Archiv Mai 2017

Weltnichtrauchertag: Als Rauchen noch cool war

Früher gehörten Zigaretten einfach dazu. Immer. Überall. Gefühlt rauchte fast jeder – und wer sich über den Tabakqualm der Kollegen im Büro beschwerte, galt als Spielverderber. Der füllige Fabrikdirektor war ohne dicke Zigarre kaum denkbar und wenn seine Sekretärin mondän wirken wollte, rauchte sie sehr, sehr dünne Zigaretten. Ungesund? Nein, wirklich! Auf den Schreck erst mal einen Cognac aus der Schreibtischschublade.Heute läuft der CEO Marathon und seine Assistentin geht in der Mittagspause zum Pilates. Rauchen ist in Bürogebäuden höchstens noch in abgelegenen, stinkenden Kabuffs mit abgeschabten Ledersofas aus der Zeit des übergewichtigen Fabrikdirektors erlaubt. Viele Süchtige müssen gleich ganz vor die Tür – selbst bei Kälte und Regen. Da träumt manch einer von früher.Werfen Sie hier mal einen Blick zurück in unbekümmerte Zeiten.

Quelle: Weltnichtrauchertag: Als Rauchen noch cool war – SPIEGEL ONLINE

Beitrag empfehlen:

“Alle lügen. Das ist die Regel”

Herr Professor Pfeffer, sind Sie ein ethischer Mensch?Jeffrey Pfeffer: Ich bin so ethisch wie jeder andere auch. Ich bin nicht perfekt, dafür haben wir Kirchen und die Religion.Ist es in Ordnung, zu lügen?Pfeffer: Ja, klar. Die Menschen lügen die ganze Zeit.Lügen Manager häufiger, als sie es sollten?Pfeffer: Das Wort “sollen” ist nicht Teil meines Vokabulars. Ich bin Sozialwissenschaftler und kann beschreiben, was passiert und warum es passiert. Ob etwas geschehen sollte, ist nicht mein Thema.In einem Interview mit dem Harvard Business Manager hat der deutsche Politikwissenschaftler Herfried Münkler den florentinischen Philosophen Niccolò Machiavelli zitiert, der oft missverstanden werde als “Lehrer des Bösen”. Münkler sagt, Machiavelli lehre nicht, sich böse zu verhalten, sondern die Welt nicht durch die moralische Brille zu betrachten …Pfeffer: … und damit hat er recht. Es geht darum, Ziele zu erreichen. Ob in der Politik – wie der neue US-Präsident – oder in der Wirtschaft: Alle lügen, das ist die Regel. Sie tun dies im Übrigen, ohne dafür bestraft zu werden. Die Leute sagen, Lügen sei schlecht. Aber dafür gibt es keine Beweise. Wenn Lügen schlecht wäre, dann müsste es Strafen oder Sanktionen für die Lügner geben.Manager stehen doch heute mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit. Lügen werden viel schneller enttarnt als früher. Und wer sich unethisch verhält, wird bestraft …Pfeffer: … wird er nicht! Sagen Sie mir, wo das geschieht! Vielleicht sollte Lügen bestraft werden, wird es aber nicht. Eine Norm ist nur eine Norm, wenn auf ihre Verletzung eine Sanktion folgt. Wenn Lügen keine Sanktionen zur Folge hat, wird es sozial akzeptiert.Aber Menschen sind soziale Wesen, die nicht gern angelogen werden.Pfeffer: Das ist überhaupt nicht wahr. Fleetwood Mac haben einmal gesungen: “Tell me sweet little lies” – genau das möchten wir, die ganze Zeit. Es existieren sozialwissenschaftliche Untersuchungen, die zeigen, dass Menschen von Politikern angelogen werden wollen. Zu einer Lüge gehören zwei Personen. Die eine erzählt die Lüge, die andere will sie glauben. Denken Sie an den großen Betrug von Bernie Madoff (der ein milliardenschweres Schneeballsystem aufbaute – Anm. d. Red.). Die Leute wussten, dass die Renditen viel zu gut waren, um wahr sein zu können. Aber sie wollten daran glauben. Jeder Betrug braucht jemanden, der sich mitschuldig macht. Jeder Lügner jemanden, der angelogen werden will. Wenn Ihre Kollegen zu Ihrem Chef gehen und ihn um Feedback bitten, dann wollen sie kein Feedback. Sie wollen hören, wie wundervoll sie sind.Was, wenn ein Vorgesetzter mehreren Leuten etwas verspricht, am Ende aber nur einer es bekommt? Diese Lüge wird bei den anderen eine negative Reaktion auslösen.Pfeffer: Das ist keine negative Reaktion auf die Lüge, sondern auf die Enttäuschung. Das ist etwas anderes. Wenn der Chef schlau wäre, würde er den anderen sagen, dass sie die Belohnung aus einer Vielzahl von Gründen zwar nicht dieses Mal, dafür aber in Zukunft bekommen werden.Es gibt viele erfolglose Lügner, genauso wie es viele erfolglose Menschen in allen Lebensbereichen gibt.Pfeffer: Die Forschung zeigt, dass wir im Durchschnitt zweimal am Tag lügen und dass darauf keine Sanktionen folgen. Diejenigen, die am meisten bewundert werden, sind die größten Lügner. Ich könnte Topmanager für Topmanager durchgehen, angefangen bei Steve Jobs. In der Softwarebranche lügen alle, das nennt sich Vaporware: Unternehmen versprechen Produkte, die sie nicht liefern können. Die CEOs in der Finanzbranche logen in der Krise über ihre Bilanzen und darüber, ob sie neues Kapital benötigten. Untersuchungen haben ergeben, dass viele der Verantwortlichen dieser Finanzunternehmen, die gegen die Wand gefahren sind, persönlich gar keinen Schaden davongetragen haben. Ein Board-Mitglied des US-Versicherungskonzerns AIG ist nach dem Zusammenbruch von AIG in den Board eines anderen Finanzunternehmens gewechselt. CEO Stan O’Neal ging nach dem Kollaps von Merrill Lynch in den Board des Aluminiumkonzerns Alcoa.In Deutschland sitzen in großen Unternehmen die Arbeitnehmer im Aufsichtsrat. Führt die Mitbestimmung zu besseren Entscheidungen?Pfeffer: Ich bin sicher, dass dem so ist. Die Forschung zeigt, dass mehr Input, weniger Autokratie und mehr unterschiedliche Meinungen zu besseren Urteilen führen. Wenn Sie die Höhe eines Fensters schätzen sollten, würden Sie wahrscheinlich etwas danebenliegen. Fragen Sie 20 Leute, dann wird deren aggregierte Schätzung bessersein als Ihre eigene.Wenn viele Interessen zusammengebracht werden müssen, macht die Abstimmung schnelle Entscheidungen oft unmöglich.Pfeffer: Ich weiß nicht, ob das stimmt. Gibt es Beweise?Die Diskussion zwischen HBM-Redakteur Ingmar Höhmann und Jeffrey Pfeffer bleibt auch auf den restlichen vier Seiten von wissenschaftlicher Skepsis geprägt. Es geht um Macht, Hierarchie und die Selbstverantwortung. Das vollständige Gespräch mit dem Autor des Bestsellers “Macht” lesen Sie in der Juni-Ausgabe des Harvard Bus

Quelle: “Alle lügen. Das ist die Regel” – Harvard Business Manager

Beitrag empfehlen:

Eine Karriereberaterin erklärt, warum sich viele Mitarbeiter wie Kinder verhalten

„Der Glaubenssatz, ‘mein Chef kann alles mit mir machen’, hat sich bei vielen Menschen eingraviert“, so Karriereberaterin Anja Faras, die außerdem als Metaltrainerin für Sportler arbeitet. Angestellte werden ihre Aufgaben oft vorgesetzt, ohne dass sie ein Mitspracherecht haben — von der Möglichkeit, eigene Ideen einbringen zu können, einmal ganz zu schweigen. Und schlimmer noch: „Ich habe Klienten im Coaching, die von ihren Vorgesetzten auf‘s Übelste beschimpft werden und sich in einer regelrechten Eltern-Kind-Rolle befinden. Und dann wundert man sich, warum sie keine Leistung bringen, oder sogar in einen Burn-out hineinrasen.“ Eine Form des MobbingsWenn eine Führungskraft einem Mitarbeiter unwidersprüchliche Anweisungen gibt, ihm also jede Möglichkeit nimmt, sich einzubringen, macht sie ihn dadurch klein. Ein erwachsener Angestellter wird in eine Kinderposition gezwungen, während der Vorgesetzte sich die Elternrolle anmaßt: „Es ist eine Form des Mobbings“, so Faras.Aus der Angst heraus, gefeuert zu werden, lassen viele das über sich ergehen. Doch das ist gefährlich, denn permanente Unzufriedenheit im Job kann psychosomatische Reaktionen hervorrufen. „Wer erwachsen ist, sollte immer in der Erwachsenenrolle sein und sie sich nicht nehmen lassen. Wer sich nicht traut, für sich einzustehen, seine Ansichten zu äußern und auch Kritik zu üben, verhält sich wie ein Kind. Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass sie sich in dieser Rolle befinden“, so Faras. Sie spüren zwar, dass sie mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden sind, trauen sich aber nicht, das auch zu äußern.Trotz, Wut, Beleidigtsein oder Hilflosigkeit, also typisch kindliche Handlungsweisen, sind häufige Reaktionen auf diese Form der Degradierung. Einige wagen immerhin den Schritt, sich einem Karriereberater anzuvertrauen.

Quelle: Eine Karriereberaterin erklärt, warum sich viele Mitarbeiter wie Kinder verhalten – Business Insider Deutschland

Beitrag empfehlen:

Arbeitswelt: Wie Vorurteile den Unternehmenserfolg gefährden

„Als junge Führungskraft habe ich jedes Mal, wenn eine Bewerberin um die 30 vor mir saß, gedacht: Wann die wohl schwanger wird und ausfällt?“, erzählt Jan Ising, der bei der Unternehmensberatung Accenture für das Pharma- und Biotech-Geschäft zuständig ist. Mit dieser Einstellung war er sicher nicht alleine. Es hat seine Gründe, warum Personaler im Vorstellungsgespräch nicht nach Schwangerschaft und Kinderwunsch fragen.Heute, mit 42 Jahren, denkt Ising darüber nicht mehr nach. „Mir ist völlig bewusst, dass jeder, der sich bewirbt, wegen irgendetwas für kurze oder längere Zeit eine Auszeit nehmen kann und wird.“ Geschlecht egal.

Quelle: Arbeitswelt: Wie Vorurteile den Unternehmenserfolg gefährden

Beitrag empfehlen:

Herrschaftswissen ade

Kommunikation ohne Social Media oder Messenger-App? Kaum vorstellbar in der externen Kommunikation. Doch auch innerhalb des Unternehmens brechen in Sachen Kommunikation neue Zeiten an. Das mobile Intranet liegt im Trend und verdrängt das klassische Portal. Die Nachricht via WhatsApp, das Posting auf Facebook, der Tweet zwischendurch: Kommunikation hat sich im Laufe vergangener Jahre verändert. Smartphones und Tablets ermöglichen den immerwährenden Austausch – von jedem Ort und zu jeder Zeit. Kommunikatio

Quelle: Herrschaftswissen ade | Human Resources Manager

Beitrag empfehlen:

Ordentliche Kündigung: Das müssen Arbeitgeber beachten

Wer als Arbeitgeber eine ordentliche Kündigung aussprechen will, muss vieles beachten. Die gesetzlichen Regeln im Überblick – und Musterschreiben für die ordentliche Kündigung.Was ist eine ordentliche Kündigung – und was unterscheidet sie von einer außerordentlichen Kündigung?Die ordentliche Kündigung beschreibt den Normalfall, ein Arbeitsverhältnis aufzulösen: Anders als bei einer außerordentlichen fristlosen Kündigung endet das Arbeitsverhältnis nicht sofort – sondern erst nach einer Frist. Diese ist vom Gesetz geregelt – kann aber auch individuell im Arbeitsvertrag festgelegt werden.Dürfen Arbeitgeber jedem Mitarbeiter ordentlich kündigen?Nein. Bestimmte Arbeitnehmergruppen können nach bestehendem Arbeitsrecht nur außerordentlich gekündigt werden. Dazu gehören: Betriebsratsmitglieder und Mitarbeiter mit besonderen Aufgaben, Auszubildende nach der Probezeit, Schwangere, Mütter bis zu vier Monate nach der Geburt, Mitarbeiter in Eltern- oder Pflegezeit (genauere Informationen dazu finden Sie in unserem Rechtsratgeber zur außerordentlichen Kündigung) – außerdem Mitarbeiter, denen laut Arbeits- oder Tarifvertrag beziehungsweise Betriebsvereinbarung ab einem bestimmten Alter oder einer bestimmten Dienstzeit eine Unkündbarkeit zusteht. Deshalb raten Experten, dass jeder Unternehmer vor einer Kündigung prüfen sollte, ob es für seine Branche einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag mit entsprechenden Regelungen gibt. Eine Übersicht über diese aktuell 443 Verträge stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum Download bereit.

Quelle: Ordentliche Kündigung: Das müssen Arbeitgeber beachten | impulse

Beitrag empfehlen:

NordLB will jede fünfte Stelle streichen

Bei der angeschlagenen NordLB stellt Konzernchef Thomas Bürkle quasi die komplette Bank auf den Prüfstand. 20 Prozent der Stellen sollen wegfallen, Verkäufe von Töchtern hält Bürkle für möglich.Die NordLB will sich mit Stellenstreichungen im großen Stil und Beteiligungsverkäufen aus der Krise kämpfen. Der seit Jahresbeginn amtierende Vorstandschef Thomas Bürkle kündigte am Dienstag an, dass in den kommenden Jahren jeder fünfte Arbeitsplatz wegfallen wird. Das Institut wolle seine Kosten bis Ende 2020 um 150 bis 200 Millionen Euro drücken und deshalb “mit bis zu 1250 Stellen weniger auskommen als heute”. Derzeit hat die drittgrößte deutsche Landesbank rund 6000 Mitarbeiter.Im Rahmen des Umbaus stellt Bürkle sämtliche Teile des NordLB-Konzerns inklusive aller Töchter und Beteiligungen auf den Prüfstand. Dazu zählt auch der Immobilienfinanzierer Deutsche Hypo, der rund 400 Mitarbeiter beschäftigt und im vergangenen Jahr einen Vorsteuergewinn von 105 Millionen Euro einfuhr. Bisher sei allerdings noch keine Entscheidung über einen möglichen Verkauf der Tochter getroffen worden, sagte ein Banksprecher. Durch die Veräußerung von Tafelsilber könnte die NordLB ihre Kapitalquote stärken. Auf der anderen Seite würden ihr künftig die Gewinnbeiträge der Deutschen Hypo fehlen.

Quelle: NordLB will jede fünfte Stelle streichen – manager magazin

Beitrag empfehlen:

Jobabbau: Commerzbank will 3000 Mitarbeiter in Rente schicken

Die Commerzbank macht ernst mit ihrem geplanten Jobabbau. 3000 Mitarbeitern soll bereits ein „goldener Handschlag“ angeboten worden sein. Am meisten leiden soll laut einem Bericht zufolge die Firmenkundensparte.Die Commerzbank bietet rund 3000 Mitarbeitern ein Angebot auf Frühverrentung an, wie der Informationsdienst Bloomberg meldet. Insidern zufolge ist das Angebot ein wichtiger Schritt im Rahmen des Stellenabbauplans. Die deutsche Großbank will innerhalb von vier Jahren 9600 Stellen einsparen.Das Angebot soll für ausgewählte Angestellte, die vor 1962 geboren wurden, eine Abfindung von 30.000 Euro vorsehen. Manche Beschäftigte haben demnach bis Ende Juni Zeit, andere bis Ende August, um sich für oder gegen das Angebot zu entscheiden. Das durchschnittliche Jahresgehalt bei der Commerzbank betrug 2016 rund 79.600 Euro, rechnet man die kompletten Lohnkosten von 3,5 Milliarden Euro auf die 44.267 Beschäftigten Ende des Jahres um.

Quelle: Jobabbau: Commerzbank will 3000 Mitarbeiter in Rente schicken

Beitrag empfehlen:

Anforderungsprofile vergraulen Azubis

Ein Großteil der Azubi-Bewerber hat mittlerweile die Wahl und sucht sich seinen Ausbildungsbetrieb aus. Die Betriebe haben diese Wende vom Angebots- zum Nachfragemarkt noch nicht vollzogen. Das zeigt die aktuelle Studie Azubi-Recruiting Trends 2017. Wie zahlreiche Studien zur dualen Ausbildung in den vergangenen Jahren belegt haben, fallen immer noch zahlreiche Bewerber durchs Raster der Unternehmen. Viele Schülerinnen und Schüler müssen hart um einen Ausbildungsplatz kämpfen, gerade Jugendliche mit schl

Quelle: Anforderungsprofile vergraulen Azubis | Human Resources Manager

Beitrag empfehlen:

Brexit: Unternehmen suchen verzweifelt nach Fachkräften

Britische Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften. Doch die Unsicherheit infolge des Brexit vertreibt vor allem EU-Ausländer. Osteuropäer verlassen die Insel noch aus einem anderen Grund. 270 Kommentare Anzeige Mittlerweile habe er ein echtes Problem, klagt Marc Vlessing. Drei Viertel der Arbeiter auf seinen Baustellen kämen aus Osteuropa, sagt der Vorstandschef von Pocket Living, einem erfolgreichen britischen Bauträger, der mit modularen Fertigbauteilen günstigen Wohnraum erstellt. Aber es w

Quelle: Brexit: Unternehmen suchen verzweifelt nach Fachkräften – WELT

Beitrag empfehlen:

Hierachie im Job – Lass die Vorgesetzten doch reden!

