Arbeiten nach Feierabend: Was bei Zweitjobs gilt

Fast jeder zehnte Arbeitnehmer hierzulande hat einen Nebenjob. Dagegen kann der Hauptarbeitgeber erstmal nichts machen. Allerdings gilt es, einige Regeln zu beachtenArbeiten im ZweitjobNach dem Hauptjob noch professionell eine Wohnung renovieren? Wer einen Zweitjob hat, muss arbeitsrechtlich einiges beachten. – © Africa Studio/Fotolia.comWeitere Beiträge zu diesem Artikel Minijob: Diese Neuregelungen gelten 2017Wenn sich die meisten Deutschen in den Feierabend verabschieden, beginnt für rund 8,5 Prozent der Arbeitnehmer die “zweite Schicht”: Sie verdienen sich mit einem Zweitjob den einen oder anderen Euro hinzu. Ob auf dem Bau oder als Kassierer an der Tankstelle: Längst sind es nicht mehr nur Schüler oder Studenten, die einer Nebentätigkeit nachgehen.”Grundsätzlich gilt, dass jeder neben seinem Hauptberuf auch noch einer Nebentätigkeit nachgehen darf”, sagt Matthias Jacobs, Professor für Arbeitsrecht an der Bucerius Law School (BLS) in Hamburg. Das ist schon durch das Grundgesetz garantiert: In Artikel 12 ist die Berufsfreiheit festgeschrieben – und diese Freiheit gilt auch für die Annahme eines Nebenjobs.Der Arbeitnehmer sei nicht dazu verpflichtet, seine gesamte Arbeitskraft nur einem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen, erläutert Jacobs. Gegenüber seinem Hauptarbeitgeber sei er nur zur Verrichtung der im Arbeitsvertrag festgelegten Arbeitszeit verpflichtet. Außerhalb dieser Arbeitszeit sind Arbeitnehmer prinzipiell frei, ihre Arbeitskraft auch anderweitig anzubieten – solange sie sich an bestimmte Regeln halten. Denn gesetzliche wie auch betriebliche Vorgaben schränken die Möglichkeiten eines Zusatzerwerbs ein.

Quelle: Arbeiten nach Feierabend: Was bei Zweitjobs gilt – dhz.net

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