbeits- oder Tarifverträge vorschreiben. Dabei verschwimmt die Grenze zwischen Privat- und Berufsleben. 22 Prozent der Beschäftigten müssen auch nach Feierabend erreichbar sein.

Quelle: Viele Überstunden und abends erreichbar | Nachrichten für Betriebsräte

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Netzwerk Arbeit macht Platz für die Konkurrenz

Wir haben uns gedacht, dass wir ja nicht alles alleine machen müssen und so haben wir uns entschlossen, dass Mitbewerber gerne Ihren Stellenangebote auf unser Homepage kostenlos ausschreiben können.

Ihr Vorteil?
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Ungleiche Kräfteverteilung am arbeitsMARKT

Wenn ein Arbeitsplatz zu besetzen ist, kommt es auf die Positionierung an, um dieses Ziel schnellst möglich zu erreichen. Das gilt für Unternehmer und Arbeitssuchende. Bis zu diesem Zeitpunkt ist alles gleich. Wenn es aber um die Positionierung geht, befinden sich Unternehmer immer im Vorteil, denn

  • sie schalten Stellenanzeigen
  • sie beauftragen einen Personalvermittler mit der Besetzung der Position
  • sie schreiben die Stellen auf der Homepage aus
  • sie nutzen oft ein großes Empfehlungsnetzwerk

Für Arbeitssuchende stehen nicht nur viel weniger Möglichkeiten zur Verfügung. Die sich bietenden Möglichkeiten sind auch weniger effektiv. Welche Möglichkeiten bieten sich Arbeitssuchenden?

  • Arbeitssuchende warten lange, bis eine passende Stellenausschreibung gefunden wird
  • Personalvermittler bieten keine große Auswahl an Stellenangeboten
  • Ein eigenes Profil in der Jobbörse der Arbeitsagentur findet zu wenig Beachtung

Der Grund, warum dies so ist, ist leicht zu erkennen. Unternehmen nehmen fast immer Geld in die Hand, wenn ein Arbeitsplatz besetzt werden muss. Stellenanzeigen in den Medien und auch die Leistungen der Personalvermittler kosten viel Geld, führen aber dazu, schnell eine Lösung zu finden.

Da Arbeitssuchenden kein großer Etat für Bewerbungen zur Verfügung steht, ist dieser Personenkreis weniger interessant für Dienstleister, weil man kein Geld verdienen kann.

Aber auch wenn Arbeitssuchende Geld für eine Stellensuchanzeige ausgeben würden, erscheint diese nur für einen kurzen Zeitraum und in einem eingeschränkten Verbreitungsgebiet.

Fassen wir zusammen:
Auch, wenn Sie mit optimalen Bewerbungsunterlagen glänzen können, sich von einem Coach haben beraten lassen oder ein perfektes Profil in der Jobbörse eingestellt haben, haben Sie ein

Vertriebsproblem

Trotz aller Bemühungen schaffen Sie es oft nicht, über einen bestimmten Umkreis hinaus Aufmerksamkeit zu finden.

Wenn wir abschließend betrachten, dass Unternehmer 5 x so schnell eine Stelle besetzen können, wie Arbeitssuchende eine passende Position finden, erklärt es sich, warum man Arbeitssuchende als „stille Reserve“ betrachtet, die wenig kostet. Betrachtet man aber den Einkommensverlust während des Bezuges von Arbeitslosengeld und die Kosten für den Sozialstaat, sieht das wieder ganz anders aus.

Professionelle Öffentlichkeitsarbeit für Arbeitssuchende ist das, was benötigt wird. Eine Aufgabe, die für eine Einzelperson aber unlösbar erscheint.

Muss das so sein?

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Was du vor einem Besuch in Norddeutschland wissen musst

Wie jeder Teil Deutschlands hat auch der Norden seine speziellen Macken und Vorzüge – zur Orientierung hier die Tipps einer norddeutschen Deern für deinen Besuch im Norden.