Fast jeder dritte Beschäftigte widersetzt sich den Vorgaben seiner Chefs und verletzt so seinen Arbeitsvertrag. Das muss nicht unbedingt ein Problem sein.Von Juliane von WedemeyerEin Patient im Behandlungsraum, sechs weitere im Wartezimmer, vierzig in den Betten der Klinik, einige von ihnen im kritischen Zustand. Und draußen kommen schon die Rettungssanitäter mit dem nächsten Notfall. In solchen Situationen nahm es die junge Assistenzärztin während des Nachtdienstes im Krankenhaus gelegentlich mit den Anweisungen ihrer Oberärzte nicht ganz so genau: “Wir sollten dem Oberarzt regelmäßig über den Zustand der Patienten Bericht erstatten. Hin und wieder, wenn besonders viel los war, habe ich dann nicht alles geäußert, worüber ich mir Gedanken machte”, erzählt Ursula Moll (Name geändert) über die Zeit ihres Berufseinstiegs. Manche, aus ihrer Sicht weniger wichtige Informationen verschwieg sie ihren Vorgesetzten. “Sie hätten Handlungsanweisungen zur Folge gehabt, die man durch den hohen Stresslevel gar nicht sofort erfüllen hätte können.”

Quelle: Hierachie im Job – Lass die Vorgesetzten reden! – Karriere – Süddeutsche.de

Beitrag empfehlen:

Drum prüfe, wer sich kürzer bindet: Die Verkürzung der Laufzeit eines befristeten Arbeitsvertrages bedarf eines Sachgrundes!

Die einvernehmliche Verkürzung der Laufzeit eines befristeten Arbeitsvertrages birgt ungeahnte Risiken: Denn nach einer neuen Entscheidung des BAG (Urt. v. 16.12.2016 – 7 AZR 49/15) kann eine Vereinbarung, mit der die Laufzeit eines befristeten Arbeitsvertrages geändert wird, eine neue Befristung darstellen. Eine solche bedarf nach Auffassung des BAG eines sachlichen Grundes, da eine (erneute) sachgrundlose Befristung nach § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG ausgeschlossen sei.Die Entscheidung des BAG vom 16.12.2016Im vom BAG entschiedenen Fall hatten die Parteien einen auf rund zwei Jahre befristeten Arbeitsvertrag geschlossen, der als Beendigungsdatum den 31.7.2014 vorsah. Vereinbart war außerdem eine sechsmonatige Probezeit, innerhalb derer der Vertrag mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden konnte. Etwa einen Monat vor Ablauf der Probezeit trafen die Parteien eine Vereinbarung, die mit „Arbeitsvertrag auf Zeit – Änderung der Vertragslaufzeit“ überschrieben war. Mit dieser wurde der Arbeitsvertrag dahingehend modifiziert, dass dieser nunmehr bereits am 31.7.2013, also ein Jahr vor dem ursprünglich vereinbarten Beendigungstermin, sein Ende finden sollte. Die übrigen Bestimmungen des Arbeitsvertrages blieben unverändert. Später erhob der Arbeitnehmer Klage und machte die Unwirksamkeit der Befristung zum 31.7.2013 und das Bestehen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses geltend.Abgrenzung Aufhebungsvertrag – befristete Fortsetzung des ArbeitsverhältnissesIn einem ersten Schritt prüfte das BAG, ob es sich bei der von den Parteien geschlossenen Vereinbarung um einen Aufhebungsvertrag oder eine Abrede über eine befristete Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses handelt. Diese Abgrenzung ist von entscheidender Bedeutung: Denn während ein Aufhebungsvertrag nicht der Befristungskontrolle unterfällt, ist die Wirksamkeit einer Befristungsabrede an § 14 TzBfG zu messen.Der wesentliche Unterschied zwischen einem Aufhebungsvertrag und einer Abrede über die befristete Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses liegt in der Wahl des Beendigungszeitpunkts. Ein Aufhebungsvertrag ist auf eine alsbaldige Beendigung der arbeitsvertraglichen Beziehungen gerichtet. Der Beendigungszeitpunkt muss sich in der Regel an der jeweiligen Kündigungsfrist orientieren. Von einer Befristungsabrede ist hingegen auszugehen, wenn der vorgesehene Beendigungszeitpunkt die ordentliche Kündigungsfrist um ein Vielfaches überschreitet. Daneben fehlen bei einer Befristungsabrede die für einen Aufhebungsvertrag typischen Vereinbarungen, die im Zusammenhang mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses regelmäßig getroffen werden, bspw. Freistellungen, Urlaub, Abfindung, Rückgabemodalitäten, Zeugnis, Ausgleichsklausel etc.Ausgehend von diesen Grundsätzen kam das BAG in dem vorliegenden Fall zu dem Ergebnis, dass es sich bei der von den Parteien geschlossenen Vereinbarung nicht um einen Aufhebungsvertrag handelt. Zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung galt eine einmonatige Kündigungsfrist. Diese wurde durch die Wahl eines Beendigungszeitpunkts in gut sieben Monaten um ein Vielfaches überschritten. Zudem waren weitere typische Abwicklungsmodalitäten nicht vereinbart worden.Änderung des Beendigungsdatums als neue BefristungsabredeDas BAG sah in der Änderung des Beendigungsdatums und der damit verbundenen Verkürzung der Laufzeit des befristeten Arbeitsvertrages eine neue Befristungsabrede. Diese sei ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes unwirksam. Eine sachgrundlose Befristung sei wegen § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG ausgeschlossen, da zwischen den Parteien zum Zeitpunkt des Abschlusses der Befristungsabrede bereits ein befristetes Arbeitsverhältnis bestanden habe.Das BAG betont in diesem Zusammenhang, eine sachgrundlose Befristung sei ausweislich des eindeutigen Wortlauts des § 14 Abs. 2 TzBfG nur bei Neueinstellungen oder Vertragsverlängerungen – und damit gerade nicht bei Vertragsverkürzungen – zulässig. Auch der Zweck des § 14 Abs. 2 TzBfG gebiete dies. Die Vorschrift soll zum einen dem Arbeitgeber ermöglichen, auf eine unsichere und schwankende Auftragslage und wechselnde Marktbedingungen durch Neueinstellungen flexibel zu reagieren. Für den Arbeitnehmer soll die befristete Beschäftigung eine Alternative zur Arbeitslosigkeit und eine Brücke zur Dauerbeschäftigung sein. Die Verkürzung der Laufzeit eines befristeten Vertrages diene nicht der Verwirklichung dieser Zwecke. Das BAG sieht außerdem Missbrauchsgefahren: Wären Verkürzungen ohne sachlichen Grund zulässig, so könnte ein befristeter Vertrag mehrmals verkürzt und anschließend wieder verlängert werden. Im Extremfall könnte so innerhalb der zweijährigen Höchstbefristungsdauer die Vertragslaufzeit bis zu sechs Mal geändert werden, obwohl die maximal zulässige Laufzeit bereits durch den ersten Vertrag ausgeschöpft war.Überzeugend ist die Argumentation des BAG nicht. Denn durch die Änderung des Beendigungszeitpunkts wird kein neuer befristeter Arbeitsvertrag geschlossen, sondern ein

Quelle: Drum prüfe, wer sich kürzer bindet: Die Verkürzung der Laufzeit eines befristeten Arbeitsvertrages bedarf eines Sachgrundes! – Arbeitsrecht. Weltweit.

Beitrag empfehlen:

Personalakte: Kann ich Dokumente aus meiner Personalakte entfernen lassen?

Ich möchte gerne einige Dokumente aus meiner Personalakte entfernt wissen. Wie gehe ich da am besten vor?, fragt Ben Gabler.Sehr geehrter Herr Gabler,Sie können nicht generell verlangen, dass Dokumente aus Ihrer Personalakte vom Arbeitgeber entfernt werden. Ein Anspruch auf Entfernung besteht nur dann, wenn Dokumente falsch sind, keinen beruflichen Bezug haben, in Ihr Persönlichkeitsrecht eingreifen oder länger zurückliegen. Auch die falsche Schilderung eines Sachverhalts führt dazu, dass einem Entfernungsverlangen stattzugeben ist. Ein solcher Entfernungsanspruch folgt aus §§ 1004, 823 Absatz 1 Bürgerliches Gesetzbuch.Der Berliner Arbeitsrechtler Ulf WeigeltUlf Weigeltfester freier Autor im Ressort Karriere & Fachanwalt für Arbeitsrechtzur AutorenseiteSo sind zum Beispiel Abmahnungen, die Jahre zurückliegen, vom Arbeitgeber aus der Personalakte zu entfernen. Als “länger zurückliegend” gilt, wenn eine Abmahnung aufgrund des Zeitablaufs gegenstandslos ist. Das heißt, wenn der Abmahnungsgrund so weit zurückliegt, dass er für die Durchführung des Arbeitsverhältnisses unter keinem rechtlichen Aspekt mehr eine Rolle spielen kann.Das durch die Abmahnung gerügte Verhalten muss für das Arbeitsverhältnis in jeder Hinsicht rechtlich bedeutungslos geworden sein. Das Arbeitsgericht Frankfurt am Main sieht zum Beispiel bei nicht schwerwiegenden Vertragsverletzungen einen Zeitraum von 2,5 Jahren (Az.: 6 Ca 7219/98).

Quelle: Personalakte: Kann ich Dokumente aus meiner Personalakte entfernen lassen? | ZEIT ONLINE

Beitrag empfehlen:

Siemens: Altersgrenze für Vorstände von 65 auf 63 Jahre gesenkt

Entgegen dem Trend hat der Siemens-Konzern seine Altersgrenze für Vorstände gesenkt. Mitglieder des Vorstands sollten nun mit 63 Jahren in Pension gehen, schreibt das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab 26. Mai im Handel ist. Zuvor galt lange 65 Jahre als Grenze. Das Magazin beruft sich auf aktuelle und frühere Geschäftsordnungen des Vorstands.Die Herabsetzung der Altersgrenze nährt Spekulationen, dass Konzernchef Joe Kaeser mit Abarbeitung seines Strategieprogramms “Vision 2020” im Jahr 2020 bei Siemens Börsen-Chart zeigen ausscheiden will. Kaeser wird im Juni 2020 63 Jahre alt.Die neue Grenze passt perfekt zu möglichen Karriereplänen des Konzernchefs, über die Konzernkenner spekulieren: Nach der gesetzlich vorgeschriebenen zweijährigen Abkühlzeit könnte Kaeser Anfang 2023 als Aufsichtsratschef zu Siemens zurückkehren und dieses Amt für zwei Wahlperioden von jeweils fünf Jahren ausüben. Die aktuelle Geschäftsordnung für Kontrolleure schreibt vor, diese sollten bei ihrer Wahl nicht älter als 70 Jahre sein.Der aktuelle Amtsinhaber Gerhard Cromme scheidet im Januar 2018 altersbedingt aus. Ihm wird Ex-SAP-Co-Chef Jim Hagemann Snabe nachfolgen.Die Änderung in der Geschäftsordnung für den Vorstand wurde bereits im Herbst 2015 beschlossen, wie ein Konzernsprecher bestätigte. Kaesers aktueller Vertrag läuft noch bis Juli 2018; alle Beteiligten haben bereits Interesse an einer Verlängerung signalisiert.Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Juni-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.Oder stöbern Sie hier in der digitalen Ausgabe des manager magazins.

Quelle: Siemens: Altersgrenze für Vorstände von 65 auf 63 Jahre gesenkt – manager magazin

Beitrag empfehlen:

Toll, ein anderer macht’s: Wenn Teamarbeit unproduktiv ist

“Teamfähig” muss er sein, der erfolgreiche Kandidat, damit er sich auch ja nahtlos in das “dynamische Team” einfügt – so oder so ähnlich steht es in so ziemlich jeder Stellenanzeige. Wer kein Teamplayer ist, hat keine Chance, denn der Team-Begriff ist zum Modewort in der Arbeitswelt avanciert. Doch der Team-Fetischismus grassiert zu Unrecht. Denn wissenschaftlich erwiesen ist nicht etwa, dass Teamarbeit besonders produktiv ist – sondern genau das Gegenteil: Sie kann Mitarbeiter demotivieren und sie faul und weniger leistungsbereit machen.Weniger Leistungsfähigkeit im TeamDiese Erkenntnis ist eigentlich ein ziemlich alter Hut: Schon 1882 untersuchte der französische Agraringenieur Maximilian Ringelmann die Effizienz der Arbeit von Pferden, Ochsen, Maschinen und eben auch Menschen. Bei Versuchen zum Ziehen von Lasten fand er heraus, dass die Leistung von Männern in Gruppen kleiner ist als die Summe der Leistungen, die jeder für sich alleine erbringen würde. Und zwar deutlich: Ringelmann ließ sieben Männer an einem Seil ziehen, mal einzeln, mal in der Gruppe. Allein zogen die Männer ein Gewicht von 85 Kilogramm – in der Gruppe entfielen auf jeden einzelnen aber nur 65 Kilogramm. Mit anderen Worten: Die Teamarbeit kostete fast ein Viertel der Leistungsfähigkeit.

Quelle: Toll, ein anderer macht’s: Wenn Teamarbeit unproduktiv ist – dhz.net

Beitrag empfehlen:

Urlaubsanspruch: Wer hat die meisten Urlaubstage in Deutschland?

Im Gesamtdurchschnitt haben Fach- und Führungskräfte insgesamt Anspruch auf rund 28 Urlaubstage. Auf jährlich 30 Tage Urlaub kommt über die Hälfte (53 Prozent) der Fach- und Führungskräfte. Über 30 Tage hinaus kommen nur vier Prozent laut der Untersuchung von Compensation Partner. Lediglich 24 Urlaubstage erhalten rund 16 Prozent der Fach- und Führungskräfte. 30 Urlaubstage in Banken, Autoindustrie, Maschinenbau und Chemiebranche Ein Vergleich zwischen den Branchen zeigt: Die große Mehrheit (jeweils meh

Quelle: Urlaubsanspruch: Wer hat die meisten Urlaubstage in Deutschland? | Personal | Haufe

Beitrag empfehlen:

Umkleidezeit: Ist Umziehen im Betrieb bezahlte Arbeitszeit?

Immer wieder müssen Gerichte entscheiden, ob die Zeit zum Umziehen oder für den Weg im Betrieb zwischen Umkleideraum und Arbeitsplatz als vergütete Arbeitszeit zählen. Im Fall vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG), gaben die Richter dem Arbeitnehmer teilweise Recht und sprach ihm das Entgelt für 27 Minuten pro Arbeitstag zu. (BAG, Urteil vom 26.10.2016, Az: 5 AZR 168/16). Ausschlaggebend, war die Weisung des Arbeitgebers an die Mitarbeiter, die gestellte Arbeitskleidung im Betrieb in einem gesonderten Umkleide

Quelle: Umkleidezeit: Ist Umziehen im Betrieb bezahlte Arbeitszeit? | Personal | Haufe

Beitrag empfehlen:

Ramadan: Arbeitspflicht während des Fastens

Während des Fastens im Ramadan dürfen Muslime von der Dämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts essen oder trinken. Die Interessen des Arbeitgebers sind betroffen, wenn durch dadurch die Arbeitspflicht im Ramadan nicht eingehalten werden kann oder die Arbeitsproduktivität beeinträchtigt wird. Ramadan: Kollision von Arbeitspflicht mit Fastenpflicht Der Arbeitnehmer muss seine gesamte Arbeitskraft auch im Ramadan dem Arbeitgeber zur Verfügung stellen. Das Fasten kann unter Umständen zu einer spürbaren Mind

Quelle: Ramadan: Arbeitspflicht während des Fastens | Personal | Haufe

Beitrag empfehlen:

Besteuerung von pauschalen Schichtzulagen

In einem aktuellen Urteilsfall war die steuerliche Bewertung einer Zulage für einen Polizeibeamten strittig, die er für seinen Dienst zu wechselnden Zeiten erhalten hatte. Der Bundesfinanzhof lehnte jetzt die Anwendung der Steuerbefreiung nach § 3b EStG ab. Die Zulagen für einen Dienst zu wechselnden Zeiten werden nach seiner Auffassung nicht für geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit gewährt. Die Richter beurteilen die streitige Zulage vielmehr als finanziellen Ausgleich für wechselnde Dienste u

Quelle: Besteuerung von pauschalen Schichtzulagen | Personal | Haufe

Beitrag empfehlen:

Gratis WLAN bis 2020

Bis 2020 soll jedes Dorf und jede Stadt in der Europäischen Union kostenfreie WLAN-Zugänge bekommen. Die Wifi4EU-Initiative stellt dafür 120 Millionen Euro an Fördermittel zur Verfügung.Freies WLANDank der Initiative “WiFi4EU” soll jede europäische Stadt bis 2020 über freie WLAN-Hotspots verfügen. – © georgejmclittle/Fotolia.comFreies WLAN für öffentliche Orte in ganz Europa bis 2020: Das ist das gemeinsam beschlossene Ziel des Europäischen Parlaments, des EU-Rates sowie der EU-Kommission. Mit einem Fördergeld von 120 Millionen Euro möchte die sogenannte WiFi4EU-Inititative in jedem Dorf und jeder Stadt Europas kostenlose Wi-Fi-Hotspots an frei zugänglichen Plätzen installieren.8000 Orte werden ausgestattetInsgesamt sollen 6000 bis 8000 Gemeinden ohne freie Internetzugänge vom Angebot profitieren. Um den bürokratischen Überblick zu behalten, müssen sich Krankenhäuser, Parks und andere öffentliche Plätze für WLAN-Gutscheine bewerben. Bedingung ist, die Hotspots mindestens drei Jahre lang zugänglich zu machen. Die genauen Details zu WiFi4EU sollen bis Ende dieses Jahres geklärt sein. dhz

Quelle: Gratis WLAN bis 2020 – dhz.net

Beitrag empfehlen:

Handwerk warnt vor Wachstumsbremsen

Die Handwerkskonjunktur läuft rund. “Es ist das erfolgreichste 1. Quartal seit der deutschen Einheit”, sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke laut Redetext auf der Frühjahrskonferenz des Deutschen Handwerkskammertages in Bielefeld. Das Handwerk habe deshalb seine Umsatzprognose vom Jahresbeginn angehoben. “Wir rechnen für 2017 nunmehr mit einem Umsatzanstieg von bis zu drei Prozent.” Die Zahl der Beschäftigten werde aber nur geringfügig steigen, da es an Fachkräften und Auszubildenden fehle. Von der Politik forderte Schwannecke, sich auch in der nächsten Legislaturperiode um die “Fachkräftesicherung und die nötigen Rahmenbedingungen” zu kümmern. Darüber hinaus warnte er, Steuern oder Abgaben zu erhöhen.Schwannecke sieht Spielraum für SteuersenkungenGift für das arbeitsintensive Handwerk ist nach den Worten des Generalsekretärs auch jede mögliche Steigerung der Sozialbeiträge. Vielmehr müssten die Steuern gesenkt werden. “Wir sind dafür, den Soli abzuschaffen, die kalte Progression abzumildern und den Mittelstandsbauch abzuflachen”, sagte er. “Das Geld dafür ist da – Steuer und Beitragseinnahmen sprudeln.”

