Buchführung: Grundsatz zur Unveränderbarkeit auch bei Rechnungen?

Buchführung: Grundsatz zur Unveränderbarkeit auch bei Rechnungen?Im Rahmen der Buchführung gilt der Grundsatz der Unveränderbarkeit von Daten. Viele Unternehmer bekommen Ärger mit dem Finanzamt, weil sie sich zwar an die Unveränderbarkeit ihrer Buchungen und Aufzeichnungen gehalten haben, nicht aber an die Unveränderbarkeit elektronischer Rechnungen. Doch gilt der Grundsatz überhaupt für elektronische Rechnungen?Steuertipp© Miriam FrödrichOrdnungsmäßige Buchführung setzt Unveränderbarkeit der Daten vorausDass für Buchungen und Aufzeichnungen der Grundsatz der Unveränderbarkeit in der Buchführung gilt, kann § 146 Abs. 4 Abgabenordnung entnommen werden. Da die Rechnung als Urbeleg für die Buchung anzusehen ist, gilt der Grundsatz der Unveränderbarkeit deshalb auch für elektronische Rechnungen. Das kann § 146 Abs. 5 Abgabenordnung entnommen werden.Dass die Vorgabe in der Buchführung zur Unveränderbarkeit auch für Belege und elektronische Rechnungen gilt, kann zudem aus den Verweisen des BMF-Schreibens (BMF, Schreiben v. 14.11.2014, Az. IV A 4 – S 0316/13/10003) zu den „Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) entnommen werden.

Quelle: Buchführung: Grundsatz zur Unveränderbarkeit auch bei Rechnungen? – dhz.net

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