1. Kommunikation

Norddeutsche sind in der Regel keine Menschen vieler Worte – von Emotionsausbrüchen ganz zu schweigen. Was südlich von Hannover drei oder vier Sätze und ein paar Gesten braucht, fassen wir in Norddeutschland mit einem Nicken zusammen. Selbst enthusiastischste Zustimmung wird mit „Jo“ ausgedrückt. 

Meistens gilt außerdem: Je weniger Worte, desto mehr Unterton. Sarkasmus ist fester Bestandteil norddeutscher Kommunikation und kann mitunter zu Verwirrung bei Nicht-Eingeweihten führen.

Und obwohl in weiten Teilen Norddeutschlands kein Plattdeutsch mehr gesprochen wird, haben einzelne Vokabeln einen festen Platz in der Umgangssprache. Verbreitet sind zum Beispiel „schnacken“ (sich unterhalten), „büschn“ (ein bisschen), „vertelln“ (erzählen), „Büdel“ (Beutel) und „plietsch“ (schlau). 

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2. Soziale Interaktion

Zur Begrüßung reicht „Moin“. Lediglich bei besonders ausgelassener Stimmung ist „Moin, moin“ angebracht. Moin ersetzt praktischerweise die Frage nach dem Befinden und kann morgens, mittags, nachmittags und abends benutzt werden. Von Wangenküsschen ist dringend abzuraten, Umarmungen sind ausschließlich langjährigen Freunden vorbehalten. Bei neuen Bekanntschaften ist ein kräftiger Händedruck angesagt – ein Handschlag ohne entsprechenden Druck kommt für uns nur von „Blarrbüdeln“ (Jammerlappen).

Norddeutsche gelten gemeinhin als kühl und unnahbar. Sind sie mal sehr euphorisch oder finden jemanden äußerst sympathisch, drücken sie das in der Regel mit „Find (d)ich gar nich so scheiße“ aus. Hast du dich erst einmal mit einem*r Norddeutschen angefreundet (was mitunter viel Zeit beanspruchen kann), wirst du davon dein Leben lang profitieren. Denn der Norden ist loyal – nicht nur in Game of Thrones.

3. Wetter

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So stetig das norddeutsche Gemüt, so wechselhaft das Wetter. Merke: Nicht alles ist so trocken wie unser Humor. An einem Tag kann es gefühlt bis zu zwölf mal abwechselnd Platzregen und strahlenden Sonnenschein geben. Daher sind stets Regenschirm und Sonnenbrille mitzuführen. Insbesondere zwischen Oktober und April sind zudem Gummistiefel zu empfehlen. Und wer sich an dieser Stelle um sein Erscheinungsbild sorgt, sei beruhigt: In Norddeutschland kann der Gummistiefel aufgrund der Wetterlage sowohl mit Röcken als auch mit Hosen kombiniert werden. Selbiges gilt für Friesennerze.

Übrigens: Der norddeutsche Himmel ist nicht grau, sondern strahlend grau. Es ist immer windig und immer Gegenwind. Dabei spielt es keine Rolle, in welche Richtung du dich bewegst. Alles unter 120 km/h ist für den*die Norddeutsche „’n büschn Wind“; alles darüber wird als „steife Brise“ eingestuft.

4. Essen und Trinken

Bei uns wird – anders als man im Süden Deutschlands vielleicht annimmt – nicht nur Fisch gegessen. Je nach Region umfasst die Hausmannskost Gerichte wie Labskaus (na gut, da ist auch Fisch drin) oder Knipp (da ist kein Fisch drin). Sie haben gemeinsam, dass sie aus pürierten oder sehr klein gehackten Resten zubereitet werden (die du wirklich nicht googeln solltest), dementsprechend unappetitlich aussehen und daher gern mit verschiedenen Bezeichnungen für Erbrochenes betitelt werden.