Quelle: Handwerk warnt vor Wachstumsbremsen – dhz.net

Beitrag empfehlen:

Machnig: “Einsatz für den Meister hat sich gelohnt” – dhz.net

Beim Treffen der EU-Minister für die Wettbewerbsfähigkeit am Montag, 29. Mai in Brüssel konnte ein Ergebnis erreicht werden, bei dem die b ewährten Strukturen in Deutschland nicht in Frage gestellt werden. Dies sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, der für die Bundesregierung die Verhandlungen im Rat führte. Aus Sicht des deutschen Handwerks standen dabei die Beratungen über zwei Richtlinienvorschläge zum Dienstleistungspaket – Verhältnismäßigkeitsprüfung und Notifizierungsverfahren – im Mittelpunkt.Einsatz für den Meister hat sich gelohntMachnig sagte, dass die Bundesregierung beim Dienstleistungspaket schwerwiegende Einwände hatte: Die Kompetenz der Mitgliedstaaten für Berufsregulierungen und die Souveränität der nationalen Parlamente sollten gewahrt bleiben. Auch Bundestag und Bundesrat hätten auf dieser Linie argumentiert und eine Subsidiaritätsrüge gegen die Kommission erhoben. Nach schwierigen Verhandlungen, in die sich Deutschland umfassend eingebracht hatte, sei nun eine gute Lösung erzielt worden. “Das gilt vor allem für die Selbstverwaltung der Wirtschaft, die duale Berufsausbildung oder die Meisterpflicht. Unser Einsatz für den Erhalt des Meisters hat sich gelohnt”, betonte Wirtschaftsstaatssekretär Machnig.

Quelle: Machnig: “Einsatz für den Meister hat sich gelohnt” – dhz.net

Beitrag empfehlen:

Xing setzt auf Quantität – die Arbeitgeber wünschen Qualität und den Perfect-Match!

Jemand ist der Meinung, dass Xing mit seiner Business-Networking-Plattform xing.com einer der Top-3-Online-Stellenmärkte werden sollte. Man weiß ja, dass die Logik bei börsennotierten Unternehmen nicht immer sehr ausgeprägt ist, denn Gewinnmaximierung steht im Vordergrund, nicht immer Nutzenmaximierung für Unternehmenskunden. Und oftmals an einem logischen Wunsch der Unternehmenskundschaft vorbei geht. Beispielsweise an der sinnfreien Kununu-Integration in das Services-Portfolio. Xing postuliert zur aktuellen Messe “Zukunft Personal” seinen Anspruch, die “Stellenanzeige der Zukunft“ an den Start zu bringen und stellt einige Neuerungen ins Schaufenster. Mit großen Lettern werden die “bold messages” verkündet: Neu im XING Stellenmarkt: 1 Mio. Jobs passend zum Leben. Im Januar 2015 kaufte man Jobbörse.com. Nun weiß man, wozu. Der liebe Stefan hatte sich das schon mal angeschaut: XINGs Stellenanzeigen der Zukunft – der große Wurf? Ein kritischer Test.Doch wieder zurück zum Thema. Xing verkündet, dass der neue Stellenmarkt “den Bewerber im Fokus” sieht, nicht den Arbeitgeber, wie bei anderen Anbietern. Ehrenwertes Ziel. Ich glaube, dass auch Bewerber keine Lust auf eine aufwändige Suche haben, sondern lieber treffsichere, aktuelle und attraktive Ergebnisse. Ist übrigens wichtiger Teil der gerade so bemühten Candidate-Experience.

Quelle: Xing setzt auf Quantität – die Arbeitgeber wünschen Qualität und den Perfect-Match! | Marcus K. Reif

Beitrag empfehlen:

Entscheidungen im Arbeitskontext – Netzwerk Arbeit | XING

Liebe Gruppenmitglieder, im Rahmen meiner Masterarbeit befasse ich mich mit Industrie 4.0 und führe gerade eine Online-Befragung zum Thema “Entscheidungen im Arbeitskontext” durch. Ich bin auf der Suche nach einer Vielzahl berufstätiger Teilnehmer und würde mich über Ihre Unterstützung sehr freuen! Die Bearbeitung des Fragebogens nimmt ca. 30 Minuten in Anspruch und kann unter dem folgenden Link gestartet werden: https://ww3.unipark.de/uc/Forschungsprojekt_Entscheidungen/ Vielen Dank für Ihre Unterstützu

Quelle: Entscheidungen im Arbeitskontext – Netzwerk Arbeit | XING

Beitrag empfehlen:

Unterstützung benötigt! Empirische Studie im Rahmen meiner Masterarbeit – Netzwerk Arbeit | XING

Hallo liebe Gruppe “Netzwerk Arbeit”, im Rahmen meiner Masterarbeit untersuche ich verschiedene Einflussfaktoren auf Karriereerfolg bei Führungskräften. Hierfür wurde eine empirische Studie erstellt, die ihr unter folgendem Link abrufen könnt: https://ww2.unipark.de/uc/K_0133/3af4/ Dauer: nur max. 10 Minuten Einzige Voraussetzung ist, dass ihr Führungsverantwortung für mind. 3 Mitarbeiter / Praktikanten / Azubis habt bzw. eine Teamleiterposition habt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr den Link auch a

Quelle: Unterstützung benötigt! Empirische Studie im Rahmen meiner Masterarbeit – Netzwerk Arbeit | XING

Beitrag empfehlen:

TOP-BEWERBER: ► ohne Vermittlungshonorar ◄

Auf Bewerber von Netzwerk Arbeit können sich Unternehmen verlassen, denn erst nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und Abstimmung der Bewerbungsunterlagen kann eine Veröffentlichung durch Netzwerk Arbeit vorgenommen werden. Auch anschließend wird der Kontakt regelmäßig gepflegt, was Ihnen und uns zusätzliche Sicherheit bietet.

Um die Chancen der Platzierung auf dem Arbeitsmarkt zu erweitern, nutzen einige Kandidaten die zusätzliche Möglichkeit, sich anonymisiert und ohne zwischengeschalteten Personalvermittler zu präsentieren.

Der Vorteil liegt darin, das die Kandidaten unser umfangreiches Netzwerk nutzen, Unternehmen, Personalvermittler und Headhunter diese über eine Weiterleitungs-Emailadresse anschreiben können und die Kandidaten – falls gewünscht – selbst den Kontakt zum Interessenten aufnehmen.

Für auf diesen Weg angesprochene Kandidaten fällt kein Honorar für die Personalvermittlung an. Dies ist in den Stellensuchanzeigen der Kandidaten vermerkt.


Lesen Sie nachstehend die Beschreibung des Vermittlungspaketes VIP durch:

Vermittlung – VIP

  • kostenloser Check der Bewerbungsunterlagen
  • kostenloses Beratungsgespräch zu den Bewerbungsunterlagen
  • kostenlose Erstellung eines Anschreibens und des Lebenslaufes
  • kostenlose Veröffentlichung Ihrer Stellensuchanzeige auf unserer Homepage
  • kostenlose und tgl. Veröffentlichung in sozialen Netzwerken
  • Initiativ – Vorstellung durch Netzwerk Arbeit in 100-150 Unternehmen
  • anonymisierte, selektive Vorstellung in unserem Vermittlernetzwerk (Anzahl ca. 4.000)
  • Unternehmen können Sie für 24 Monate über eine Chiffre-E-Mailadresse direkt ansprechen, wodurch kein Vermittlungshonorar für das Unternehmen fällig wird.

Zusammenfassung: Wer bei Netzwerk Arbeit unter “Vermittlung – VIP” gelistet ist, wird automatisch und anonymisiert einer bis zu 4-stelligen Zahl weiterer Personalvermittlern vorgestellt, die über eine E-Mail-Weiterleitung mit Ihnen Kontakt aufnehmen können.

Schauen Sie sich bitte unsere vollständigen Angebote für Bewerber an.

Beitrag empfehlen:

Ramadan und Arbeitsrecht: Was Chefs wissen sollten, wenn Mitarbeiter im Ramadan fasten

16 Stunden täglich fasten – der Ramadan ist nicht nur für Muslime herausfordernd: Welche Rechte haben Arbeitgeber, wenn fastende Mitarbeiter nicht die gewohnte Leistung bringen? Das regelt das Arbeitsrecht.Einen Monat lang zwischen Sonnenaufgang und -untergang weder essen noch trinken – und trotzdem arbeiten gehen. Klingt schwierig? Für viele Muslime ist das im Fastenmonat Ramadan normal: Das Fasten ist fester Bestandteil des Islams. Der Ramadan verschiebt sich jedes Jahr – 2017 fällt er mit den längsten Tagen des Jahres zusammen: Vom 27. Mai bis zum 24. Juni verzichten Muslime zwischen fünf Uhr morgens und neun Uhr abends auf Nahrung.Chefs mit muslimischen Mitarbeitern müssen damit rechnen, dass sich das Fasten besonders an heißen Tagen auf deren Leistungsfähigkeit auswirkt: Die Mitarbeiter können sich schlechter konzentrieren, sind erschöpft und weniger belastbar. Hinzu kommt: Viele Muslime schlafen während des Ramadans wenig, weil sie nachts essen und feiern – so können sich beim Arbeiten schnell Fehler einschleichen.

Quelle: Ramadan und Arbeitsrecht: Was Chefs wissen sollten, wenn Mitarbeiter im Ramadan fasten | impulse

Beitrag empfehlen:

Raucher müssen draußen bleiben: Ist Rauchen am Arbeitsplatz ein Kündigungsgrund?

Den Bauarbeiter mit der Kippe im Mund kennt jeder. Doch auch dieses Klischee bröckelt. In immer mehr Berufen heißt es: No Smoking beziehungsweise Raucher müssen vor die Tür. Doch was, wenn jemand heimlich qualmt?Früher wurde bei der Deutschen Flugsicherung viel geraucht. „Man kennt das aus alten Filmen. Beinahe jeder hatte eine Zigarette in der Hand“, sagt eine Sprecherin. Mancherorts haben Vorhänge und Teppiche „eine gewisse Duftmarke“ gehabt. Später seien die Raucher in der Unternehmenszentrale in Langen nach und nach eingeschränkt worden. Erst habe es drinnen noch „Raucherinseln“ gegeben. Mittlerweile müssen die Raucher raus.„Es gibt einen grundsätzlichen Anspruch auf einen rauchfreien Arbeitsplatz“, sagt Stefan Lunk von der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV). Dieser ist begründet in der Arbeitsstättenverordnung. Das schützt insbesondere Nichtraucher – und schränkt Raucher ein. Die meisten Unternehmen hätten in den vergangenen Jahren mit Betriebsvereinbarungen Regelungen getroffen, die zwischen Rauchern und Nichtrauchern vermitteln.

Quelle: Raucher müssen draußen bleiben: Ist Rauchen am Arbeitsplatz ein Kündigungsgrund?

Beitrag empfehlen:

Das sind die beliebtesten Arbeitgeber für IT-Talente

Wer den besten IT-Nachwuchs will, muss wichtige Spielregeln beachten. Wie dies den Unternehmen 2016 gelang, zeigt das Trendence Graduate Barometer 2017. Demnach gibt es einen klaren Sieger und überraschend viele Verlierer. Wenn Arbeitnehmer träumen dürfen, dann würden sie ihren eigenen Chef demokratisch wählen und ihr eigenes Gehalt festlegen. Klingt absurd, wird aber tatsächlich in einigen Unternehmen bereits gelebt. Diese und weitere verrückte Arbeitsmodelle hat Springer-Autor Frank Rechsteiner recherc

Quelle: Das sind die beliebtesten Arbeitgeber für IT-Talente | springerprofessional.de

Beitrag empfehlen:

HuntsmanClariant: Neuer Chemiekonzern will Arbeitsplätze abbauen

„Ohne Stellenabbau wird der Zusammenschluss nicht auskommen“ räumt Clariant-Chef Hariolf Kottmann gegenüber der WirtschaftsWoche ein, „vor allem in den Servicefunktionen der Regionen wie IT, Finanzen, Personal und Einkauf werden Arbeitsplätze abgebaut.“ Eine konkrete Zahl nannte Kottmann nicht. Weiterhin plant das frisch fusionierte Unternehmen Zukäufe und setzt damit auch die deutschen Wettbewerber Evonik und Covestro unter Druck. „Wir sehen die neue Firma als Plattform, um in größerem Umfang internationale Akquisitionen vorzunehmen“, sagte Kottmann gegenüber dem Magazin. HuntsmanClariant erreicht einen Jahresumsatz von 13,2 Milliarden Dollar; nur Evonik ist im Spezialchemie-Geschäft mit 15,2 Milliarden größer. Kottmann hält in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine Größe zwischen 15 und 17 Milliarden Dollar für notwendig, um in der Branche vorne mitspielen zu können.Vor allem in China will das neue Unternehmen laut Kottmann wachsen. Clariant erwirtschaftet dort lediglich acht Prozent seines Jahresumsatzes. Erst kürzlich wurde über einen Zusammenschluss der chinesischen Konzerne Sinochem und Chemchina zum weltgrößten Chemiekonzern spekuliert. „Vor einem solchen Koloss habe ich keine Angst“, sagt Kottmann, „ein solches Unternehmen wäre erst einmal über Jahre mit Aufräumarbeiten beschäftigt.“ Bei den chinesischen Staatskonzernen seien oft nur die ausländischen Beteiligungen profitabel, während die chinesischen Geschäfte oft nicht wettbewerbsfähig seie

Quelle: HuntsmanClariant: Neuer Chemiekonzern will Arbeitsplätze abbauen

Beitrag empfehlen:

Neues Gesetz: Einigung über Betriebsrente – Wirtschaft

Die große Koalition hat ihren Streit über die Betriebsrente beigelegt. Künftig entfallen die Garantien bei einer bestimmten Form der betrieblichen Altersvorsorge. Damit sollen Hürden für Mittelständler beseitigt werden.Berlin – Die Reform der Betriebsrente kommt: Die große Koalition hat sich nach Informationen dieser Zeitung auf eine Neuregelung der betrieblichen Altersvorsorge verständigt. Der Bundestag werde das neue Gesetz in der kommenden Woche verabschieden, hieß es aus Koalitionskreisen. Damit legten Union und SPD den Streit über die Bedingungen für die betriebliche Altersvorsorge bei. Klar ist, dass es beim geplanten Garantieverbot bleiben wird. Dagegen ist die Versicherungswirtschaft Sturm gelaufen. Der Wegfall der Garantien gilt für ein neues Modell, das die Sozialpartner künftig anbieten sollen. Der Gesetzgeber will damit erreichen, dass die Tarifvertragspartner die Betriebsrente ganzen Belegschaften anbieten: bei diesem Sozialpartnermodell soll auf Garantien verzichtet werden. Den Beschäftigten wird eine unverbindliche Zielrente angeboten. Die Koalition argumentiert, mit dem Wegfall von Garantien könnten höhere Renditen erzielt werden, da die Absicherung Geld kostet. Mit der neuen Form der Betriebsrente will der Gesetzgeber mehr Mittelständler dazu bewegen, Betriebsrenten anzubieten. Die Metall- und Elektroindustrie hatte beklagt, dass Garantien die Betriebe abschreckten.

