Bewerber – schön oder nicht schön? Das Aussehen könnte doch ausschlaggebend sein.

Als eine der wenigen Personalvermittlungen, die Kandidaten auch initiativ in Unternehmen vorstellen, stehen wir immer wieder vor der Frage, ob wir Kandidaten, die fachlich bestimmt hoch qualifiziert sind, in einem Unternehmen vorstellen.

Der Hintergrund:
In den kommenden Monaten werden naturgemäß in Unternehmen viele Personalentscheidungen getroffen. Hier möchten wir dabei sein und setzen gerne weiteres Personal für diese Tätigkeit ein. Dieser Personaleinsatz muss sich lohnen. Entweder durch Vermittlungen, oder zumindest in der Form, das wir Sie und uns in einem Unternehmen überzeugend haben vorstellen können.

Das Problem:
Um Kandidaten in Unternehmen zu präsentieren, bei denen man noch vollkommen unbekannt ist, kommt es darauf an, den ersten Augenblick zu nutzen, wenn man überzeugen will.

Hier stoßen wir immer wieder auf Profile von Kandidaten, die “recht lieblos” ausgefüllt sind. Ein Grund, warum wir diese Kandidaten nicht vorstellen ist der, dass wir uns auch selbst damit Schaden antun, weil wir anscheinend nicht in der Lage sind, überzeugend zu präsentieren.

Ein Beispiel:
Wenn Sie sich die folgenden Beispiele anschauen, werden Sie schnell erkennen, um was es geht.

Schlecht:

Gut:

Die Lösung:
Nehmen Sie sich ganz einfach 5 Minuten Zeit, um das Profil auf Vordermann zu bringen. Und schon können wir auch für Sie zusätzliche Möglichkeiten nutzen, um SIE vorzustellen.

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3 Kommentare

  • Probleme scheinen viele Kandidaten mit der Angabe von Suchbegriffen zu haben. Obwohl den meisten eigentlich klar ist, was man bei Google eingibt, um z.B. die richtige Kaffeemaschine oder ein Auto zu finden, wird in unseren Profilen oft nichts eingetragen.

    Oder es steht dort so etwas wie “langjährige Berufserfahrung”, “teamfähig”, “loyal”, “Veränderungsbereitschaft”, “Motivator”, “Resilienz”, “Krisenerfahrung”, “Kreativität”, “Nachhaltigkeit”, u.s.w.

    Kein Personalentscheider wird jemals mit solchen Begriffen nach neuen Mitarbeitern suchen. Er wird sich höchstens – sofern er auf solche Profile aufmerksam wird – etwas wundern, wie man denn auf die Idee kommt, solche Begriffe zu verwenden.

    Sie merken das ich etwas gereizt bin? 🙂

    Ja, das stimmt. Denn wir sind jederzeit telefonisch gut erreichbar und wundern uns, warum man im Falle einer Unklarheit nicht einmal das Telefon in die Hand nimmt und uns fragt, was mit “Suchbegriff” gemeint ist.

    Falsch zu denken ist auf jeden Fall, sich darauf zu verlassen, das wir jedes Profil laufend bis ins Detail prüfen, eine E-Mail schreiben oder sogar selbst die Änderungen vornehmen, die von den Kandidaten dann zu einem späterem Zeitpunkt vielleicht wieder geändert werden.

    Also dann: nehmen Sie bei Unsicherheit das Telefon in die Hand und lassen uns das Problem lösen, denn die größeren Probleme sind:

    1. das Unternehmen auf unserer Homepage auf ein Profil stoßen und es nicht beachten
    2. das wir Ihr Profil nicht benutzen können, um Sie in Unternehmen vorstellen zu können.

  • Ulrike Müller

    Danke für die Information, Natürlich ist es wichtig, dass soviel wie möglich ausgefüllt wird. Aber wo genau erkenne ich, was fehlt? Ich habe den Fragebogen von oben nach unten ausgefülllt. Nun haben Sie mich angeschrieben und aufmerksam gemacht – was fehlt oder wie war die Mail gemeint?

    • Hallo Frau M,

      bei dem Fragebogen kann nichts fehlen, weil alle Felder “Pflichteingabefelder” sind. Bei den Suchbegriffen könnte eventuell etwas mehr stehen. Dort steht “Sachbearbeiterin
      Bürofachkraft, Kfm.-Angestellte, Teamleiterin”. Das geht ja schon aus den anderen Informationen hervor. Vielleicht können Sie aber bestimmte Programme bedienen ( Beispiele:DATEV, LEXWARE, AUTOCAD), oder Sie bringen bestimmte Qualifikationen aus dem Gesundheitswesen mit, die erwähnenswert sind. Aber nur Stichworte. Grundsätzlich also alles, was der Personalentscheider mit Sicherheit abfragt und es nicht unbedingt alltäglich ist. Bei einer Übersetzerin könnte es z.B. auch die “Zulassung” sein, in Gerichten, bei der Polizei usw. übersetzen zu können. Bei einer Übersetzerin wäre es auch interessant, ob sie ganz einfach nur übersetzen kann, oder eventuell in der Simultanübersetzung “brauchbar” wäre.

      Versuchen Sie es mal. Einfach hinsetzen, nachdenken und ansonsten sind wir telefonisch gut erreichbar. Ich habe jetzt öffentlich geantwortet, damit die anderen Leser die Prozesse mitbekommen.

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