Arbeitskleidung selbst waschen und steuerlich absetzen – dhz.net

Das Waschen von “typischer” Arbeitskleidung in der Reinigung lässt sich als Werbungskosten- bzw. Betriebsausgabenabzug problemlos steuerlich absetzen. Doch wie kann man das Selbst-Waschen von Berufskleidung beim Finanzamt geltend machen? Wir sagen es Ihnen.

Dass die Reinigungskosten bei Reinigung der typischen Arbeitskleidung steuerlich absetzbar sind, ist klar. Stellt sich nur die Frage, wie Arbeitnehmer und Unternehmer dem Finanzamt die abziehbaren Ausgaben nachweisen können. Eine Hilfestellung bietet hier ein Urteil des Finanzgerichts Nürnberg.

Kosten pro Waschgang ermitteln

Die als Werbungskosten beziehungsweise Betriebsausgaben abziehbaren Reinigungskosten je Waschgang können repräsentativen Daten von Verbraucherverbänden oder Herstellern von Waschmaschinen entnommen werden (FG Nürnberg, Urteil v. 14.10.2014, Az. 7 K 1704/13). Die Richter erlaubten in ihrem Urteilsfall einem Arbeitnehmer, die Kosten eines Waschvorgangs aufgrund von Daten einer Verbraucherzentrale aus dem Jahr 2002 abzuziehen (siehe OFD Magdeburg, Verfügung v. 24.11.2003, Az. S 2354 – 16 – St 223).

Beispiel: Ein Unternehmer, Single, betreibt eine Schlosserei. Seine typische Arbeitskleidung wäscht er zu Hause in seiner eigenen Waschmaschine. Er wäscht seine Arbeitskleidung an 204 Tagen im Jahr. Die Wäsche wiegt 4 kg je Waschgang.

Folge: Nach den Erfahrungswerten der Verbraucherzentrale aus dem Jahr 2002 (siehe Verfügung der OFD Magdeburg) winken dem Unternehmer dadurch Betriebsausgaben in folgender Höhe):

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Quelle: Arbeitskleidung selbst waschen und steuerlich absetzen – dhz.net

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