Quelle: Neues Gesetz: Einigung über Betriebsrente – Wirtschaft – Stuttgarter Nachrichten

Beitrag empfehlen:

Nahles-Plan für Rückkehrrecht in Vollzeit ist gescheitert

Das geplante Rückkehrrecht von Arbeitnehmern aus Teilzeit in Vollzeit ist gescheitert. Das teilte Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Dienstag in Berlin mit. “Das Kanzleramt hat mir mitgeteilt, dass eine Kabinettsbefassung nicht mehr vorgesehen ist”, teilte Nahles mit. “Das ist enttäuschend.” Die Arbeitgeber hätten Druck auf das Kanzleramt ausgeübt.Dem Gesetzentwurf von Nahles zufolge sollten Beschäftigte, die zeitlich begrenzt ihre Arbeitszeit verringern möchten, danach zur ursprünglichen Arbeitszeit zurückkehren können. Während Nahles dies für Unternehmen ab 15 Beschäftigten vorsah, war aus der Union die Forderung gekommen, die Schwelle bei 200 Beschäftigten festzulegen. Nahles warf der Union nun einen Bruch des Koalitionsvertrags vor, in dem Union und SPD das Rückkehrrecht verabredet hatten.Nahles warf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, sie verhindere “damit das Gesetz, das für Hunderttausende Frauen den Weg aus der Teilzeitfalle bereitet hätte”. Gescheitert sei das Vorhaben auf Druck der Arbeitgeber. Nahles sprach von einem “klaren Bruch des Koalitionsvertrages”.

Quelle: Nahles-Plan für Rückkehrrecht in Vollzeit ist gescheitert – SPIEGEL ONLINE

Beitrag empfehlen:

Freie Tage: Den meisten Urlaub gibt’s bei den Autobauern

Wer wie viel Urlaub im Jahr bekommt – das hängt stark von der Branche ab. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung der Vergütungsberatung Compensation Partner, die dafür 220.544 Arbeitsverhältnisse von Fach- und Führungskräften in Deutschland unter diesem Aspekt unter die Lupe genommen hat. Herausgekommen ist: In den Branchen, in denen die Angestellten überdurchschnittlich gut bezahlt werden, bekommen sie auch überdurchschnittlich viele Urlaubstage.Angeführt wird die Liste von der Auto- und der Bankbranche. 29,2 Urlaubstage im Jahr gibt’s im Schnitt für die Mitarbeiter von deutschlands Fahrzeugherstellern und deren Zulieferern. Mit durchschnittlich 29,1 Tagen Jahresurlaub liegen die Banken- und die Halbleiterbranche nur knapp dahinter. Aber auch im Maschinenbau und in der Chemieindustrie kommen die Mitarbeiter mit im Schnitt 29 Urlaubstagen gut weg.

Quelle: Freie Tage: Den meisten Urlaub gibt’s bei den Autobauern – Recht und Gehalt – FAZ

Beitrag empfehlen:

Das Ende der Ego-Kultur: 5 Gründe, warum sich das Verständnis von Teamarbeit radikal ändern muss

Überall höre ich sie. Begriffe, die aus dem Wortfeld der Teamarbeit stammen: Augenhöhe. Kooperation. Zusammenarbeit. Gemeinsamkeit. Sinn für alle. Da ist ein Wir-Trend in der Arbeitswelt entstanden, der ein kollektives Bedürfnis anzeigt – dem nach Bindung und Verbindung. Selbst eingefleischte Einzelkämpfer und ehemalige Karrieristen suchen plötzlich nach etwas, das mehr ist als sie selbst. Wie langweilig ist es doch, sich selbst zu lieben! Und ist dieser Versuch nicht sowieso vergebens?Viel zu lange haben Unternehmen nicht beachtet, das ein Team viel mehr oder viel weniger als die Summe seine Individuen ist. Man könnte auch sagen: Sie haben nicht auf Emergenz geachtet, also nicht gesehen, dass eine Gruppe kooperierender Menschen neue Eigenschaften hervorbringt, die der Einzelne nicht hat. Teamarbeit war für viele Firmen bisher eher ein nettes, möglichst konfliktfreies Miteinander. Doch das passt nicht mehr in unsere Zeit….

Quelle: Das Ende der Ego-Kultur: 5 Gründe, warum sich das Verständnis von Teamarbeit radikal ändern muss | Svenja Hoferts Kolumnen zu Karriere, Führung und Entwicklung

Beitrag empfehlen:

Friseurhandwerk will attracktiver für Azubis werden

Das Friseurhandwerk will attraktiver für Azubis werden und mit Reformen dem Nachwuchsmangel begegnen. „Wir sehen eben auch, dass das Friseurhandwerk über viele Jahre Auszubildende verloren hat“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Jörg Müller, der Deutschen Presse-Agentur. Die Bezahlung sei sicher ein Grund dafür, aber nicht der einzige. „Der Trend der Akademisierung in Deutschland ist einfach eine Entwicklung, die nicht gesund ist“, sagte Müller.Mehr zum Thema Studie: Weibliche Bewerber um Ausbildungsplätze werden benachteiligtDie Branche zählte im vergangenen Jahr 22.430 Lehrlinge, 1,5 Prozent weniger als 2015. Der Verband trifft sich von Samstag bis Montag in Mainz zur Mitgliederversammlung.

Quelle: Friseurhandwerk will attracktiver für Azubis werden

Beitrag empfehlen:

Flüchtlinge: Arbeit gefunden, trotzdem abgeschoben

19 Mandeln liegen unterhalb des Armaturenbretts. Jeden Tag, an dem Christian Gasteiger seinen Mitarbeiter in den vergangenen Wochen nach Hause fuhr, hat der die Kerne geknabbert und seinem Chef welche angeboten. Gasteiger isst nicht gern Mandeln pur. Aber er findet, es gehöre sich, sie zumindest anzunehmen. Ohnehin hat er einiges gelernt in Sachen Geben und Nehmen in den vergangenen Monaten. Landwirt Gasteiger, 34, hat im November 2016 einen Asylbewerber in seinem Familienunternehmen angestellt, bezahlt ihm mehr als den Mindestlohn, gerade wollte er mit dem Bau einer Dienstwohnung beginnen. Da kam vor drei Wochen der Brief vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf): Asylantrag abgelehnt, der Mitarbeiter müsse binnen 30 Tagen das Land verlassen, Gründe gegen eine Abschiebung liegen nicht vor.

Quelle: Flüchtlinge: Arbeit gefunden, trotzdem abgeschoben – Wirtschaft – Süddeutsche.de

Beitrag empfehlen:

Duale Ausbildung: Die Azubis werden knapp

Eine ganz bestimmte Sache, die Deutschland seit Jahrzehnten erfolgreich exportiert, kann man weder anfassen noch kaufen. Es handelt sich weder um Volkswagen oder andere Autos und Maschinen. Sondern um die duale Berufsausbildung. Die Kombination aus beruflicher Praxis im Betrieb und theoretischer Ausbildung in der Berufsschule gelte weltweit als Vorbild, sagen deutsche Verbandsvertreter, Arbeitsmarktforscher und Politiker. Und viele Länder wollen von ihr lernen.In Frankreich zum Beispiel gibt es schon seit über 35 Jahren Austauschprogramme mit deutschen Ausbildungsstätten; mit Italien, Portugal, Lettland und der Slowakei seit dem Jahr 2011. Griechenland setzt gerade ein Pilotprojekt auf; in Indien, China und mehreren lateinamerikanischen Ländern gibt es bereits welche. Selbst in der Automobilindustrie der Vereinigten Staaten werden Berufsbildungszentren nach deutschem Vorbild aufgebaut. Was allen am dualen System besonders imponiert: Es vermittelt einheitliche Standards in der Berufsausbildung. Vor allem aber ist, das belegen Studien, dadurch die Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland so niedrig wie nirgends sonst: 6,7 Prozent der unter 25-Jährigen sind hier arbeitslos. Zum Vergleich: In Frankreich sind es mehr als 23 Prozent.

Quelle: Duale Ausbildung: Die Azubis werden knapp | ZEIT ONLINE

Beitrag empfehlen:

Fitnessstudio für Arbeitnehmer: Finanzamt übernimmt Kosten

Fitnessstudio für Arbeitnehmer: Finanzamt übernimmt KostenKosten für das Fitnessstudio des Arbeitnehmers können auf das Finanzamt umgewälzt werden: Laut § 8 Abs. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz sind Zuzahlungen im Wert von maximal 44 Euro pro Monat lohnsteuerfrei erlaubt.Steuertipp© Miriam FrödrichFälschlicherweise wird oft angenommen, Arbeitgeber können die Gebühren der Mitarbeiter fürs Fitnessstudio nicht lohnsteuerfrei bezahlen. Das allerdings trifft nur für Zahlungen zur Gesundheitsförderung nach § 3 Nr. 34 EStG zu. Anders verhält es sich laut § 8 Abs. 2 Satz 1 Einkommensteuergesetz: Hier sind Leistungen an den Arbeitnehmer, die nicht in Geld fließen – sogenannte Sachbezüge – immer dann s teuer- und sozialversicherungsfrei, wenn der Wert dieses Sachbezugs brutto nicht mehr als 44 Euro im Monat beträgt.Sachbezug muss vorliegenDie Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen so ausgestaltet sein, dass dem Arbeitnehmer immer nur eine Leistung oder eine Ware zusteht, niemals aber Barlohn.Je nach Vertragssituation mit dem Fitnessstudio gilt also: Ist der Arbeitgeber Vertragspartner, liegt ein Sachbezug vor, wenn der Arbeitnehmer Leistungen im Fitnessstudio bis zu 44 Euro pro Monat abrufen darf. Ist hingegen der Arbeitnehmer Vertragspartner, liegt kein Sachbezug vor, sondern Barlohn. Die Übernahme der Kosten wäre hier lohnsteuerpflichtig.

Quelle: Fitnessstudio für Arbeitnehmer: Finanzamt übernimmt Kosten – dhz.net

Beitrag empfehlen:

Tempocheck 2017: Das sind die schnellsten Finanzämter

Einen Monat oder doch dreimal so lang: Die Bearbeitungszeiten in den Finanzverwaltungen sind in jedem Bundesland anders. Wo es am längsten dauert, bis man seinen Steuerbescheid erhält und welches Finanzamt besonders schnell arbeitet.FinanzamtWie schnell Arbeitnehmer ihren Steuerbescheid erhalten, hängt auch von ihrem Wohnort ab. – © Fabio Balbi/Fotolia.comWeitere Beiträge zu diesem Artikel Steuererklärung: Diese Abgabefrist gilt 2017Wer ist Top, wer ist Flop bei der Bearbeitungszeit von Einkommensteuererklärungen? Lohnsteuer-kompakt.de hat anonym rund 200.000 Einkommensteuererklärungen ausgewertet und eine Liste mit den schnellsten und langsamsten Finanzämtern erstellt. Gerechnet wurde die Zeit zwischen Abgabe und Eingang des Steuerbescheids .Wie lange Steuerzahler auf ihren Steuerbescheid warten müssen, hängt vom Wohnort ab. Den ersten Platz im Bundesland-Ranking belegt Berlin. Hier werden die Steuerbescheide am schnellsten erstellt. In Bremen und Hessen dauert es rein statistisch am längsten. „Die regionalen Unterschiede sind erstaunlich groß,“ sagt Felix Bodeewes, Geschäftsführer von Lohnsteuer kompakt. „Deshalb müssen einige Arbeitnehmer bis zu dreimal so lange auf ihren Steuerbescheid warten.“

Quelle: Tempocheck 2017: Das sind die schnellsten Finanzämter – dhz.net

Beitrag empfehlen:

Verbesserungssysteme in Unternehmen – Netzwerk Arbeit | XING

Unternehmen müssen zunehmend innovativ sein – jedoch zeigt die Erfahrung mit Verbesserungssystemen, dass diese von den Mitarbeitenden oftmals nicht angenommen werden. Aus diesem Grund soll die Motivation für die Teilnahme in einer Masterarbeit am Lehrstuhl für Strategie und Organisation untersucht werden.
Sie erreichen die dafür notwendige Befragung über den folgenden Link:
http://survey.mtu.de/BVW2/
Die Studie verfolgt rein wissenschaftliche Zwecke. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Wichtig ist nur, dass Sie Ihre persönlichen Meinungen und Einschätzungen wahrheitsgemäß angeben. Lassen Sie bitte keine Frage aus, auch wenn sie Ihnen vielleicht ungewöhnlich oder einer vorhergehenden Frage ähnlich erscheinen sollte. Alle Ihre Angaben und Daten werden streng vertraulich behandelt, Rückschlüsse auf Ihre Person sind auf keinen Fall möglich.
Mit Ihren Angaben unterstützen Sie die Forschung zu Verbesserungssystemen in Unternehmen und somit die Förderung von Innovation in Unternehmen.
Vielen Dank

Quelle: Verbesserungssysteme in Unternehmen – Netzwerk Arbeit | XING

Beitrag empfehlen:

Netzwerk Arbeit hat etwas: für Sie, Sie und auch für Sie…………

Für die bestmögliche Platzierung von Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt bieten wir mehr Möglichkeiten, als vergleichbare Anbieter. Von der Kleinanzeige bis zum „VIP-Paket“, welches besonders interessant ist, weil man direkt Kontakt zu Ihnen als Kandidaten aufnehmen kann, ohne das ein Vermittler zwischengeschaltet ist.

Auch für Unternehmen auf Personalsuche hebt sich unser Angebot in der Vielfalt ab. Erste Informationen erhalten Sie hier: Netzwerk-Arbeit-Portfolio

Beitrag empfehlen:

Nun ist es offiziell: Google startet „Google for Jobs“. So funktioniert es…

In letzter Zeit wurde bereits wieder heftig darüber spekuliert. Rund um die hier und da auftauchenden Informationen zur Cloud Jobs API und Google Hire herum verdichteten sich die Hinweise auch einfach zu stark, dass Google wieder in den Bereich Jobsuche einsteigen würde. Nach einem ersten seinerzeit noch relativ kläglich gescheiterten Versuch Mitte der 2000er Jahre wurde es nun gestern anlässlich der Google I/O´17 höchstoffiziell: Google startet „Google for Jobs“

Quelle: Nun ist es offiziell: Google startet „Google for Jobs“. So funktioniert es… | Recrutainment Blog

Beitrag empfehlen:

Tipps für den perfekten Smalltalk

Smalltalk: Er gehört zum Alltag, ist aber von vielen gefürchtet. Gerade in Geschäftsbeziehungen ist er enorm wichtig. Wenn ein Kunde zwischen mehreren Anbietern wählen kann, zählt das Auftreten jedes einzelnen Mitarbeiters. “Smalltalk ist prädestiniert dafür, zu seinen Kunden eine gute Beziehung aufzubauen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen”, sagt Carolin Lüdemann, Karriere-Beraterin und Mitglied im Deutschen Knigge-Rat. Und das “kleine Gespräch” kann so einfach sein.Zwar ist Smalltalk alternativlos. Man muss miteinander sprechen. “Doch die Messlatte liegt nicht hoch. Jeder ist froh, wenn der andere das Gespräch eröffnet”, erläutert Lüdemann. Denn 80 Prozent der Menschen fürchteten sich vor Smalltalk. Wem nichts anderes einfällt, kann zur Not auch über das Wetter sprechen. Denn hier gilt: Schweigen ist Silber, reden ist Gold.

Quelle: Tipps für den perfekten Smalltalk – dhz.net

Beitrag empfehlen:

Immer mehr Leiharbeiter in Deutschland

Bei schwankender Auftragslage ist Leiharbeit in vielen Betrieben das Mittel der Wahl. Und diese nimmt zu. Zwar hat sich im vergangenen Jahr der gesamte Arbeitsmarkt positiv entwickelt. Doch neben der starken Zunahme an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit hat die sogenannte atypische Beschäftigung noch stärker zugenommen. So befindet sich derzeit der Anteil von Teilzeitstellen, Leiharbeit und Minijobs an der Gesamtbeschäftigung auf dem höchsten Stand seit 13 Jahren. Diese Zahlen veröffentlichte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.Demnach waren 2016 rund 39,6 Prozent aller abhängigen Hauptbeschäftigungsverhältnisse atypischen Jobs, 2015 lag die Quote bei 39,3 Prozent. Dabei lag der Anteil der Leiharbeiter an den abhängig Beschäftigten bei 2,6 Prozent.