Ebenfalls absolut ungeeignet für den Instagram-Feed, dafür aber umso leckerer, ist das traditionelle „Kohl und Pinkel“. Dabei handelt es sich um Grünkohl, der mit Pinkel, Kochwurst und Kassler eingekocht wird. Besonders rund um Bremen und Oldenburg wird Kohl und Pinkel nicht nur gegessen, sondern zelebriert. Jährlich veranstalten hier Menschen zwischen 18 und 88 sogenannte Kohltouren. Das sind Märsche durch das Flachland Norddeutschlands (traditionell zur Schietwetter-Saison zwischen Dezember und März) mit Bollerwagen, Alkohol – und dem Ziel, zu einer Gaststätte zu gelangen, in der noch mehr Alkohol, noch mehr betrunkene Menschen zwischen 18 und 88 und noch mehr Kohl und Pinkel warten.

Möchte man zu all diesen deftigen Speisen etwas trinken, ist Bier die richtige Wahl. Allerdings ist darauf zu achten, ein Bier aus der Region zu wählen: in Flensburg Flens, in Bremen Haake Beck, in Hamburg Astra oder Holsten und so weiter. Besonders Bremer und Hamburger Biere sollten niemals verwechselt werden. Aufgrund der langjährigen fußballgeschuldeten Traditionsfeindschaft könntest du als Astra-Trinker in Bremen als „Dösbaddel“ (Dummkopf) bezeichnet werden. Und andersrum. 

Und wenn wir anschließend wieder auf die Freundschaft trinken, dann natürlich mit „Köm“ (Aquavit).

5. Die Landschaft

Weit, weiter, Norddeutschland! Bei uns stören keine lästigen Hügel oder Berge den sehnsüchtig schweifenden Blick. Das Land ist so flach wie die Witze von Fips Asmussen, von ein paar herumstehenden Kühen oder Schafen mal abgesehen. Außerdem ist es sehr grün (-> siehe Wetter) und wenn es nicht grad in Strömen schüttet, kannst du vielleicht sogar bis zum Meer gucken.

Ein Besuch lohnt sich – trotzdem

Die Aussicht auf wechselhaftes Wetter, Essen, das wie Erbrochenes aussieht und unsere kühle Art haben dich nicht überzeugt? Dann können wir dir leider auch nicht helfen. Oder um Fettes Brot zu zitieren:

 „Büst nich ut’n Norden is dat schwer to verstohn.“

 

Quelle: Was du vor einem Besuch in Norddeutschland wissen musst › ze.tt

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7 Tage – 52 Wochen

Der Stellenwert von sozialen Netzwerken wird leicht überschätzt, wenn es darum geht, einen neuen Job zu finden. Trotzdem sollte man dieses Medium nicht in die Ecke verdrängen. Um in sozialen Netzwerken erfolgreich zu sein, muss man Ausdauer und Durchhaltevermögen zeigen. Abgesehen von Stellenangeboten, auf die Sie Tag für Tag warten, erhalten Sie doch nebenbei einige wertvolle Informationen, oder können sich unterhalten.

Netzwerk Arbeit ist seit vielen Jahren in sozialen Netzwerken aktiv und da wir nicht als Einzelperson tätig sind, sondern die Interessen vieler Personen und Unternehmen vertreten, müssen wir andere “Werkzeuge” einsetzen, um unsere Ziele zu erreichen. So beginnen wir gerade eines dieser neuen “Werkzeuge” zu testen.

Nach und nach werden wir alle Profile mit Stellensuchanzeigen von Kandidaten für einen Zeitraum von 52 Wochen an 7 Tagen vollautomatisch zu unterschiedlichen Uhrzeiten in den wichtigsten sozialen Netzwerken veröffentlichen.

Was uns das bringt? Das werden wir sehen.

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Wenn sich Personalvermittler nicht für Sie interessieren

kann das drei Gründe haben:

  1. Er hat keine Stellen im Angebot, auf die Sie passen
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  3. Es gibt andere Gründe, über die man nicht spricht, weil man keine Zeit dafür hat

Bei Netzwerk Arbeit e.V. sieht das etwas anders aus:

  1. Wir suchen für Sie nach Stellenangeboten
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  3. Wir sprechen mit Ihnen darüber, weil wir uns die Zeit nehmen.

Sind Sie bereit für den ersten Schritt?

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