Archiv Februar 2018

Quarter-Life-Crisis – Das unterschätzte Massenphänomen bei Mittzwanzigern

LinkedIn Studie zeigt: Die Quarter-Life-Crisis trifft 67 Prozent der Deutschen vor dem 30. Geburtstag und dauert ein Jahr // 48 Prozent wünschen sich Ansprechpartner für wichtige Entscheidungen // LinkedIn hilft: „Karrieretipps & Mentoring“ bringt Mentoren und Mentees zusammen

München, 28. Februar 2018 – Das Studium oder die Ausbildung ist mit Mitte Zwanzig geschafft, nun steht die Welt mit all ihren Möglichkeiten offen. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, Grund genug die Sektkorken knallen zu lassen! Doch für viele ist irgendwie alles schwieriger als gedacht. Die Freiheiten nehmen ab, der Druck dagegen zu. Kurz gesagt: Der Ernst des Lebens beginnt und stürzt viele in eine handfeste Quarter-Life-Crisis.

Wie real und weit verbreitet diese Krise tatsächlich ist, belegt nun eine Umfrage* von LinkedIn. Demnach litten bereits 67 Prozent der deutschen Arbeitnehmer vor ihrem 30. Geburtstag an einer Quarter-Life-Crisis. Die Wahl des richtigen Berufes (39 Prozent) bereitet dabei die größten Sorgen. Aber auch andere karriererelevante Aspekte, wie die richtigen Qualifikationen (34 Prozent), Beförderungen (22 Prozent) und Angst vor Arbeitslosigkeit (20 Prozent) beschäftigen jungen Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben.

„Das Phänomen der Quarter-Life-Crisis hat deutlich zugenommen. Grund dafür ist unter anderem die ständige Vergleichbarkeit in Zeiten der Informationstechnologie und damit einhergehend eine Flut an scheinbaren Optionen“, verrät Psychotherapeutin Dr. Karin Beck. „Ein Weg aus dieser Lebenskrise kann die Besinnung auf die eigenen Werte sein. Auf das, was jedem selbst im Leben wirklich wichtig ist.“

Das wiederum funktioniert am Besten im Dialog mit dem Partner, Familie, Freunden und Kollegen. Ganze 85 Prozent wendeten sich in der Krise an Freunde, 63 Prozent an Familienmitglieder. Das Schlusslicht bilden mit 3,8 Prozent Mentoren – dabei könnten gerade die in Berufsfragen Alternativen aufzeigen und Mut zusprechen. Häufig scheitert es jedoch schon am Finden eines passenden Mentors, beziehungsweise eines Schützlings. Um seinen Mitgliedern genau das zu ermöglichen, hat LinkedIn „Karrieretipps & Mentoring“ eingeführt, welches ratsuchende Mitglieder mit passenden Mentoren zusammenführt.

„Unsere Umfrage hat ergeben, dass die Quarter-Life-Crisis im Durchschnitt um den 26. Geburtstag einsetzt und fast ein Jahr lang dauert. In dieser Zeit der Verunsicherung suchen die Betroffenen Zuspruch und Halt, wissen aber häufig nicht, wen sie um Rat fragen sollen“, weiß Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen und Mitglied der Geschäftsleitung bei LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz. „Wir möchten unseren Mitgliedern die Möglichkeiten aufzeigen, welche das Berufsleben für sie bereithält. Dafür bringt ‚Karrieretipps & Mentoring‘ hilfesuchende Arbeitnehmer mit erfahrenen Mitgliedern zusammen, die bereits ein paar Schritte weiter in ihrer Karriere sind. Denn mit den richtigen Tipps lässt sich jede Krise meistern.“

Mentoren als ein Weg aus der Krise

Tatsächlich würden 35 Prozent der Befragten gerne auf die Erfahrungen eines Mentors zurückzugreifen, verfügen aber nicht über das nötige Netzwerk. Die neue LinkedIn-Funktion „Karrieretipps & Mentoring“ schlägt Mitgliedern bei karriererelevanten Fragen auf sie und ihre Bedürfnisse passende Mentoren vor.

Wer an einem Branchenwechsel interessiert ist, Tipps für das Gehaltsgespräch sucht oder vor weiteren wichtigen Entscheidungen in seiner Karriere steht, kann somit vom reichhaltigen Erfahrungsschatz der weltweit 546 Millionen Mitglieder profitieren. Um einen Mentor zu finden, kann jedes Mitglied in der zugehörigen Box auf seinem Profil eine Vorauswahl an Präferenzen wie Branche, Region und Industrie treffen. Anschließend erhält er Vorschläge möglicher Mentoren. Bereits im Dezember hat LinkedIn den Gehaltsvergleich eingeführt, anhand dessen Mitglieder das eigene Gehalt bezüglich Branche, Region, Ausbildung, Position und einigem mehr vergleichen können.

„Karrieretipps & Mentoring“ bietet aber auch Unternehmen die Möglichkeit, eigene erfahrene Mitarbeiter als Mentoren bereit zu stellen und damit Arbeitnehmer auf sich aufmerksam machen. So können Unternehmen mit jungen Arbeitskräften Kontakt aufnehmen und ihnen zeigen, dass sie ein aktives Interesse an ihrer Karriere haben und bereit sind, Expertise weiterzugeben. Im Kampf um Nachwuchsfachkräfte bringen sie sich so auf das Radar talentierter Kandidaten.

So unterschiedlich reagiert Deutschland

Vor allem in Berlin (75 Prozent) Baden-Württemberg (74 Prozent) und im Saarland (71 Prozent) gaben Teilnehmer der Studie an, bereits eine Quarter-Life-Crisis durchlebt zu haben, während Arbeitnehmer in Bayern (54 Prozent) und Sachsen-Anhalt (53 Prozent) deutlich weniger häufig betroffen sind.

Aber auch im Umgang mit der Krise gibt es regionale Unterschiede. Vor allem in Hamburg (75 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (71 Prozent) und Hessen (68 Prozent) wenden sich viele Arbeitnehmer an ihre Familie. Der gute Rat von Freunden ist in Hamburg (75 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (64 Prozent) sehr geschätzt. In Sachsen-Anhalt (38 Prozent) und Sachsen (36 Prozent) wird auch sehr viel Wert auf die Meinung von Arbeitskollegen gelegt.

Mit der Quarter-Life-Crisis richtig umgehen

Dr. Beck gibt jungen Arbeitnehmern folgende Tipps, um möglichst schnell wieder aus der Krise zu finden:

  1. Keine Panik! Jede Krise hat einen Anfang – und auch ein Ende.
  2. Das WIR großschreiben. Achten Sie darauf, in wichtigen Situationen Unterstützung dabei zu haben. Isolation muss auf jeden Fall vermieden werden.
  3. Das Ich in den Mittelpunkt stellen. Im Internet begegnen Sie uns überall: Die Schönen, Sportlichen und Erfolgreichen. Doch lassen Sie sich nicht blenden. Hinter der Fassade bröckelt es häufiger, als man denkt. Deswegen: Vergleichen Sie sich nicht mit anderen, sondern konzentrieren Sie sich voll auf sich selbst.
  4. Die richtigen Fragen stellen. Was ist mir im Leben wirklich wichtig? Was möchte ich hinterlassen? Was bedeutet für mich Glück? Schon alleine die Suche nach den Antworten auf diese Fragen kann ein Weg aus der Krise sein.
  5. Normen infrage stellen. Auf junge Arbeitnehmer lastet enormer Druck. Doch welcher Druck ist echt und welcher wird nur als solcher empfunden? Hinterfragen Sie auferlegte Normen und schneiden Sie alte Zöpfe ab.
  6. Reden, reden, reden. Vielleicht der wichtigste Tipp überhaupt. Finden Sie jemanden, der Ihre Lage versteht und erarbeiten Sie gemeinsam positive Aspekte.

*Zwischen 23.1. und 30.1. befragte Censuswide im Auftrag von LinkedIn 1.003 Berufstätige in Deutschland. Die Befragten waren zwischen 25 und 33 Jahre alt.

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Junior Key Account Manager (m/w) für private Business School / Herrenberg bei Stuttgart

Kennziffer: IG1818/958

Arbeitsort: 71083 Herrenberg bei Stuttgart

 

Aufgaben

  • Sie gehen auf jedes unserer Partner-Unternehmen ein und kümmerst sich um dessen Zufriedenheit rund um die Masterprogramme
  • Sie nutzen und knüpfen Kontakte, entwickeln Ihre Kundenbeziehungen und bauen ein erfolgreiches Kundennetzwerk auf
  • Sie finden gemeinsam mit unseren Bereichen Recruiting, Studienorganisation sowie Marketing & Kommunikation die beste Lösung für unsere Partner
  • Dabei passen Sie die bestehenden Maßnahmen an und erweitern diese
  • Sie unterstützen beim gesamten Sales Prozess – von der initialen Kontaktaufnahme bis hin zur Implementierung unserer Masterprogramme
  • Sie vertreten den Leiter Kundenbetreuung und übernehmen sukzessive Verantwortung für eigene Partner


Profil

  • Erster Hochschulabschluss und praktische Erfahrungen im Bereich Kundenbetreuung, CRM oder Sales
  • Sehr gute Kommunikationsfähigkeit, Initiative, Schlagfertigkeit & Humor
  • Sie haben eine Leidenschaft für den Auf- und Ausbau von Kundenbeziehungen und eine ausgeprägte Dienstleistungsmentalität
  • Sie sind ein Organisationstalent und arbeiten sehr zuverlässig sowie selbstständig
  • Außerdem sind Sie effizient, können Prioritäten setzen und verlieren dennoch die Details nicht aus den Augen
  • Sie sehen Ihre berufliche Zukunft im Bereich Sales, dazu gehört regelmäßiger und persönlicher Kundenkontakt sowie Reisebereitschaft


Unternehmensbeschreibung

Die School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) ist die international ausgerichtete Business & Law School der Steinbeis-Hochschule Berlin. Die berufsintegrierten Master-Studiengänge der SIBE bieten eine generalistische und internationale Managementausbildung für junge Nachwuchskräfte in Zusammenarbeit mit einem projektgebenden Unternehmen.

 

Sie studieren nicht nur an der SIBE, sondern die SIBE ist gleichzeitig Ihr Arbeitgeber. Sie erhalten die Chance über das Relationship Management verschiedenste Branchen und Entscheidungsträger im Management kennen zu lernen.


Studium

Das duale Master-Programm, mit staatlich anerkanntem Abschluss zum M.Sc. in International Management, kombiniert Ihre Aufgaben im Unternehmen mit einem zweijährigen, praxisorientierten Management-Studium an der School of International Business and Entrepreneurship (SIBE). Je nach Unternehmensprojekt haben Sie die Möglichkeit, sich in reale Projektthemen wie z.B. Accounting & Finance, Consulting, Engineering, Human Resources, Information Technology, Logistics, Marketing & Communication, Quality Management, Sales etc. berufsbegleitend zu vertiefen.

 

Während des Studiums stehen Ihr Projekt und Ihre Herausforderungen im Unternehmen im Mittelpunkt. Macht es Ihnen Spaß, Studieninhalte sofort in die Praxis umzusetzen und somit Mehrwerte für ein Unternehmen zu schaffen? Dann realisieren Sie Ihre Ideen bei uns!

 

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung unter: http://tiny.cc/IG1818-958

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Isabella Kraus-Grygo

Telefon: 0176 56 30 72 20

E-Mail: grygo@steinbeis-sibe.de

Kalkofenstraße 53
71083 Herrenberg

Homepage: www.steinbeis-sibe.de

 

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Management Assistant Vertrieb (m/w) an privater Business School / Herrenberg bei Stuttgart

Management Assistant Vertrieb (m/w) an privater Business School

 

Kennziffer: IG213/213

Arbeitsort: 71083 Herrenberg

 

Aufgaben

 

  • Mitarbeit und Aufbau des Neukundenvertriebs gemeinsam mit der Vertriebsleitung
  • Identifizierung von Vertriebspotentialen und Konzeptionierung geeigneter Strategien
  • Perspektivisch: Wahrnehmung eigener Akquisetermine für die Kundengewinnung
  • Planung, Steuerung und administrative Umsetzung von Vertriebsaktionen/-aktivitäten
  • Recherche, Aufbereitung und Pflege vertriebsrelevanter Daten
  • Terminvereinbarungen per Telefon und Planung/Vorbereitung von Kundenbesuchen

 

 

Profil

  • Sie verfügen über ein erfolgreich abgeschlossenes Studium
  • Optimalerweise konnten Sie bereits Erfahrungen im Bereich Vertrieb sammeln
  • Sie arbeiten strukturiert und können auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewaren
  • Sie verfügen über eine ausgeprägte Menschenkenntnis und eine hohe Sozialkompetenz
  • Sie sind kommunikationsstark und besitzen eine hohe Eigenmotivation
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse runden Ihr Profil ab

 

Unternehmensbeschreibung

Die School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) ist die international ausgerichtete Business & Law School der Steinbeis-Hochschule Berlin.Die berufsintegrierten Master-Studiengänge der SIBE bieten eine generalistische und internationale Managementausbildung für junge Nachwuchskräfte in Zusammenarbeit mit einem projektgebenden Unternehmen.