Quelle: Immer mehr Leiharbeiter in Deutschland – dhz.net

Beitrag empfehlen:

Debatte um Fahrverbote schreckt Handwerk auf

Viele Handwerker sind angesichts möglicher Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge verärgert. „Es kann doch nicht sein, dass uns die Politik so verunsichert“, sagt der Stuttgarter Dachdeckermeister Matthias Walter mit Blick auf die Diskussion in seiner Stadt. Insgesamt sechs Dieselfahrzeuge stehen bei ihm im Hof. „Die kann und will ich nicht ersetzen“, sagt er. Er hofft auf großzügige Übergangslösungen. „Ansonsten kommt es einer teilweisen Enteignung gleich“, schimpft er.Fahrverbot für Dieselfahrzeuge: Bestandsschutz gefordertFür Thomas Hoefling, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart, kommt es letztendlich auf praxistaugliche Regelungen an: „Kein Handwerksbetrieb darf wegen Fahrverboten in Existenznot geraten“, mahnt er. „Nötig ist ein Bestandsschutz für die Fahrzeuge von mindestens acht Jahren. Das ist im jetzt vorgestellten Luftreinhalteplan nicht dargestellt“, kritisiert er.

Quelle: Debatte um Fahrverbote schreckt Handwerk auf – dhz.net

Beitrag empfehlen:

Warum Mitarbeiter bei Continental ihre Arbeitszeit frei wählen können

Es kommt selten vor bei deutschen Top-Unternehmen, dass eine Frau 220.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt verantwortet. Schon allein deshalb zählt Ariane Reinhart zu den mächtigsten Managerinnen der hiesigen Wirtschaft.Die Personalvorständin des Automobilzulieferers Continental muss nicht nur eine Vielzahl von Angestellten führen. Sie ist gleichzeitig oberste Recruiterin ihres Unternehmens. In einer so umkämpften Branche wie dem Automobilgeschäft entscheidet nämlich mitunter eine einfache Frage über Erfolg und Misserfolg: Wie schnappe ich meinen Wettbewerbern die besten Mitarbeiter vor der Nase weg?

Quelle: Warum Mitarbeiter bei Continental ihre Arbeitszeit frei wählen können – Business Insider Deutschland

Beitrag empfehlen:

Abschiedsparty statt Trennungsschmerz

Selters, kein Sekt: Wenn Personalmanager Kündigungen abwickeln sollen, sorgt das selten für Begeisterungsstürme. Denn das Organisieren der Trennung von Mitarbeitern ist meist eine undankbare und obendrein teure Angelegenheit. „Deutsche Unternehmen zahlen jedes Jahr zig Millionen Euro für Abfindungen. Und in den meisten Fällen viel zu viel“, sagt der auf Trennungen spezialisierte Personalberater Harald Balfanz aus Krukow in Schleswig-Holstein. Er schätzt, dass bei deutschen Arbeitsgerichten jährlich mehr als

Quelle: Abschiedsparty statt Trennungsschmerz | Human Resources Manager

Beitrag empfehlen:

Büro als Bällebad: So überrascht ein Chef seine Mitarbeiter

Er wird bereits als der beste Boss Großbritanniens gehandelt: Lee McAteer gewährt seinen Angestellten unbegrenzten Urlaub, schenkt ihnen Trips nach Las Vegas und nun lässt er sie in Bällen baden. “Ich bin überzeugt, wenn man seinen Job genießt, muss man keinen Tag im Leben wirklich arbeiten”, so McAteer, Leiter einer Reiseagentur aus Manchester mit 35 Mitarbeitern.Vier Stunden habe es gedauert, um eine Viertelmillion Bälle im Büro zu verteilen. “Wir wollten unseren Leuten für ihre harte Arbeit danken und wir mögen es, Dinge anders anzugehen”, begründet er die außergewöhnliche Aktion.

Quelle: Büro als Bällebad: So überrascht ein Chef seine Mitarbeiter – SPIEGEL ONLINE

Beitrag empfehlen:

Tesla: Arbeiter berichten von üblen Arbeitsbedingungen

Doch der Alltag hinter der glänzenden Fassade bietet einem Bericht des “Guardian” zufolge weit weniger Anlass zur Begeisterung. Während Tesla mit Fotos von weiß gestrichenen fast menschenleeren Roboterhallen das Bild vermittelt, die harte Arbeit am Band sei längst ein Relikt vergangener Autoepochen, sieht die Realität im Alltag anders aus. Nicht wenige Arbeiter des als “Fabrik der Zukunft” gepriesenen Tesla-Werks im kalifornischen Fremont beklagen demnach eine übermäßige körperliche Belastung, ausufernde Arbeitszeiten und massiven psychischen Druck, der sich seit dem Start der Produktion kaum vermindert habe.

Quelle: Tesla: Arbeiter berichten von üblen Arbeitsbedingungen – SPIEGEL ONLINE

Beitrag empfehlen:

BAG: Anforderungen an eine Druckkündigung

Verweigern Beschäftigte die Arbeit, weil der Arbeitgeber einem – unberechtigten – Kündigungsverlangen nicht nachkommt, ist eine Kündigung des Betroffenen nicht als sog. „echte“ Druckkündigung sozial gerechtfertigt, wenn der Arbeitgeber den Druck und die dadurch drohenden wirtschaftlichen Nachteile nicht zumindest dadurch abzuwehren versucht, dass er die Beschäftigten auf die Rechtswidrigkeit der Arbeitsniederlegung hinweist und für weitere Zuwiderhandlungen arbeitsrechtliche Maßnahmen in Aussicht stellt (BAG, Urteil vom 15.12.2016 – 2 AZR 431/15, DB 2017 S. 915).

Quelle: BAG: Anforderungen an eine Druckkündigung | Rechtsboard

Beitrag empfehlen:

Integration: Wie Flüchtlinge fit werden für den Beruf

Abdulaziz Mohtadi träufelt etwas Öl auf einen Gewindeschneider, bevor er ihn behutsam in die Bohrung eines Metallstücks schraubt. Der 18 Jahre alte Syrer steht gemeinsam mit Trainer Marco Wenz und anderen jungen Flüchtlingen an einer Drehmaschine bei Siemens in Karlsruhe. Der 51-Jährige gibt geduldig Tipps oder erinnert an die zuvor besprochene Reihenfolge der Arbeitsschritte.

Quelle: Integration: Wie Flüchtlinge fit werden für den Beruf – Beruf & Chance – FAZ

Beitrag empfehlen:

Studie: Weibliche Bewerber um Ausbildungsplätze werden benachteiligt

Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz haben Frauen laut einer Studie schlechtere Chancen als ihre männlichen Mitwerber, auch wenn sie die gleichen Voraussetzungen mitbringen. Ihre Bewerbungen werden etwa bei gleichem Notendurchschnitt oder gleichen praktischen Erfahrungen schlechter eingestuft, wie eine vom Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) am Donnerstag veröffentlichte Studie ergab.

Quelle: Studie: Weibliche Bewerber um Ausbildungsplätze werden benachteiligt – Beruf & Chance – FAZ

Beitrag empfehlen:

Arbeitsbedingungen: Die Unsichtbaren

Viele Hotelgäste denken nicht an jene, die jeden Tag das Bett machen, das Klo putzen oder das Zimmer saugen. Davon ist Dorit Pawan* überzeugt. Die 53-jährige arbeitet seit vielen Jahren als Zimmermädchen und Reinigungskraft. Zuletzt war sie als Minijobberin in einem renommierten Hotel in Nordrhein-Westfalen tätig. Bezahlt wurde sie mit acht Euro pro Stunde – eine Übernachtung an den günstigsten Tagen und im günstigsten Zimmer zum Hinterhof kostet in dem Haus mindestens 100 Euro pro Nacht.

Quelle: Arbeitsbedingungen: Die Unsichtbaren | ZEIT ONLINE

Beitrag empfehlen:

Schluss mit Homeoffice: IBM holt die Mitarbeiter zurück ins Büro

Telearbeit? War nur so eine Idee. Der amerikanische Technologiekonzern IBM, der jahrelang die Heimarbeit propagiert hat, fordert jetzt seine Beschäftigten auf, zurück in die Bürogebäude des Unternehmens zu kommen. Einen entsprechenden Bericht des Wall Street Journals haben Sprecher des Unternehmens in Grundzügen bestätigt. Der Sinneswandel bedeutet eine Revolution für die Unternehmenskultur des Unternehmens. Früheren Zahlen zufolge arbeiteten 40 Prozent der mehr als 380.000 Beschäftigten von Zuhause.

Quelle: Schluss mit Homeoffice: IBM holt die Mitarbeiter zurück ins Büro

Beitrag empfehlen:

Die begehrtesten Arbeitgeber 2017 in Deutschland

Wo Deutschland jetzt arbeiten will: LinkedIn präsentiert Liste der deutschen „Top Companies“ // Tipps für die Bewerbung bei deutschen Top Companies von Experten bei McKinsey

München, 18. Mai 2017 – Wer ist der perfekte Arbeitgeber in Deutschland? LinkedIn, das weltweit größte Karrierenetzwerk, veröffentlicht heute die Liste der deutschen „Top Companies“. Diese zeigt, bei welchen Unternehmen LinkedIns Mitglieder arbeiten möchten, basierend auf exklusiven LinkedInDaten und Milliarden von Interaktionen der mehr als 500 Millionen Mitglieder weltweit. Im Kampf um Nachwuchskräfte haben sich diese Unternehmen durch ihre Präsenz auf LinkedIn eine starke Arbeitgebermarke aufgebaut.

„Eine Studie aus dem vergangenen Jahr hat ergeben, dass deutsche Arbeitnehmer inzwischen hohe

Ansprüche an die ihnen gestellten Aufgaben haben, gleichzeitig großen Wert auf eine ausgewogene

Work-Life-Balance sowie die Vereinbarkeit der Arbeit mit ihren eigenen Werten legen“, sagt Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen und Mitglied der Geschäftsleitung

LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz. „Mit unserer ‚Top Companies‘-Liste zeigen wir unseren Mitgliedern die Arbeitgeber, die bei Berufstätigen und Jobsuchenden den größten Eindruck hinterlassen haben. Außerdem möchten wir die Unternehmen hervorheben, die sich in Karrierenetzwerken eine starke Arbeitgebermarke aufgebaut haben.“

Die gefragtesten Arbeitgeber in Deutschland

 

Anhand der exklusiven Daten* von mehr als 500 Millionen Mitgliedern weltweit hat LinkedIn unter anderem analysiert, welche Unternehmen die meisten Arbeitnehmer über die Jobsuche erreichen, wie lange Mitarbeiter bei der Firma bleiben und wie groß das Interesse an ausgeschriebenen Stellen in den betreffenden Unternehmen ist.

In Deutschland hat sich daraus folgende Liste ergeben:

  1. Zalando
  2. McKinsey
  3. Rocket Internet
  4. Google
  5. Amazon
  6. KPMG
  7. adidas
  8. Merck
  9. SAP
  10. Boston Consulting Group
  11. BMW
  12. Volkswagen
  13. Siemens
  14. Deloitte
  15. Bosch
  16. ProSieben Sat1
  17. Salesforce
  18. Bayer
  19. Here
  20. Hugo Boss
  21. PWC Deutschland
  22. Lufthansa
  23. Allianz
  24. Telekom
  25. Eon

“Das gute Feedback der LinkedIn-Nutzer ist eine tolle Bestätigung unserer Recruitingaktivitäten. Uns ist es wichtig, interessante und qualifizierte Menschen für einen Einstieg bei McKinsey zu begeistern“, sagt Nadja Peters, Director of Recruiting bei McKinsey in Deutschland und Österreich. „Wir achten darauf, potenziellen Mitarbeitern einen realistischen Einblick in die Aufgaben und Tätigkeiten als Berater zu bieten.“

Für diejenigen, die auf einen Job bei McKinsey hoffen, hat Nadja Peters zudem folgende Tipps:

  1. Erfahrung schlägt Ausbildung: Viele glauben, bei McKinsey arbeiten nur

Wirtschaftswissenschaftler. Tatsächlich suchen wir explizit Mitarbeiter aus allen Fachrichtungen. Wichtiger als die Ausbildung ist die Erfahrung, die Kandidaten in der Vergangenheit schon gesammelt haben, von denen unsere Kunden profitieren können.

  1. Quereinsteiger dringend gesucht: Die Digitalisierung verändert traditionelle Geschäftsmodelle in rasantem Tempo. Um Klienten hierbei angemessen zu beraten, braucht es natürlich Leute, die hier schon reingeschnuppert haben. Viele unserer Mitarbeiter waren früher bei Startups, in Agenturen oder Industrieunternehmen und haben so erste „Felderfahrungen“ gemacht.
  2. Arbeiten Sie an Ihren Soft Skills: Im Umgang mit Klienten sind nicht nur fachliche Qualifikationen gefragt. Wichtig sind auch Sozialkompetenzen wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Teamgeist oder Einfühlungsvermögen. Da Unternehmensberater immer wieder mit den unterschiedlichsten Aufgaben konfrontiert werden ist Flexibilität auch ein wichtiger Faktor.

Die ‚Top Companies‘ McKinsey (Nr. 13), Amazon (Nr. 2) und Salesforce (Nr. 4) sind auch in der amerikanischen Liste weit oben gelandet. Auf dem ersten Platz landete dort Alphabet. Weitere prominente Platzierungen sind in den USA Facebook (Nr. 3), Uber (Nr. 5), Apple (Nr. 7) und Twitter

(Nr 16). In diesem Jahr wurden neben Deutschland und den USA die ‚Top Companies‘ für das Vereinigte Königreich, Brasilien, Frankreich, Indien und Australien ermittelt.

Einen Job bei begehrten Arbeitgebern ergattern

 

Für diejenigen, die hoffen, von Recruitern ihres Traum-Arbeitgebers gefunden zu werden, hat Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen und Mitglied der Geschäftsleitung LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz, außerdem folgende Tipps parat:

  1. Das Online-Profil aktuell halten: Die ‚Top Companies‘ benutzen Karriere-Netzwerke, um neue Kandidaten zu finden. Sie sollten also Ihr Online-Profil immer auf dem neuesten Stand halten, um

Recruitern ein möglichst gutes Bild von sich zu vermitteln. Mit der Open Candidate-Funktion auf LinkedIn können Mitglieder außerdem Recruitern signalisieren, dass sie offen für einen Wechsel sind, ohne dass es dem eigenen Unternehmen oder anderen Mitgliedern angezeigt wird. Weitere Tipps zur Profiloptimierung finden Sie hier.

  1. Bilden Sie sich weiter: Neue Karrierepfade einzuschlagen erfordert oft auch neue Kenntnisse und Fähigkeiten, die in potenziellen neuen Jobs auf Sie warten. Auf der On Demand-Lernplattform LinkedIn Learning können Sie neue Kenntnisse in praktischen Videokursen erwerben und so Wissen für den nächsten Karriereschritt sammeln. Denken Sie auch daran, Ihre Kenntnisse auf dem Profil anzugeben, um sich gegenüber ähnlich qualifizierteren Bewerbern hervorzuheben.
  2. Nutzen Sie Ihr Netzwerk: Der schnellste Weg in ein Unternehmen führt oft über Kontakte, die man dort hat. Auch wenn Unternehmen keine Stellen ausgeschrieben haben, können Bekannte aus dem eigenen Netzwerk möglicherweise eine Empfehlung abgeben oder einen Kontakt herstellen. Auf den Unternehmensseiten sehen Mitglieder, ob sie nicht schon einen Kontakt in ihrer Liste haben, der sie im Unternehmen vorstellen könnte.

***

 

*Methodik:

Die Liste wurde auf Basis exklusiver LinkedIn Daten entwickelt. Diese beinhalten die Reichweite von

Unternehmen, dem Interesse an deren Stellenangeboten, der Dauer der Anstellung von Mitarbeitern sowie einen redaktionellen Standpunkt, wie die Interaktionen mit Inhalten rund um das Unternehmen. LinkedIn und Microsoft wurden dabei von der Auswertung ausgeschlossen.

Beitrag empfehlen:

Arbeitszeiten: Warum flexible Arbeitszeiten eine Falle sind

Der Acht-Stunden-Tag ist tot. Viele Arbeitnehmer arbeiten mehr, einige deutlich weniger. Forscher haben jetzt herausgefunden: Je flexibler das Arbeitszeitangebot, desto mehr und länger arbeiten die Angestellten.Der britische Ökonom John Maynard Keynes war sich ganz sicher, dass bei einer flächendeckenden Einführung der Fünf-Tage-Woche Menschen im Jahr 2028 nur noch 15 Stunden pro Woche arbeiten müssen. Noch sind ein paar Jahre Zeit, aber bislang sieht es nicht so aus, als ob Keynes Recht behalten sollte. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes beträgt die gewöhnliche Wochenarbeitszeit in Deutschland über 35 Stunden.Viele arbeiten mehr. Sehr drastische Fälle von Überarbeitung bis hin zu Arbeiten bis zum Tode sind hinreichend bekannt: Vor vier Jahren hat ein deutscher Praktikant in der Londoner Niederlassung der Bank of America Merrill Lynch so viel gearbeitet, dass er an totaler Erschöpfung gestorben sein soll. Bis zu 15 Stunden am Tag hat er im Büro verbracht. Bekannte und Kollegen beschrieben ihn als “sehr konzentriert” und es gab niemanden, “der härter arbeitete als er.” Auch andere Praktikanten berichten von bis zu 100-Stunden-Wochen. Die Verlockung: ein Gehalt von umgerechnet 3200 Euro, vor allem aber die Aussicht auf einen Vertrag.

Quelle: Arbeitszeiten: Warum flexible Arbeitszeiten eine Falle sind

Beitrag empfehlen:

Besetzung von Chefposten: Manager-Auswahl nach Bauchgefühl

Wer bekommt den Chefposten? Und wer geht leer aus? Nach welchen Kriterien wird diese Auswahl eigentlich getroffen? Eine Hamburger Personalberatung hat sich jetzt genau dieser Frage gewidmet und ist zu ernüchternden Ergebnissen gekommen: Mehr als 70 Prozent der Unternehmen setzen für ihre Fragen in Bewerber-Interviews vorab keine festen Anforderungskriterien. Und sobald sie Persönlichkeitstests zur Auswahl von Führungskräften nutzen, kommen noch immer Verfahren zum Einsatz, die als wissenschaftlich zweifelhaft und veraltet gelten.In der Umfrage unter 100 Unternehmen, die FAZ.NET vorab vorliegt, gaben 70 Prozent an, dass bei den Interviews zur Führungskräfteauswahl zuvor keine festen Kriterien gesetzt werden. Bei der Sichtung der Bewerbungsunterlagen arbeiteten sogar 80 Prozent der Unternehmen rein erfahrungsbasiert. Das heißt, dass es vorher keine festgelegeten Ausschlussmerkmale wie eine bestimmte Mindest-Durchschnittsnote oder bestimmte Berufserfahrungen gibt.Mehr zum Thema Forschung aus Norwegen: Frauen sind die besseren Führungskräfte Kopftuch am Arbeitsplatz: Vorsicht, Kleiderordnung!Nur 30 Prozent der Unternehmen verwenden für die Chef-Auswahl Persönlichkeitstests. Die Studienautoren zeigten sich überrascht darüber, dass 18 Prozent angaben, den Typentest DISC zu nutzen, bei dem die Forschung aber schon länger Zweifel angemeldet hat, dass er verlässliche Diagnosen liefert. Ähnliches gilt für das so genannte Reiss-Profil, das immerhin in rund vier Prozent der Fälle zum Einsatz kam. Vereinzelt seien auch Tests genutzt worden, die eher für die klinische Psychologie, denn für die Managerauswahl entwickelt worden sind. Die Umfrage gemacht hat die Personalberatung Get Ahead unter 112 mittelständischen und großen Unternehmen aus dem In- und Ausland.

Quelle: Besetzung von Chefposten: Manager-Auswahl nach Bauchgefühl – Arbeitswelt – FAZ

Beitrag empfehlen:

Bewerbungsgespräch: Schafft das Vorstellungsgespräch ab!

Julian Lürken hasst Zeitverschwendung. Der 30-Jährige startete seine Karriere als Berater bei Kienbaum, er lebte und arbeitete in Tokio, Seoul und London. Seit Mai 2015 ist er Personalchef bei Hello Fresh. Das Start-up gehört zu Rocket Internet, der börsennotierten Beteiligungsgesellschaft von Oliver Samwer.Zeit ist kostbar bei einem jungen Unternehmen, das mit wenigen Angestellten schnell wachsen will, womöglich noch kostbarer als in einem Großkonzern. Als Lürken seinen Job antrat, hatte der Versender von Kochboxen mit vorbereiteten Zutaten in Berlin 100 Mitarbeiter, inzwischen sind es dort knapp 500. Weltweit arbeiten für das Start-up sogar 2500 Personen.Arbeitsproben statt VorstellungsgesprächGetreu seinem Effizienz-Postulat will Lürken auch bei Neueinstellungen die Zeit sinnvoll nutzen: „Ich verlasse mich bei einem Bewerber lieber auf seine Arbeitsproben anstatt auf ein persönliches Gespräch“, sagt der studierte Psychologe, „so erfahre ich, was er wirklich kann.“Der Nachwuchsmanager spricht aus, was Personalexperten schon lange denken: Das klassische Bewerbungsgespräch ist zwar die am weitesten verbreitete Form, einen potenziellen neuen Mitarbeiter zu beurteilen – aber gleichzeitig auch die schlechteste.

Quelle: Bewerbungsgespräch: Schafft das Vorstellungsgespräch ab!

Beitrag empfehlen:

Arbeitsrechtskolumne: Wen haben sie an meiner Stelle genommen?

Ich habe mich auf eine Stellenanzeige beworben, allerdings eine Absage erhalten. Nun würde ich gerne wissen, wen das Unternehmen eingestellt hat. Steht mir diese Information zu?, fragt Gerald Kaiser.Sehr geehrter Herr Kaiser,grundsätzlich haben abgelehnte Bewerber keinen Anspruch auf die Information, ob ein anderer Kandidat die Stelle bekommen hat. Einen Anspruch des Arbeitnehmers auf Auskunft gegen den Arbeitgeber, ob dieser einen anderen Bewerber eingestellt hat und gegebenfalls aufgrund welcher Kriterien, sah der 8. Senat des Bundesarbeitsgerichts nach nationalem Recht nicht. Gleichwohl legte das Bundesarbeitsgericht die Sache dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vor.Der Berliner Arbeitsrechtler Ulf WeigeltUlf Weigeltfester freier Autor im Ressort Karriere & Fachanwalt für Arbeitsrechtzur AutorenseiteIn diesem Fall fühlte sich eine Bewerberin unzulässig benachteiligt. Um diese Benachteiligung belegen zu können, wollte sie wissen, wer die Position erhalten hatte. Der Arbeitgeber aber verweigerte der abgelehnten Bewerberin diese Information.Daraufhin verlangte sie auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) eine Entschädigung vom Arbeitgeber (sie vermutete eine Benachteiligung). Die Richter des BAG sahen hier jedoch den Arbeitgeber im Recht (Az.: 8 AZR 287/08). Das heißt, die Bewerberin hatte keinen Auskunftsanspruch.Auch der EuGH verneinte einen Auskunftsanspruch und sah keine Verletzung des Gemeinschaftsrechts. Nur ganz ausnahmsweise kann die generelle Verweigerung jedes Zugangs von Informationen durch den Arbeitgeber eine Diskriminierung darstellen. Vorliegend hatte die Klägerin zwar auf ihr Geschlecht, ihr Alter und ihre Herkunft hingewiesen, jedoch keine ausreichenden Indizien dargelegt, welche eine Benachteiligung wegen des in § 1 AGG genannten Grundes vermuten lassen.

Quelle: Arbeitsrechtskolumne: Wen haben sie an meiner Stelle genommen? | ZEIT ONLINE

Beitrag empfehlen:

Pflege in Deutschland: Pflegeheime setzen auf Osteuropäer

Die Zahl der ausländischen Pflegekräfte in Deutschland ist in den vergangenen vier Jahren um 62 Prozent gestiegen. Zwischen Dezember 2012 und September 2016 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit auf rund 117.400.Insgesamt stammen nun 6,7 Prozent der rund 1,7 Millionen Pflegekräfte aus dem Ausland – die meisten aus Osteuropa. Im September 2016 kamen gut 66.000 Pfleger von dort. Sie arbeiten in der Gesundheits- und Krankenpflege, als Geburtshelfer oder im Rettungsdienst. Die Zahl der Altenpfleger aus Süd- und Osteuropa hat sich von knapp 16.000 Ende 2012 auf fast 32.000 im September 2016 verdoppelt.Zu den 20 erfassten ost- und südosteuropäischen Herkunftsländern gehören nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit etwa Albanien, die Russische Föderation und Polen. Eine prozentuale Aufschlüsselung, aus welchen Ländern die meisten Pflegekräfte nach Deutschland kamen, lag der Bundesagentur nicht vor. Zuerst hatte der MDR über die Zahlen berichtet.Zahlreiche Agenturen vermitteln inzwischen Pfleger an private Haushalte. Sie unterstützen alte und kranke Menschen, die zu Hause gepflegt werden wollen. Lesen Sie hier, wie Monika aus der Slowakei sich 24 Stunden am Tag um das Ehepaar Kurz kümmert.

Quelle: Pflege in Deutschland: Pflegeheime setzen auf Osteuropäer – SPIEGEL ONLINE

Beitrag empfehlen:

Was sich beim Beschäftigtendatenschutz ändert

Der Bundestag hat am 27. April 2017 Anpassungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) beschlossen, die zum 25. Mai 2018 in Kraft treten sollen. Im Rahmen dessen hat er auch Veränderungen am Beschäftigtendatenschutz vorgenommen. Die wichtigsten Änderungen. Anlass für die Anpassungen ist die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO), die ebenfalls zum 25. Mai 2018 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union unmittelbar anwendbares Recht sein wird. Diese schreibt vor, dass insbesondere Arbeitgeber in d

Quelle: Was sich beim Beschäftigtendatenschutz ändert | Human Resources Manager

Beitrag empfehlen:

Osterloh-Vergütung: VW-Topmanager unter Untreue-Verdacht

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen Vorstände von Volkswagen eingeleitet. Gegen vier Top-Manager, darunter Personalvorstand Karlheinz Blessing und sein Vorgänger Horst Neumann, ermittelt die Behörde wegen des Verdachts auf Untreue, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft dem Handelsblatt bestätigte. Die Beamten prüfen, ob die Manager Betriebsräten finanzielle Vorteile gewährt haben, die strafrechtlich als Veruntreuung von Unternehmensvermögen zu sehen sein könnten.Im Fokus steht besonders die Vergütung von Betriebsratschef Bernd Osterloh, gegen den sich Ermittlungen nicht richten. Der oberste VW-Arbeitnehmervertreter erhält dem Vernehmen nach eine Grundvergütung von rund 200.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen noch Bonuszahlungen, die sich in guten Geschäftsjahren auf über eine halbe Millionen Euro summiert haben sollen. Dass auch Betriebsräte Boni erhalten, wird intern damit begründet, dass sich die Verträge für die Gewerkschafter an dem Vergütungssystem für Führungskräfte orientieren.Betriebsratschef Bernd Osterloh sieht sich selbst durch die Ermittlungen gegen VW-Manager wegen angeblich zu hoher Zahlungen an ihn nicht unter Druck. Der „Braunschweiger Zeitung“ sagte er: „Ich bin da mit mir im Reinen.“ VW habe „klare interne Regelungen zur Betriebsratsvergütung“, die – im Einklang mit dem Betriebsverfassungsgesetz – auch bei ihm angewandt worden seien.Bei den Vorwürfen geht es darum, ob Volkswagen die Anleger früh genug über die Erkenntnisse der US-Umweltbehörden wegen der Manipulation von Abgaswerten bei Millionen Diesel-Fahrzeugen informiert hat. Quelle: APVerdacht auf MarktmanipulationStaatsanwaltschaft ermittelt gegen VW-Chef MüllerDie Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt nun auch gegen VW-Chef Matthias Müller. Es geht um den Verdacht der Marktmanipulation. Auch sein Vorgänger Winterkorn und Aufsichtsratschef Pötsch sind betroffen. mehr…Die Entlohnung der Betriebsräte wird über das Betriebsverfassungsgesetz geregelt. Demnach sollen die Arbeitnehmervertreter eine Bezahlung gemäß ihrer Aufstiegschancen erhalten. Bernd Osterloh hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Angebote, in das Management von VW zu wechseln. Zuletzt lehnte er den Posten des Personalvorstandes ab. Er hätte als solcher rund fünf Millionen Euro pro Jahr ausbezahlt bekommen.Osterloh wollte nach eigenem Bekunden Betriebsratschef bleiben, um in der aktuellen Krise die Interessen der Belegschaft vertreten zu können. Das Unternehmen leidet unter den Milliardenstrafen, die für die Fälschung von Abgaswerten bei Dieselautos fällig werden, sowie den ausufernden Kosten bei seiner Kernmarke VW. Dort sollen über 20.000 Stellen abgebaut werden.VorstandsgehälterSo viel kassierten die VW-Bosse 2016 Platz 9: Frank Witter Bild 1 von 9 Frank Witter ist seit 1992 bei VW. Seit Oktober 2015 ist er für den Geschäftsbereich „Finanzen und Controlling“ zuständig. Sein Gehalt stieg – auch aufgrund des neuen Postens – von 940.000 Euro auf gut 3 Millionen Euro. Gehalt: 1,1 Millionen Euro Bonus: 1,9 Millionen Euro (Foto: dpa) Platz 8: Rupert Stadler Bild 2 von 9 Das Aufsichtsratsmitglied vom FC Bayern München Rupert Stadler ist seit 2010 Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG. Zudem ist der Manager Vorstandsvorsitzender der Audi AG. Seine Vergütung sank 2016 um mehr als eine Million Euro. Gehalt: 1,1 Millionen Euro Bonus: 1,9 Millionen Euro (Foto: dpa) Platz 7: Jochem Heizmann Bild 3 von 9 Wirtschaftsingenieur Jochem Heizmann ist seit 1991 bei Volkswagen. Seit 2012 ist er für den Geschäftsbereich „China“ zuständig. Im vergangenen Jahr ging seine Vergütung um gut eine Million Euro zurück. Gehalt: 1,2 Millionen Euro Bonus: 1,9 Millionen Euro (Foto: dpa) Platz 6: Francisco Javier Garcia Sanz Bild 4 von 9 Der Spanier Francisco Javier Garcia Sanz arbeitet seit 1993 für VW. 1996 wurde er Mitglied des Vorstands der Marke „Volkswagen Pkw“ und 2001 der Volkswagen AG. Dort ist er zuständig für den Bereich „Beschaffung“. Auch bei ihm sanken 2016 die Bezüge um rund eine Million Euro. Gehalt: 1,3 Millionen Euro Bonus: 1,9 Millionen Euro (Foto: Reuters) Platz 5: Andreas Renschler Bild 5 von 9 Andreas Renschler war bis 2014 Mitglied des Vorstandes der Daimler AG. Im Februar 2015 wechselte der Stuttgarter zu VW und ist dort für den Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge verantwortlich. 2015 hatte er durch eine Kompensation aufgrund seines Arbeitgeberwechsels noch 15,6 Millionen Euro kassiert. Gehalt: 1,3 Millionen Euro Bonus: 1,9 Millionen Euro (Foto: dpa) Platz 4: Herbert Diess Bild 6 von 9 Der österreichische Manager arbeitet seit 2015 für die Volkswagen AG und ist Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen-Pkw. Auch er wurde 2015 für den Arbeitgeberwechsel entschädigt und erhielt 7,2 Millionen Euro. Im abgelaufenen Jahr waren es fast vier Millionen Euro weniger. Gehalt: 1,3 Millionen Euro Bonus: 1,9 Millionen Euro (Foto: Reute

Quelle: Osterloh-Vergütung: VW-Topmanager unter Untreue-Verdacht

Beitrag empfehlen:

Management: Berufliche Weiterbildung muss auf Wissenschaft, Kunst und Kultur bauen

Der Schriftsteller Christoph Ransmayr, der mit „Cox oder der Lauf der Zeit“ einen wunderbaren Roman zum Thema Zeit vorgelegt hat, hat den halben Erdball bereist. Für seine Bücher nahm er an Expeditionen in die Arktis teil und lebte mit Gorillas im Regenwald des Kongobeckens. Doch er betont bei jeder Gelegenheit, dass ihm all dies nur gelang, weil er es ins Verhältnis zu seiner Heimat setzen konnte. Er kehrt sogar regelmäßig in das österreichische Dorf zurück, in dem er geboren wurde. Und erst dort, in de

Quelle: Management: Berufliche Weiterbildung muss auf Wissenschaft, Kunst und Kultur bauen – WELT

Beitrag empfehlen:

Einkommen im Vergleich: Diese Faktoren beeinflussen ihr Gehalt

Gemäß der Gehaltsbiografie 2016 von Gehalt.de steigen die Gehälter der Deutschen stetig an – bis sie eine gewissen Altersgrenze erreicht haben. Demnach pendeln sich die Bezüge von Fachkräften um die 40 Jahre bei durchschnittlich 45.000 Euro brutto im Jahr ein. Danach steigen die Gehälter nur noch bei Führungskräften – und zwar auf durchschnittlich 105.000 Euro brutto im Jahr.Trotzdem steigt das Einkommen im Alter, wie eine neue Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Demnach haben die verfügbaren Einkommen der 65- bis 74-jährigen in Westdeutschland seit Mitte der 1980er Jahre um durchschnittlich 52 Prozent zugelegt. Die Einkommen von Menschen unter 45 Jahren stiegen laut der Studie dagegen nur um 21 bis 31 Prozent, wie das Sozio-oekonomische Panel belegt. Dafür werden jährlich Tausende Haushalte in Deutschland befragt. Allein seit der Wende wuchsen die Einkommen der Älteren laut der Studie um 25 Prozent, die der Jüngeren nur um zehn Prozent.

Quelle: Einkommen im Vergleich: Diese Faktoren beeinflussen ihr Gehalt

Beitrag empfehlen:

Duzen im Job: Für dich immer noch Sie!

Normalerweise ist Günter Althaus ein recht entspannter Typ, aber ein Thema regt den Chef des international tätigen Handelsverbunds ANWR Group regelmäßig auf: der Kult ums Duzen.Das Verhalten vieler seiner Managerkollegen sei „geradezu anmaßend“, sagt Althaus: „Ich halte es schlicht nicht für zulässig, dass der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern vorschreibt, wie sie sich gegenseitig anreden.“ Er selbst duzt von etwa 600 Mitarbeitern in 14 europäischen Ländern allenfalls ein knappes Dutzend Kollegen. Aber vor allem deshalb, weil er sie schon lange kennt. Im Vorstand verständigen sich die Mitglieder erst nach vier Jahren aufs Du, sagt Althaus. Gegenüber der Belegschaft schaffe hingegen das Siezen eine professionelle Arbeitsebene. So sei sichergestellt, dass bestimmte Regeln im Umgang miteinander gewahrt bleiben. Althaus: „Negatives Feedback zum Beispiel wird dann nicht unnötig scharf und persönlich.“

Quelle: Duzen im Job: Für dich immer noch Sie!