Die School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) mit Sitz in Herrenberg ist eine der größten und international ausgerichteten Schools der Steinbeis-Hochschule Berlin. Zu den Leistungsbereichen der SIBE gehören die Qualifizierung von Nachwuchsmanagern und Nachwuchsführungskräften sowie die Beratung von Unternehmen, Verwaltungen und Institutionen. Im Qualifizierungsbereich unterstützt die SIBE mit ihren Programmen Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte und Realisierung neuer Marktchancen.

 

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung unter: http://tiny.cc/IG213_213

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Isabella Kraus-Grygo

 

Telefon: +49 176 56 30 72 20

E-Mail: grygo@steinbeis-sibe.de

Kalkofenstraße 53
71083 Herrenberg

Homepage: http://www.steinbeis-sibe.de

 

 

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Schweden: Bargeld wird abgeschafft – doch es wachsen Zweifel – manager magazin

Schweden brüstet sich gern als Vorzeige-Land beim bargeldlosen Bezahlen. Im ganzen Königreich verweigert eine wachsende Zahl von Geschäften und Restaurants die Annahme von Scheinen und Münzen. Verbraucher zahlen zunehmend mit Kreditkarten, Internet oder Mobiltelefon, Banken verzichten oft auf die traditionelle Kasse.

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Doch nun wachsen Zweifel, ob die rasante Entwicklung wirklich segensreich für das Land ist. “Wenn die Bargeld-Menge weiterhin so schnell schrumpft, wird es schwierig, die Infrastruktur aufrecht zu erhalten”, sagte Ökonom Mats Dillen gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. Dillen ist Vorsitzender einer Kommission, die die Wirkung des Scheine-Schwunds untersucht.

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ist Vorsitzender einer Kommission, die die Wirkung des Scheine-Schwunds untersucht.

Quelle: Schweden: Bargeld wird abgeschafft – doch es wachsen Zweifel – manager magazin

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Ausbildung – Umstrittenes Minimum

Die Friseurin steht an der Spitze und gehört dennoch zu den Schlusslichtern: Kein handwerklicher Ausbildungsberuf war im vergangenen Jahr bei jungen Frauen beliebter – und kaum einer schlechter bezahlt. 406 Euro im Monat verdienen Auszubildende im ersten Lehrjahr. Eine noch niedrigere Vergütung findet sich in den Tabellen des Bundesinstituts für Berufsbildung nur bei den ostdeutschen Fleischern. Konstruktionsmechaniker dagegen bekommen im ersten Lehrjahr im Westen 975 Euro, im Osten 958 Euro. Und viele andere technische und kaufmännische Berufe bewegen sich in ähnlichen Sphären.

Das Vorhaben stößt auf Kritik: Es könnten falsche Anreize gesetzt werden, heißt es

Union und SPD wollen diese Spreizung in Zukunft nicht mehr zulassen. Im Koalitionsvertrag versprechen sie eine Mindestausbildungsvergütung. Die Gewerkschaften sind begeistert und haben schon angefangen zu rechnen: 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung schweben dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) als Untergrenze vor. Das wären im ersten Ausbildungsjahr 635 Euro. 162 000 Jugendliche würden nach DGB-Angaben profitieren; etwa zwölf Prozent aller Azubis. Ein “Mindestmaß an Absicherung” nennt der DGB in einem Eckpunktepapier die Mindestausbildungsvergütung. Auch vor dem Hintergrund, dass nicht tarifgebundene Betriebe die tariflichen Sätze derzeit noch deutlich unterschreiten könnten. Zudem hält der DGB eine Mindestvergütung für ein probates Mittel gegen hohe Abbrecherquoten. Die gebe es vor allem dort, wo die Vergütung besonders niedrig ist, etwa im Friseurhandwerk.

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Quelle: Ausbildung – Umstrittenes Minimum – Wirtschaft – Süddeutsche.de

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Steuererklärung: Diese Abgabefrist gilt für die Steuererklärung 2017

Als selbständiger Handwerker sind Sie zur Abgabe elektronischer Steuererklärungen verpflichtet. Doch wann erwartet das Finanzamt die Abgabe der Steuererklärungen 2017 eigentlich? Antwort: Es kommt darauf an. Hier die wichtigsten Spielregeln zur Abgabefrist für die Steuererklärungen 2017.

Grundsatz: Stichtag für Abgabefrist ist der 31. Mai 2018

Die Steuererklärungen für 2017 erwartet das Finanzamt von Steuerzahlern, die zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind, normalerweise bis zum 31. Mai 2018. Doch diese Abgabefrist ist nicht in Stein gemeißelt. Denn mit einer guten Begründung (Krankheit Buchhalter, Arbeitsüberlastung, noch fehlende Steuerbelage für 2017) dürfte eine Fristverlängerung bis Ende September 2018 kein Problem sein. Damit Sie auf der sicheren Seite stehen, sollten Sie die Fristverlängerung stets schriftlich beantragen und um eine schriftliche Stellungnahme des Finanzamts bitten.

Die längere Abgabefrist bis 31. Juli des Folgejahres, über die Sie vielleicht schon etwas gelesen haben, gilt leider noch nicht für die Steuererklärungen 2017, sondern erstmals für die Abgabe der Steuererklärungen 2018.

Steuerberater erstellt Steuererklärung: Abgabefrist ist der 31. Dezember 2018

Lassen Sie Ihre Steuererklärungen 2017 durch einen Steuerberater anfertigen, zeigt sich das Finanzamt großzügig und gewährt eine automatische Fristverlängerung zur Abgabe der Steuererklärungen 2017 bis zum Jahresende 2018. Beauftragen Sie erstmals für die Steuererklärungen 2017 einen Steuerberater, sollten Sie das dem Finanzamt umgehend schriftlich mitteilen. Denn nur wenn das Finanzamt weiß, dass Sie einen Steuerberater beauftragt haben, ergehen bis zum 31. Dezember 2018 keine Mahnungen.

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Quelle: Steuererklärung: Diese Abgabefrist gilt für die Steuererklärung 2017 – dhz.net

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So senken Sie die Hürden zur Bewerbung

So senken Sie die Hürden zur Bewerbung

Anschreiben werden von vielen Bewerbern als lästige Pflicht bei der Bewerbung auf eine Stelle betrachtet. Eine Umfrage unter Fachkräften kommt zu dem Ergebnis, dass Einstellungsprozesse bewerberfreundlicher werden müssen.

Eine klassische Bewerbung besteht aus Anschreiben, Lebenslauf und Zeugniskopien. Doch gerade das Anschreiben empfinden Fachkräfte mit Berufsausbildung als eine große Hürde im Bewerbungsprozess. Das gaben zumindest 55 Prozent der 1.034 befragten Fachkräften in einer Studie von meinestadt.de an.

Als Gründe für die Unbeliebtheit geben die Befragten an, dass sie nicht wissen, was sie schreiben sollen. Es folgen: Zeitaufwand und mangelnde Schreibroutine.

Gleiche Anforderungen für Akademiker und Nicht-Akademiker

Besonders Fachkräfte mit Berufsausbildung sind es häufig nicht gewohnt, längere Texte zu schreiben. Darum sollten Personaler im ersten Bewerbungsschritt grundlegende Informationen abfragen, die für die Stelle wichtig sind, wie etwa: Ausbildung, Berufserfahrung, Führerschein.

Die Fachkräfte, die das Anschreiben nicht als Hürde empfinden, greifen häufig auf Vorlagen zurück. Sechs Prozent haben diese aus dem Internet. Immerhin 25 Prozent passen ihre Vorlage minimal für die jeweilige Bewerbung an. Ein Prozent lassen ihr Anschreiben von Dritten schreiben und umgehen so die Hürde. Es ist fraglich, ob so entstandene Texte überhaupt etwas über den Bewerber aussagen.

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Quelle: So senken Sie die Hürden zur Bewerbung – dhz.net

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Ein hartes Brot

Bäcker haben es in diesen Zeiten nicht leicht. Das Imageproblem der Branche ist bekannt. Auch wenn die Vorstellung von übernächtigten Bleichgesichtern in der Backstube nur noch Klischee sein mag, räumt selbst Verbandspräsident Michael Wippler ein, dass junge Leute die harte körperlicher Arbeit und den Stress der Bäcker scheuen. Hinzu gesellt sich das Nachfolgerproblem: Alteingesessene Bäckereien finden niemanden, der ihre über Jahrzehnte aufgebauten Firmen übernimmt. Seit Jahren ist die Zahl der Bäckerbetriebe rückläufig, gerade bei den kleinen Familienunternehmern.

Frontalangriff von Aldi Süd

Als wären die Sorgen nicht schon groß genug, greift die Industrie dem Handwerk zunehmend die Kunden ab. Der Discounter Aldi Süd startet gerade einen weiteren Frontalangriff. Brotbackautomaten weichen dem “manuellen Backen” wie es Aldi bezeichnet. In “Meiner Backwelt” werden künftig 40 verschiedene Brot- und Backwaren “frisch aus dem Ofen” angeboten. Mit belegten Brötchen und Snacks greift Aldi auch die Marktführerschaft der Bäcker im Frühstückssegment an.

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Quelle: Ein hartes Brot – dhz.net

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Roboter & künstliche Intelligenz: setzt das große Berufesterben jetzt ein?

Der digitale Fortschritt bringt möglicherweise größere Umwälzungen in der Arbeitswelt mit sich, als noch vor einigen Jahren vermutet wurde. Vor allem könnten Arbeitnehmer in einfachen Helferberufen in stärkerem Maße durch Computer oder Roboter ersetzt werden als meist angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Insgesamt liege der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer, deren Tätigkeiten zumindest im Grundsatz auch von Computern oder Robotern übernommen werden könnten, derzeit bei etwa 25 Prozent, schreiben die Forscherinnen Katharina Dengler und Britta Matthes. Bei einfachen Helfertätigkeiten liege der Anteil der Betroffenen mit „hohem Substituierbarkeitspotential“ gar bei 58 Prozent. In einer Vorläuferstudie von vor drei Jahren hatte das Institut den Gesamtanteil noch mit 15 Prozent beziffert, für die Helfertätigkeiten kam es damals auf 46 Prozent.

Die Zahlen sollen keine Prognose dafür sein, wie viele Arbeitsplätze tatsächlich wegfallen. Das „Substituierbarkeitspotential“ gibt laut IAB an, welche Folgen es äußerstenfalls hätte, wenn alle verfügbaren Technologien genutzt würden. Ob das im Einzelfall betriebswirtschaftlich sinnvoll oder rechtlich zulässig wäre, bleibt außer Acht.

Roboter werden zu Freunden : Künstliche Intelligenz erobert den Alltag

Video: afp, Bild: Reuters

Als Grundlage haben Berufsexperten mit Hilfe von Ausbildungsordnungen und Stellenausschreibungen für rund 4000 Berufe die wesentlichen Anforderungen ermittelt und insgesamt 8000 verschiedene Tätigkeiten festgestellt. Dann wurde geprüft, ob es irgendwo eine computergesteuerte Maschine oder einen Algorithmus gibt, die die jeweilige Tätigkeit übernehmen könnten. Der gemessene Anstieg der Substituierbarkeitspotentiale hat also vor allem mit dem technischen Forschritt in den vergangenen drei Jahren zu tun.

Andere Studien gehen eher davon aus, dass die Digitalisierung Arbeitnehmern in Verwaltungstätigkeiten zusetzen wird als Arbeitnehmern im Helferbereich. Das muss aber kein Widerspruch sein. So mögen sich etwa Hausmeistertätigkeiten zwar theoretisch großenteils durch Maschinen übernehmen lassen, ob das Hausmeister aber wirklich überflüssig macht, ist eine andere Frage. Im Übrigen heben die Forscherinnen hervor, dass neben dem Wegfall von Arbeitsplätzen in ähnlichem Umfang auch neue Arbeitsplätze entstehen dürften. Wichtigste Voraussetzung, um Arbeitnehmer für den Wandel zu wappnen, seien Bildung und Qualifikation.

 

Quelle:

http://www.xing-news.com/reader/news/articles/1201948?newsletter_id=30978&toolbar=true&xng_share_origin=web

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Wann bewerben? Das ist der beste Zeitpunkt

Ihre Jobsuche gleicht einer Flautenserie? Womöglich bewerben Sie sich zum falschen Zeitpunkt. Tatsächlich kann sich das “Wann” günstig, aber auch negativ auf Ihre Bewerbung auswirken. Wir klären auf, wann Ihre Chancen auf einen Jobwechsel oder eine Neueinstellung besonders gut sind.

Inhalt:

  • Wann bewerbe ich mich am besten?
  • Seien Sie schneller als Ihre Konkurrenz
  • Viele bewerben sich zum Jahresanfang
  • Warum sich die Zusammenarbeit mit einem Personaldienstleister lohnt

Wann bewerbe ich mich am besten?

Der beste Zeitpunkt für eine Bewerbung lässt sich nicht pauschal bestimmen. Denn der ideale Zeitpunkt hängt von verschiedenen Faktoren ab – dazu zählen die Branche, die wirtschaftliche Dynamik eines Unternehmens, betriebsinterne Entwicklungen sowie das Jahresbudget.

In der Tourismusbranche oder im Baugewerbe stehen die Chancen im Frühjahr etwa besser als im Winter. Ein Unternehmen, dass sein Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen hat, wird mehr in die Personalbeschaffung investieren als ein Betrieb mit negativem Jahresergebnis.

Quelle: Wann bewerben? Das ist der beste Zeitpunkt | Robert Half

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Schwarzarbeit belastet Betriebe – dhz.net

Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit schädigen das Handwerk in großem Ausmaß. “Die Schwarzarbeit ist das Krebsgeschwür der deutschen Bauwirtschaft”, sagte Karl-Heinz Schneider, Dachdeckermeister und Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft. “Sie belastet all jene Betriebe, die ihre Mitarbeiter legal beschäftigen.” Schneider äußerte sich auf dem Fachforum “Illegal ist unsozial! Wider die Schwarzarbeit am Bau”.

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Friedrich Schneider von der Universität Linz beziffert den Anteil der Schwarzarbeit am Bau auf 27 Prozent. Zwischen 2012 und 2016 wurden im Baugewerbe und in Handwerksbetrieben zwischen 83 und 129 Mrd. Euro schwarz erwirtschaftet. 380.000 Betriebe mit 3,2 Millionen Beschäftigten werden durch illegale, halblegale und scheinlegale Akteure bedrängt, zum Teil auch verdrängt. “Die Abgabenbelastung und die zunehmende Regulierung macht die Schwarzarbeit attraktiv”, sagte Friedrich Schneider. Schwarzarbeit gelte nach wie vor als Kavaliersdelikt.

Entschlossener gegen Schwarzarbeit am Bau vorgehen

Schwarzarbeit ist vielgestaltig: Einige Betriebe zahlen keinen Mindestlohn, andere arbeiten ohne Rechnung. Etliche Handwerker sind scheinselbständig, manche Baustellen sind in der Hand von mafiösen Banden aus Osteuropa. Mitarbeiter werden um ihren Lohn gebracht, Abrechnungen gefälscht, Umsatzsteuern hinterzogen. “Davor kann keiner die Augen verschließen”, sagte Karl-Heinz Schneider.

Vertreter der Bauwirtschaft wünschen sich ein entschlosseneres Vorgehen der deutschen Behörden, zum Beispiel mehr Razzien auf Baustellen – nach dem Vorbild Österreichs oder Skandinaviens. Der Zoll, der für die Kontrollen zuständig ist, widerspricht. Einsätze auf Baustellen seien möglicherweise medienwirksam, Kriminellen kämen die Behörden allerdings besser auf die Schlichte, wenn sie die Bücher penibel sichteten. “Wir bekämpfen Schwarzarbeit buchhalterisch”, sagt Axel Osmenda, Fachgebietsleiter Finanzkontrolle beim Hauptzollamt Berlin. “Präsenz und Prüfung vor Ort ist nicht alles.”

Steuerliche Anreize sollen gegen Schwarzarbeit helfen

In der letzten Zeit stoßen die Beamten immer häufiger auf Scheinrechnungen, ganze Firmengeflechte sind entstanden, um die Aufsicht zu täuschen. Staatssekretär Michael Meister vom Bundesfinanzministerium kündigte an, im Zoll zusätzliche Stellen zu schaffen. Verbesserungen verspricht sich Meister auch vom unlängst verabschiedeten Gesetz zur Bekämpfung illegaler Beschäftigung, das den Behörden mehr Befugnisse verleiht. Einzelne Teilnehmer des Fachforums übten Kritik an der Arbeit des Zolls und der Aufsichtsämter. Statt sich auf den Kampf gegen Schwarzarbeit zu kontrollieren, verzettelten sich die Behörden ihre Zeit mit peniblen Kontrollen in unbescholtenen Betrieben.

Allerdings sind nicht nur Zoll und Staatsanwaltschaft gefordert, die Schattenwirtschaft in den Griff zu bekommen. Experten empfehlen auch steuerliche Anreize und Handwerkerboni. Als wirksames Gegenmittel gilt die steuerliche Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen. “Dieser sollte noch ausgeweitet werden”, forderte Karl-Heinz Schneider. Wichtig sei es grundsätzlich, die Steuer- und Abgabenlast zu verringern. Wissenschaftler wie Prof. Friedrich Schneider raten zu einer Senkung des Mehrwertsteuersatzes für die Renovierung von privatem Wohnraum. Derartige Steuersenkungen hätten die Schwarzarbeit in vielen EU-Staaten eingedämmt.

Soloselbstständige und Schwarzarbeit hängen eng zusammen

Experten stellen überdies einen Zusammenhang zwischen Schwarzarbeit und Soloselbständigkeit her. Gerade im Bauhandwerk ist die Zahl der Einmannbetriebe sprunghaft gestiegen. Manche Soloselbständige seien in Wahrheit Scheinselbständige. Das Baugewerbe spricht sich dafür aus, für Fliesenleger, Raumausstatter und Rolladentechniker die Meisterpflicht wieder einzuführen. Das würde illegal operierende Baukolonnen aus dem Ausland treffen. Im Mittelpunkt der Kritik steht die Entsenderichtlinie. Sie sei eine Form der “legalisierten Schwarzarbeit”, kritisierte Prof. Schneider. Er empfahl eine Überarbeitung der Regeln für den EU-Binnenmarkt. Außerdem müsse der Gesetzgeber eine Versicherungspflicht zur Altersvorsorge für Selbstständige prüfen, um den Missbrauch der Selbständigkeit einzuschränken. Ein Redner aus dem Publikum bezeichnete die Klagen über die Zunahme schlecht kontrollierbarer Einmann-Betriebe als “scheinheilig”: “Die werden doch bewusst in die Soloselbständigkeit gedrängt, damit man sie billig als Subunternehmer arbeiten lassen kann.”

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Quelle: Schwarzarbeit belastet Betriebe – dhz.net

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Wann ein Werbeanruf verboten ist

Dass sich viele Privatpersonen und Unternehmen von Telefonwerbung belästigt fühlen, war der Bundesregierung schon im August 2009 Grund genug das Gesetz gegen unerlaubte Telefonwerbung (§ 20 in Verbindung mit § 7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu erlassen und im Jahr 2013 sogar nochmals zu verschärfen.

So sind Werbeanrufe, zu denen die Privarpersonen keine schriftliche Einwilligung gegeben haben, grundsätzlich verboten. Richten sich die Anrufe an Unternehmen, muss dafür zwar keine ausdrückliche Einwilligung vorliegen, aber dennoch gelten Regelungen, die auch solche Anrufe verbieten können. Auch Werbung über sogenannte automatische Anrufmaschinen ist verboten.

Verbotene Werbeanrufe: 2016 fast 30.000 Beschwerden

Wer sich nicht an das Gesetz hält, dem droht ein Bußgeld von bis zu 300.000 Euro. Eingestuft werden die Verstöße als Ordnungswidrigkeit. Zuständig ist die Bundesnetzagentur, bei der auch 2016 wieder über 50.000 Beschwerden eingingen. Trotz hoher Bußgelder müssen sich die Deutschen noch immer tausendfach mit unerlaubten Werbeanrufen herumschlagen. Im Jahr 2016 hat die Bundesnetzagentur Bußgelder in Höhe von rund 900.000 Euro verhängt, fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Allein ein Unternehmen musste dabei 250.000 Euro Strafe bezahlen.

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Quelle: Wann ein Werbeanruf verboten ist – dhz.net

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“Roboter Recruiting”: “Der Algorithmus diskriminiert nicht” | ZEIT Arbeit

ZEIT ONLINE: Herr Weitzel, in den USA gibt es erste Firmen, die Bewerbungsgespräche von einem Computer führen lassen. Der Kandidat sitzt vor der Webcam; eine Software analysiert Mimik, Stimme, Inhalt und berechnet daraus, ob man den Bewerber einstellen sollte oder nicht. Finden Sie das nicht befremdlich?

Tim Weitzel: Im ersten Moment vielleicht. Aber wenn das funktioniert, ist das ein erheblicher Fortschritt.

ZEIT ONLINE: Inwiefern?

Weitzel: Schauen Sie sich an, wie Stellenbesetzungen ablaufen. Ist das wirklich optimal? Oft führen das Gespräch Mitarbeiter aus der Personalabteilung, nicht die Kollegen, mit denen der Bewerber später zusammenarbeiten soll. Aber woher soll der Recruiter wissen, welchen Mitarbeiter die Fachabteilung braucht? Wie aussagekräftig ist die menschliche Entscheidung in so einem Fall überhaupt?

ZEIT ONLINE: Der Algorithmus entscheidet besser als ein Personaler, der vom eigentlichen Job keine Ahnung hat?

Weitzel: Gut möglich. Überlegen wir uns einmal, was ein menschlicher Recruiter in einem Bewerbungsgespräch macht. Was sind die Kriterien, nach denen er den Daumen hebt oder senkt? Sind das überhaupt die richtigen? Wir müssen sagen: Wir wissen ziemlich wenig darüber, wie Einstellungsentscheidungen ablaufen und ob sie wirklich sinnvoll sind. Dass ein Mensch sie trifft, ist noch kein Wert an sich. Es kommt auf die richtige Entscheidung an. Wir können die Dinge besser machen, indem wir weniger aus dem Bauch und mehr mit dem Kopf entscheiden. Und automatisierte Vorstellungsgespräche per Computer können erheblich dazu beitragen.

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Quelle: “Roboter Recruiting”: “Der Algorithmus diskriminiert nicht” | ZEIT Arbeit

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Erwerbsminderung: Groko verspricht Rente ohne Abzüge

Wer schwer erkrankt ist, kann nicht immer bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter in Vollzeit arbeiten. Betroffene Arbeitnehmer können eine Erwerbsminderungsrente bekommen und frühverrentet werden. Diese kann als volle Rente ausbezahlt werden oder als Teilrente, wenn Arbeiten im Umfang von mindestens drei bis und weniger als sechs Stunden pro Tag noch möglich sind. Die volle Erwerbsminderungsrente erhält, wer nach ärztlicher Prüfung täglich weniger als drei Stunden arbeiten kann.

Doch es ist nicht so einfach, die Erwerbsminderungsrente zu bekommen. Außerdem müssen diejenigen, die sie vor dem eigentlichen Rentenbeginn bekommen, derzeit noch mit hohen Abschlägen rechnen. Sie liegen derzeit monatlich bei 0,3 Prozent. Die Abschläge sind insgesamt jedoch auf 10,8 Prozent begrenzt.

Erwerbsminderungsrente: Das plant die GroKo

Doch genau hier setzten nun die Pläne der Großen Koalition an. Denn sie will neue Erleichterungen schaffen. So sollen all diejenigen, die einen neuen Antrag auf eine Erwerbsminderungsrente stellen, rentenrechtlich so behandelt werden, als wenn sie bis zum eigentlichen Renteneintrittsalter gearbeitet hätten. Damit würden die Abschläge entfallen.

Wer derzeit eine Erwerbsminderungsrente beantragen will, muss einige Vorausstzungen erfüllen. Die folgenden Fragen und Antworten zeigen, welche das sind und was bei der Antragstellung zum jetzigen Zeitpunkt zu beachten ist.

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Quelle: Erwerbsminderung: Groko verspricht Rente ohne Abzüge – dhz.net

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Azubis sollen Mindestlohn bekommen

“Im Rahmen der Novelle des Berufsbildungsgesetzes werden wir eine Mindestausbildungsvergütung im Berufsbildungsgesetz verankern”, heißt es im Koalitionsvertrag. Das Gesetz solle bis zum 1.  August  2019 beschlossen werden und zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Eine Höhe wurde nicht genannt.

Während die Gewerkschaften den Vorstoß begrüßen, stößt er beim Zentralverband des  Bäckerhandwerks auf Kritik: “Wir sehen die Gefahr, dass einige Betriebe dann nicht mehr ausbilden“, sagt Verbandspräsident Michael Wippler. Die Festlegung der Ausbildungsvergütung sollte wie bisher Sache der Sozialpartner sein.

Dass nur ein Gesamtpaket aus guter Ausbildung, angemessener Vergütung und klaren Perspektiven junge Leute für die Lehre begeistern kann, zeigt auch die Praxis.

Im Bäckerhandwerk fehlen Azubis

So erlebt Ulrike Keim-Rittelmann derzeit eine Ausbildungssituation wie es sie noch nie gab. “2017 konnten wir zum ersten Mal nicht alle Lehrstellen besetzen”, sagt die Ausbildungsbeauftrage der mittelständischen Bäckerei Keim mit 50 Fachgeschäften und rund 450 Mitarbeitern in der Region Stuttgart. “Fünf von zehn Lehrstellen für Fachverkäufer und Fachverkäuferinnen waren im Herbst noch frei.”

Dabei ist die Bäckerei für ihre solide Ausbildung bekannt: Wer möchte und die Voraussetzungen mitbringt, kann im zweiten Lehrjahr sogar für ein paar Wochen nach England. Gereicht hat es trotzdem nicht: “Wir hatten einfach zu wenig Bewerbungen”, betont Keim-Rittelmann. Erst im Winter konnte sie noch zwei Stellen nachbesetzen. Ein Flüchtling war auch dabei.

Quelle: Azubis sollen Mindestlohn bekommen – dhz.net

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D21 Digital Index zeigt: Digitalisierung überfordert viele

Alle reden von der Digitalisierung, aber längst nicht jeder fühlt sich dafür gewappnet. Laut einer neuen Studie fühlen sich vielmehr 32 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren von die Dynamik und Komplexität der Digitalisierung überfordert. Vor allem Ältere und wenig gebildete Menschen sind von der Entwicklung abgeschnitten.

Demnach konnten die Deutschen beim “D21-Digital-Index 2017/2018” zwar von 51 auf 53 Punkte zulegen, von dem Maximalwert von 100 Punkten seien sie jedoch noch weit entfernt. Gemessen wird mit dem Index der Zugang zur Digitalisierung, wie das Internet beruflich oder privat genutzt wird und welche Geräte zu Verfügung stehen, außerdem die Nutzungsvielfalt, sowie die digitale Kompetenz und ganz generell die Einstellung zum Internet.

Digitalisierung wird als zu komplex wahrgenommen

32 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Dynamik und Komplexität der Digitalisierung überfordere. Bei den über 50-Jährigen fiel der Anteil mit  42 Prozent besonders hoch aus. Zwar zählten auch 34 Prozent der Deutschen zu Digitalen Vorreitern und immerhin 41 Prozent zu digital Mithaltenden, 25 Prozent (16 Millionen Menschen) seien jedoch in die  Kategorie “Digital Abseitsstehende” einzuordnen, die gar nicht oder nur in sehr geringem Umfang an der digitalen Welt teilhaben. Zu dieser Gruppe gehörten vor allem Ältere und weniger gebildete Menschen. Als Hauptgrund für die Nichtnutzung sei mangelndes Interesse an dem Medium Internet an sich anzusehen, der mangelnde Nutzen, die Kompliziertheit sowie Sicherheitsbedenken.

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Quelle: D21 Digital Index zeigt: Digitalisierung überfordert viele | Personal | Haufe

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Fachkräftemangel im Arbeitsrecht

Die Unternehmen in Deutschland rechnen für das Jahr 2018 mit zunehmenden Aufgaben für die bei ihnen beschäftigten Arbeitsrechtler. Nach einer Befragung des Bundesverbandes der Arbeitsrechtler in Unternehmen (BVAU) erwarten über zwei Drittel aller Unternehmen, dass das Arbeitsvolumen mit arbeitsrechtlichen Fragestellungen größer oder sogar deutlich größer werde.

Es mangelt an Arbeitsrechtlern mit Berufserfahrung

Doch für genügend arbeitsrechtlich versierte Mitarbeiter, die mit diesen Herausforderungen umgehen können, ist nicht gesorgt. Mehr als ein Drittel der befragten Arbeitsrechtler mit Team- und Budgetveranwortung in den Unternehmen würden das zunehmende Arbeitsvolumen gerne über Neueinstellungen abfangen, bekommen allerdings diese fehlenden Stellen nicht genehmigt. Und auch wenn eine Neueinstellung erfolgen kann, verweisen fast 70 Prozent der Unternehmen auf große Probleme bei der Stellenbesetzung: Berufserfahrene Arbeitsrechtler sind kaum zu finden.

Keine Bereitschaft der Unternehmen, arbeitsrechtlichen Nachwuchs auszubilden

“Aufgrund der noch abzuarbeitenden neuen Gesetze aus der letzten Legislaturperiode überrascht das Ergebnis zum Arbeitsvolumen zunächst nicht”, erläutert BVAU-Präsident Alexander Zumkeller. Doch mit Blick auf die neue Regierungsbildung und der damit einhergehenden zukünftigen Unsicherheiten sehen er und auch BVAU-Vizepräsident Professor Rupert Felder die Ergebnisse der Befragung als erschreckend an. Selbst die Bereitschaft in den Unternehmen, arbeitsrechtlichen Nachwuchs auszubilden und zu fördern hat sich, so die Umfrageergebnisse, halbiert.

“Das sollte als deutliches Warnsignal verstanden werden”, erklärt Felder. “Die wachsenden Probleme bei der Rekrutierung sowohl von erfahrenen Arbeitsrechtlern als auch bei der Suche nach Berufsanfängern verstärken das Problem in die falsche Richtung.” Aus diesem Grund sei mittelfristig mit einem echten Fachkräftemangel im Bereich der arbeitsrechtlichen Kompetenz in den Unternehmen zu rechnen.

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Quelle: Fachkräftemangel im Arbeitsrecht | Personal | Haufe

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Roboter und Computer könnten jede vierte Arbeitskraft ersetzen

Der digitale Fortschritt bringt möglicherweise größere Umwälzungen in der Arbeitswelt mit sich, als noch vor einigen Jahren vermutet wurde. Vor allem könnten Arbeitnehmer in einfachen Helferberufen in stärkerem Maße durch Computer oder Roboter ersetzt werden als meist angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Insgesamt liege der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer, deren Tätigkeiten zumindest im Grundsatz auch von Computern oder Robotern übernommen werden könnten, derzeit bei etwa 25 Prozent, schreiben die Forscherinnen Katharina Dengler und Britta Matthes. Bei einfachen Helfertätigkeiten liege der Anteil der Betroffenen mit „hohem Substituierbarkeitspotential“ gar bei 58 Prozent. In einer Vorläuferstudie von vor drei Jahren hatte das Institut den Gesamtanteil noch mit 15 Prozent beziffert, für die Helfertätigkeiten kam es damals auf 46 Prozent.

Die Zahlen sollen keine Prognose dafür sein, wie viele Arbeitsplätze tatsächlich wegfallen. Das „Substituierbarkeitspotential“ gibt laut IAB an, welche Folgen es äußerstenfalls hätte, wenn alle verfügbaren Technologien genutzt würden. Ob das im Einzelfall betriebswirtschaftlich sinnvoll oder rechtlich zulässig wäre, bleibt außer Acht.

Roboter werden zu Freunden : Künstliche Intelligenz erobert den Alltag

Video: afp, Bild: Reuters

Als Grundlage haben Berufsexperten mit Hilfe von Ausbildungsordnungen und Stellenausschreibungen für rund 4000 Berufe die wesentlichen Anforderungen ermittelt und insgesamt 8000 verschiedene Tätigkeiten festgestellt. Dann wurde geprüft, ob es irgendwo eine computergesteuerte Maschine oder einen Algorithmus gibt, die die jeweilige Tätigkeit übernehmen könnten. Der gemessene Anstieg der Substituierbarkeitspotentiale hat also vor allem mit dem technischen Forschritt in den vergangenen drei Jahren zu tun.

Andere Studien gehen eher davon aus, dass die Digitalisierung Arbeitnehmern in Verwaltungstätigkeiten zusetzen wird als Arbeitnehmern im Helferbereich. Das muss aber kein Widerspruch sein. So mögen sich etwa Hausmeistertätigkeiten zwar theoretisch großenteils durch Maschinen übernehmen lassen, ob das Hausmeister aber wirklich überflüssig macht, ist eine andere Frage. Im Übrigen heben die Forscherinnen hervor, dass neben dem Wegfall von Arbeitsplätzen in ähnlichem Umfang auch neue Arbeitsplätze entstehen dürften. Wichtigste Voraussetzung, um Arbeitnehmer für den Wandel zu wappnen, seien Bildung und Qualifikation.

 

Quelle: News | XING

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Ölunternehmen Liqui Moly beschenkt Mitarbeiter mit 11.000 Euro

Den Valentinstag erwarten die Mitarbeiter von Liqui Moly seit jeher mit Freude. Nicht weil der Chef Ernst Prost am 14. Februar Geburtstag hat – in diesem Jahr übrigens wurde er 61 Jahre alt. Sondern weil der quirlig-kantige Unternehmer bis zu dem Tag immer Bilanz zieht für sein Unternehmen und sich dann großzügig zeigt, mit dicken Prämien für die Mitarbeiter, die er Mit-Unternehmer nennt. 11.000 Euro brutto gibt es dieses Jahr für jeden, wie im vergangenen Jahr auch. Siegesprämie heißt der Bonus in der Sprache des Ölunternehmens.

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Union und SPD wollen befristete Verträge einschränken

Gemessen an ihren eigenen Worten, geht die Bundesregierung mit schlechtem Beispiel voran. In der Regierung und ihren Behörden sind rund 145.000 Arbeitnehmer angestellt. Von ihnen haben 22.600 nur einen Zeitvertrag. Das zeigt die amtliche Personalstatistik des öffentlichen Dienstes. Der Anteil der Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsverträgen beläuft sich damit in der Bundesverwaltung auf 15,5 Prozent – und ist beinahe doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft. Von den insgesamt rund 40 Millionen Arbeitnehmern in Deutschland haben laut Statistischem Bundesamt 8,5 Prozent einen befristeten Arbeitsvertrag.

In Zukunft dürfte dieses Gefälle zwischen Staat und Unternehmen noch steiler werden. Denn die neuen Pläne von Union und SPD für eine verschärfte Bekämpfung befristeter Arbeitsverhältnisse sind so angelegt, dass sie besonders stark die Spielräume privater Arbeitgeber beschränken werden: Sie zielen besonders auf das Instrument der sogenannten sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen. Und dieses spielt in der Privatwirtschaft bisher – relativ gesehen – eine größere Rolle als im öffentlichen Dienst.

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Quelle: Union und SPD wollen befristete Verträge einschränken

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Jobsuche aus dem Ausland

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem stetigen Aufschwung. In vielen Regionen Deutschlands ist die Arbeitslosigkeit gering, in weiten Teilen der Wirtschaft werden Arbeitskräfte gesucht. Deutschland genießt weltweit ein positives Image. Dieses gute Image zusammen mit der soliden wirtschaftlichen Situation machen den Arbeitsstandort Deutschland auch für Bewerber aus dem Ausland attraktiv. Der Fachkräftereport der Bundesregierung setzt dabei auf qualifizierte Zuwanderung, um auch zukünftig ausreichend Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt zu sichern.

Wir wagen nun einen Blick über die Grenze und fragen, wer im Ausland nach einem Job in Deutschland sucht. Hierfür nutzen wir die Daten des Jobportals Indeed. Mit Hilfe dieser Daten können wir verfolgen, wie aus allen Ländern der Welt nach Jobs in Deutschland gesucht wird. Dabei konzentrieren wir uns auf die Beantwortung von drei wesentlichen Fragen: Erstens, aus welchen Ländern kommen die Jobsuchenden ? Zweitens, wo in Deutschland wollen ausländische Fachkräfte am liebsten arbeiten? Und drittens, nach welchen Jobs wird gesucht?

Die wichtigsten Ergebnisse der Analysen sind:

  1. Die meisten Jobsuchen aus dem Ausland kommen aus Großbritannien, Österreich und der Schweiz.
  2. Berlin, Bayern und Hamburg sind die beliebtesten Bundesländer bei Jobinteressenten aus dem Ausland. Am schlechtesten schneiden Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ab. Von den 20 größten deutschen Städten sind Berlin, München und Frankfurt am Main am gefragtesten. Die Schlusslichter bilden Bochum, Wuppertal und Bielefeld.
  3. Gefragte Fachkräfte wie Ingenieure, Erzieher oder Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger aus dem Ausland interessieren sich für qualifizierte Jobangebote in Deutschland.

Jobsuche aus dem Ausland hauptsächlich aus anderen EU-Mitgliedstaaten

Die meisten Jobsuchenden in Deutschland suchen in ihrer Heimat einen Job: Nur 5,8 % schauen sich im Ausland um. Fast genauso hoch, 5 %, ist der Anteil aller Jobsuchen in Deutschland aus dem Ausland. Aus welchen Ländern stammen die Interessenten? 60 % aller Suchanfragen aus dem Ausland kommen aus 10 Ländern: Spitzenreiter ist Großbritannien, gefolgt von Österreich, der Schweiz, den USA, Frankreich, Polen, Italien, den Niederlanden, Spanien und Kroatien.

Ein genauerer Blick auf diese Länder verdeutlicht, dass sie drei Merkmale gemeinsam haben: die EU-Mitgliedschaft, die geografische Nähe zu Deutschland sowie Kenntnisse der deutschen Sprache. EU-Mitgliedsstaaten machen die größte Gruppe (8 von 10 Ländern) aus. Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten sowie Abkommen zwischen der EU und der Schweiz ermöglichen eine unbürokratische grenzübergreifende Jobsuche. Bei der Hälfte der Länder des Top-10-Rankings handelt es sich um Nachbarstaaten Deutschlands. Die direkten Nachbarn aus dem Westen und Süden spielen dabei eine größere Rolle als die aus dem Norden und Osten. Kenntnisse der deutschen Sprachen sind bei mindestens der Hälfte der Länder vorhanden: In Österreich und der Schweiz wird Deutsch gesprochen. Zahlen des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) zeigen, dass viele Polen, Niederländer und Kroaten auch häufig Deutsch lernen.

Das Suchverhalten ist ein Zeichen dafür, dass Jobsuchende darüber nachdenken, nach Deutschland zu ziehen. Das heißt aber nicht, dass ausländische Fachkräfte tatsächlich einen Job in Deutschland annehmen würden. In einer dieses Jahr veröffentlichten Indeed-Studie werden Gründe identifiziert, warum Jobinteressenten zwar international nach Jobs suchen, aber schließlich doch nicht auswandern.

Bundesländer und Städte sind unterschiedlich attraktiv

Ein Vergleich der 16 Bundesländer sowie der 20 größten Städte zeigt, wo Fachkräfte aus dem Ausland sich vorstellen könnten zu arbeiten. Bei den Bundesländern sind Berlin, Bayern und Hamburg am beliebtesten. Berlin liegt dabei mit großem Abstand auf dem ersten Rang. Die ostdeutschen Bundesländer schneiden insgesamt schlechter ab. Allerdings befindet sich Sachsen im vorderen Teil des Rankings, während einige westdeutsche Bundesländer nur sehr wenig gefragt sind. Niedersachsen bildet zusammen mit Thüringen und Sachsen-Anhalt das Schlusslicht des Rankings.

Ein Grund für das hohe Interesse von ausländischen Fachkräften an Jobs in Bayern und dem geringen Interesse für Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ist die Beliebtheit von Städten innerhalb dieser Bundesländer. Eine alleinige Betrachtung der Bundesländer würde die großen regionalen Unterschiede verdecken. Deshalb werfen wir in einem zweiten Schritt einen Blick auf die 20 größten Städte in Deutschland. Nach Berlin sind München und Frankfurt am Main bei Jobsuchenden aus dem Ausland am beliebtesten. Die Städte München und Frankfurt am Main sind dabei gefragter als die Bundesländer Bayern und Hessen insgesamt. Viele andere Städte in Bayern und Hessen erfreuen sich somit einer wesentlich geringeren Beliebtheit bei ausländischen Jobinteressenten.

Wie groß die Unterschiede innerhalb der Bundesländer sein können, verdeutlicht ein Blick auf Nordrhein-Westfalen (NRW). In NRW liegen die meisten der 20 größten Städte in Deutschland. Das Rheinland mit Düsseldorf, Köln und Bonn ist mit Abstand die attraktivste Region in Nordrhein-Westfalen für Jobsuchende aus dem Ausland. Im Gegensatz dazu befinden sich die Schlusslichter des Rankings ebenfalls in NRW: Bielefeld, Wuppertal und Bochum.

Die beiden ostdeutschen Städte Dresden und Leipzig zählen zu den 20 größten Städten in Deutschland. Beide Städte befinden sich im guten Mittelfeld des Rankings und sorgen dafür, dass Sachsen im Vergleich mit den anderen Bundesländern auch im guten Mittelfeld liegt. Dresden scheint für Jobinteressenten aus dem Ausland allerdings noch um einiges attraktiver zu sein als Leipzig. Eine mögliche Erklärung: Die sächsische Landeshauptstadt liegt im Gegensatz zu Leipzig in einer Grenzregion und ist dadurch für Jobsuchende aus den Nachbarländern attraktiv. Sie könnten dort einen Job annehmen, ohne ihren Wohnort nach Deutschland verlegen zu müssen.

Die unterschiedlichen Ergebnisse der Bundesländer und der einzelnen Städte lässt die Frage aufkommen, warum bestimmte Regionen und Städte bei Jobsuchenden aus dem Ausland gefragter sind als andere. Das Beispiel von Dresden und Leipzig hat bereits eine erste Erklärung aufgezeigt, nämlich die Nähe zur Grenze und damit die Möglichkeit eines grenzübergreifenden Arbeitens, ohne den Wohnort – und damit das Land – wechseln zu müssen. Außerdem führt vermutlich die touristische Bekanntheit von Städten oder Regionen dazu, dass Ausländer dort nach einem Job suchen. Tatsächlich weisen gerade die Städte, die bei Jobinteressenten aus dem Ausland beliebt sind, laut dem Statistischen Bundesamt hohe Besuchs- und Übernachtungszahlen auf. Geschäftliche Übernachtungen werden eingerechnet, allerdings sorgt eine geschäftliche Beziehung zu einer Stadt ebenso für deren Bekanntheit wie ein Urlaubsbesuch. Ein gutes Stadtmarketing könnte also nicht nur mehr Touristen anziehen, sondern auch mehr qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland.

Ingenieure & Co: Qualifizierte Jobs in Deutschland sind im Ausland gefragt

Betrachten wir abschließend die 10 Länder näher, aus denen die meisten Jobsuchen kommen. Wir haben die 10 am häufigsten gesuchten Jobs und Fähigkeiten identifiziert. Für die meisten von ihnen sind eine Ausbildung oder ein Studium notwendig: In Großbritannien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Spanien erfordern die gesuchten Jobs in mindestens 8 von 10 Fällen eine Ausbildung oder ein Studium. In Polen sind es 7 von 10 der gesuchten Jobs und Fähigkeiten, in Kroatien noch 5 von 10.

Es gibt 4 Jobs und Fähigkeiten, die von fast allen ausländischen Jobinteressenten auf dem deutschen Arbeitsmarkt gesucht werden: Sprachen (Landessprache und Englisch), Marketing, Finance und Controlling sowie Ingenieure. Darüber hinaus sind Personalwesen, Vertrieb und die Chemie- und Pharmabranche gefragte Berufsfelder der Jobsuchenden aus dem Ausland.

Neben diesen Gemeinsamkeiten suchen Jobinteressenten aus den verschiedenen Ländern auch nach sehr unterschiedlichen Jobs. Auf einige Unterschiede wollen wir im Folgenden etwas näher eingehen.

Schauen wir zunächst auf Großbritannien. Immer wieder von den Medien aufgegriffen, ist die Abwanderung von Finanzjobs aus London im Zuge des Brexits ein Thema. Tatsächlich ist die Suche nach Jobs im Bereich Finance und Controlling unter den Top 10, allerdings ist diese Suche kein Alleinstellungsmerkmal der Jobinteressenten aus Großbritannien. So suchen zum Beispiel die Schweizer verhältnismäßig am häufigsten nach Finance- und Controlling-Jobs in Deutschland. Banken und Versicherungen mit Sitz in Großbritannien haben Umzüge in andere Länder der EU zwar angekündigt, ihre Firmensitze und damit auch die Arbeitsplätze bisher aber noch nicht verlegt. Auffällig ist hingegen die Suche nach zwei Jobs, die so nur aus Großbritannien kommt: SAP- und Salesforce-Experten.

Jobsuchende aus dem Ausland suchen sehr häufig nach Ingenieurspositionen in Deutschland. Ingenieure sind in vielen Bereichen tätig. 25 % der Jobsuchen aus den USA für eine Anstellung als Ingenieur oder Ingenieurin richten sich explizit an den Bereich Maschinenbau. Die Italiener verstehen etwas von gutem Essen und Mode – diese Klischees spiegeln sich auch bei der Jobsuche wieder: Jobinteressenten aus Italien suchen in Deutschland nach Jobs als Pizzabäcker oder im Bereich Fashion. Jobsuchende aus den Niederlanden und Spanien wollen hingegen gern als Sozialpädagogen und Erzieher arbeiten. Eine völlig andere Qualifikationsrichtung zeigen die Suchen aus Polen: Polnische Jobsuchende suchen in Deutschland nach Anstellungen als Schweißer, Elektroniker oder als Mechaniker (etwa zur Bedienung von CNC-Maschinen und CNC-Software) sowie als Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger.

Eine Chance für die deutsche Wirtschaft

Unsere Analysen verdeutlichen, dass insbesondere die EU-Mitgliedstaaten ein Potenzial an ausländischen Arbeitskräften bieten, die am deutschen Arbeitsmarkt interessiert sind. Ein Blick auf die gesuchten Jobs und Fähigkeiten verdeutlicht, dass es sich häufig um Berufsfelder handelt, die in vielen Teilen Deutschlands stark nachgefragt werden: etwa Ingenieure, Sozialpädagogen oder Erzieher sowie Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger. Eine Chance, die die deutsche Wirtschaft ergreifen kann, um zukünftig ausreichend Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt zu sichern.

Methodik

Die Analysen beziehen sich auf Jobsuchen auf de.indeed.com in der Zeit von August 2016 bis September 2017. Um die 10 am häufigsten gesuchten Jobs und Fähigkeiten zu identifizieren, werden die 50 häufigsten Suchbegriffe ausgewertet und verschiedene Suchbegriffe zu gemeinsamen Kategorien zusammengefasst. Wenn in diesem Beitrag nur die männliche Form einer Jobbezeichnung genannt wird, wie zum Beispiel Ingenieure, sind selbstverständlich Ingenieurinnen und Ingenieure gemeint. Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland wird im deutschen Sprachgebrauch meistens als Großbritannien bezeichnet. Um eine bessere Lesbarkeit zu erreichen, nutzen wir hier ebenfalls die Bezeichnung Großbritannien, wenn wir das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland meinen.

Quelle: Jobsuche aus dem Ausland

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Die weltweiten Top-Trends der Jobsuche 2017 – Indeed Blog

Der Dezember ist die Zeit für Jahresrückblicke: Indeed hat die Top-Suchbegriffe bei der Jobsuche für das Jahr 2017 analysiert und kam zu überraschenden Ergebnissen. So verzeichneten die Suchen nach „Nebenjob/Minijob“ in Deutschland ein Plus von 434 Prozent. Das Interesse am „Bundesamt für Migration“ brach dagegen um 80 Prozent ein.

Das zeigt, dass aktuelle Entwicklungen die Jobsuche stark beeinflussen.

Für die Statistik hat Indeed die Jobsuchen im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Oktober 2017 ausgewertet. Dass so viele Menschen einen Neben- oder Minijob gesucht haben, hat vor allem zwei Gründe. Manche wählen ihn bewusst, beispielsweise um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Andere, weil ein Job im Niedriglohnsektor alleine oft nicht für den Lebensunterhalt ausreicht.

Die Spitzenposition bei den Suchbegriffen jedenfalls zeigt, wie relevant das Thema auf dem Arbeitsmarkt ist.

Auf den weiteren Rängen folgen Suchen nach „Ausbildung 2017“ (plus 350 Prozent) und „Augenoptiker“ (plus 321 Prozent). Arbeitnehmer in Gesundheitsjobs werden bei einer immer älter werdenden Bevölkerung generell händeringend gesucht. Der Beruf Augenoptiker stand in diesem Jahr sowohl was die Stellenausschreibungen in dieser Branche als auch was die Jobsuchenden betraf ganz weit oben.

Starkem Zuwachs konnten auch die Suchbegriffe „Cyber Security“, „Arbeiten von zu Hause“ und „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ verzeichnen und gehören damit zu den Aufsteigern 2017.

Die Jobsuchen rund um den Globus hingegen sind sehr stark beeinflusst von länderspezifischen Trends und regionalen Besonderheiten. In den Niederlanden beispielsweise erreichte der Suchbegriff „Hudson Bay“ mit 2349% einen rekordverdächtigen Wert – die kanadische Kaufhauskette eröffnete gleich 10 neue Filialen in 2017. Für die Jobsuchenden in Frankreich hingegen steht „Zufriedenheit“ im Leben und damit der Suchbegriff „Glück“ an der Spitze – mit 200% hat dieser Wert sich sogar verdoppelt.

Noch mehr Details zu den Ergebnissen unserer weltweiten Auswertung in 10 Ländern von Deutschland über die USA, Kanada bis Australien erfahren Sie in der folgenden Übersicht.

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Quelle: Die weltweiten Top-Trends der Jobsuche 2017 – Indeed Blog

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Blockchain-Technologie: Ein neuer Trend auf dem deutschen Arbeitsmarkt?

Spätestens seit der Kurs des Bitcoin in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 sprunghaft anstieg, ist die digitale Währung in aller Munde. Damit erfährt auch die Blockchain-Technologie, die u. a. für den Transfer von Bitcoins genutzt wird, stärkere Aufmerksamkeit. Der Blockchain-Technologie wird ein großes Potential für die Zukunft zugeschrieben, ihr Einzug in die Arbeitswelt hat dabei gerade erst begonnen. In welchem Maß ist die Blockchain-Technologie bereits in deutschen Unternehmen angekommen? Und wie groß ist bereits das Interesse bei Arbeitnehmern für diese Technologie? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir Daten der Jobseite Indeed für das Jahr 2017 ausgewertet.

Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze:

  • Das Interesse an der Blockchain-Technologie auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat im Jahr 2017 stark zugenommen: Von Januar 2017 bis Dezember 2017 ist die durchschnittliche Zahl der Stellen um 625% gewachsen. Im selben Zeitraum haben die Suchanfragen um 661% zugenommen.
  • Die Blockchain-Technologie bietet hauptsächlich neue Jobs für Softwareentwickler.
  • Vor allem in diesen sechs Städten sitzen Unternehmen, die auf der Suche nach Blockchain-Experten sind: Berlin, München, Frankfurt am Main, Dresden, Hamburg und Stuttgart.

selben Zeitraum haben die Suchanfragen um 661% zugenommen. Die Blockchain-Technologie bietet hauptsächlich neue Jobs für Softwareentwickler. Vor allem in diesen sechs Städten sitzen Unternehmen, die auf der Suche nach Blockchain-Experten sind: Berlin, München, Frankfurt am Main, Dresden, Hamburg und Stuttgart.

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Audi: Razzia in Zentrale der VW-Tochter wegen Abgasaffäre

Neuer Tag, neue Razzia: Bereits zum dritten Mal hat die Staatsanwaltschaft München II im Umfeld von Audi Geschäfts- und Privaträume durchsucht. Die Aktion am Dienstagmorgen hatte es in sich. Mit einem Aufgebot von allein 18 Staatsanwälten rückten die Ermittler an, hinzu kamen Beamte der Landeskriminalämter Bayern und Baden-Württemberg.

Sowohl die Zentrale in Ingolstadt als auch der Standort in Neckarsulm wurden gefilzt. Zuvor hatte der Rechercheverbund von „Süddeutscher Zeitung“, Norddeutschem Rundfunk (NDR) und Westdeutschem Rundfunk (WDR) über die Razzia berichtet.

Die Durchsuchung markiert einen neuen Höhepunkt der Abgasaffäre im Volkwagen-Konzern. Im September 2015 musste der Autobauer einräumen, die Abgaswerte von Dieselfahrzeugen mittels einer Software manipuliert zu haben, die zwischen Test- und Realbetrieb der Fahrzeuge unterscheiden konnte. Das Prinzip: Auf dem Prüfstand fuhren die Autos so sauber wie vorgeschrieben, auf der Straße stießen sie dagegen weit mehr giftigesD Stickoxid aus als erlaubt.

Schnell griff der Skandal auch auf die VW-Tochter Audi über, die im Konzern für die Entwicklung und den Bau der Drei-Liter-Dieselmotoren verantwortlich war. Während bei VW die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt, kümmert sich die Staatsanwaltschaft München II um Audi.

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Auslandsentsendung: Meldepflichten verschärft

Entsendungen innerhalb Europas, aber auch in speziellen Fällen Dienstreisen über eine bestimmte Dauer hinaus, sind in den meisten Ländern meldepflichtig. Im Laufe des vergangenenen Jahres sind diese Meldepflichten nun in vielen Ländern verschärft worden – bei Nichtbeachtung drohen teilweise erhebliche Bußgelder.

Meldepflichten auch bei Dienstreisen ins Ausland

Wie schnell ein Unternehmen gegen Meldepflichten verstoßen kann, zeigt der folgende Fall, von dem die BDAE Gruppe, Spezialist für Auslandsentsendungen und -versicherungen, berichtet: Ein deutsches Unternehmen hatte einen Vertriebsmitarbeiter für einen Tag in die Schweiz geschickt. Als dieser in Anzug und Krawatte in seinem Dienstwagen die Schweizer Grenze passierte, schoss der Zoll direkt ein Foto seines Autos und erfasste auch den Zeitpunkt. Gut 12 Stunden später machten die Beamten erneut ein Foto des Pendlers und zogen ihn kurz darauf aus dem Verkehr. Er musste sich einer Kontrolle unterziehen, in der er unter anderem um die Vorlage einer Meldebescheinigung gebeten wurde. Letztendlich hatte sein Unternehmen gegen die Schweizer Arbeitsschutzbestimmungen verstoßen und steht nun auf der schwarzen Liste der mit der Schweiz gewerbetreibenden Unternehmen. Weiteres Fehlverhalten könnte den Ausschluss vom Markt nach sich ziehen.

EU-Entsenderichtlinie verschärft Meldepflichten für Auslandsaufenthalte

Ein Grund für die Verschärfung der Meldepflichten, erklärt Anne-Katrin Schulz, Leiterin Unternehmenskommunikation bei der BDAE Gruppe,  ist die geplante Reform der EU-Entsenderichtlinie in diesem Jahr. Deren Vorschriften legen fest, dass sich in einen anderen Mitgliedstaat entsandte Arbeitnehmer auf eine Reihe von zentralen Rechten, aber auch Pflichten, berufen können, die im Aufnahmemitgliedsstaat gelten – obwohl sie nach wie vor Beschäftigte des entsendenden Unternehmens sind und somit das Recht dessen Mitgliedstaats maßgebend für sie ist.

Die Reform sieht die Meldepflicht nicht explizit nicht vor. Mit ihr sollen künftig für entsandte Arbeitnehmer aus EU-Ländern die gleichen Vergütungsvorschriften wie im Aufnahmemitgliedstaat gelten, so wie sie in Rechtsvorschriften oder allgemein verbindlichen Tarifverträgen festgelegt sind, erklärt Schulz: „Die allgemeine Vertragsfreiheit bleibt davon unberührt. Um dies prüfen zu können, führen die Mitgliedsstaaten die Meldepflicht ein. Nicht alle Länder haben bislang diese Meldepflicht umgesetzt, die Mehrheit allerdings durchaus.“

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Interviewer Bias: unbewusste Vorurteile im Recruiting – karriere.at

Haarfarbe, Körpergröße, Geschlecht, Name, besuchte Schule oder Gewicht: Diese Faktoren können durchaus eine Rolle spielen, wenn es darum geht, einen Job zu bekommen – oder auch nicht. Welchen Einfluss diese Merkmale auf die Personalauswahl haben können, ist vielen Arbeitgebern noch gar nicht bewusst. Mit dem Thema “unbewusste Vorurteile im Recruiting” beschäftigt sich auch Manfred Wondrak. Er ist Gründer der Plattform anti-bias.eu. Als Berater und Experte für betriebliche Diversity and Inclusion und Unconscious Bias, Organisationsentwicklung und HR-Strategien berät er Unternehmen.

Was hat es mit Unconscious Bias auf sich?

Wondrak: Es handelt sich dabei um unbewusste kognitive Fehler. Im Laufe unseres Lebens sammeln wir Denkmuster, die unser Gehirn in verschiedenen Situationen nutzt. Sie sind oft richtig, aber manchmal auch falsch. Entsprechend unserer Erfahrungen und den damit verknüpften Assoziationen und Emotionen werden unsere unbewussten Denkprozesse geprägt und unser Verhalten beeinflusst. Die daraus entstandenen Bias führen, gerade im Umgang mit anderen Menschen, mitunter zu falschen Urteilen. Bisher wurden mehr als 170 verschiedene Bias-Arten identifiziert, einige sind auch für das Recruiting relevant.

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Geisteswissenschaften: Von wegen arbeitslos | ZEIT Campus

Viele halten ein geisteswissenschaftliches Studium für nutzlos. Tatsächlich kann der Berufseinstieg manchmal holprig sein, aber wer flexibel ist, hat gute Chancen.

Beim Einstieg ins Berufsleben müssen Geisteswissenschaftler einfallsreich sein. Stellenanzeigen, in denen explizit Historiker, Anglisten oder Theaterwissenschaftler gesucht werden, gibt es kaum. Das heißt aber nicht, dass Geisteswissenschaftler keine Jobs finden – es dauert bei ihnen nur etwas länger. 2,8 Prozent der Geisteswissenschaftler sind arbeitslos gemeldet, das entspricht in etwa der durchschnittlichen Arbeitslosigkeit bei Akademikern (2,6 Prozent). Es gibt allerdings Unterschiede zwischen den Fächern. Bei den Historikern liegt die Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent, bei den Sprach- und Literaturwissenschaftlern dagegen bei 2,8 Prozent.

 Einen passenden Beruf zu finden ist für Geisteswissenschaftler mit einem Masterabschluss leichter als mit dem Bachelor. Eine Befragung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) ergab, dass fünf Jahre nach dem Studienabschluss ein gutes Drittel der geisteswissenschaftlichen Bachelorabsolventen Jobs hatten, die weder fachlich noch vom Niveau her ein Studium erfordern, also zum Beispiel einen Job im Sekretariat oder als Sachbearbeiter. Bei den Masterabsolventen lag der Anteil dieser sogenannten inadäquaten Beschäftigung nur bei 14 Prozent. “Langfristig finden die meisten Geisteswissenschaftler eine adäquate berufliche Stellung, aber es dauert bei vielen einige Jahre”, sagt Kolja Briedis, Absolventenforscher am DZHW. Zehn Jahre nach dem Ende des Studiums hätten rund 90 Prozent der Absolventen eine Stellung erreicht, die ihrem Studienabschluss entspricht.

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Selbstüberschätzung: So verstehen Sie die Inkompetenz Ihrer Kollegen

Wenn Kollegen sich für die Größten halten, obwohl sie eher mittelmäßig sind, ist das vor allem eins: nervig. Aber was steckt dahinter? Eine Typologie der Nichtskönner, Narzissten und Underperformer.

Kaum eine Kollegengattung ist so anstrengend wie die der Inkompetenten. Vor allem dann, wenn sich diese Arbeitspartner für wahnsinnig fähig und begabt halten. Eine typische Szene aus deutschen Büros: Vor dem Chef bläht sich der minderbegabte Kollege auf und überzeugt durch sein schieres Ego. Die Ergebnisse sind dann eher mau, im schlimmsten Fall müssen es sogar die Kollegen ausbaden und die Scherben zusammenkehren.

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Neuer Campus in Freudenstadt: Wir bauen uns eine Uni

Freudenstadt im nördlichen Schwarzwald ist bislang eher als Touristenort bekannt. Die rund 23.000 Einwohner zählende Kommune wirbt mit Deutschlands größtem Marktplatz und seinem besonderen Heilklima. Das zieht die Besucher an. Studenten sucht man in Freudenstadt bislang eher vergebens. Das soll sich aber nach dem Willen von Oberbürgermeister Julian Osswald (CDU) und mehreren mittelständischen Unternehmen aus der Region ändern: Sie planen in der Großen Kreisstadt südwestlich von Stuttgart, den sogenannten „Campus Schwarzwald“ zu etablieren, um langfristig den Nachwuchs für die vor Ort ansässigen Unternehmen zu sichern. Deshalb ist über Jahre hinweg die Idee eines speziellen Hochschulangebots für den Maschinenbau, der in der Region besonders stark vertreten ist, entwickelt worden. Motto: Wir machen uns hübsch für eine akademische Klientel, die sonst nicht hierherfinden oder nicht hier bleiben würde.

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Zuwanderung und Arbeit: Migrantinnen entlasten Familien

Familie oder Beruf? Viele Frauen in Deutschland stehen immer noch vor der Frage, was von beidem ihnen wichtiger ist – manche stellen ihren Kinderwunsch zurück, andere arbeiten weniger. Eine aktuelle Untersuchung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) deutet nun darauf hin, dass Zuwanderung dazu beitragen kann, diesen Entscheidungsdruck abzumildern. Denn vor allem Migrantinnen arbeiten häufig in der Kinderbetreuung, der häuslichen Altenpflege oder übernehmen auch klassische Hausarbeit – und können so einheimische Familien entlasten.

Drei Aspekte untersuchen die Forscher genauer. So stellen sie zum einen fest, dass ein steigender Anteil von Migrantinnen in einer Region die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass einheimische Frauen mehr arbeiten. Steigt der Anteil der Zuwanderinnen an der Bevölkerung beispielsweise um 10 Prozent, nehme die Wahrscheinlichkeit, dass deutsche Frauen länger als 30 Stunden arbeiten, um 0,9 Prozentpunkte zu – von 53 auf 53,9 Prozent. Es handle sich um einen „positiven und statistisch signifikanten Effekt“, schreiben die Wissenschaftler.

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Zoll deckt 2017 mehr als 2500 Verstöße gegen Mindestlohngesetz auf

In 2258 Fällen leiteten die Behörden Strafverfahren ein, wie aus einer Antwort des Finanzministeriums an den Bundestagsabgeordneten Victor Perli (Die Linke) hervorgeht. In 323 weiteren Fällen ging es um Ordnungswidrigkeiten. Am häufigsten betroffen waren Beschäftigte im Gaststätten- und Hotelgewerbe, auf dem Bau und in der Logistik- und Transportbranche. Gewerkschaftsvertreter forderten die Betroffenen auf, ihre Arbeitszeiten genauestens zu dokumentieren, um Lohnprellerei zu verhindern.

Seit 2004 gibt es beim Zoll die Finanzkontrolle Schwarzarbeit. In Niedersachsen organisieren die Mitarbeiter der vier Hauptzollämter in Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Osnabrück regelmäßig Kontrollen bei Unternehmen. Die häufigsten Verstöße: Arbeitgeber dokumentieren die Arbeitszeiten unzureichend, zahlen weniger als den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde oder führen Sozialbeiträge nicht ab.

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Mittelständler Vetter Pharma: “Wir sind vielleicht nicht hip, aber berechenbar”

Viele Unternehmen fragen sich, wie sie Fachkräftemangel und Digitalisierung beikommen sollen. Vetter Pharma nicht. Der Zulieferer wächst – auch dank der schwäbischen Unternehmenskultur.

Frank Böttger arbeitet im Keller. Seine Arbeitskleidung: Schutzbrille und Laborkittel. Durch eine gläserne Front schaut er in das Innere eines riesigen, metallenen Kühlschranks, der in seinem Labor in eine Wand eingelassen ist. Innen drei Metallplatten über Kühlschlangen, auf denen weiße Plastikschalen liegen, die entfernt an Eiswürfelbehälter erinnern. Darin befinden sich mehrere Glaskolben, alle verschlossen mit einem grauen Plastikpfropfen. „Hier drin lassen wir unsere Spritzen quasi simuliert fliegen“, sagt der Leiter der Produktionswissenschaft und Produktionsverfahren beim Pharmazulieferer Vetter.

Der Kühlschrank kann nicht nur Substanzen gefriertrocknen, kühlen oder erwärmen. Er kann auch verschiedene Druckverhältnisse simulieren. Denn die Spritzen, die bei Vetter mit Medikamenten befüllt werden, kommen überwiegend per Flugzeug zum Kunden.

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Wenn der Bewerber nicht mehr klingelt… So finden Unternehmen neue Mitarbeiter

„Bei uns bewirbt sich einfach keiner mehr!“ Eine Aussage, die man landauf landab aus vielen Unternehmen hört. Noch gibt es in einigen Branchen genug Bewerber, während andere tatsächlich leer ausgehen und nicht wissen, wie sie Ausbildungsplätze oder offene Stellen besetzen sollen. Gemäß dem Zitat von Leo Tolstoi „Was du heute denkst, wirst du morgen tun“, tun Unternehmen gut daran, die Weichen im Bewerbungsprozess jetzt neu zu stellen. Die Personalauswahl macht nicht halt vor den bekannten Herausforderungen. Globalisierung, Digitalisierung und Agilität allerdings werden das Recruiting noch viel stärker verändern, als es sich Unternehmer derzeit vielleicht vorstellen können und wollen.

Eine aktuelle Studie, die das Basler Forschungsinstitut Prognos Ende August 2017 veröffentlicht hat, sagt für den Deutschen Arbeitsmarkt einen dramatischen Fachkräftemangel voraus: „Auch wenn Ungewissheiten beim Blick in die Zukunft bestehen und gerade auch die Digitalisierung zu Veränderungen der Arbeitsnachfrage führen wird: Die Prognos AG hat für das Jahr 2030 eine Fachkräftelücke von etwa 3 Millionen, für 2040 von rund 3,3 Millionen, errechnet.“ (Quelle: www.prognos.com) Natürlich gilt dies, wie eingangs bereits beschrieben, nicht für alle, aber ganz sicher für eine Vielzahl an Branchen: Im Gastgewerbe, im Medizinsektor oder in den technischen Berufen werden Fachkräfte zukünftig ohne jeden Zweifel immer knapper.

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Newsfeed-Änderungen bei Facebook: Was Unternehmen jetzt tun sollten | impulse

Facebook zeigt Nutzern künftig mehr Beiträge von Freunden. Wie können Unternehmen trotz dieser Änderungen im Newsfeed der Fans auftauchen? Ein Experte gibt Tipps.

Mehr Beiträge von Freunden, weniger Inhalte von Firmen – so lassen sich die Änderungen zusammenfassen, die Facebook-Gründer und CEO Mark Zuckerberg kürzlich bekanntgegeben hat. Viele Unternehmen fürchten nun, ihre Kunden künftig nicht mehr über das soziale Netzwerk zu erreichen. Ist diese Sorge berechtigt? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was genau will Facebook ändern?

Facebook ändert den Algorithmus, der die Beiträge für den Newsfeed zusammenstellt – so nennt man den Teil der persönlichen Startseite jedes Nutzers, in dem aktuelle Beiträge angezeigt werden. Solche Änderungen am Sortiermechanismus gibt es zwar immer wieder; diesmal sind sie aber besonders einschneidend, wie Zuckerberg erklärte: Facebooks Ziel sei künftig nicht mehr, dass die Nutzer relevante Inhalte finden, sondern dass sie „bedeutungsvolle soziale Interaktionen“ haben.

„Wir haben Facebook aufgebaut, um Menschen dabei zu helfen, in Verbindung zu bleiben, und um uns näher zusammenzubringen mit den Menschen, die uns wichtig sind“, begründete Zuckerberg den Schritt. Zuletzt hätten aber Beiträge von Unternehmen und Medienanbietern überhand genommen.

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Daimler macht 2017 fast 15 Milliarden Euro Gewinn

Die Beschäftigten des Stuttgarter Autobauers Daimler bekommen in diesem Jahr wieder eine deutlich höhere Prämie. 5700 Euro sollen die in Deutschland nach Tarifvertrag beschäftigten rund 130.000 Mitarbeiter im April zusätzlich erhalten, teilte der Konzern am Donnerstag in Stuttgart mit. Das sei die höchste Ergebnisbeteiligung in der Firmengeschichte. 2017 hatten die Mitarbeiter 5400 Euro Prämie bekommen, im Jahr davor 5650.

Die Prämie bemisst sich am operativen Gewinn des Konzerns im jeweiligen Vorjahr. Den hat das Unternehmen bei anhaltend hoher Nachfrage gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei 2017 um 14 Prozent auf 14,7 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. 2016 hatte der Dax-Konzern allerdings anders als 2017 einige Sonderbelastungen verbucht, so dass die Vergleichszahl niedrig war.

Der Umsatz kletterte bei 3,27 Millionen verkauften Pkw und Nutzfahrzeugen, einem Absatzplus von neun Prozent, um sieben Prozent auf 164,3 Milliarden Dollar. „Wir haben unseren Trend vom profitablen Wachstum fortgesetzt und erneut Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis erzielt“, erklärte Daimler-Finanzchef Bodo Uebber.

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Banken-Sterben: Studie befürchtet Schrumpfung auf 150 Institute

Der deutsche Bankenmarkt ist wettbewerbsintensiv. Um den seit Jahren nahezu konstanten Ertragspool von 115 Milliarden Euro haben sich Ende 2016 knapp 1.900 Institute gestritten. Im Jahr 2004 waren es noch 2.400 Banken. Die Beratungsgesellschaft Oliver Wyman erwartet in den kommenden zehn bis 15 Jahren ein wahres Bankensterben. In ihrem der F.A.Z. vorliegenden „Bankenreport Deutschland 2030“ prognostizieren die Fachleute Thomas Schnarr und Alexander Peitsch einen Rückgang auf 150 bis 300 Kreditinstitute.

Schnarr verweist im Gespräch mit der F.A.Z. auf die schon laufende Konsolidierung: „Nimmt man das bisherige Tempo als Ausgangspunkt und geht noch von einer gewissen, wahrscheinlichen Beschleunigung des Prozesses aus, dann wird sich die Zahl der deutschen Banken in dem von uns beschriebenen Ausmaß reduzieren.“

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Bundesagentur für Arbeit: 2,57 Millionen Arbeitslose – manager magazin

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar leicht auf 2,57 Millionen gestiegen – der niedrigste Januar-Stand seit 27 Jahren. Eine ehrliche Rechnung müsste auch die rund 1 Million Jobsucher hinzuzählen, die derzeit in irgendeiner Maßnahme der Bundesagentur stecken. Agentur-Chef Detlef Scheele sagt gleichwohl, “der Arbeitsmarkt ist schwungvoll ins neue Jahr gestartet”.

Der Konjunktur- und Beschäftigungsboom in Deutschland hat den zum Winterbeginn üblichen Anstieg der Januar-Arbeitslosigkeit spürbar gebremst. Die Erwerbslosigkeit sei zum Jahresauftakt lediglich um 185.000 auf 2,57 Millionen gestiegen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch mit. Die Nürnberger Bundesbehörde verzeichnete damit die niedrigste Januar-Arbeitslosigkeit seit 27 Jahren.

In den Vorjahren war teils ein Anstieg von 240.000 bis 260.000 Erwerbslosen üblich. Diesmal wäre die Zahl der Jobsucher ohne den Saisoneffekt im Januar sogar um rund 25.000 gesunken.

Rechnet man allerdings auch noch jene Jobsucher hinzu, die derzeit Aus- und Fortbildungen oder Förderkurse auf Vermittlung der Arbeitsagenturen und Jobcenter absolvieren (“Unterbeschäftigung”), gab es im Januar rund eine Million Arbeitslose mehr – nämlich 3,515 Millionen. Bundesagentur-Chef Detlef Scheele lässt dennoch keine Zweifel: “Der Arbeitsmarkt ist schwungvoll ins neue Jahr gestartet.”

Auch der geringe Januar-Anstieg der Erwerbslosigkeit sei vermutlich rekordverdächtig, hieß es bei der Vorlage der Januar-Arbeitsmarktzahlen. Vor einem Jahr hatte es in Deutschland noch 207.000 Arbeitslose mehr gegeben. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Dezember um 0,5 Punkte auf 5,8 Prozent.

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Gesetzlicher Mindestlohn soll 2019 auf 9,19 Euro steigen

Der gesetzliche Mindestlohn wird ab Januar 2019 auf voraussichtlich 9,19 Euro pro Stunde steigen. Denn die für die Empfehlung der zuständigen Mindestlohn-Kommission ausschlaggebenden Tariflöhne sind 2016 und 2017 kräftig gestiegen: Der sogenannte Tarifindex kletterte von Dezember 2015 bis Dezember 2017 um 4,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte.

Der gesetzliche Mindestlohn gilt seit Anfang 2015. Er wird alle zwei Jahre angepasst. Anfang 2017 wurde er von 8,50 Euro auf 8,84 Euro erhöht. Die nächste Anpassung ist Anfang 2019 fällig.

Entscheiden wird dies die Mindestlohn-Kommission, die mit Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern besetzt ist. Ihre Berechnung orientiert sich am Tarifindex – eine Abweichung davon muss mit Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen werden und ist möglich, „wenn besondere, gravierende Umstände auf Grund der Konjunktur- oder Arbeitsmarktentwicklung vorliegen“. Die Mindestlohn-Kommission entscheidet im Sommer über ihre Empfehlung an die Bundesregierung.

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Deutschlands beste 1000 Arbeitgeber: Sind wir nicht alle top? Für 12.500 Euro ist man es.


Es ist ein echtes Trauerspiel. Ohnehin knappe Personalmarketing-Budgets werden sinnlos verbraten für ein Siegel, welches ein Unternehmen als Deutschlands besten Arbeitgeber auszeichnet. Dabei ist es vollkommen egal, ob sich das Unternehmen auf Platz 1 dieses fragwürdigen Rankings befindet – oder eben auf Platz 1.000. Jedes darf sich „Deutschlands bester Arbeitgeber“ schimpfen. Glücklicherweise fallen viele Bewerber nicht auf diese Augenwischerei herein. Ein unbedarfter Bewerber hingegen durchschaut dieses Spielchen oftmals nicht und fällt auf solch eine Auszeichnung herein, die so manchen Arbeitgeber als vermeintlich top klassifiziert, der es aber gar nicht ist. Spätestens hier kommt dann das böse Erwachen. Insofern fördert dieses Siegel in der Folge also die Unzufriedenheit der Mitarbeiter in Unternehmen (die diese Unzufriedenheit auf kununu kommunizieren und damit zu einer Verschlechterung des Abschneidens der ausgewählten Unternehmen im nächsten Ranking führen, was indes egal ist, weil nach außen ja nicht ersichtlich, ob ein Unternehmen wirklich „top“ ist, oder eben nur an 1.000-er Stelle top).

 

 

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IG Metall mit Warnstreik: Argumente für höhere Löhne – manager magazin

Trommeln, Trillerpfeifen, brennende Ölfässer – das Ritual ist bekannt. Die Industriegewerkschaft Metall verleiht derzeit mit Warnstreiks in mehreren Unternehmen ihrer Forderung nach 6 Prozent mehr Lohn im kommenden Tarifvertrag Nachdruck.

Angesichts voller Auftragsbücher und geringer Arbeitslosenzahlen scheint die Verhandlungsposition der Gewerkschaft stark. Hinzu kommt jedoch noch ein ungewöhnlicher Faktor: Aus der Ferne trommelt für die Metaller noch jemand mit, nämlich prominente Ökonomen und Geldpolitiker aus dem In- und Ausland. Die Tarifrunde der größten deutschen Gewerkschaft wird zur symbolischen Entscheidung darüber, wie es mit dem Aufschwung weitergeht.

IWF-Präsidentin Christine Lagarde reiste Mitte Januar zu einer gemeinsamen Konferenz mit der Bundesbank nach Frankfurt und schrieb den Deutschen steigende Löhne als Herausforderung Nummer eins ins Stammbuch; “das wäre gut für die Kaufkraft des Volks, und auch fürs Wachstum.” Und nebenbei ließen sich mit einem Schluss der deutschen Lohnzurückhaltung noch reichlich ökonomische Ungleichgewichte beheben. “Das Dach reparieren, solange die Sonne scheint”, fordert Lagarde – eine Formel, die früher eher mit Kürzungen verbunden worden wäre.

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Polen: Dringend gesucht: Polnische Fachkräfte

Um Viertel nach ein Uhr mittags liegt die VW-Produktion in Września, östlich von Poznań, gut im Plan. Die Arbeiter der Morgenschicht haben schon 102 der geplanten 126 Kleintransporter des Modells Crafter fertiggestellt; ihre Kollegen am Nachmittag werden ähnlich viele Exemplare produzieren. Wenn das Werk mit einem halben Jahr Verspätung im Sommer endlich im Dreischichtbetrieb arbeitet, sollen dort jährlich bis zu 100.000 der Kastenwagen vom Band rollen.

Doch die dritte Schicht mit ihren 800 Beschäftigten zu besetzen, wird nicht einfach: “Wir müssen sicher ein bis zwei Monate früher mit der Rekrutierung anfangen als bei den ersten beiden Schichten. Es ist schwieriger geworden, geeignete Leute zu finden,” sagt Werksleiter Ralf Nitzschke, während er im Elektromobil durch einen Teil der riesigen 850 Meter langen und 400 Meter breiten Fabrikhallen führt. “Wir suchen polenweit.”
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Reformationstag: Norddeutschland soll einen neuen Feiertag bekommen

Gute Nachrichten für Norddeutsche: So wie es aussieht, bekommen sie einen zusätzlichen Feiertag. Der Reformationstag am 31. Oktober soll auch in Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen ein freier Tag werden.

Diese Empfehlung gaben die Ministerpräsidenten der vier Länder auf einer Sondersitzung der Konferenz Norddeutschland (KND) am Donnerstag in Berlin ab, wie ein Sprecher des Hamburger Senats mitteilte. Nun müssen allerdings noch die Landesparlamente zustimmen.

“Mit der Verständigung auf den 31. Oktober sind wir auf dem Weg zu einem gemeinsamen zusätzlichen Feiertag in Norddeutschland einen wichtigen Schritt weitergekommen”, sagte Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD). Ziel sei es, den Reformationstag schon in diesem Jahr als einen gemeinsamen neuen Feiertag zu begehen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist der 31. Oktober bereits jetzt ein gesetzlicher Feiertag, darüber hinaus auch in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Wegen des Reformationsjubiläums war im vergangenen Jahr der 31. Oktober einmalig ein gesetzlicher Feiertag in allen Bundesländern.

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Befristung: Kein Ende der Unsicherheit | ZEIT Arbeit

Vier Jahre lang ging Robert Bergmann* immer wieder derselbe Satz durch den Kopf: “Zum Glück hab ich keine Kinder.” Besonders am Jahresende erleichterte ihn der Gedanke, dass er bloß für sich allein verantwortlich war. Bergmann ist Studienkoordinator an einer Berliner Universität. Er schreibt Verträge für die Dozenten, plant Termine für die Vorlesungen. “Ich wusste immer, dass ich meinen Job gut mache”, sagt er. “Trotzdem hatte ich ständig Angst, arbeitslos zu werden.”

Robert Bergmanns Vertrag war befristet, immer wieder aufs Neue, jeweils für zwölf Monate. Ob sein Vertrag verlängert wurde, entschied die Universität immer erst, wenn der Haushalt für das nächste Jahr feststand. Aus Angst um seinen Job ging Bergmann auch krank zur Arbeit und machte viele Überstunden. Oft erfuhr er erst kurz vor Silvester, ob er im Januar wieder zur Arbeit kommen durfte.

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Wremen, Nordsee: Leuchtturmwärter gesucht, zehn gefunden

Die Not war groß im Nordseedorf Wremen in Niedersachsen vor gut einem Jahr: Ein Leuchtturmwärter musste her, als Ansprechpartner für die Touristen – nur: Geld für sein Gehalt gab es nicht im Gemeindeetat. Eigentlich keine guten Voraussetzungen für die Bewerbersuche.

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Siemens: Joe Kaeser gibt Görlitz Garantie bis 2023

Siemens-Chef Joe Kaeser rückt weiter von der ursprünglich geplanten Schließung des Standortes im sächsischen Görlitz ab. Auf die Frage, ob das Werk in Görlitz doch nicht geschlossen werde, sagte er der “Süddeutschen Zeitung”: “Wenn überhaupt, dann wäre das nicht vor 2023. Was danach ist, müssen wir sehen.” Schon am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos hatte Kaeser gesagt: “Wir werden Görlitz nicht fallen lassen.”

Der Siemens-Chef präzisierte nun auch Überlegungen für ein “Industriekonzept Oberlausitz”, die er bereits am Mittwoch am Rande der Siemens-Hauptversammlung als mögliche Lösung für den Standort ins Spiel gebracht hatte. “Es geht uns dabei nicht nur um unser Werk und die Arbeitsplätze dort. Es geht um eine ganze Region”, sagte Kaeser. Er habe bereits mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) darüber gesprochen. “Wir sind uns einig, dass neben der Wirtschaft auch Bund und Land hier einen Beitrag leisten müssen.”

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FDP zu Abgasversuchen: „VW-Chef Müller sollte seinen Platz räumen“

Nach dem Bekanntwerden neuer Details im VW-Skandal um Abgasversuche mit Affen fordert die FDP den Rückzug von Matthias Müller als VW-Konzernchef. „Herr Müller ist ein schlechter Krisenmanager und sollte seinen Platz räumen“, sagte der Vize-Chef der Liberalen im Bundestag, Michael Theurer, dem Handelsblatt. „VW braucht dringend neue Gesichter und Ideen. So kann es nicht weitergehen.“

Hintergrund sind Recherchen des Handelsblatts. Danach war Rechtsabteilung von Volkswagen offenbar tiefer in umstrittene Tierversuche verwickelt als bislang bekannt. Der Geschäftsführer der „Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor” (EUGT), Michael Spallek, sprach sich im Detail mit den Juristen des Autobauers über die Tests an Affen ab, wie das Handelsblatt unter Berufung auf interne Unterlagen berichtet. Der von Volkswagen, Daimler und BMW finanzierte Lobbyverein wollte mit einer entsprechenden Tierversuchsstudie die Schadlosigkeit moderner Dieselautos suggerieren.

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Arbeiten, wann man will oder nur fünf Stunden pro Tag: diese Firmen testen alternative Arbeitsmodelle

Bielefeld ist im Moment eine Stadt der Baustellen. Die Menschen sind genervt von langen Staus und Lärm. Im Januar dann ein merkwürdiger Stillstand. Die Bauarbeiter*innen mussten die Überstunden abbauen, die sie in den Wochen zuvor angesammelt hatten. Angesammelte Überstunden? Dieses Problem hat Lasse Rheingans, Chef einer Bielefelder Digital-Agentur, nicht. Es ist 11:45 Uhr an einem Freitag Ende Januar. Während an der Großbaustelle neben dem Crüwellhaus, wo ein gewaltiges Loch klafft, inzwischen wieder Alltag und Betriebsamkeit herrschen, und die Mittagspause langsam näher rückt, sitzen Rheingans und seine Mitarbeiter*innen nahezu geräuschlos im Büro und haben bald Feierabend.

Die Agentur befindet sich im sechsten Stock des Crüwellhauses, das als das schönste Gebäude der Stadt gilt. Für den weiten Blick, den man von dem Großraumbüro im sechsten Stock auf den Teutoburger Wald hat, haben die Mitarbeiter*innen keine Zeit. Sie haben reichlich zu tun. Der Arbeitslärm besteht hier aus dem sanften Tippen auf Tastaturen und dem gleichmäßigen Summen der Rechner. Im Raum befinden sich etwa zwölf Mitarbeiter*innen. Es herrscht eine Arbeitsatmosphäre wie bei einer Matheklausur. Keine Gespräche, keine Telefonate, keine Push-Benachrichtigungen.

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Quelle: Arbeiten, wann man will oder nur fünf Stunden pro Tag: diese Firmen testen alternative Arbeitsmodelle › ze.tt

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Steuererklärung lohnt sich auch für Azubis

Müssen auch Auszubildende Steuern bezahlen?

Die erste Frage, die sich Auszubildende häufig stellen, ist die Frage, ob auch Auszubildende Steuern bezahlen müssen.

Die Antwortet lautet: Grundsätzlich ja, praktisch aber oftmals nein.

Auszubildende, die in einem Handwerksbetrieb eine Lehre machen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Dabei handelt es sich um Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit. Und diese Einkünfte muss ein Auszubildender wie jeder andere Arbeitnehmer auch versteuern. Die Steuern behält der Arbeitgeber ein und führt sie ans Finanzamt ab.

Ob Steuern gezahlt wurden, kann der Jahressteuerbescheinigung entnommen werden, die der Arbeitgeber nach Ablauf des Jahres seinen Mitarbeitern in Papierform aushändigt. Steht in den Zeilen zur Lohnsteuer, zum Solidaritätszuschlag oder zur Kirchensteuer eine Zahl, die größer als null ist, wurden Steuern von der Ausbildungsvergütung einbehalten.

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Quelle: Steuererklärung lohnt sich auch für Azubis – dhz.net

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Zollstock weiter gedacht: Knakke misst Durchmesser

Manche Werkzeuge überdauern den technologischen Wandel nahezu unbeschadet. Was nicht heißt, dass ihre Funktion schon ausgereizt ist. Bisher war der Zollstock auf Längen fixiert, nun kann man mit dem Meterstab auch den Durchmesser von Rohren bestimmen.

Ausgerechnet ein Softwareentwickler hat den analogen Zollstock um diese Funktion erweitert. Das Ergebnis heißt Knakke. „Bei der Sanierung unseres Unternehmenssitzes sollte beim Treppengeländer der Handlauf erneuert werden. Dazu mussten wir den Durchmesser ermitteln. Aber einen Messschieber hatte niemand zur Hand“, erklärt Mario Neugärtner aus Sömmerda in Thüringen.

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Quelle: Zollstock weiter gedacht: Knakke misst Durchmesser – dhz.net

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Wann Meisterschüler Arbeitslosengeld bekommen – dhz.net

Im Jahr 2008 wurden mit den “Hartz-Gesetzen” mehrere Regelungen zum Arbeitslosengeld verschärft, Bezugsdauern wurden verkürzt und die Möglichkeiten der Beanttargung für bestimmte Personengruppen eingeschränkt. Das wirft immer wieder Fragen bei denjeinigen auf, die eine Weiterbildung zum Handwerksmeister in Vollzeit absolvieren und dafür die Leistung des Arbeitslosengelds in Anspruch nehmen wollen bzw. danach darauf angewiesen sind.

Denn verkürzt wurde auch die sogenannte Rahmenfrist. Sie regelt die Anspruchsvoraussetzungen für Leistungen, die von der Bundesagentur für Arbeit im Einzelfall zu prüfen sind. Denn ein Anspruch auf Arbeitslosengeld entsteht erst dann, wenn der Arbeitnehmer in den zwei Jahren vor Beginn der Arbeitslosigkeit mindestens zwölf Monate beitragspflichtig beschäftigt gewesen ist, und zwar unabhängig davon, wie lange das frühere Arbeitsverhältnis bestanden hat. Wer weniger Pflichtbeiträge gezahlt hat, geht leer aus.

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Quelle: Wann Meisterschüler Arbeitslosengeld bekommen – dhz.net

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Bistum Eichstätt verzockt 50 Millionen Euro in USA

Durch Investitionen in US-amerikanische Immobilienprojekte hat das katholische Bistum Eichstätt rund 50 Millionen Euro verloren. Das Geld sei aus dem Vermögen der Diözese in ungesicherte Darlehen in die USA geflossen, sagte Diözese-Sprecher Martin Swientek. Gegen einen früheren Mitarbeiter sei Anzeige erstattet worden.Es habe in dem Zusammenhang in der vergangenen Woche zwei Festnahmen gegeben, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München II. Den beiden Beschuldigten werde Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr vorgeworfen.

Quelle: Bistum Eichstätt verzockt 50 Millionen Euro in USA – SPIEGEL ONLINE

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Dem Bewerber mal gleich richtig zeigen wo der Hammer hängt…

…..das kann man im besten Fall schon gleich dann erledigen, wenn man ihm den Eingang der Bewerbung bestätigt. Wir stellten heute einige Kandidaten in Unternehmen vor und erhielten öfters Antworten, ähnlich wie dieser:

Sehr geehrte Dame,
Sehr geehrter Herr,

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse an unserem Unternehmen.

Bewerbungsunterlagen werden regelmäßig zur Prüfung an den Fachbereich weitergeleitet. Aufgrund der Vielzahl an Bewerbungseingängen nimmt diese Prüfung meist etwas Zeit in Anspruch, weshalb wir Sie bereits vorab um etwas Geduld bitten. Wir werden danach wieder auf Sie zukommen.

Das geht sicherlich auch anders. Besonders wenn man in der Lage ist, sich in die Situation seines Gegenübers hineinzuversetzen.

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Wenn Bücher brennen | NZZ

Vor 75 Jahren brannten in Nazideutschland die Bücher. Doch die Bücherverbrennung war keine Erfindung des Faschismus. Es gab sie lange vorher und noch lange nachher. Und meistens erreichte sie das Gegenteil: Sie nobilitierte, was sie auszumerzen gedachte.

Quelle: Wenn Bücher brennen | NZZ

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