Beitrag empfehlen:

Kolumne „Mein Urteil“: Darf ich meinen Chef bei der Polizei anzeigen?

Grundsätzlich hat jeder Bürger das Recht, bei dem Verdacht auf eine Straftat eine Strafanzeige zu stellen. Das gilt auch im Arbeitsverhältnis, wenn Anzeichen für ein strafbares Verhalten von Kollegen oder der Geschäftsleitung vorliegen. Allerdings dürfen andere Personen nicht zu Unrecht verdächtigt werden. Wer leichtfertig eine Strafanzeige gegen seinen Arbeitgeber stellt, kann damit sogar seinen Arbeitsplatz riskieren. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem aktuellen Urteil klargestellt (2 AZR 42/16).23323359 © PrivatVergrößernMarcel Grobys ist Inhaber einer Kanzlei für Arbeitsrecht in München.In diesem Fall fühlte sich eine Dozentin bei der Evaluierung ihrer Lehrveranstaltungen benachteiligt, weil die Hochschule nach ihrer Ansicht gegen Verfahrensvorschriften verstoßen und Datenschutzgesetze verletzt hatte. Sie erstattete daher Anzeige gegen unbekannt. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen gegen die Hochschule auf, stellte das Verfahren jedoch später mangels Tatverdachts ein. Die Hochschule kündigte daraufhin das Arbeitsverhältnis der Dozentin. Zu Recht, meinte das BAG.Im Arbeitsverhältnis gibt es Rücksichtnahme-PflichtenDie Einschaltung der Staatsanwaltschaft in strafrechtlichen Verdachtsfällen sei zwar ein staatsbürgerliches Recht. Ein Arbeitnehmer darf dieses Recht aufgrund der im Arbeitsverhältnis bestehenden Rücksichtnahme-Pflichten jedoch nicht schrankenlos ausüben. Ein solches Ermittlungsverfahren kann immerhin zu einer hohen Beeinträchtigung des Ansehens eines Unternehmens führen. Daher müsse ein Mitarbeiter zunächst alle Möglichkeiten der innerbetrieblichen Klärung ausschöpfen.

Quelle: Kolumne „Mein Urteil“: Darf ich meinen Chef bei der Polizei anzeigen? – Beruf & Chance – FAZ

Beitrag empfehlen:

Bewerbungsabsagen: “Wir haben uns für jemand Besseren entschieden”

120. 120 Absagen. So viele hat Lars Schmidt* bekommen, seitdem er sich auf einen anderen Job bewirbt. Er sagt das nicht so, als würde es ihn verletzen. Er sagt das nicht so, als würde davon seine Zukunft abhängen. Ganz ruhig gehen ihm die Zahlen über die Lippen, während er sich ein wenig auf seinem Bürostuhl im Zimmer 017 dreht, das sich zwischen Hörsälen und Übungsräumen in einer Hochschule in Baden-Württemberg befindet. “Über den Punkt bin ich schon hinaus, dass mich Absagen emotional packen”, sagt Schmidt. “Das habe ich längst hinter mir.”Schmidt ist Projektmanager, studierter Kultur- und Medienbildner, wie er sagt. Seit fünf Jahren arbeitet der 32-Jährige in einem Medienprojekt an einer Hochschule. Doch die Finanzierung des Projekts ist so schwierig, dass er nicht nur jährlich um das Projekt kämpfen muss, sondern auch um eine Verlängerung seines Arbeitsvertrages. “Und es genügt nicht, einfach nur gute Arbeit zu leisten, ich muss jedes Mal um die Finanzierung betteln”, sagt der Kreative. Mit Anfang 30 möchte er seine Zukunft aber länger als nur im Jahresrhythmus planen, darum bewirbt er sich auf andere Jobs.

Quelle: Bewerbungsabsagen: “Wir haben uns für jemand Besseren entschieden” | ZEIT ONLINE

Beitrag empfehlen:

Begehrte Arbeitgeber: Was Sie mitbringen müssen, um bei Zalando zu arbeiten

Wer bei Apple, Google & Co einen Job ergattern möchte, muss sich gegen zig Tausend Konkurrenten durchsetzen. Auch Zalando ist bei Bewerbern sehr begehrt. Was Sie tun müssen, um dort einen Job zu bekommen.Zalando belegt im LinkedIn-Ranking der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands den ersten Platz. Die Mitarbeiter bleiben lange im Unternehmen und die ausgeschriebenen Stellenanzeigen fallen vielen Bewerbern auf. Wer einen Job bei dem Versandhändler ergattern möchte, muss sich also im Zweifelsfall gegen viele Konkurrenten durchsetzen. Da heißt es überzeugen, sowohl fachlich als auch menschlich. Denn das Unternehmen hat sich vorgenommen, mehr zu werden, als ein reiner Online-Modehändler. Das Ziel sei es, die Zukunft von Mode selbst zu gestalten und zu einer Mode-Plattform zu entwickeln, die alle Spieler im Markt miteinander verknüpft, sagt Frauke von Polier, Senior Vice President People & Organisation bei Zalando.Für Menschen, die an dieser Vision mitarbeiten wollen, hat sie einige Tipps. Laut der Personalchefin brauchen Bewerber bei Zalando vor allem:

Quelle: Begehrte Arbeitgeber: Was Sie mitbringen müssen, um bei Zalando zu arbeiten

Beitrag empfehlen:

Minderung der gesetzlichen Rente bedenken | Soziale Sicherheit

Künftig soll es attraktiver sein, einen Teil des Gehalts steuer- und sozialabgabenfrei in eine Anwartschaft auf eine Betriebsrente umzuwandeln. Doch diese Entgeltumwandlung schmälert die eigene gesetzliche Rente. Und sie führt auch dazu, dass bei allen Arbeitnehmern und Rentnern die gesetzlichen Rentenansprüche geringer steigen. Davor warnt der Wirtschaftswissenschaftler Volker Meinhardt in der »Sozialen Sicherheit« 4/2017.Mit dem geplanten Betriebsrentenstärkungsgesetz soll erreicht werden, dass mehr Beschäftigten eine betriebliche Altersversorgung (bAV) angeboten wird. Dazu soll vor allem die so genannte Entgeltumwandlung attraktiver werden. Darunter wird verstanden, dass sozialversicherungspflichtige Beschäftigte einen Teil ihres Gehalts in eine Anwartschaft auf eine bAV überführen können. Dieser Teil ist derzeit auf vier Prozent der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (3.048 Euro pro Jahr) begrenzt, die steuer- und sozialabgabenfrei sind.Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz soll ab 2018 der steuerfreie Höchstbetrag auf acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze angehoben werden. Und: Die Tarifvertragsparteien sollen sich vertraglich auf eine obligatorische Entgeltumwandlung einigen. Der einzelne Arbeitnehmer soll aber die Möglichkeit haben, dagegen zu votieren (Opting-out).

Quelle: Minderung der gesetzlichen Rente bedenken | Soziale Sicherheit

Beitrag empfehlen:

Große persönliche Bitte: Teilnahme an der Online-Befragung meiner Doktorarbeit – Netzwerk Arbeit | XING

Liebes Xing-Netzwerk,
ich schreibe gerade meine Doktorarbeit im Fachbereich Psychologie zum Thema: “Followership und Führungsverhalten”. Basis der Arbeit bildet eine empirische Befragung und hier kommen Sie ins Spiel.
Hintergrund der Befragung: Ob Organisationen erfolgreich am Markt bestehen oder scheitern hängt gemäß der allgemeinen Auffassung meist davon ab, wie gut sie geführt sind. Dabei wird häufig außer Acht gelassen, wie sehr es auf die Personen ankommt, die den Führungskräften folgen. Ziel der Befragung ist es, besser nachzuvollziehen, wer Follower sind, warum sie sich entscheiden zu folgen und welchen Einfluss sie auf den unternehmerischen Erfolg haben.
Ich bitte Sie aufrichtig und herzlich um Ihrer aller Unterstützung! Bitte klicken Sie auf folgenden Link und werden Teilnehmer meiner Umfrage: https://www.soscisurvey.de/followership-fuehrungsverhalten/
Die Beantwortung aller Fragen dauert ca. 15 Minuten. Ich bitte Sie sehr, sich diese Zeit zu nehmen und mich so dabei zu unterstützen, ein repräsentatives Umfrageergebnis zu erhalten. Gerne könnten Sie den Link auch mit Kollegen, Freunden und Bekannten teilen. Jeder kann an der Umfrage teilnehmen: Einzige Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer der Befragung erwerbstätig sind.
Die Umfrage wird bis Mittwoch, 31. Mai 2017 aktiv sein. Selbstverständlich erfolgen alle Antworten völlig anonym und können in keiner Weise zurückverfolgt werden.
Vielen, vielen Dank im Voraus für Ihr Mithilfe und Ihre Antworten!
Herzliche Grüße
Julia Ruthus
PS: Sollten Sie an den Befragungsergebnissen interessiert sein, so können Sie zum Ende der Befragung Ihre Emailadresse angeben. (Selbstverständlich erfolgt die Speicherung der Emailadresse getrennt von den Befragungsdaten, so dass keine Rückschlüsse auf Ihre Einschätzungen möglich sind.)

Quelle: Große persönliche Bitte: Teilnahme an der Online-Befragung meiner Doktorarbeit – Netzwerk Arbeit | XING

Beitrag empfehlen:

Absagen über die man sich freuen kann.

Über den Sinn und Zweck von Initiativbewerbungen wurde schon viel geschrieben und diskutiert. Viele Bewerber reagieren “gereizt”, wenn wir empfehlen, sich immer wieder und auch wiederholt in Unternehmen vorzustellen. “Steter Tropfen höhlt den Stein”. Sicherlich haben wir Verständnis dafür, wenn Bewerber öfter mal der Mut verlässt, aber sehen Sie es einmal aus unserer Sicht:

Wir schreiben wöchentlich ca. 500 Unternehmen an, um Kandidaten vorzustellen. Und bei diesen Unternehmen handelt es sich meistens nicht um solche, die gerade eine “passgenaue” Stelle zu besetzen haben. Das tun wir einerseits für Sie als Kandidat von Netzwerk Arbeit, aber auch für uns. Wichtig ist es, zu zeigen, das man da ist und etwas zu bieten hat. Das gilt nicht nur für uns, sondern auch für Sie.

Und auch, wenn Ihre oder unsere Bewerbungen nicht zu diesem Zeitpunkt berücksichtigt werden konnte, wissen Sie nicht, ob diese “in der Tonne” gelandet ist, oder ordentlich für einen späteren Zeitpunkt archiviert wurde.

Wir erfahren es aber öfters, weil sich oft Gespräche ergeben, auch wenn ein vorgeschlagener Kandidat gerade nicht interessant ist.

Diese Woche stellten wir einen Kandidaten u.a. in einem Unternehmen mit 4.700 Mitarbeitern vor. Und heute erhielten wir die Absage, die aber letztendlich doch Spaß machte und Hoffnung schürt.

Der Text:

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit ……..

Wir möchten Sie darüber in Kenntnis setzen, dass wir im Bereich Personalberatung und -vermittlung ausschließlich mit festen Vertragspartnern („Preferred Supplier List“) kooperiert. Eine Zusammenarbeit ist daher aktuell leider auszuschließen.
Profile nehmen wir grundsätzlich nicht per E-Mail und außerhalb unserer Listung an. Wir lehnen diese damit offiziell ab.

Sie sind bereits als potentielle Agentur für eine künftige Zusammenarbeit bei uns gelistet. Sollte sich in der Zukunft die Option auf eine Zusammenarbeit ergeben, kommen wir auf Sie zu.

Mit freundlichen Grüßen,

Also hat es sich doch irgendwie gelohnt und wir warten ab, was passiert. Und solange nichts passiert, wenden wir uns anderen Unternehmen zu.

Beitrag empfehlen:

Bei uns gibt’s statt Absagen Chancen! Oder über die Macht des ersten Eindruckes.

Haben Sie schon einmal eine Absage mit der Begründung bekommen, dass Ihre Bewerbungsunterlagen dem Unternehmen nicht gefallen? Wahrscheinlich nicht. Sie kennen doch das deutsche Sprichwort: Der erste Eindruck zählt.

Das hängt mit dem Kurzzeitgedächtnisphänomen zusammen. Es sorgt dafür, das frische Informationen prägender wirken, als Informationen, die diesen folgen. Diese Dominanz des ersten Eindruckes wird auch als Vorrangeffekt bezeichnet.

Stellen Sie sich einfach eine andere Situation vor, in der es ganz anders ist. Sie haben einen Termin zu einem Vorstellungsgespräch und diesen Termin bekamen Sie, ohne Ihre Bewerbungsunterlagen vorlegen zu müssen, weil Sie durch einen anderen Kontakt empfohlen wurden. Sie bekommen gleich viele Möglichkeiten angeboten, um einen ersten positiven Eindruck zu hinterlassen. Da wäre der erste Blick in die Augen, der erste Händedruck, ein Lächeln, der Geruch und schließlich auch die Worte, die im Gespräch fallen. Hier können Sie wirklich „punkten“.

Das alles entfällt aber, wenn Sie sich schriftlich beworben haben. In diesem Moment sind Sie nur ein Stück Papier unter vielen anderen und die Gefahr auf dem falschen Stapel zu landen, die ist groß.

Aus evolutionärer Sicht ist das natürlich sinnvoll: Freund von Feind schnell und sicher unterscheiden zu können kann schließlich in brenzligen Situationen über Leben und Tod entscheiden.

Wir sind der Meinung, dass man besser nicht zu schnell urteilen soll, denn erst das „Nachdenken“ und „Beurteilen“ führen dazu, das zu entdecken, was wirklich hinter einer Person steckt. Und dafür braucht man Zeit.

Natürlich sind auch wir nicht ganz unbefangen vom ersten Eindruck und schlagen oftmals die Hände über dem Kopf zusammen, wenn wir Bewerbungsunterlagen betrachten. Gut ist aber, dass bei uns Bewerbungsunterlagen immer durch zwei Personen betrachtet werden und in einem Gespräch geklärt wird, was zu tun ist. Erst danach wird beschlossen, wie wir mit den Unterlagen umgehen. Und wir können Ihnen garantieren, dass es uns fast immer interessiert, warum Bewerbungsunterlagen so sind, wie sie sind und wir auch nicht das ehrliche und offene Gespräch mit Kandidaten scheuen.

Und nun denken Sie einmal über den ersten Eindruck nach.

Beitrag empfehlen:

Na klar schaffen Sie das auch ohne uns

Betrachten wir es mal so: Wenn Sie sich regelmäßig beworben haben ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass Sie genügend Erfahrung haben um sich zu bewerben. Sollte man zumindest meinen.

Wenn Sie sich aber regelmäßig bewerben, sind:

  • entweder Sie mit Ihrem Job unzufrieden,
  • den Unternehmen gefällt Ihre Bewerbung nicht,
  • oder es ist einfach keine Stelle zu besetzen.

Wenn Sie also zu den Dauerbewerbern gehörten, sollte man sich schon einmal Gedanken machen, ob man die Aufgabe noch ohne fremde Hilfe erledigen kann, denn von einem Unternehmen werden Sie wahrscheinlich nie über die wahren Absagegründe informiert werden.

Dann gibt es noch die Arbeitnehmer, insbesondere langjährig Beschäftigte, die sich kaum in regelmäßigen Abständen bewerben. Warum auch? Es bestand ja gar kein Grund. Freuen Sie sich, Sie haben sich offensichtlich an Ihrer Arbeitsstelle wohl gefühlt. Der Nachteil ist, dass Sie vielleicht die Entwicklung im Bewerbungsprozedere und die heutigen Anforderungen „verschlafen“ haben. Tritt einmal der Fall der Arbeitslosigkeit ein, besteht die Gefahr, das Monate vergehen, in denen Sie sich erfolglos bewerben.

Die meisten unserer Kandidaten kommen zu uns, wenn Sie sich ca. 9-12 Monate erfolglos beworben haben. Diese Zeit kostet nicht nur Nerven, sondern auch viel Geld und man rückt immer näher an das Datum, an dem man zum ALG-II wechseln muss.

Wir von Netzwerk Arbeit beschäftigen uns hingegen tagtäglich damit, was heute erwartet wird und in vielen Fällen bekommen wir auch ein Feedback von den Personalabteilungen, weil hier das Gleichstellungsgesetz weniger im Wege steht.

Wollen Sie also nicht Gefahr laufen, dass Sie sich über Monate hinweg immer mit den gleichen „Fehlern“ in den Bewerbungsunterlagen vorstellen, dann sollten Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

 

►Bewerbung in einer Minute◄

Beitrag empfehlen:

Gut erholt statt ausgebrannt? Branchenübergreifende Online-Studie der Universität Mannheim – Netzwerk Arbeit | XING

Liebe Gruppenmitglieder,
erfolgreiche Erholung am Arbeitsplatz spielt in jeder Branche eine große Rolle… zumindest sollte dies so sein! Denn im stressigen Arbeitsalltag ist erfolgreiche Erholung wichtig für Leistungsfähigkeit und dauerhaftes Wohlbefinden am Arbeitsplatz – und somit ist sie für die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ebenso großer Bedeutung wie für die Organisationen, in denen sie arbeiten.
In unserer aktuellen Studie (https://www.soscisurvey.de/Studie_Arbeit_und_Erholung/?info) an der Universität Mannheim möchten wir herausfinden, wie erfolgreiche Erholung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglicht werden kann – und was Organisationen, Führungskräfte und Teammitglieder tun können, um die Erholung der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen.
Hierfür suchen wir Arbeitnehmer/innen – idealerweise Teams, die aus einer Führungskraft und mindestens drei Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern bestehen – die bereit sind, unsere Studie durch ihre Teilnahme zu unterstützen.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme – sowohl als Team als auch als Einzelperson!
Melden Sie sich hierfür einfach direkt zur Studienteilnahme an:
Als Mitarbeiter/in bzw. Teammitglied können Sie sich hier anmelden:
https://www.soscisurvey.de/Studie_Arbeit_und_Erholung/?q=Anmeldung_MA.
Als Führungskraft können Sie sich und Ihr Team hier anmelden: https://www.soscisurvey.de/LRR_Anmeldung/
Als Dankeschön für Ihre Unterstützung stellen wir Ihnen auf Wunsch eine digitale Informationsbroschüre mit den Ergebnissen der Studie und Tipps zu gesundem Erholungsverhalten im Arbeitsalltag zur Verfügung. Dadurch können Sie die Erkenntnisse unserer Forschung individuell nutzen und in Ihrem Alltag umsetzen.
Teilnehmende Führungskräfte erhalten auf Wunsch außerdem extra aufbereitete Informationen und Tipps zum Thema gesunde und erholungsförderliche Führung.
Zusätzlich haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Verlosung von mydays-Erlebnisgutscheinen im Gesamtwert von 1300 Euro.
Über Ihre Teilnahme und Unterstützung würden wir uns sehr freuen.
Vielen Dank und freundliche Grüße
Elena Kippenberger
im Namen des Forschungsteams der Studie „Arbeit und Erholung“
Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte gerne an Frau Dr. Laura Venz – entweder hier bei XING oder unter laura.venz@uni-mannheim.de.

Quelle: Gut erholt statt ausgebrannt? Branchenübergreifende Online-Studie der Universität Mannheim – Netzwerk Arbeit | XING

Beitrag empfehlen:

McKinsey soll Flüchtlingsamt hohe Tagessätze für Praktikanten berechnet haben

McKinsey zählt zu den größten Beraterfirmen der Welt. Eigentlich sollen Mitarbeiter dafür sorgen, dass Arbeitsabläufe in Unternehmen effizienter und Kosten eingespart werden. Seit Jahren gehören auch Behörden zu den Kunden von McKinsey – unter anderem das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).Dabei ist es offenbar zu Ungereimtheiten gekommen. Während McKinsey dem Versicherungskonzern Ergo etwa zwischen 3000 und 9400 Euro pro Tag in Rechnung stellen soll, soll es sich beim BAMF um einen einheitlichen, vergleichsweise niedrigen Tagessatz von 2700 Euro handeln. Um trotzdem auf ihre Kosten zu kommen, soll die Beraterfirma etwa immer wieder mal “Billigberater” einer Tochterfirma bei öffentlichen Aufträgen konsultieren, heißt es in dem Bericht.Beim BAMF soll es nach dieser Logik zudem auch zum Einsatz von Praktikanten gekommen sein, berechnet aber habe McKinsey für sie “den vollen Tagessatz von mehr als 2000 Euro vom Steuerzahler”, schreibt die Zeitung.

Quelle: McKinsey soll Flüchtlingsamt hohe Tagessätze für Praktikanten berechnet haben – SPIEGEL ONLINE

Beitrag empfehlen:

Mehr Anerkennung, mehr Gehalt für Pflegekräfte

Ein Kopfgeld soll also die Rettung bringen, so zumindest hoffen es wohl die Zuständigen an der Charité in Berlin. Zwischen 300 und 1000 Euro erhalten Klinikmitarbeiter künftig, wenn sie neues Pflegepersonal vermitteln.Die Charité ist damit nicht die erste Klinik in Deutschland, längst haben andere Häuser diese und andere Lockmittel ins Spiel gebracht: Massagen fürs Personal etwa oder eine Kinderbetreuung in den Schulferien. Das ist in etwa so, als würde man einem Schwerverletzten in der Notaufnahme statt einer Therapie Schokolade anbieten.

Quelle: Mehr Anerkennung, mehr Gehalt für Pflegekräfte – Gesundheit – Süddeutsche.de

Beitrag empfehlen:

Eine neuerliche Industrialisierung ist utopisch

Ein Bild des berühmten Fotografen Andreas Gursky zeigt eine Montagehalle der Firma Siemens in Karlsruhe. Hunderte Kabel ziehen sich von der Decke, Transportwagen mit Kleinteilen stehen ordentlich aufgereiht. Dazwischen hängen und liegen noch mehr Kabel, penibel auf Scheiben gerollt. Die Arbeiter sind in dieser Szenerie von gigantischer Kleinteiligkeit kaum zu sehen: Sie sitzen an schmalen Tischen der Kabelfabrik, die meisten von ihnen in weißen Kitteln, wie begraben unter dem Material. Die Fotografie stammt aus dem Jahr 1991. Es ist unwahrscheinlich, dass es diese Arbeit und die Arbeiter heute, fast eine Generation später, überhaupt noch gibt – und schon gar nicht an diesem Ort, wo Löhne gezahlt werden, die deutlich höher ausfallen als in anderen Ländern. Falls diese Arbeitsplätze noch existieren sollten, befinden sie sich vermutlich längst in Rumänien, in Bangladesch oder Taiwan.

Quelle: Eine neuerliche Industrialisierung ist utopisch – Kultur – Süddeutsche.de

Beitrag empfehlen:

Arbeitgebermarke: Kein Zutritt für Bewerber – Arbeitswelt

Haben Sie sich schon einmal bei sich selbst beworben? Das ist häufig das Erste, was Unternehmensberater Christoph Athanas seine Kunden fragt, wenn sie zu ihm in die Beratung kommen: Manager, Mitarbeiter von Personalabteilungen, Recruiter, die erfahren wollen, wie sie richtig absagen, das heißt den Bewerbungsprozess so gestalten, dass der Bewerber zufrieden zurückbleibt – trotz Absage. Athanas will seine Kunden sensibilisieren für die Fallstricke, die auf dem Weg dorthin lauern können: im Unklaren gelassene Bewerber, standardisierte oder gar nicht erst eintreffende Absagen, fehlende Gründe und verweigertes Feedback. Das alles frustriert nicht nur die Bewerber, es schadet auch den Unternehmen.25 Bewerbungen versendet laut einer aktuellen Studie ein Bewerber, bevor er eine Zusage erhält. Das heißt 24 Mal: „Leider müssen wir Ihnen mitteilen . . .“ Oder: „Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.“ Absagen gehören zum Bewerbungsprozess dazu, auch wenn sie meist frustrierend und unangenehm sind. Eine Erfahrung, die auch Susanne Röttcher machen musste. Ein Dreivierteljahr hat die Sechsundvierzigjährige nach einer neuen Stelle gesucht. Nach 40 Bewerbungen und einem Vorstellungsgespräch zieht sie ein ernüchterndes Resümee: „Unterm Strich habe ich Geringschätzung erlebt. Man fühlt sich wie ein Bittsteller und hat das Gefühl, der andere sitzt am längeren Hebel.“

Quelle: Arbeitgebermarke: Kein Zutritt für Bewerber – Arbeitswelt – FAZ

Beitrag empfehlen:

Kostenloser Persönlichkeitstest für Führungskräfte – Netzwerk Arbeit | XING

Sehr geehrte Gruppenmitglieder,
im Rahmen meiner Masterarbeit in Wirtschaftspsychologie (Leadership und Change Management) an der Hochschule für angewandtes Management führe ich eine Studie zum Zusammenhang von Persönlichkeit und beruflicher Bewährung von Führungskräften durch.
Die Befragung wird anhand eines kostenfreien, wissenschaftlich fundierten Instruments zur Persönlichkeitsanalyse durchgeführt, woraufhin für Sie kostenfrei Ihr individuelles Persönlichkeitsprofil ermittelt wird. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie gleich im Anschluss die Möglichkeit sich Ihr Persönlichkeitsprofil in Form eines PDF-Dokuments direkt herunterzuladen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich bei der Studie unterstützen und sich für die Teilnahme ca. 20 Minuten Zeit nehmen.
Der für die Datenerhebung verwendete Persönlichkeitstest, in Form eines Online-Fragebogens, wurde vom Privat-Institut für Qualitätssicherung in Personalauswahl und –entwicklung (IQP), einem Spin-Off der Humboldt-Universität zu Berlin, entwickelt. Dieser Test ist seit 8 Jahren branchenübergreifend in Unternehmen im Einsatz und hat bereits zur Potentialanalyse bei mehr als 10.000 Personen beigetragen.
Das Ziel dieser Studie ist, herauszufinden, welcher Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen mit Zufriedenheit, Stresserleben, Zielerreichung und anderen Aspekten bei Führungskräften besteht.
Den Fragebogen können Sie unter folgendem Link erreichen:
Bitte verwenden Sie dazu folgendes Zugangspasswort: pk-test
Die Daten werden selbstverständlich anonym erfasst und absolut vertraulich behandelt.
Natürlich können Sie diese Anfrage sowie den Link und das Passwort gerne weiteren Führungskräften zukommen lassen (sofern diese seit mindestens einem Jahr mindestens drei Mitarbeiter disziplinarisch führen).
Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Unterstützung und Mühe!
Valeria Shnel

Quelle: Kostenloser Persönlichkeitstest für Führungskräfte – Netzwerk Arbeit | XING

Beitrag empfehlen:

Arbeitsagentur: 7 Tage als Sachbearbeiterin

“075D145993”, zähle ich den Männern hinter dem hohen Tresen aus Milchglas auf. “Wissen wir”, winkt der jüngere, Christoph, ab. “Wir wissen auch, wo du herkommst und was du so gemacht hast. Steht alles im System. Jetzt komm rüber.”

Und da stehe ich auf der anderen Seite des Tresens. Für sieben Tage wechsle ich die Perspektive. Ich bin Mitarbeiterin in der Bundesagentur für Arbeit, auf Zeit.

Also in der Behörde, die die meisten Daten über uns erfasst. Meine neuen Kollegen haben sich gut vorbereitet auf mich. Denn einer Journalistin diesen Einblick zu gewähren, birgt Risiko, erfordert Mut und Vertrauen.

Schlechtes Gefühl

Ich hatte gedacht, die Ziffern- und Buchstabenfolge würde ich nie mehr vergessen: meine Kundennummer. Für den Fernsehdreh musste ich sie aber doch erst heraussuchen. Verdrängt hatte ich sie. So weit, wie ich den Ordner nach hinten in den Schrank geschoben hatte. Denn ich hatte das Gefühl, von der Arbeitsagentur … ja, was eigentlich? Ich hatte mich schlecht gefühlt damals.

In den Warteschlangen hatte ich viel Zeit zum Denken: Hat die Agentur Macht, weil sich jeder, der seine Arbeit verliert, dort melden muss? Termine, Maßnahmen akzeptieren, sonst gibt es kein Geld? Das bringt doch eine Abhängigkeit und ein Gefühl von Machtlosigkeit, das verstärkt wird durch den Anspruch: Hat man doch regelmäßig und viel in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt.

Wartenummern ziehen, wurde inzwischen abgeschafft, Sitzplätze in der sogenannten Empfangszone ebenfalls. Böse Zungen behaupten, das habe System. Arbeitslose sollen sich ohne Sitzplätze minderwertig fühlen. Das Image der Anstalt, die sich 2003 in Bundesagentur für Arbeit wandelte, ist vorwiegend negativ besetzt.

“Nehmen Sie hinten Platz”

Seit meinen Erfahrungen ließ mich die Frage nicht los: Warum wird der Ort so ungern aufgesucht, obwohl er neben Jobperspektiven nicht zuletzt soziale Sicherheit bietet? Die Antwort suche ich auf der anderen Seite. Nach eineinhalb Jahren Vorbereitung drehen wir im Januar 2017, sieben Tage in der Arbeitsagentur Hamburg Mitte.

Die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Davon spüre ich hier nichts. 225 neue “Kunden” nehmen wir an meinem ersten Tag in der Empfangszone auf. Schnell merke ich, wie ich abstumpfe: “Wollen Sie sich arbeitslos melden? Ihren Ausweis bitte. Nehmen Sie hinten Platz, Sie werden namentlich aufgerufen.” Man konzentriert sich auf ein paar Sätze.

Es muss schnell gehen. 60 Sekunden Zeit pro Kunde. Das ist die Vorgabe. “Wir sollen nicht rumdiskutieren”, erklärt mir Christoph. Ich bin überrascht, dass die meisten Arbeitslosen freundlich zu mir sind. Keine Spur von Argwohn und ich beginne mich zu fragen, warum ich damals eigentlich so wütend war.

60 Sekunden pro Einzelschicksal. Viele junge Menschen. Und wie lapidar sie mit ihrer Kündigung umgehen. Diese Menschen werde ich nicht wiedersehen, sobald sie in den langen Flur verschwinden. Ich werde nicht erfahren, wie es in ihrem Leben weitergeht. Einzelschicksale verschwimmen zu einer Masse, die niemals endet. “Der Nächste bitte.”

Die vielen Kündigungen deprimieren mich

Mein Kopf dröhnt. Die vielen Kündigungen, die ich an dem Tag sehe, deprimieren mich. Christoph ist auch nach acht Stunden fröhlich und versucht jedem das Gefühl zu geben, dass es nicht schlimm ist, hierherzukommen. Das glaube ich ihm sogar. Das ist nicht nur sein Job. Er kämpft gegen das Klischee über seinen Arbeitgeber und möchte zeigen, dass dieser Ort ein guter Ort ist. Und wenn ein Kunde seinen Unmut doch einmal an ihm auslässt, enttäuscht ihn das. Aber das muss er für sich behalten. 60 Sekunden sind um. “Der Nächste bitte.”

Wartenummern und Sitzgelegenheiten sind abgeschafft. Weil sie nicht erst umständlich einzeln aufgerufen werden müssen, können Kunden so schneller abgearbeitet werden. Dass dies auf Außenstehende ein negatives Bild abgeben könnte, darauf reagieren die Mitarbeiter erstaunt. Im Gegenteil, es soll doch besser für die Kunden sein. Auf kritische Fragen, die ich endlich stellen kann, gibt es stets plausible Erklärungen.

Die Behörde ist modern geworden. Alles wird minutengenau erfasst. Die Wartezeit in der ersten Januarwoche: 11,5 Minuten im Durchschnitt. Auslastung der Mitarbeiter: 78 Prozent.

Jedes Vermittlungsgespräch folgt einem strengen Raster. In einer Schulung lerne ich 13 verschiedene Techniken, mit denen möglichen Einwänden der Kunden entgegengewirkt werden soll, um das Gespräch auf “einen konstruktiven Abschluss” zu steuern, wie im Methodenhandbuch zu lesen ist.

Das hier ist keine Traumfabrik

“Arbeitslose in Arbeit zu bringen. Das ist unser Job, dafür werde ich bezahlt und den mache ich gern”, sagt mir eine Teilnehmerin der Schulung. Bei Jessica, der stellvertretenden Teamleiterin der Arbeitsvermittler, darf ich bei Vermittlungsgesprächen dabei sein und sogar selbst führen. Jessica ist stolz auf ihre Funktion. Sie macht ihre Arbeit vorschriftsmäßig. Sie setzt den gesetzlichen Auftrag um.

Und genau da ist es wieder – das miese Gefühl von damals, aber nun weiß ich, woher es kommt. Denn Arbeitslose möglichst schnell in Arbeit zu bringen, bedeutet in der Konsequenz: Der nächstmögliche Job soll her – nicht der bestmögliche. Eine Weiterbildung? Nicht wenn sie nicht notwendig für die Vermittlung ist.

Mein mieses Gefühl gründete auf einer falschen Erwartung: Anspruch auf Arbeitslosengeld bedeutet nicht Anspruch auf Wahlfreiheit oder Mitbestimmung.

Die Arbeitsagentur ist keine Traumfabrik. Sie ist eine auf Effizienz getrimmte Maschine, gefüttert mit Arbeitslosen als unendlicher Rohstoff. Sie unterwirft ihre Mitarbeiter engen Vorgaben. Die Angestellten haben einen sehr begrenzten Spielraum, auf die Wünsche ihrer Kunden einzugehen. Christoph, Jessica und die anderen Kollegen, die ich in meinen sieben Tagen kennengelernt habe, halten diese Maschine am Laufen – jeder auf seine Art und jeden Tag aufs Neue.

Quelle: Arbeitsagentur: 7 Tage als Sachbearbeiterin – SPIEGEL ONLINE

Beitrag empfehlen: