Immer mehr Handwerker müssen Aufträge ablehnen

2018 hat das Baugewerbe einen Höchststand bei den Auftragsablehnungen erreicht. Laut einer Umfrage mussten sieben von zehn Betrieben Anfragen ablehnen.

Im letzten Jahr machte allein das Bauhauptgewerbe laut Statista rund sieben Milliarden Euro mehr Umsatz als noch 2017. Die hohe Nachfrage bei zugleich großen Fachkräfteproblemen hat zur Folge, dass Unternehmen manchen Auftrag mangels Kapazitäten ablehnen müssen.

Lange Wartezeiten: Kunden beschimpfen Handwerker

Wartezeiten von drei Monaten sind in ihrem Betrieb normal. Doch manche Kunden haben dafür kein Verständnis, berichtet Ilka Hankewicz. Die wütenden Anrufe machen die Unternehmerin betroffen.

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Wie ausgeprägt waren Auftragsablehnungen zuletzt? Das hat das Marktforschungsinstitut B+L Marktdaten in zwei Stichproben ermittelt. Ergebnis: 2018 hätten 71,1 Prozent der befragten Betriebe Aufträge aufgrund fehlender Kapazitäten ablehnen müssen. Das sei ein Höchststand bei Auftragsablehnungen.

Besonders stark sei die Ablehnungsquote im Dachdeckerhandwerk gestiegen, wo sie um gut 16 Prozentpunkte zulegte. Acht von zehn Betrieben hatten in diesem Gewerk Aufträge ablehnen müssen. Um jeweils gut 14 Prozentpunkte stieg die Quote bei den Zimmerern(2018: 67 Prozent) sowie den Tischlern und Schreinern (2018: 60,5 Prozent).

Auch viele der befragten SHK-InstallateureEstrichleger und Trockenbauer hatten Aufträge ablehnen müssen. Hier konnten im Schnitt nur drei von zehn Betrieben Auftragsablehnungen vermeiden.

Laut B+L waren Bestandsmaßnahmen und Sanierungsprojekte deutlich stärker von Auftragsablehnungen betroffen als Neubauprojekte. Im Vergleich zu 2017 habe sich diese Entwicklung 2018 jedoch bereits abgeschwächt.

Quelle: Immer mehr Handwerker müssen Aufträge ablehnen

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Deshalb kündigen Arbeitnehmer am häufigsten

Warum verlassen Beschäftigte ihr Unternehmen? Mit diese Frage haben sich die »Compensation Partner GmbH« und das Vergleichsportal »Gehalt.de« befasst. Das Ergebnis: Die meisten Beschäftigten kündigen aufgrund von geringer Wertschätzung der Vorgesetzten (45 Prozent) oder eines zu niedrigen Einkommens (40,5 Prozent).

38 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aufgrund eines besseren Job-Angebots gekündigt hätten.

 

Was ist Beschäftigten wichtig?

  • 56 Prozent der Befragten stuft eine positive Atmosphäre im Team als »sehr wichtig« ein
  • für 38 Prozent ist ein gutes Verhältnis zum Chef entscheidend
  • 37 Prozent legen den größten Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance
  • für 33 Prozent ist das Gehalt ausschlaggebend

Einen Firmenwagen stuften die meisten Befragten als »eher unwichtig« ein (60 Prozent).

Quelle: Deshalb kündigen Arbeitnehmer am häufigsten

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Vom Unsinn der Arbeitgeber-Rankings

Die große Mehr­heit der Bewerber in Deutsch­land hat keinen Wunsch­ar­beit­geber, fand eine neue Studie von Employer Telling heraus. Das stellt die Praxis von Arbeit­geber-Ran­kings grund­le­gend in Frage – diese ver­qui­cken Arbeit­ge­berat­trak­ti­vität meist mit der Pro­dukt­marke eines Unter­neh­mens.Die gängige Vor­ge­hens­weise von Arbeit­geber-Ran­kings ist Fol­gende: Ver­schie­dene Anbieter legen Stu­die­renden, Absol­venten oder aka­de­mi­schen Berufs­star­tern Listen mit mehr als 100 Unter­nehmen vor, deren Attrak­ti­vität als Arbeit­geber sie bewerten sollen. Wer diesen Wett­be­werb der gestützten Bekannt­heit gewinnt, gilt fortan als „Employer of Choice“ oder als „Wunsch­ar­beit­geber“ gefragter Kan­di­daten und wirbt mit diesem Titel bei­spiels­weise auf Kar­rie­re­web­seiten oder Stel­len­an­zeigen.Bei Arbeit­geber-Ran­kings steht die Pro­dukt­marke im Vor­der­grundDie Employer Telling-Studie zeigt nun, dass eine solche Schluss­fol­ge­rung Fiktion ist, weil die Teil­nehmer offenbar nur nach Bekannt­heit der Pro­dukt­marke und nicht nach der Qua­lität von Arbeit­ge­ber­leis­tungen ant­worten. „Die han­dels­üb­li­chen Ran­kings zeigen die Stärke von Unter­neh­mens-Produkt- und Dienst­leis­tungs­marken und treffen kaum eine Aussage über davon zu tren­nende Arbeit­ge­ber­marken“, sagt Dr. Manfred Böcker von Employer Telling.Wunsch­ar­beit­geber? Fehl­an­zeige!Das zen­trale Stu­di­en­ergebnis lautet: Auf die Frage „Bei welchem Arbeit­geber würden Sie am liebsten arbeiten?“ wählten 70 Prozent der Befragten die Option „Ich habe keinen Wunsch­ar­beit­geber“. 30 Prozent machten von der Mög­lich­keit Gebrauch, ihren bevor­zugten Arbeit­geber in einem Frei­text­feld zu nennen. Selbst die am häu­figsten genannten Unter­nehmen kamen hier nicht über einen Anteil von knapp über einem Prozent hinaus. Neben Google und BMW wurde der öffent­liche Dienst mit elf Nen­nungen am häu­figsten erwähnt.

Quelle: Employer Branding: Vom Unsinn der Arbeitgeber-Rankings | Personal | Haufe

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Sind beleidigende oder diskriminierenden Äußerungen auf Social-Media-Plattformen arbeitsrechtlich relevant?

In einem aktuellen Fall vor dem LAG Niedersachsen hat sich gezeigt, dass nicht jegliches privates Verhalten auch arbeitsrechtlich sanktioniert werden kann. Die Richter hielten nämlich die Kündigung eines VW-Mitarbeiters wegen fremdenfeindlichen Verhaltens außerhalb der Arbeitszeit für unwirksam. Das rein private Verhalten habe keine Nebenpflichten aus dem Arbeitsvertrag verletzt.

Ähnlich entschied beispielsweise das Mainzer Arbeitsgericht, das die Kündigung wegen fremdenfeindlicher Äußerungen per Whatsapp für unwirksam hielt. Vom Ergebnis anders lief dagegen der Fall der Kündigung eines Lehrers wegen Verunglimpfung des Rechtsstaats vor dem Arbeitsgericht Berlin.

Unabhängig von diesen Einzelfällen stellt sich daher für Arbeitgeber die generelle Frage: Wann berechtigen unerwünschte Äußerungen des Arbeitnehmers den Arbeitgeber zur Kündigung und wann sind diese rein privat und vom Arbeitgeber zu akzeptieren?

Diskriminierung: Meinungsfreiheit hat Grenzen

Arbeitgeber müssen fremdenfeindliche oder beleidigende Äußerungen ihrer Arbeitnehmer per se nicht hinnehmen. Dies gilt für öffentliche Äußerungen am Arbeitsplatz, aber unter Umständen auch für öffentliche Statements im Netz. Zum Beispiel für Postings von Arbeitnehmern in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co, auf persönlichen Blogs oder Youtube-Kanälen.

Quelle: Kündigung wegen fremdenfeindlicher Äußerung | Personal | Haufe

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Wir kümmern uns um Ihre Nachwuchskräfte

Während sich viele Unternehmen noch weigern, dem Nachwuchs eine Chance zu geben, verfolgt Netzwerk Arbeit schon lange Zeit die Strategie, dass auch für den Nachwuchs der Zeitpunkt kommen wird, wo er gebraucht wird. So haben wir frühzeitig begonnen, ganz gezielt Studenten anzusprechen. Und das auch schon in der Zeit, wo der Abschluss noch in einiger Ferne lag. Zwischenzeitlich können wir 2/3 unserer Kandidaten schon unter dem Begriff “Nachwuchs” verbuchen. Auffallend ist, dass viele Absolventen dem Maschinenbau und Wirtschaftsingenieuren angehören. Aber auch alle anderen Fakultäten sind gut vertreten.

Oft können wir schon gar nicht mehr feststellen, woher die Absolventen kamen, was ein gutes Zeichen ist. Denn anscheinend empfiehlt man uns zwischenzeitlich weiter. Das ist “netzwerken” im Sinne von Netzwerk Arbeit.

Neben dem Gehalt ist Ingenieuren vor allem der Unternehmensstandort wichtig. Ländlich sollte er nicht sein, zu städtisch aber auch nicht. 56 Prozent wünschen sich ein kleineres, aber dennoch urbanes Umfeld. 14,5 Prozent wollen aufs Land, 29,3 Prozent in die Großstadt. Firmen mit weniger attraktivem Standort können Nachteile mit mehr Gehalt, flexiblen Arbeitszeitmodellen und Führungsverantwortung ausgleichen.

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Teamarbeit – wie Fach- und Führungskräfte sie sehen

Eine Studie von Stepstone hat untersucht, wie Teamarbeit in Deutsch- land heute abläuft. Danach haben sich die Arbeitsweisen auch im Zeitalter von Digitalisierung und New Work nicht wesentlich verändert – man setzt bei der Zusammenarbeit auf klassische Tugenden, weniger auf innovatives Denken. Die meisten sind mit ihren Teamwork-Erfahrungen zufrieden, allerdings stimmt die Selbstwahr- nehmung der Chefs mit der Bewertung ihrer Mitarbeiter oft nicht überein.

Die Kollegen und das Team sind für die meisten Berufstätigen hierzulande besonders wichtig, um im Job zufrieden und erfolgreich zu sein. Fast alle Fach- und Führungskräfte hierzulande (95 Prozent) arbeiten gerne in einem Team, das im Schnitt aus elf Mitgliedern besteht. Für mehr als drei Viertel der Fach- und Führungskräfte (77 Prozent) ist Teamarbeit ein zentraler Aspekt der Unternehmenskultur. Neun von zehn Jobsuchenden achten darauf, ob die Unternehmenskultur eines potenziellen Arbeitgebers zu ihnen passt – und dabei ist Teamarbeit der wichtigste Aspekt. Fast zwei Drittel der Kandidaten (63 Prozent) wollen bereits im Bewerbungsprozess einen ihrer zukünftigen Kollegen kennenlernen, allerdings bekommen sie diese Möglichkeit in vielen Unternehmen nicht. Für die Studie „Erfolgsgeheimnis Team” hat Stepstone rund 14 000 Fach- und Führungskräfte befragt sowie circa 2000 Recruiter und Manager, die für Personalbeschaffung zuständig sind.

Quelle: Teamarbeit – wie Fach- und Führungskräfte sie sehen – Personalwirtschaft.de

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Berufseignungstest: Kompetenzen ausländischer Bewerber besser einschätzen

Immer mehr Unternehmen stellen ausländische Mitarbeiter ein. Ob Geflüchtete oder andere Bewerber – oft ist es für die Arbeitgeber schwierig, die beruflichen Kompetenzen der Kandidaten einzuschätzen. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben die bayerischen Industrie- und Handelskammern einen online-basierten Kompetenztest entwickelt.Häufig sind Unternehmen bei ausländischen Bewerbern auf deren Selbstauskünfte angewiesen, wenn es um die Erfassung beruflich erworbener Kenntnisse geht, weil Zeugnisse und andere Papiere fehlen. Sprachbarrieren und Verständnisprobleme erschweren jedoch oft die Kommunikation und eine realistische Beurteilung der Vorkenntnisse und Erfahrungen. Noch schwieriger ist es, die Neigungen oder Potenziale, die die bei der Wahl einer Ausbildung eine Rolle spielen, einzuschätzen.Einfacher bildgestützter Online-TestDer interaktive, bildgestützte Online-Test check.work der IHK München und Oberbayern ist ein leicht verständliches und schnelles Verfahren, um die Kompetenzen ausländischer Bewerber zu erfassen. Die interaktive Anwendung arbeitet in erster Linie mit Bildern, über die die Kandidaten Schritt für Schritt Angaben zu ihrem beruflichen Werdegang machen können.

Quelle: Berufseignungstest: Kompetenzen ausländischer Bewerber besser einschätzen

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Im Homeoffice auf den Abstand zum Bildschirm achten

Verspannungen im Kopf- und Nackenbereich beugt man vor, indem der Bildschirm etwas erhöht steht und auf einer Linie mit Tastatur beziehungsweise Maus und Schreibtischstuhl. Dazu rät die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel.Der Stuhl sollte so eingestellt sein, dass die Knie um 90 Grad oder etwas mehr abgewinkelt sind und die Füße gerade auf dem Boden stehen. Die Lehne stellt man am besten so ein, dass Oberkörper und Oberschenkel in einem Winkel zueinanderstehen, der deutlich größer als 90 Grad ist.Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen

Quelle: Wirtschaft, Handel & Finanzen: Im Homeoffice auf den Abstand zum Bildschirm achten

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Sexuelle Belästigung: Ist das schon Grenzüberschreitung?

Kaum irgendeinen Satz habe ich seit dem Beginn der #metoo-Bewegung häufiger gehört als den gekränkten Vorwurf, man wüsste ja gar nicht mehr, ob man überhaupt noch flirten dürfe. Die kurze Antwort: Ja, man darf. Und wer wissen will, ob etwas okay ist, kann ganz einfach nachfragen. Die längere Antwort: Es gibt viele unterschiedliche Meinungen, was noch ein Flirt und was schon ein Übergriff ist. Aber fragt man diejenigen, die sich einmal unwohl mit einem vermeintlichen Flirt gefühlt haben, bekommt man ein recht klares Bild davon, wann die Grenze überschritten ist. Man erfährt, wie es sich anfühlt, wenn jemand immer viel zu nahe steht, systematisch und ohne zu fragen zu weit in den persönlichen Raum eingreift und man sich dem nicht entziehen kann.

Allerdings: Während in den letzten Jahren viele extreme Fälle von Belästigung an die Oberfläche gekommen sind, gibt es kaum etabliertes Wissen über die Anfänge sexueller Belästigung. Was aber, wenn man das vorhandene Wissen dazu sammeln und nutzen würde, um sexuelle Belästigung früher zu erkennen? Mit der Erfahrung aus über drei Jahren Zusammenarbeit mit Feministinnen aus ganz Europa haben wir unser Wissen in einem Guide durch die Grauzone sexueller Belästigung mit dem Titel It’s not that greyzusammengefasst. Er enthält ein Früherkennungssystem, mit dem Betroffene und Dritte erkennen können, wann und wie sich Belästigung anbahnt. Mithilfe dieses “Red Flag Systems” werden toxische Umgebungen und klassische, weitverbreitete Techniken von Belästigern analysiert.

Quelle: Sexuelle Belästigung: Ist das schon Grenzüberschreitung? | ZEIT Arbeit

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China: Wie Mitarbeiter sich gegen die 72-Stunden-Woche wehren

Von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends – und das sechs Tage in der Woche: 996 – so lässt sich eine normale Arbeitswoche in Chinas Tech-Firmen zusammenfassen. Dabei verstoßen diese enormen Arbeitszeiten auch in China gegen das Gesetz. Geschuftet wird trotzdem – bis jetzt. Denn es mehren sich Proteste gegen diese Form der Ausbeutung.

Über die Programmiererseite GitHub, auf der sich die Tech-Experten austauschen können, ging die Protestwelle “996.ICU” los. Dahinter verbirgt sich der Hinweis auf das ausbeuterische Arbeitssystem 996 und die Abkürzung IUC für Intensive Care Utility, also die Intensivstation. Der Hilferuf hinter dem kryptischen Kürzel: Wer so unmenschlich viel schuftet, riskiert sein Leben.

Japans Arbeitsmoral

ÜBERSTUNDEN

Japan – eine Nation schuftet sich zu Tode

Eine japanische Journalistin stirbt an Überarbeitung – sie hatte in einem Monat 159 Überstunden angesammelt. Ihr Tod ist kein trauriger Einzelfall. Überstunden, Schlafmangel und wenig Urlaub sind Teil von Japans Arbeitsphilosophie.

Von Katharina Grimm

Alibaba, Huawei und Co. setzen auf 72-Stunden-Woche

Bei den großen Tech-Bossen kommen diese Proteste gegen die Arbeitszeit gar nicht gut an. Jack Ma, Chef von Alibaba – einer der Firmen, die ihre Mitarbeiter deutlich mehr schuften lassen – verteidigt das System. Das 996 sei ein “großer Segen”, den Mitarbeiter als Ehre und nicht als Bürde begreifen sollen. “Wenn du bei Alibaba arbeiten willst, solltest du zwölf Stunden arbeiten können. Wenn nicht: Warum bist du dann zu Alibaba gekommen? Wir brauchen nicht diejenigen, die bequem acht Stunden arbeiten wollen”, schrieb Ma im Firmen-Chat.

Überstunden

JOB

Überstunden – und trotzdem glücklich: Wann wir gerne mehr arbeiten

Auch der Smartphone-Riese Huawei soll eine aggressive “Wolfskultur” haben. Richard Liu soll ein großer Freund der 996-Arbeitszeit sein, berichtet der “Guardian“. Liu hat neben Huawei auch JD.com, einen Alibaba-Konkurrenten, gegründet. In einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung erinnert sich Liu, dass er in der Gründungszeit immer nur zwei Stunden geschlafen habe, um den Kunden einen 24-Stunden-Service anbieten zu können. Seitdem sei die Zahl der Bummler und Arbeitsvermeider in seiner Firma gewachsen. “Wenn das so weitergeht, hat JD keine Zukunft mehr und die Firma wird ohne Erbarmen vom Markt gefegt. Diese Rumtreiber sind nicht meine Brüder”, so polterte Liu.

Quelle: China: Wie Mitarbeiter sich gegen die 72-Stunden-Woche wehren | STERN.de

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Midijob in der Altersteilzeit

Ein Midijob liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt durchschnittlich im Monat mehr als 450 Euro, aber nicht mehr als 850 Euro (Gleitzone bis 30.6.2019) bzw. 1.300 Euro (Übergangsbereich ab 1.7.2019) beträgt. Aufgrund einer Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG, Urteil v. 15.8.2018, B 12 R 4/18 R) ist die Anwendung der Midijob-Regelung heute auch in den Fällen möglich, bei denen vor Beginn der Altersteilzeitvereinbarung kein Midijob vorlag. Das hatten die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung bis dahin ausgeschlossen.

Midijob in Altersteilzeit: Entscheidung des BSG

Das BSG hat entschieden, dass für Arbeitsentgelt, das sich aufgrund einer Altersteilzeitvereinbarung in der Anspar- und/oder Entsparphase auf einen Betrag innerhalb der Gleitzone verringert hat, die besonderen Regelungen zur Ermittlung der beitragspflichtigen Einnahme in der Gleitzone anzuwenden sind. Nach Auffassung des BSG sehen die gesetzlichen Regelungen zur Gleitzone keine Ausnahmen für die Altersteilzeitarbeit vor.

Altersteilzeit im Blockmodell

Das Blockmodell einer Altersteilzeitvereinbarung funktioniert so, dass der Arbeitnehmer mit seinem Arbeitgeber eine Wertguthabenvereinbarung abschließt. Der Arbeitnehmer verzichtet damit auf die Auszahlung einen Teil seines Arbeitsentgelts ohne seine Arbeitszeit zu reduzieren. Der nicht ausgezahlte Teil seines Arbeitsentgelts wird in das Wertguthaben eingebracht. Nach Beendigung der aktiven Ansparphase beginnt die passive Freistellungsphase, in der das Arbeitsentgelt ohne Arbeitsleistung aus dem Wertguthaben entspart wird (Entsparphase). Die Dauer einer Altersteilzeitvereinbarung kann unterschiedlich lang sein.

Alte Midijob-Regelung

Im derzeit noch bis zum 30.6.2019 gültigen Gleitzonen-Rundschreiben der Spitzenorganisationen der Sozialversicherung vom 9.12.2014 ist die Gleitzonen-Regelung für die Fälle der Altersteilzeit im Blockmodell ausgeschlossen, in denen das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt vor Beginn der Altersteilzeit im Blockmodell außerhalb der Gleitzone lag. Insofern waren unabhängig von der Höhe des in der Anpar- und/oder Entsparphase gezahlten Arbeitsentgelts, also auch bei einem monatlich durchschnittlichen Arbeitsentgelt von 450,01 bis 850 Euro, Beiträge immer vom tatsächlichen Arbeitsentgelt zu berechnen.

Altersteilzeit und Midijob: Relevanz für die Praxis

Aufgrund des derzeit geltenden oberen Grenzwertes im Midijob-Bereich von 850 Euro dürften die Auswirkungen des BSG-Urteils für bestehende Altersteilzeitvereinbarungen im Blockmodell eher gering sein, weil in der Anspar- und Entsparphase in der Regel deutlich höhere Arbeitsentgelte gezahlt werden. Dies kann sich mit Beginn des neuen Übergangsbereiches ab 1.7.2019 und dem damit erhöhten oberen Grenzwert für einen Midijob auf 1.300 Euro aber ändern.

Neue Midijob-Regelung

Die BSG-Rechtsprechung wurde von den Spitzenorganisationen der Sozialversicherung in dem neuen Rundschreiben „Versicherungs-, beitrags- und melderechtliche Behandlung von Beschäftigungsverhältnissen im Übergangsbereich nach § 20 Abs. 2 SGB IV“ vom 21.3.2019 berücksichtigt.

Quelle: Midijob in der Altersteilzeit | Personal | Haufe

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Sachbezugswertansatz für Essenszuschüsse

Mahlzeitenansatz mit Sachbezugswerten 2019

Es geht dabei insbesondere um den Sachbezugswertansatz von

  • 1,77 Euro für ein Frühstück und
  • 3,30 Euro für ein Mittag-/Abendessen.

Nach einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 24. Februar 2016 (BStBl 2016 I S. 238) ist der günstige Mahlzeitenansatz mit dem Sachbezugswert auch möglich, wenn statt Papier-Essensmarken ein vollelektronisches System verwendet wird. Diesen Erlass hat die Verwaltung nun verallgemeinert und ergänzt (Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 18. Januar 2019, IV C 5 – S 2334/08/10006-01). Der neue Erlass ersetzt das Schreiben aus 2016 und ist in allen offenen Fällen ab sofort anzuwenden.

Wann der Ansatz eines Sachbezugswerts möglich ist

Bestehen die Leistungen des Arbeitgebers in einem arbeitsvertraglich oder aufgrund einer anderen arbeitsrechtlichen Rechtsgrundlage vereinbarten Anspruch der Mitarbeiter/-innen auf arbeitstägliche Zuschüsse zu Mahlzeiten, ist als Arbeitslohn nicht der Zuschuss, sondern die Mahlzeit mit dem Sachbezugswert anzusetzen, wenn sichergestellt ist, dass

  • tatsächlich arbeitstäglich eine Mahlzeit (Frühstück, Mittag- oder Abendessen) durch die Mitarbeiter erworben wird. Lebensmittel sind nur dann als Mahlzeit anzuerkennen, wenn sie zum unmittelbaren Verzehr geeignet oder zum Verbrauch während der Essenspausen bestimmt sind,
  • für jede Mahlzeit lediglich ein Zuschuss arbeitstäglich beansprucht werden kann,
  • der Zuschuss den amtlichen Sachbezugswert der Mahlzeit um nicht mehr als 3,10 Euro übersteigt (das heißt bei einem Mittagessen 2019 nicht mehr als 6,40 Euro beträgt),
  • der Zuschuss den tatsächlichen Preis der Mahlzeit nicht übersteigt und
  • der Zuschuss nicht von Mitarbeiter/-innen beansprucht werden kann, die eine Auswärtstätigkeit ausüben, bei der die ersten drei Monate noch nicht abgelaufen sind (hier soll eine Doppelbegünstigung mit den Verpflegungspauschalen vermieden werden).

Quelle: Sachbezugswertansatz für Essenszuschüsse | Personal | Haufe

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Streit um Tarifverträge: Amazon-Mitarbeiter streiken über Ostern 

Verdi hat rund um das Ostergeschäft zu Streiks beim Onlinehändler Amazon aufgerufen. Die Streiks sollen bis Donnerstag andauern, teilte die Gewerkschaft am Montag mit. In Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen wurde die Arbeit bereits niedergelegt. Im hessischen Bad Hersfeld soll bis Dienstag nicht gearbeitet werden, in Koblenz in Rheinland-Pfalz bis Montag. Damit wird vor allem das Geschäft vor den Osterfeiertagen bestreikt. Auch an anderen Standorten könne es während der Osterzeit “jederzeit zu Arbeitsniederlegungen kommen”, kündigte Verdi an.

Amazon-Sprecher: “Osterbestellungen kommen an”

Ein Amazon-Sprecher bestätigte dem Stern zwar lokale Streiks an vereinzelten Standorten. Diese hätten aber keinerlei Auswirkungen auf das Lieferversprechen, weil die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter völlig normal arbeitete, so der Sprecher weiter. Und: “Die Kunden können ganz beruhigt sein – ihre Osterbestellungen kommen an.”

Amazon lehnte Verdi-Forderungen bislang ab

Seit Jahren fordert Verdi eine Bezahlung der Beschäftigten des Onlineriesen nach den Tarifen des Einzelhandels. Amazon lehnt dies bislang ab und betont immer wieder, in seinen Logistikzentren werde am oberen Ende dessen gezahlt, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich sei. “Die Beschäftigten geben nicht auf”, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger zu der neuen Streikrunde. “Sie treten auch weiterhin ein für ihr Recht auf einen Tarifvertrag.” Tarifverträge seien ein “Zeichen für Respekt und Anerkennung der Arbeit”. Man behandele seine Mitarbeiter gut und bezahle attraktive Löhne, entgegnet der Amazon-Sprecher.

Quelle: Streit um Tarifverträge: Amazon-Mitarbeiter streiken über Ostern | STERN.de

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Schwerbehinderung: Einladung zum Vorstellungsgespräch

Prinzipiell müssen öffentliche Arbeitgeber schwerbehinderte Bewerber gemäß § 165 SGB IX zum Vorstellungsgespräch einladen. Unterbleibt die Einladung zum Vorstellungsgespräch, kann dies bei einer AGG-Klage als Indiz für eine Diskriminierung durch den Arbeitgeber gelten.

Im konkreten Fall vor dem Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein haben die Richter jedoch – trotz ausgebliebener Einladung – eine solche Indizwirkung abgelehnt, da es sich um ein sogenanntes gestuftes Ausschreibungsverfahren handelte. Dabei steht die externe Ausschreibung unter dem Vorbehalt, dass externe Bewerber nur zum Zuge kommen sollen, wenn sich nicht genug interne Bewerber finden. In einem solchen Fall muss der öffentliche Arbeitgeber einen schwerbehinderten externen Bewerber nicht zwingend zum Vorstellungsgespräch einladen, entschied nun das LAG.

AGG-Klage: Diskriminierung einer externen schwerbehinderten Bewerberin?

Im konkreten Fall konnte der öffentliche Arbeitgeber – eine Gebietskörperschaft – in dem gestuften Ausschreibungsverfahren alle intern wie extern ausgeschriebenen Stellen mit internen Bewerbern besetzen. Die klagende externe Bewerberin, die einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt ist, (Lesen Sie hier mehr zur Schwerbehinderteneigenschaft) erhielt eine Absage auf ihre Bewerbung, ohne zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden zu sein. Daraufhin klagte sie vor Gericht auf eine Entschädigung in Höhe von fünf Monatsgehältern. Der Umstand, dass sie nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden sei, sei ein hinreichendes Indiz für eine Diskriminierung.

Quelle: Schwerbehinderung: Einladung zum Vorstellungsgespräch | Personal | Haufe

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Brückentage: Gesetzliche Regelung für Arbeitgeber

Sucht man im Gesetz nach einer rechtlichen Grundlage für Brückentage, wird man nicht fündig. Die Erklärung dafür ist ganz einfach. Brückentage sind in arbeitsrechtlicher Hinsicht ganz normale Urlaubstage.

Urlaubswünsche sind zu berücksichtigen

Die maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften finden sich folglich im Bundesurlaubgesetz (BUrlG). Auch in Tarifverträgen oder Arbeitsverträgen können Regelungen zum Thema Urlaub enthalten sein. Nach § 7 Abs. 2 S. 1 Bundesurlaubsgesetz soll Urlaub grundsätzlich zusammenhängend gewährt werden. Sinn und Zweck dieser Regelung ist es, dass der Arbeitnehmer wenigstens einmal jährlich eine längere Erholungsphase bekommt. Davon abgesehen, darf man die Urlaubstage frei auf das Kalenderjahr verteilen. Prinzipiell sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs zu berücksichtigen, es sei denn, dass der Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen.

Quelle: Brückentage: Gesetzliche Regelung für Arbeitgeber | Personal | Haufe

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Nebentätigkeit und Arbeitsrecht: Was erlaubt ist

Die Kündigung der Leiterin des Gestüts Warendorf wegen unzulässiger Nebentätigkeit war rechtmäßig. Aber nicht jede Nebentätigkeit eines Arbeitnehmers ist pflichtwidrig und berechtigt den Arbeitgeber arbeitsrechtliche Schritte wie Abmahnung oder gar eine fristlose Kündigung in die Wege zu leiten. Nachfolgend daher wichtige arbeitsrechtliche Fragen und Antworten im Zusammenhang mit einem Nebenjob.

Ist eine Nebentätigkeit genehmigungspflichtig?

Nebentätigkeiten müssen vom Hauptarbeitgeber nicht genehmigt werden. Der Arbeitnehmer ist jedoch verpflichtet, eine geplante Nebentätigkeit vor Aufnahme anzuzeigen, wenn dies vertraglich/tarifvertraglich vereinbart ist oder die Interessen des Arbeitgebers tangieren kann. So hat der Arbeitgeber zum Beispiel ein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren,

  • ob der Arbeitnehmer im Konkurrenzbereich tätig wird,
  • sozialversicherungsrechtliche Überschneidungen bestehen (Minijobs) oder
  • die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes durch die Nebentätigkeit die Haupttätigkeit beeinträchtigen.

Nebenjob erlaubt: Pauschales Nebentätigkeitsverbot unzulässig

Vertraglich vereinbarte Nebentätigkeitsverbote oder Genehmigungserfordernisse sind wegen der grundgesetzlich garantierten Berufsfreiheit des Arbeitnehmers (Art. 12 GG) nicht pauschal zulässig. Sie sind so auszulegen, dass nur solche Nebentätigkeiten verboten sind, die gegen berechtigte Interessen des Arbeitgebers verstoßen. Grundsätzlich besteht aber kein Anspruch des Arbeitgebers darauf, dass Arbeitnehmer nur für ihn tätig sind. Solange keine berechtigten Einwände bestehen, muss der Arbeitgeber  Nebentätigkeiten genehmigen.

Welche Nebentätigkeiten sind erlaubt?

Arbeitnehmer dürfen ihrem Arbeitgeber nicht in dessen Geschäftsbereich Konkurrenz machen. Dies ergibt sich aus dem sogenannten Wettbewerbsverbot, geregelt in § 60 Handelsgesetzbuch (HGB). Hierbei kommt es grundsätzlich nicht auf die Tätigkeit des Arbeitnehmers sondern die Wettbewerbssituation des Arbeitgebers an. So kann zum Beispiel auch die Buchhalterin eines Einzelhandelsunternehmens Konkurrenz dadurch ausüben, dass sie einen Nebenjob als Reinigungskraft in einem anderen Supermarkt antritt.

Quelle: Nebentätigkeit und Arbeitsrecht: Was erlaubt ist | Personal | Haufe

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Autozulieferer Mann+Hummel baut 1200 Stellen ab

Der Filterspezialist Mann+Hummel will 1200 Stellen abbauen. Auf die deutschen Standorte werden hiervon bis zu 300 Stellen entfallen, teilte der Automobilzulieferer mit. Vom Stellenabbau sei die direkte Produktion nicht betroffen. „Wir sehen die geplanten Personaleinsparungen als Teil einer globalen Initiative, um das Unternehmen kurz- und langfristig wettbewerbsfähig zu positionieren“, erläutert Werner Lieberherr, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der branchenfremde Schweizer Manager war im vergangenen Jahr angetreten, vor allem, weil den beiden Eigentümerfamilien die Rendite zu niedrig war.

Weltweit beschäftigte das Unternehmen zuletzt rund 20.000 Mitarbeiter. In den vergangenen Jahren hatte Mann+Hummel immer wieder Stellen gestrichen. Das auf Filter für Luft und Wasser spezialisierte Unternehmen hatte im Februar angekündigt, 2019 weltweit etwa 60 Millionen Euro einsparen zu wollen. Starke Währungsschwankungen hatten im vergangenen Jahr das Wachstum gebremst. Nach vorläufigen Zahlen legten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 1,7 Prozent zu. Die Umsätze beliefen sich damit auf vier Milliarden Euro. Angaben zum Ergebnis macht Mann+Hummel erst bei der Bilanzvorlage am 20. Mai. Bis dahin laufen auch die Gespräche mit der Belegschaft.

 

Quelle: Autozulieferer Mann+Hummel baut 1200 Stellen ab

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Befristeter Arbeitsvertrag: 9 Irrtümer rund um Befristungen

Macht der Arbeitgeber beim befristeten Arbeitsvertrag Fehler, gilt er als unbefristet. Verlängerung, Kündigung, Befristungen mit und ohne Sachgrund – das sollten Arbeitgeber wissen.

Befristete Arbeitsverträge sind beliebt bei Unternehmern: Mit ihnen können sie Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum ausprobieren und haben die Möglichkeit, flexibel auf die Auftragslage zu reagieren. Wer Personal aufstocken will, aber noch nicht sicher ist, ob sich die Investition lohnt, kann das dank Befristungen problemlos tun: Stimmt die Bilanz nicht, lässt man die Verträge einfach auslaufen und vermeidet so langwierige und teure Kündigungsklagen nach betriebsbedingten Kündigungen. Auch als Vertretung bei Elternzeit und längeren Krankheiten sind befristet beschäftigte Mitarbeiter unverzichtbar. Kein Wunder, dass im Jahr 2016 laut Statistischem Bundesamt 4,856 Millionen Menschen befristet beschäftigt waren – 13 Prozent der Angestellten. Die Zahl dürfte weiter steigen: Denn nach Auskunft der Bundesregierung wurde fast jeder zweite neu eingestellte Arbeitnehmer im Jahr 2016 befristet eingestellt.

Chefs sollten allerdings nicht nur die Vorteile befristeter Verträge sehen, sondern auch die Tücken des Arbeitsrechts kennen. Den rechtlichen Rahmen für befristete Arbeitsverträge liefern die Paragrafen 14 bis 21 im Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Und Paragraf 16 stellt eindeutig fest: „Ist die Befristung rechtsunwirksam, so gilt der befristete Arbeitsvertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen.“

Quelle: Befristeter Arbeitsvertrag: 9 Irrtümer rund um Befristungen | impulse

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Mehr Schein als Sein – Geschönte Unterlagen bei der Bewerbung 

Seit einigen Jahren taucht der Begriff des Fachkräftemangels immer wieder in der deutschen Medienlandschaft auf. Was sich in der Praxis für die Bewerber durchaus als Vorteil darstellen kann, ist für diejenigen, die auf der Suche nach guten Arbeitskräften sind, eine Herausforderung. Hinzukommt, dass es nicht alle Bewerber mit der Wahrheit so genau nehmen, wenn es um ihre berufliche Qualifikation geht. Welche straf- oder arbeitsrechtlichen Möglichkeiten stehen einem Arbeitgeber offen, wenn ein Bewerber im Rahmen seiner Bewerbung „manipulierte“ oder „geschönte“ Unterlagen verwendet?Schriftliche Lüge = Urkundenfälschung?Im Jahr 2016 ging der Fall einer Bundestagsabgeordneten durch die Presse. Diese hatte sowohl ihr Abiturzeugnis, als auch die Zeugnisse zweier juristischer Staatsexamina gefälscht und in ihrem Lebenslauf falsche Angaben zu ihrer beruflichen Laufbahn gemacht. Als dieses Vorgehen bekannt wurde, legte sie ihre Parteiämter und ihr Bundestagsmandat nieder. Zu einem Strafverfahren kam es nicht.

Quelle: Mehr Schein als Sein – Geschönte Unterlagen bei der Bewerbung – Arbeitsrecht. Weltweit.

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Vergütungspflicht für Umkleidezeiten – bestehen Gestaltungsmöglichkeiten? 

Dass die Umkleide- und Wegezeiten bei einem vom Arbeitgeber angeordneten Wechsel von Dienstkleidung  in der Regel vergütungspflichtig sind, ist seit längerem anerkannt.  Das Gleiche gilt, wenn sich der Mitarbeiter dazu entschließt, eine auffällige Dienstkleidung im Betrieb zu wechseln. Auch hat das BAG den Begriff einer auffälligen Dienstkleidung konkretisiert, bei der eine Vergütungspflicht besteht, wenn sich der Arbeitnehmer für ein An- und Ablegen im Betrieb entscheidet (BAG vom 6. September 2017 – 5 AZR 382/16).Inwieweit ein rechtsgültiger Ausschluss einer solchen grundsätzlichen Vergütungspflicht einzel- oder tarifvertraglich möglich ist, und unter welchen Voraussetzungen dies zu erfolgen hat, hat das BAG nunmehr in einer weiteren Entscheidung präzisiert. Wir zeigen, welche Fallstricke zu beachten sich lohnt.Was ist eigentlich “auffällige” Dienstkleidung?Eine Vergütungspflicht von Umkleide- und innerbetrieblichen Wegezeiten besteht immer dann, wenn der Arbeitgeber das Anlegen der Dienstkleidung im Betrieb anordnet oder sich der Mitarbeiter dazu entschließt, eine “auffällige Dienstkleidung” im Betrieb zu wechseln.Frühere Urteile verlangten für das Vorliegen einer auffälligen Dienstkleidung, dass durch die Bekleidung des Beschäftigten ein bestimmter Arbeitgeber bzw. ein bestimmtes Berufsbild nach Außen erkennbar wird (BAG vom 17. Januar 2012 – 1 ABR 45/10; LAG Niedersachsen vom 3. Mai 2016 – 11 Sa 1007/15).

Quelle: Vergütungspflicht für Umkleidezeiten – bestehen Gestaltungsmöglichkeiten? – Arbeitsrecht. Weltweit.

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Reisezeit ist Arbeitszeit – oder doch nicht?! 

Die meisten Arbeitnehmer wissen: Die tägliche Fahrt zur Arbeit (sog. Wegezeit) ist nicht vergütungspflichtig. Ein Arbeitnehmer wird nur für die Zeit entlohnt, in der er Leistungen erbringt – und die Fahrt zur Arbeit gehört nicht dazu. Da in international agierenden Unternehmen immer häufiger Arbeitnehmer auf Dienstreise ins Ausland geschickt werden, erlangt jedoch die Frage zunehmend Bedeutung, ob eine solche Reisetätigkeit zu vergüten ist. Vereinzelt finden sich hierzu Regelungen in einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag – dann ergibt sich die Höhe der Bezahlung aus diesen Vereinbarungen. Wie sind aber die Fälle zu beurteilen, wenn – wie häufig – eine klare Regelung fehlt?Das Bundesarbeitsgericht hat vor Kurzem mit Urteil vom 17. Oktober 2018 (Az.: 5 AZR 553/17) zu einer sehr spezifischen tariflichen Regelung entschieden, dass die für Hin- und Rückreise erforderlichen Zeiten wie Arbeit zu vergüten sind, wenn der Arbeitnehmer vorübergehend ins Ausland entsendet wird. Bislang liegt nur die Pressemitteilung vor. Was folgt daraus, außer viel Unsicherheit?

Quelle: Reisezeit ist Arbeitszeit – oder doch nicht?! – Arbeitsrecht. Weltweit.

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Populäre Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht 

Für das Arbeitsrecht fehlt in Deutschland ein Arbeitsgesetzbuch, in dem alle arbeitsrechtlichen Gesetze gebündelt sind. Stattdessen sind die für das Arbeitsverhältnis relevanten Regelungen in einer Vielzahl von Gesetzen vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz über das Bundesurlaubsgesetz, das Kündigungsschutzgesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch bis hin zum Tarifvertragsgesetz verstreut. Außerdem hat die Arbeitsgerichtsbarkeit angesichts der zahlreichen unbestimmten Rechtsbegriffe und der fehlenden Kodifikation wichtiger Teile des Arbeitsrechts zum Teil eigene Rechtsregeln und Rechtsinstitute entwickelt. Aus diesen Gründen bestehen im deutschen Arbeitsrecht eine Vielzahl von Rechtsirrtümern, die per „Mund-zu-Mund-Propaganda“ weitergegeben, statt kritisch geprüft werden. Diese Blog-Serie soll populäre Rechtsirrtümer unter die Lupe nehmen und aufdecken.Arbeitsrechtliche Vorschriften sind für den Laien schwer auffindbar und zu durchschauen. Dies führt in nahezu allen Bereichen zu populären Rechtsirrtümern. Diese betreffen auch diverse Problemstellungen im Zusammenhang mit einer beabsichtigten Kündigung. So hält sich hartnäckig das Gerücht, der Betriebsrat müsse jeder Kündigung zustimmen. Außerdem könne der Arbeitnehmer nach Ausspruch einer Kündigung während der Kündigungsfrist zu Hause bleiben; er sei „automatisch“ freigestellt. Schließlich habe der Arbeitgeber ihm mit der Kündigung ja mitgeteilt, dass er im Betrieb nicht mehr erwünscht sei. Diese Rechtsirrtümer möchten wir in diesem fünften Teil der Serie zu den populären Rechtsirrtümern vorstellen und aufklären.

Quelle: Populäre Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht – Teil 5 – Arbeitsrecht. Weltweit.

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Chancengleichheit: Gerechtigkeit muss nicht gut sein fürs Geschäft

Es gibt da offenbar ein Wundermittel, das alle denkbaren Probleme moderner Unternehmen löst: Chefinnen! Wo sie sind, ist der Segen.Kürzlich zum Beispiel war dazu ein interessanter Befund zu vermelden. Je weiblicher die Führungsgremien besetzt sind, desto zufriedener sei auch die Belegschaft. So soll es eine Auswertung von 176 größeren Unternehmen ergeben haben, zu denen Daten auf dem Bewertungsportal kununu.de vorliegen, teilte die Initiative für mehr Frauen in Aufsichtsräten mit.

Quelle: Chancengleichheit: Gerechtigkeit muss nicht gut sein fürs Geschäft | ZEIT Arbeit

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Bewerber, macht euch nackig! 3 Gründe, freiwillig die Hosen runterzulassen

Wenn Sie zu meinen treuen Lesern hier im Blog zählen, dann wissen Sie, dass ich ein großer Fan von Ehrlichkeit im Bewerbungsprozess bin: Mit einem Lebenslauf ohne Lückenfüllerei und Schönwäscherei, mit Klarheit im Anschreiben und einem Bewerbungsgespräch als Dialog auf Augenhöhe. Es geht um ein Kennenlernen zwischen Menschen, die in den nächsten Jahren gut zusammenarbeiten möchten. Als Bewerber und auch Recruiter werden Sie mir vermutlich zustimmen: Je besser sich beide Seiten vor der Unterzeichnung kennenlernen, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass es ein guter Vertragsabschluss wird. Soweit die Theorie.Perfides Schauspiel oder echtes Kennenlernen?Neulich saß mir im Coaching ein Bewerber gegenüber, der mir über seinen Lebenslauf erklärte, die letzten vier Jahre seien geschönt. Darunter eine Tätigkeit als „Projektmanager“, in der er gar nicht gearbeitet habe. Die private Situation sei in dieser Zeit sehr schwierig gewesen, aber das könne er so ja nicht schreiben. Am nächsten Tag sehe ich einen Lebenslauf, in dem zuletzt zwei kurze Beschäftigungszeiten von drei und fünf Monaten aufgeführt sind. Sie habe zweimal die Probezeit nicht überstanden, sagt meine Klientin. Ob sie mit so einem verschandelten Lebenslauf überhaupt irgendwo noch eine Chance habe, möchte sie wissen.

Quelle: Bewerber, macht euch nackig! 3 Gründe, freiwillig die Hosen runterzulassen

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A1 Bescheinigung: Welche Bußgelder auf Dienstreisen drohen 

Seit 2010 brauchen Mitarbeiter für jede Reise ins EU-Ausland eine A1-Bescheinigung – doch erst seit Kurzem wird kontrolliert. Welche Strafen drohen und wie Arbeitgeber die Entsendebescheinigung beantragen.Ihr Mitarbeiter soll eine Messe in Paris besuchen? Sie halten einen Vortrag bei einer Konferenz in Wien? Ein Team Ihrer Firma reist zu einem Kunden nach Warschau, um dort eine Maschine zu montieren? Dann haben alle hoffentlich eine A1-Bescheinigung im Gepäck. Ansonsten könnte es passieren, dass der Zutritt zum Messe- oder Firmengelände verweigert wird. Und nicht nur das: Läuft es dumm, dann müssen Sie und Ihre Mitarbeiter ein Bußgeld zahlen oder doppelt Beiträge zur Sozialversicherung abführen.Nein, dies ist keine neue Regelung. Die EU-Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über soziale Sicherheit gilt seit 1. Mai 2010. Sie koordiniert die Sozialversicherungssysteme der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Sie gilt für alle EU-Länder, außerdem für Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Seit diese Verordnung in Kraft getreten ist, muss jeder, der in einem EU-Mitgliedsstaat vorübergehend einer Beschäftigung nachgeht, eine sogenannte A1-Bescheinigung mitführen – und zwar egal, wie lange er dort tätig ist.

Quelle: A1 Bescheinigung: Welche Bußgelder auf Dienstreisen drohen | impulse

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Arbeitsrecht: Vorgaben zum Aussehen 

Beim äußeren Erschei­nungs­bild von Mit­ar­bei­tern möchten Arbeit­geber gerne ein Wort mit­reden. Das betrifft Vor­gaben zum Aus­sehen von Haaren, Fin­ger­nä­geln oder der Dienst­klei­dung: In welchen Fällen dies auf­grund des Wei­sungs­rechts arbeits­recht­lich zulässig ist – ein Über­blick.Zu klein, zu dick, zu viele Tattoos oder Pier­cings für einen Job? Immer wieder landen Aus­ein­an­der­set­zungen zwi­schen Arbeit­geber und Arbeit­nehmer vor Gericht, bei denen es um das Erschei­nungs­bild geht. Erst kürz­lich hatte das Arbeits­ge­richt Aachen zu ent­scheiden, ob der Arbeit­geber dem Per­sonal im Alten­heim Vor­gaben zum Aus­sehen machen durfte – konkret zur Länge und zum Aus­sehen der Fin­ger­nägel einer Mit­ar­bei­terin. Das Gericht ent­schied: keine langen Fin­ger­nägel bei der Arbeit mit Senioren und bestä­tigte das Direk­ti­ons­recht. Ganz grund­sätz­lich geht es immer um eine Abwä­gung zwi­schen dem Wei­sungs­recht des Arbeit­ge­bers im Ver­hältnis zum grund­ge­setz­lich geschützten Per­sön­lich­keits­recht des Mit­ar­bei­ters.Wie weit darf der Arbeit­geber das Aus­sehen vor­geben?Grund­sätz­lich ist jeder Mit­ar­beiter erst einmal frei in der Ent­schei­dung, was er anzieht oder wie er aus­sieht. Das Direk­ti­ons­recht des Arbeit­ge­bers kann aber auch Vor­gaben zum Aus­sehen beinhalten – vor­aus­ge­setzt, es gibt eine gute Begrün­dung. Wenn also hygie­ni­sche Gründe es erfor­dern oder Sicher­heits­vor­schriften ein­ge­halten werden müssen, darf der Arbeit­geber Arbeits­klei­dung vor­schreiben oder bei­spiels­weise Pier­cings oder lange Fin­ger­nägel ver­bieten. Auch Vor­gaben, die ein ein­heit­li­ches äußeres Erschei­nungs­bild vor­schreiben, sind in der Regel wirksam, wie das Tragen von Dienst­uni­formen oder von Klei­dung mit Unter­neh­mens­logo.

Quelle: Arbeitsrecht: Vorgaben zum Aussehen | Personal | Haufe

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Rheinbahn vergibt versehentlich lebenslange Jobs

Wegen eines Formulierungsfehlers in Arbeitsverträgen haben Dutzende Mitarbeiter der Düsseldorfer Rheinbahn das Anrecht auf ein lebenslanges Arbeitsverhältnis. Zwischen 1980 und 2001 sei mehrmals fälschlicherweise eine alte Vertragsversion genutzt worden, sagte der Sprecher der Rheinbahn AG, Georg Schumacher, am Montag.

In dieser Version habe der Artikel gefehlt, der den Vertrag mit Eintritt in das Rentenalter automatisch beende. Zuvor hatte die Tageszeitung „Express“ darüber berichtet.

Laut Schumacher gab es rund 100 „Papst-Verträge“. Aktuell seien es noch 37 – sie bestehen quer durch das Unternehmen und betreffen nicht eine bestimmte Sparte.

Das Problem war bei der Rheinbahn seit einigen Jahren bekannt. Einem Mitarbeiter war der Fehler aufgefallen. Schumacher zufolge entstehen für das Unternehmen durch die „Papst-Verträge“ keine Konsequenzen.

Aufgrund des demografischen Wandels fehlten oft Mitarbeiter. Wenn Menschen deshalb länger arbeiten wollen als sie müssten, sei das kein Problem.

Quelle: Rheinbahn vergibt versehentlich lebenslange Jobs

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Altenpfleger verdienen immer noch zu wenig 

Die Löhne steigen, aber nicht schnell genug: Altenpfleger werden in Deutschland deutlich schlechter bezahlt als andere Erwerbstätige – und als andere Beschäftigte in der Pflege.

Während Fachkräfte der Gesundheitspflege in Krankenhäusern im Mittel etwa 3.340 Euro brutto im Monat verdienen, kamen Fachkräfte in der Altenpflege 2017 auf lediglich etwa 2740 Euro brutto für eine Vollzeitstelle.

Das entspricht etwa 85 Prozent des mittleren Verdienstes aller Berufsgruppen, heißt es in einer neuen Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. Zwischen 2012 und 2017 stiegen die Löhne der 1,3 Millionen Beschäftigten in der Altenpflege demnach zwar um gut 15 Prozent und damit stärker als in vielen anderen Branchen. Dennoch ist der Rückstand auf die anderen Berufsgruppen weiter groß.

  • Besonders niedrig sind demnach die Löhne von Hilfskräften in der Altenpflege, die im Mittel bei 1940 Euro liegen.
  • Zudem unterscheidet sich die Bezahlung je nach Arbeitsplatz: Altenpflegekräfte in Krankenhäusern verdienen aufgrund von Tarifverträgen besser als Beschäftigte in Senioreneinrichtungen.
  • Am niedrigsten sind die Löhne in der ambulanten Altenpflege, wo besonders selten nach Tarif gezahlt wird.

Die Einkommen für eine Vollzeitstelle liegen hier unter 1560 Euro monatlich und damit im Bereich des Mindestlohns. “Eine Zahl, die an Brisanz gewinnt, verdeutlicht man sich, dass 67 Prozent der Hilfskräfte in der Altenpflege in Teilzeit arbeiten und deshalb noch einmal niedrigere Einkommen erzielen”, sagt Studienautorin Michaela Evans.

Quelle: Altenpfleger verdienen immer noch zu wenig – SPIEGEL ONLINE

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Unterbrechungen zwischen zwei Minijobs

Von der Antwort auf diese Fragestellung ist dann auch die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung des Zeitraums nach der erneuten Beschäftigungsaufnahme abhängig. Die Geringfügigkeits-Richtlinien der Spitzenorganisationen der Sozialversicherung behandeln an verschiedenen Stellen die Unterbrechung einer Beschäftigung und ihre Konsequenzen.

Grundregel: Unterbrechung von mindestens zwei Monaten

Sofern ein 450-Euro-Minijob endet sowie im Anschluss erneut ein Minijob bei demselben Arbeitgeber aufgenommen wird, ist von der widerlegbaren Vermutung auszugehen, dass es sich immer noch um dieselbe Beschäftigung handelt, wenn zwischen dem Ende der ersten Beschäftigung und dem Beginn der neuen Beschäftigung weniger als zwei Monate liegen.
Beispiel: Ende des Minijobs
a)    am 31. März
b)    am 20. März

Ergebnis: Bei erneuter Aufnahme eines Minijobs bei demselben Arbeitgeber im Fall a) bis 31. Mai bzw. im Fall b) bis 20. Mai wird widerlegbar vermutet, dass es sich um die Fortsetzung der bisherigen Beschäftigung handelt. Bei Beschäftigungsaufnahme am 1. Juni bzw. 21. Mai ist eine neue Beschäftigung zu unterstellen, die unabhängig von der vorherigen Beschäftigung zu beurteilen ist.

Quelle: Unterbrechungen zwischen zwei Minijobs | Personal | Haufe

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Bewerbung von Schwerbehinderten: Arbeitgeberpflichten

Bereits mit Eingang einer Bewerbung eines Schwerbehinderten haben Arbeitgeber unverzüglich die Schwerbehindertenvertretung zu informieren. Im gesamten Bewerbungsprozess sind zudem weitere Pflichten zu beachten. Für öffentliche Arbeitgeber gilt dies in besonderem Maße. Erst kürzlich sprach das LAG Berlin-Brandenburg wegen Benachteiligung eines schwerbehinderten Bewerbers für den öffentlichen Dienst eine Entschädigungszahlung nach dem AGG zu. Ein schwerbehinderte Bewerber hatte sich auf zwei Stellen beworben, war aber nur zu einem Gespräch eingeladen worden.

Bewerbung von Schwerbehinderten: Pflicht zur Unterrichtung

Wenn eine Bewerbung eines schwerbehinderten Menschen eingeht, ist der Arbeitgeber verpflichtet die Schwerbehindertenvertretung und die betriebliche Interessensvertretung, also Betriebs- oder Personalrat zu unterrichten. Dies muss er gemäß § 164 Sozialgesetzbuch (SGB) IX unmittelbar tun. Der Arbeitgeber muss die entsprechenden Stellen also von Beginn an in den Bewerbungsprozess einbinden. Die Schwerbehindertenvertretung darf alle erforderlichen Unterlagen einsehen.

Quelle: Bewerbung von Schwerbehinderten: Arbeitgeberpflichten | Personal | Haufe

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Wie Spediteure im großen Stil Lastwagen manipulieren

Die Anzeige im Internet spricht Bände: Auf stolze 865 zufriedene Kunden kommt der Anbieter aus Italien. Positive Bewertungen? 100 Prozent. 99 Euro kostet sein kleines schwarzes Elektrogerät für die Lkw-Armatur. Und es zahlt sich offenbar aus. Egal ob Volvo, Scania, Mercedes, Renault oder MAN – anwendbar soll es in praktisch jedem Lkw-Fahrerhaus sein.Der Verkäufer gibt sich erst gar keine Mühe, die illegalen Machenschaften durch das Gerät zu verschleiern. “Dank dieses Emulators können Sie die Abgasreinigung leicht und sicher umgehen”, empfiehlt er Europas Spediteuren. “Einfach zu montieren” sei die Sache auch. Was gerade im Internet ein Verkaufsschlager ist, löst in der deutschen Politik ernste Sorgen aus. Denn staatliche Kontrolleure stoßen auch hierzulande immer häufiger auf Manipulationen der Abgasreinigung.Jährliche Betriebskosten sollen um ein Drittel schrumpfenBei 13 300 Kontrollen beanstandeten deutsche Prüfer im vergangenen Jahr 311 Abgasanlagen in Lastern. So geht es aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Selbst die Bundesregierung geht allerdings davon aus, dass solche Zahlen nur einen Teil der Fälle widerspiegeln. Denn oft sind Manipulationen inzwischen so ausgefeilt, dass sie Routinekontrollen an der Autobahn gar nicht auffallen. “Die Bauteile zur Durchführung einer Manipulation” würden aufwendiger, kleiner und seien deshalb “schwieriger aufzufinden”, heißt es in der Antwort weiter.

Quelle: (6)Wie Spediteure im großen Stil Lastwagen manipulieren – Wirtschaft – Süddeutsche.de

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Büroarbeit: Wer länger sitzt, ist früher tot

Ein grüner Smoothie auf dem Schreibtisch, ein Fitnessarmband am Handgelenk und eine Bildschirmbrille auf der Nase: Auch bei der Arbeit achten viele Menschen auf ihre Gesundheit. Generation Y geht sogar so weit, weniger Alkohol zu trinken als die davor – der Produktivität zuliebe. Noch besser für die Gesundheit als eine Portion Vitamine ist es allerdings, regelmäßig vom Schreibtisch aufzustehen.Die Erkenntnis, dass langes Sitzen ungesund ist, ist nicht neu. Bereits in den Fünfzigerjahren stellten Wissenschaftler fest, dass Londoner Busfahrer, die berufsbedingt viel sitzen, ein doppelt so hohes Herzinfarktrisiko hatten wie ihre Schaffnerkollegen, die sich während der Arbeit bewegen. Eine Metastudie der Universitäten Loughborough und Leicester aus dem Jahre 2011 bestätigte anhand von 800.000 Fällen, dass Menschen mit Sitzjobs sehr viel häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden als Menschen in Berufen mit viel Bewegung.Ein Jammer, dass es immer mehr Schreibtischjobs gibt: Zwischen 2006 und 2016 hat sich die Anzahl der Büroarbeitsplätze in Deutschland um knapp 16 Prozent erhöht – auf 17,6 Millionen. Der Digitalverband Bitcom geht sogar davon aus, dass jeder zweite Berufstätige seinen Arbeitstag vor dem Computer verbringt. Am häufigsten sitzen dieser Studie nach Angestellte in der Finanzbranche (89 Prozent Computerarbeitsplätze) und bei Versicherungen (88 Prozent), gefolgt von IT und Beratung mit 68 Prozent.

Quelle: Büroarbeit: Wer länger sitzt, ist früher tot | ZEIT Arbeit

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Bewerbermangel: Dieser Hoteldirektor kann sich vor Bewerbern kaum retten

Von Fachkräftemangel keine Spur: Während andere in seiner Branche händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern suchen, stehen Bewerber bei Hoteldirektor Henzler Schlange. Wie ihm das gelingt.Zu wenig Mitarbeiter, aber keine Bewerber – der Fachkräftemangel bereitet Unternehmern in vielen Branchen Schwierigkeiten. Eine dieser Branchen: Das Hotelgewerbe. Laut einer Studie der Tourismuswebsite Tripadvisor beklagen 70 Prozent aller Eigentümer von Unterkünften in Europa, dass sie zu wenig qualifiziertes Personal finden.Dass es auch anders geht, zeigt Christian Henzler, Hoteldirektor des Moxy Frankfurt East. Bei ihm bewerben sich so viele Kandidaten, dass er sich niemals um Personalnachschub sorgen muss. Was er anders macht und wie er Bewerber begeistert.impulse: Herr Henzler, wie viele Menschen bewerben sich bei Ihnen auf eine freie Stelle?

Quelle: Bewerbermangel: Dieser Hoteldirektor kann sich vor Bewerbern kaum retten | impulse

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Vier Bundesländer haben einen neuen Feiertag eingeführt — und sorgen damit für Ärger 

Arbeitnehmer im Norden freuen sich seit vergangenem Jahr über einen neuen Feiertag. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen wurde der Reformationstag als gesetzlicher Feiertag eingeführt. Der 31. Oktober soll fortan an das Wirken von Martin Luther erinnern.Der neue Feiertag stößt allerdings nicht nur auf Wohlwollen in der Bevölkerung. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, beklagen Arbeitgeberverbände schon seit Jahren eine unaufhörliche Zunahme freier Werktage.

Quelle: Vier Bundesländer haben einen neuen Feiertag eingeführt — und sorgen damit für Ärger – Business Insider Deutschland

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Arbeitsmarkt: Binnenmigration von Hochschulabsolventen

Beim Über­gang von der Hoch­schule zur Erwerbs­tä­tig­keit wandern vor allem in den neuen Bun­des­län­dern mehr Absol­venten ab als zu. Größter Ver­lierer ist laut einer Analyse von Stu­di­temps Sachsen-Anhalt. Nur vier Bun­des­länder haben ein posi­tives Saldo: Diese Länder erhalten vor­aus­sicht­lich mehr Uni-Absol­venten, als sie selbst aus­ge­bildet haben.Am Über­gang von Hoch­schule zu Beruf stellen sich im Leben junger Absol­venten wich­tige Weichen. Wo will man zukünftig leben? Wo arbeiten? Und wo mög­li­cher­weise eine Familie gründen? Diese Fragen hat der Per­so­nal­dienst­leister Stu­di­temps in Zusam­men­ar­beit mit dem Depart­ment of Labour Eco­no­mics der Maas­tricht Uni­ver­sity 18.700 Stu­die­renden und Absol­venten gestellt. Das Ergebnis: Nur Hamburg, Berlin, Bayern und Baden-Würt­tem­berg können am Über­gang von der Hoch­schule in den Berufs­ein­stieg mit einem posi­tiven Wan­de­rungs-Saldo rechnen.Bin­nen­mi­gra­tion von Hoch­schul­ab­sol­venten: Diese Bun­des­länder pro­fi­tierenDiese Länder erhalten mehr Absol­venten, als sie Stu­die­rende aus­ge­bildet haben:1. Hamburg + 159,6 %2. Berlin + 78,4 %3. Bayern + 10,3 %4. Baden-Würt­tem­berg + 7,2 %

Quelle: Arbeitsmarkt: Binnenmigration von Hochschulabsolventen | Personal | Haufe

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Engeltumwandlung: Halber Listenpreis für Fahrräder und E-Bikes 

Wenn Fahr­räder oder E-Bikes vom Arbeit­geber über­lassen und im Rahmen einer Ent­gelt­um­wand­lung finan­ziert werden, kann die Bemes­sungs­grund­lage neu­er­dings hal­biert werden. Das sieht ein neuer Ver­wal­tungs­er­lass vor. Unter welchen Vor­aus­set­zungen es zu einer Steu­er­erleich­te­rung kommt, haben wir für Sie zusam­men­ge­fasst.Ab 2019 bleiben zusätz­lich zum ohnehin geschul­deten Arbeits­lohn vom Arbeit­geber gewährte Vor­teile für die Über­las­sung eines betrieb­li­chen Fahr­rads, das kein Kraft­fahr­zeug ist, steu­er­frei. Die Steu­er­be­freiung gilt sowohl für Elek­tro­fahr­räder als auch für Fahr­räder. Die neue Steu­er­be­freiung gilt jedoch nicht für die in der Praxis ver­brei­teten Modelle der Fahr­rad­über­las­sung im Wege der Gehalts­um­wandlung, ins­be­son­dere beim soge­nannten E-Bike-Leasing. Fahr­rad­über­las­sung an Arbeit­nehmer: Berech­nung des monat­li­chen Durch­schnitts­werts Für diese Fälle hatte die Ver­wal­tung bisher als monat­li­chen Durch­schnitts­wert

Quelle: Engeltumwandlung: Halber Listenpreis für Fahrräder und E-Bikes | Personal | Haufe

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Rutger Bregman über Neudefinition von Arbeit 

Der 30-jährige nie­der­län­di­sche Phi­lo­soph und His­to­riker Rutger Bregman hin­ter­fragt in seinem Buch “Utopien für Rea­listen” die Grund­festen der Arbeits­welt. Welche Rolle für ihn künftig das bedin­gungs­lose Grund­ein­kommen, die 15-Stunden-Arbeits­woche und der Sinn von Arbeit spielen, erklärt er im Inter­view mit dem Per­so­nal­ma­gazin.Per­so­nal­ma­gazin: Sie plä­dieren für ein Come­back von Utopien, für das bedin­gungs­lose Grund­ein­kommen und die 15-Stunden-Woche. Was hat das mit New Work zu tun?Rutger Bregman: Wir sollten Arbeit völlig neu defi­nieren. Viele Öko­nomen gehen davon aus, dass Arbeit nur darin besteht, eine Bezie­hung mit einem Arbeit­geber ein­zu­gehen, ein Gehalt zu beziehen und Steuern zu zahlen. Als Pro­duk­ti­vität gilt nur die Menge an Geld, die Men­schen ver­dienen und zum Bruttoinlands­produkt bei­tragen. Dabei geht unter, dass sehr viel wirk­lich wert­volle Arbeit unbe­zahlt ist, zum Bei­spiel Kin­der­be­treuung oder Pflege. Die ganze Frei­wil­li­gen­ar­beit ist einer der größten blinden Flecken unserer Zeit.

Quelle: Rutger Bregman über Neudefinition von Arbeit | Personal | Haufe

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Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Whistleblowern 

Der Bun­destag hat das Gesetz zum bes­seren Schutz  von Geschäfts­ge­heim­nissen (GeschGehG) beschlossen. Darin vor­ge­sehen sind Unter­las­sungs- oder Scha­dens­er­satz­an­sprüche für Unter­nehmen. Bei den umstrit­tenen Rege­lungen zum Schutz von Whist­le­blowern wurde nach­ge­bes­sert. Das Gesetz zum bes­seren Schutz von Geschäfts­ge­heim­nissen wurde am 21. März 2019 vom Bun­destag mit fast ein­jäh­riger Ver­spä­tung ver­ab­schiedet. Kern­stück des Gesetzes, mit dem die EU-Richt­linie 2016/943 zum “Schutz von Geschäfts­ge­heim­nissen vor rechts­wid­rigem Erwerb sowie rechts­wid­riger Nutzung und Offen­le­gung” umge­setzt wird, sind neue Vor­schriften zum bes­seren Schutz von Geschäfts­ge­heim­nissen (GeschGehG).Dadurch sollen sich Unter­nehmen künftig ein­fa­cher bei Rechts­ver­let­zungen – etwa bei uner­laubter Erlan­gung, Nutzung und Offen­le­gung von Geschäfts­ge­heim­nissen – wehren können. Nach breiter Kritik wurde der Gesetz­ent­wurf, den die Bun­des­re­gie­rung bereits im Juli 2018 ver­ab­schiedet hat, in einigen Punkten nach­ge­bes­sert.Unter­nehmen können Unter­las­sung, Aus­kunft oder Scha­dens­er­satz ver­langen

Quelle: Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Whistleblowern | Personal | Haufe

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Jobangebot: Naturwissenschaftler (Chemiker/Biologe/Pharmazeut) als Trainee (m/w/d) im Bereich Medizinprodukteregistrierung–PLZ 25***

Deine Aufgaben:

Innerhalb von 24 Monaten lernst Du die Prozesse rund um die spannende Welt der Medizinprodukteregistrierung kennen. Dabei eignest Du Dir u. a. fundierte Kenntnisse in den folgenden Bereichen an:

  • Unterstützung bei der Sicherstellung der weltweit regulatorischen Verkehrsfähigkeit unserer Medizinprodukte
  • Unterstützung bei der Erstellung und Pflege der erforderlichen technischen Dokumentationen
  • Mitarbeit bei der Erfüllung der Anforderungen gemäß der neuen Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte
  • Regulatorische Unterstützung bei Entwicklungsprojekten für Medizinprodukte

Des Weiteren wirst Du während Deines Trainee-Programms z. B. die Abteilungen Medizinische Wissenschaft, Arzneimittelsicherheit, International Sales und Qualitätskontrolle kennenlernen. Früh wirst Du in Form von kleineren und größeren Projekten Verantwortung übernehmen, die Dich während Deines Trainee-Programms begleiten werden. Wir bieten Dir sehr gute Entwicklungsperspektiven und viel Raum für Selbstständigkeit und Eigeninitiative.

Dein Profil:

  • Abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium (mindestens Master oder Diplom) der Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin oder einem verwandten Studiengang
  • Idealerweise Weiterbildungen oder Berufserfahrung im Regulatory Affairs für Medizinprodukte
  • Gerne Nachweise über Praktika, Auslandsaufenthalte, Ehrenämter, etc.
  • Fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie sichere MS-Office-Kenntnisse
  • Systematische und strukturierte Arbeitsweise sowie hohe Eigenmotivation und Freude am Lernen
  • Freude an der Arbeit im Team sowie ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit

Wir bieten:

  • Aufgeschlossene und motivierte Teams, die Dich neben der Willkommensmappe, dem Einarbeitungsplan, der Betriebsbesichtigung und der Produktschulung unterstützen und an Bord holen
  • Verantwortungsvolle Aufgaben in einem familiengeführtem Unternehmen, in dem Kreativität sowie Teamgeist gefragt sind
  • Individuelle Weiterbildung und vielfältige Entwicklungschancen
  • Ein attraktives Gesamtpaket mit Highlights, die uns ausmachen – Möglichkeit zum Sabbatical, Betriebliche Altersvorsorge, Mitarbeiterevents, hauseigene Kantine und vieles mehr….
  • Interessiert?

    Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe möglicher Sperrvermerke, des frühestmöglichen Antrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung.

    Bitte beziehen Sie sich auf die Kennziffer: 201913-3367

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei an info@netzwerk-arbeit.com .

    Sollten Sie selbst nicht verfügbar sein, können Sie diese Stellenbeschreibung gerne auch an befreundete Kollegen weiterleiten.

    Diese Ausschreibung richtet sich an alle geeigneten Bewerber/Innen unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion, Weltanschauung, Rasse, ethnischer Herkunft oder sexueller Identität.

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    Änderungen am Kündigungsschutz infolge des BREXIT – Pro und Contra

    Noch steht nicht fest, ob und wenn ja, wann der Brexit nun genau kommt. Schon im Koalitionsvertrag hat die amtierende “Große Koalition” das Vorhaben skizziert, den Wettbewerb um Fachkräfte speziell aus der Bankenbranche durch eine Einschränkung des Kündigungsschutzes für Banker flankieren zu wollen. Am 21. Februar 2019 hat der Bundestag dies nun umgesetzt und mit dem „Brexit-Steuerbegleitgesetz“ auf den Weg gebracht.Geändert wird § 25a Abs. 5a KWG (Kreditwesengesetz). Risikoträger (m/w/d) bedeutender Institute, deren jährliche fixe Vergütung das Dreifache der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung übersteigt, werden leitenden Angestellten im Hinblick auf den Kündigungsschutz gleichgestellt. Damit soll Instituten künftig die Trennung von “solchen” Risikoträgern erleichtert werden, um die von diesen Personen ausgehenden Risiken abwenden zu können. Im Klartext hat die Neuregelung also kündigungsschutzrechtlich weitreichende Folgen: Zwar genießen auch leitende Angestellte Kündigungsschutz nach dem KSchG. Ein Unternehmen kann unter den in § 14 Abs. 2 S. 2 KSchG genannten Voraussetzungen das Arbeitsverhältnis aber gegen Zahlung einer Abfindung beenden. Aus dem Kündigungsschutz wird dann letztlich ein bloßer Abfindungsschutz (Leitende Angestellte – ein rechtliches Mysterium?).Das kann man gut finden – oder auch nicht: Wir haben Meinungen im Sinne eines “Pro und Contra” eingeholt (Anmerkung der Redaktion: Die “Pro-Meinung ist hier abrufbar. )

    Quelle: Änderungen am Kündigungsschutz infolge des BREXIT – Pro und Contra (2) – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

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    BAG: Arbeitszeit ist nicht gleich Arbeitszeit

    Arbeitsgerichte unterscheiden zwischen Arbeitszeit im arbeitszeit- und im vergütungsrechtlichen Sinn. Welche Folgen hat das für die praktische Anwendung?Die Frage nach der Arbeitszeit führt häufig zu Streit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ob Zeiten einer Dienstreise vergütungspflichtig sind und ob diese Zeiten Arbeitszeit im arbeitszeitrechtlichen Sinn darstellen (Teil 1), ist ein häufiger Streitpunkt. Ebenso häufig steht im Streit, ob Umkleidezeiten sowie Zeiten der Arbeitsbereitschaft, des Bereitschaftsdienstes und der Rufbereitschaft Arbeitszeit im vergütungsrechtlichen Sinn und Arbeitszeit im arbeitszeitrechtlichen Sinn darstellen. Darauf wird im Folgenden näher eingegangen.

    Quelle: BAG: Arbeitszeit ist nicht gleich Arbeitszeit (Teil 2)

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    Wichtige Lohnsteuerentscheidungen sind zu erwarten

    Eine vom Bundesfinanzhof kürzlich herausgegebene Übersicht beinhaltet interessante Verfahren, für die voraussichtlich im laufenden Jahr 2019 mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. Aus lohnsteuerlicher Sicht sind dabei vor allem die im Folgenden aufgezeigten Urteile mit Spannung zu erwarten.

    Verwarnungsgelder wegen Falschparkens als Arbeitslohn

    Die Klägerin (Aktenzeichen VI R 1/17) betreibt einen Paketzustelldienst, bei dem verschiedene Fahrer Pakete unmittelbar bei den Kunden abholen oder zustellen. Verwarnungsgelder wegen kurzfristigen Anhaltens in Halteverbotsbereichen oder Fußgängerzonen zahlt die Klägerin als Arbeitgeberin und Halterin der Fahrzeuge. Der Bundesfinanzhof wird darüber zu urteilen haben, ob die Zahlungen bei den Fahrern zu steuerpflichtigem Arbeitslohn führen. Das Finanzgericht Düsseldorf hatte das als Vorinstanz verneint (Urteil vom 4. November 2016, 1 K 2470/14 L, EFG 2017 S. 315) und damit der bisherigen Sichtweise des Bundesfinanzhofs widersprochen (Urteil vom 14. November 2013, VI R 36/12; BStBl 2014 II S. 278).

    Quelle: Wichtige Lohnsteuerentscheidungen sind zu erwarten | Personal | Haufe

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    Kündigung vor Insolvenz: Abfindung kann Masseverbindlichkeit sein

    Im Zusammenhang mit einer Insolvenz kann Timing sehr wichtig sein. So ist es zum Beispiel für den Gläubiger einer Forderung entscheidend, wann dieser Anspruch gegen ein wirtschaftlich angeschlagenes Unternehmen rechtlich begründet wurde: vor oder nach Eröffnung der Insolvenz des Unternehmens.

    Auch in dem aktuellen Fall vor dem BAG ging es darum, ob die Forderung (in diesem Fall eine Abfindung) eines Arbeitnehmers als sogenannte Masseverbindlichkeit – also als ein nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründeter Anspruch – anzusehen war. Der Vorteil: Die Gläubiger von Masseverbindlichkeiten sind im Insolvenzverfahren vor allen anderen Gläubigern zu befriedigen. Anders ist die Situation bei einfachen Insolvenzforderungen: Diese sind bereits vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründet und werden daher wie Ansprüche anderer Gläubiger lediglich in eine Insolvenztabelle aufgenommen.

    Quelle: Kündigung vor Insolvenz: Abfindung kann Masseverbindlichkeit sein | Personal | Haufe

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    Recruiting von Freelancern in 6 Minuten: Die wichtigsten Auswahlkriterien 

    Bei der aktuellen Arbeitsmarktlage ist es wenig überraschend, dass sich nicht nur die Suche nach fest angestellten Mitarbeitern schwierig gestaltet. Auch Selbstständige, die für das Unternehmen tätig werden, sind schwer zu finden, zeigt eine Umfrage der Projektplattform Freelancermap unter gut 80 Unternehmen und Recruitern: 84 Prozent sehen die Kandidatensuche laut „Recruiter-Kompass“ als größte Herausforderung an, gefolgt von der Notwendigkeit, die Kandidaten möglichst schnell zu finden (72 Prozent) und der Stundensatzerwartung, die mit den geplanten Budgets nicht übereinstimmt (33 Prozent).

    Gut ein Viertel (26 Prozent) mühen sich damit ab, die Anzahl der eingehenden Bewerbungen zu steigern. Rund ein Fünftel (21 Prozent) sieht die Konkurrenz als große Challenge an. Aber nur jeweils zwei Prozent halten es für problematisch, geeignete Jobbezeichnungen zu finden beziehungsweise die Kandidaten zu veralten.

    Quelle: Recruiting von Freelancern: Die wichtigsten Auswahlkriterien | Personal | Haufe

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    Schlechte Work-Life-Balance: Probleme mit der Work-Life-Balance? Dieser Gedanke hilft 

    Ihr Privatleben kommt zu kurz, weil Sie zu viel arbeiten? Vielleicht liegt’s an Ihrer Einstellung, meint eine amerikanische Soziologin. Sie rät zu einem radikalen Geisteswandel.

    An der Arbeit stapeln sich die Aufträge und die Topfpflanze im Büro sieht man häufiger als die Gesichter von Freunden oder Familie: Da liegt die Diagnose „schlechte Work-Life-Balance“ auf der Hand.

    Die auf das Thema Arbeit spezialisierte Soziologin Tracy Brower ist anderer Meinung. „Wir müssen aufhören, nach Work-Life-Balance zu streben“ – mit diesen Worten ist ihr Artikel auf der Website des Wirtschaftsmagazins Fast Company überschrieben. Darin spricht sich die Soziologin gegen den Begriff „Work-Life-Balance“ aus. Der Grund: Wie wir Dinge benennen, beeinflusse unser Denken und damit unser Handeln. „Ich gebe zu, dass wir ein Work-Life-Problem haben“, schreibt Brower. Sie sei aber überzeugt davon, dass das Konzept der „Balance“ zwischen Arbeit und Leben nicht hilfreich sei.

    Brower nennt drei Gründe für ihre Argumentation:

    1. Arbeit und Leben gehören zusammen

    Arbeit gehört zum Leben dazu, schließlich bezahlt man davon Miete und Essen – und alles andere, was das Leben schön macht. Der Begriff „Work-Life-Balance“ trenne Arbeit und Leben künstlich voneinander, findet Brower: Entweder wir arbeiten, oder wir leben.

    Sinnvoller sei es aber, die beiden Bereiche als miteinander verbunden zu sehen: „Wenn Sie Arbeit als Teil eines erfüllten Lebens sehen, fällt es Ihnen leichter zu erkennen, dass der Erfolg in einem Bereich oft auf den anderen abfärbt.“

    Quelle: Schlechte Work-Life-Balance: Probleme mit der Work-Life-Balance? Dieser Gedanke hilft | impulse

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    10 (ironische) Tricks, wie du im Meeting schlau wirkst

    Die Uhr schlägt zwei. Gerade hat man noch gemeinsam beim Italiener gesessen und Pizza gegessen, heißt es jetzt schon wieder Meetings, Meetings, Meetings. Eigentlich nicht so schlimm, wenn da das Fresskoma nicht wäre. Die Konzentration lässt nach. Der Fokus liegt auf Wachbleiben. Bloß nicht desinteressiert wirken. Es gilt, nicht nur dazusitzen und zuzuhören, sondern sich auch einzubringen. Wie das am besten geht? Das Satireblog The Cooper Review hat zehn Tricks grafisch aufbereitet, die dir helfen, nicht nur aufmerksam, sondern auch smart zu wirken.

    „Wie bei allen anderen hat auch bei mir ‚Schlau wirken in Meetings‘ allerhöchste Priorität!“

    Vieles davon lädt zum Schmunzeln ein und ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber die Wirkung solltet ihr dennoch nicht unterschätzen. So rät Sarah Cooper, die Bloggerin hinter The Cooper Review, ihren Lesern dazu, den Vortragenden zu bitten, die letzte Folie doch noch mal zu zeigen und sie interessiert zu betrachten. Zudem ist sie überzeugt davon, dass Mitschreiben jeden Meeting-Teilnehmer intelligent wirken lasse. Sich Notizen zu machen und so zu wirken, als wolle man die spannenden Inhalte unbedingt nochmal Revue passieren lassen, ist Punkt vier auf ihrer Liste.

    „Wie bei allen anderen hat auch bei mir ‚Schlau wirken in Meetings‘ allerhöchste Priorität“, schreibt Sarah Cooper. „Hier sind meine zehn Tipps, wie ihr schnell besonders intelligent in einer Besprechung wirkt.“ Wir haben die Grafiken von Sarah Cooper in die untenstehende Bildergalerie eingefügt. Ihr glaubt, da fehlt noch ein wichtig Ratschlag? Dann nur zu: Das Kommentarfeld ist euer Freund!

    Quelle: 10 (ironische) Tricks, wie du im Meeting schlau wirkst

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    Richtig Führen: Baby-Boomer verstehen die Generation Y nicht

    In vielen Unternehmen herrscht ein Klima aus Befehl und Gehorsam. Die Generation der Baby-Boomer führt, wie sie selbst aufgewachsen ist. Damit muss Schluss sein.Vor Kurzem habe ich mir einen gemütlichen Fernsehabend gemacht – rein beruflich natürlich. Meine Mission: Die fiesesten Vorgesetzten der Filmgeschichte zu finden. Die Liste der Blockbuster, die ich mir an diesem Abend angeschaut habe, ist lang. Das Thema scheint in Hollywood äußerst beliebt zu sein. Ob Meryl Streep als herzlose, niemals lobende Chefin in „Der Teufel trägt Prada“, Alec Baldwin als strenger Fiesling in “Glengarry Glen Ross“ oder Gary Cole in „Alles Routine“ als Boss, der seine Angestellten am liebsten 24 Stunden am Tag mit Arbeit zuschütten würde – mit Vorliebe auch am Wochenende.Der Erfolg der Filme beruht auf einem simplen Grund: Viele Zuschauer dürften sich in den geschilderten Situationen wiedererkennen – über Probleme mit dem Chef kann hierzulande fast jeder ein Lied singen. Ob in Arbeitgeberbewertungsportalen im Internet oder in meiner täglichen Praxis: In der Kategorie „Verhalten gegenüber Mitarbeitern“ schneiden Vorgesetzte in der Regel am schlechtesten ab.

    Quelle: Richtig Führen: Baby-Boomer verstehen die Generation Y nicht – FOCUS Online

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    Gleichberechtigung: Skandal ohne Ende

    Mit manchen Ungerechtigkeiten lebt man so lange, bis man irgendwann glaubt, sie seien ganz normal und nicht zu ändern. Die Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt ist so eine Ungerechtigkeit.

    Es gibt auch Frauen, die haben bei Beförderungen keine Chance gegen ihre männlichen Kollegen – egal, wie gut sie sind. Oder sie leisten dieselbe Arbeit wie die Männer und werden doch schlechter bezahlt. Ein Viertel aller Arbeitnehmerinnen gibt nach einer Studie des Gewerkschaftsbundes DBB an, im Berufsleben diskriminiert worden zu sein. Die meisten nennen als Grund ihr Geschlecht.

    Quelle: Gleichberechtigung: Skandal ohne Ende | ZEIT Arbeit

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    Autozulieferer: Vier Standorte von Schaeffler auf der Kippe 

    Betriebsratschef Norbert Lenhard sagte: “Wir erwarten vom Management, dass die notwendigen Veränderungen ohne Standortschließungen und ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden.”

    Schaeffler hatte angesichts deutlich schwächerer Geschäfte angekündigt, in Deutschland 700 Arbeitsplätze und weitere 200 im europäischen Ausland abzubauen. Die ersten Maßnahmen beträfen die Standorte Kaltennordheim(Thüringen), Hamm (Rheinland-Pfalz), Unna und Steinhagen (Nordrhein-Westfalen), sagte eine Unternehmenssprecherin in Herzogenaurach.

    Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

    Quelle: Autozulieferer: Vier Standorte von Schaeffler auf der Kippe | Automobilwoche

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    Testbeitrag: SAP-Berater

    Stellensuchanzeige: 10176
    SAP Junior Berater – GR Gelsenkirchen
    besondere Kenntnisse:
    SAP IS-U Anwendungserfahrung 1 Jahr, SAP Anwenderzertifikat, Microsoft Office gute Kenntnisse

    Mobilität:
    PLZ:
    45888  Ort:  Gelsenkirchen  Bundesland:  Nordrhein-Westfalen
    Umkreismobilität: Nahbereich, Tagesbereich, Home-Office
    Umzugsbereitschaft: Nein
    Reisebereitschaft: 25  Führerscheine: PKW-B

    Branchenerfahrung:
    Bildung / Weiterbildung
    Energiewirtschaft
    Textilindustrie
    Wasserwirtschaft

    Einsatzbereiche-Obergruppe:

    Bildung und Soziales
    IT
    Vertrieb- und Verkauf

    Einsatzbereiche-detailliert:

    Bildung und Soziales = sonstige
    IT = SAP/ERP-Beratung, Entwicklung
    IT = Wirtschaftsinformatik
    Marketing und Kommunikation = Vertriebsmarketing
    Vertrieb- und Verkauf = Verkauf (Handel)

    Berufserfahrung:

    bis 2 Jahre

    Weiterbildung – Studium:

    Wirtschaftswissenschaften=Wirtschaftsinformatik

    Akademischer Grad:

    B.A. – Bachelor of Arts

    Sprachkenntnisse:

    Deutsch, Englisch, Türkisch

    Beschäftigungsart:
    Teilzeit, Mini-Job, Praktikum – Plicht, Praktikum – freiwillig, Werksstudent (BA- oder MA-Arbeit)

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    Wie der EU-Arbeitsmarkt die Schweiz unter Druck setzt

    Aus der Optik der Arbeitnehmer ist Europas Arbeitsmarkt ein Desaster. Das zeigt sich vor allem, wenn man Europas Klassenprimus Deutschland mit der Schweiz vergleicht.  Weil dort die Lohnquote viel höher liegt, verdient der Schweizer Vollzeitangestellte im Schnitt gemessen an der Arbeitsproduktivität rund 30 Prozent mehr. Und weil die Lohneinkommen weniger ungleichmäßig verteilt sind, beschränkt sich in der Schweiz das Phänomen der arbeitenden Armen weitgehend auf alleinerziehende Mütter. Auch in kritischen Branchen wie dem Reinigungsgewerbe gilt aktuell ein tariflicher Mindestlohn von 20,40 Franken oder umgerechnet 18,10 Euro. In Deutschland, wo der Mindestlohn nur gut halb so hoch liegt, verdient gut ein Fünftel der Beschäftigten nicht genug, um eine Familie zu unterhalten und für die Pensionierung vorzusorgen.

    In den anderen EU-Ländern ist es noch schlimmer. In Italien etwa werden die Arbeitslosen schon fast zur Billigarbeit geprügelt. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 33 Prozent. Seit 1997 sind die Löhne der Jungen um rund 30 Prozent gesunken. Weil Italien weder einen Mindestlohn noch eine Arbeitslosenversicherung für alle kennt, gibt es für den Lohn fast keine Untergrenze. Wer das neu eingeführte Reddito di Cittadinanza (Bürgergeld) beanspruchen will, muss erst seine Wertsachen (wie etwa ein teures Auto) versilbern, gesamtes Vermögen bis auf 6000 Euro aufbrauchen und – nach einem Jahr – jede Stelle annehmen und sei es am anderen Ende des Stiefels.

    Quelle: Wie der EU-Arbeitsmarkt die Schweiz unter Druck setzt – Makroskop

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    Lidl Deutschland: Höherer Mindestlohn 

    Dieses Einstiegsentgelt erhalten alle Mitarbeiter, auch wenn deren tariflicher Stundenlohn durch den jeweiligen regionalen Tarifvertrag niedriger angesetzt ist. Auch ungelernte Mitarbeiter sowie geringfügig Beschäftigte und Aushilfen erhalten den Lidl-Einstiegslohn. „12,50 Euro pro Stunde ist bei uns der Mindesteinstiegslohn. Kein Mitarbeiter bei Lidl Deutschland verdient weniger. Im Gegenteil: Die meisten Kollegen bekommen einen deutlich höheren Stundenlohn“, sagt Matthias Oppitz, Geschäftsleitungsvorsitzender von Lidl Deutschland. Filialleiter verdienen monatlich laut Unternehmen zwischen 3.400 und 4.300 Euro und bekommen ein Firmenfahrzeug. Das Unternehmen plädiert für die zwingende Tarifbindung in der Einzelhandelsbranche.

    Quelle: Lidl Deutschland::Höherer Mindestlohn – Lebensmittel Praxis

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    QWERTZ: Gute Gefühle dank I, O, M 

    Es klingt ungeheuerlich: Wann immer wir online kommunizieren, eine Suchmaschine nutzen oder ein Video bewerten, werden unsere Eingaben manipuliert. Kein Virenscanner kann uns davor schützen, denn die Manipulation wirkt über die Hardware. Entwickelt wurde sie in den USA, wo auch sonst. Das allerdings ist fast 150 Jahre her und nicht einmal geheim: Es geht um die Anordnung der Buchstaben auf der Tastatur.

    Im Jahr 2012 äußerten Wissenschaftler erstmals den Verdacht, die Tastaturbelegung könne einen Einfluss darauf haben, was Wörter und Texte in uns auslösen. Sie nannten das den Qwerty-Effekt, nach den ersten sechs Buchstaben auf der amerikanischen Standardtastatur. Zwei Forscher aus Deutschland und der Schweiz berichten nun, der Effekt reiche noch deutlich weiter: Er bestimme mit, wie gut uns etwa ein Film gefällt und welche Wörter wir nutzen, um das zu beschreiben. Dem Effekt zufolge kommt es darauf an, auf welcher Seite der Tastatur sich die verwendeten Buchstaben befinden. Wörter, die vorrangig aus Buchstaben der rechten Seite bestehen, lösen positivere Gefühle aus als Wörter, in denen die linksseitigen Buchstaben dominieren. Doch sind Tastaturen nicht bloße Mittel zum Zweck? So einfach ist das nicht. Über Jahrtausende wurde Sprache vor allem gesprochen. Viele Wörter erinnern daher klanglich an die Dinge, die sie bezeichnen, wie der “Kuckuck” und das “Summen” der Biene. Mittlerweile aber besteht ein Großteil unserer Kommunikation darin, auf Tastaturen zu tippen, statt zu reden. Natürlich wirkt sich dieser Kulturwandel auf die Sprache aus, alles andere wäre höchst verwunderlich.

    Quelle: QWERTZ: Gute Gefühle dank I, O, M | ZEIT ONLINE

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    Flexibel Arbeiten: Diese Fallen drohen im Home-Office

    Bevor Nicolas Preuß um die Ecke biegt, hören seine Mitarbeiter keine Schritte, sondern ein Surren. Der 35-Jährige ist Teamleiter beim Logistikunternehmen Time Matters und zuständig für sieben Angestellte. Die Firma sitzt im hessischen Neu-Isenburg, Preuß arbeitet meist im bayrischen Landsberg am Lech – vier Autostunden entfernt.Seit zwei Jahren praktiziert Preuß fast ausschließlich „Management by rolling around“, und zwar dank eines Roboters des US-Herstellers Suitable Technologies. Das Gerät namens Beam besteht aus einem Bildschirm auf zwei Stelzen und fünf Rädern, Preuß bedient es von zu Hause aus mit dem Steuerkreuz seiner Tastatur.

    Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

    Quelle: Flexibel Arbeiten: Diese Fallen drohen im Home-Office

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    Recruiting: Wieso Unternehmen den Kampf um Talente verlieren

    Was Arbeitnehmer und Finanzminister freut, stellt Unternehmen vor wachsende Probleme: die niedrige Arbeitslosigkeit. Sie führt dazu, dass Jobsuchende bei der Wahl des neuen Arbeitsplatzes kritischer werden – und immer öfter auch mitten im Bewerbungsprozess aussteigen. Der Personaldienstleisters Robert Half hat nun in einer Umfrage unter 702 deutschen Personalverantwortlichen versucht zu ergründen, an welchen Problemen die Einstellungen aus ihrer Sicht am häufigsten scheitern. Dabei offenbarten sich Unterschiede je nach Unternehmensgröße.Bei großen Unternehmen stellt demnach die Länge des Bewerbungsverfahrens das größte Problem dar. Die Hälfte aller Befragten aus Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern nannte die Abwanderung aussichtsreicher Kandidaten während des langen Einstellungsverfahrens als Haupt-Hindernis. Bei kleinen und mittleren Unternehmen kämpft nur etwa ein Drittel mit diesem Problem (32/35 Prozent). Hier ist es vor allem die generelle Konkurrenz durch attraktivere Konkurrenzunternehmen, die den Personalern zu schaffen macht. Diese Sorge teilen sie allerdings mit den Großunternehmen.

    Quelle: Recruiting: Wieso Unternehmen den Kampf um Talente verlieren

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    Mindestlohn für LKW-Fahrer 

    Sind ausländische Arbeitgeber verpflichtet, ihren nur kurz in Deutschland tätigen Arbeitnehmern den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn zu zahlen? Das hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg jetzt in seinem Urteil bestätigt. Diese Frage ist jedoch seit der Einführung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) umstritten, vor allem für den Bereich des reinen Transitverkehrs, bei dem Fernfahrer Deutschland nur durchqueren. Auch europarechtliche Fragen zur Anwendung des MiLoG auf den grenzüberschreitenden Transitverkehr sind noch ungeklärt.

    Der Fall: Klage polnischer Speditionen gegen Verpflichtungen aus dem MiLoG

    Spediteure aus Polen hatten vor Gericht gegen die Geltung des Mindestlohngesetzes geklagt. Die Spediteure sind der Ansicht, dass sie durch das MiLoG nicht verpflichtet werden können, ihren Kraftfahrern den in Deutschland geltenden gesetzlichen Mindestlohn zahlen zu müssen. Ebenso bezweifeln sie, dass sie die entsprechenden Dokumentationspflichten bei Durchfahrten durch Deutschland einhalten müssen.

    Quelle: Mindestlohn für LKW-Fahrer | Personal | Haufe

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    Bewerben mit Tricks: Lügen im Lebenslauf – was ist erlaubt? 

    Es ist eine einfache Taktik, um bei interessanten Stellenangeboten besser dazustehen als die Konkurrenz: den Lebenslauf optimieren. Schnell sprechen Bewerber eine Sprache doch „fließend“, obwohl sie gerade mal einen Anfänger-Sprachkurs belegt haben. Und EDV-Kenntnisse sind in Lebensläufen häufig mit „sehr gut“ bewerten, obwohl es bisweilen an den Grundfunktionen hapert.

    Wann werden solche Modifikationen zur Lüge – und welche Strafen drohen? Arbeitsrechtler Markus Mingers von der Kanzlei Mingers & Kreuzer im Interview mit karriere.de:

    Herr Mingers, wer sich mit seinem Lebenslauf bei einem Unternehmen bewirbt, sollte ihn auf das Stellenangebot zuschreiben. Sind Zuspitzungen der Qualifikation erlaubt?

    Quelle: Bewerben mit Tricks: Lügen im Lebenslauf – was ist erlaubt? | karriere.de

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    Respekt einfordern: Kein Bock auf Autorität? So gehen Sie mit aufmüpfigen Mitarbeitern um 

    Er fällt ins Wort, lästert oder kommt ständig zu spät: Ein solcher Arbeitnehmer kann Chefs schon mal zur Weißglut treiben. Wieso Angestellte Ihre Autorität untergraben und was Sie dagegen tun können.

    „Wie der es zum Chef gebracht hat, weiß ich auch nicht …“ oder „Wissen Sie wirklich, was Sie da tun?“: Hintenrum über den Flurfunk oder ganz offen im Meeting greifen manche Mitarbeiter die Autorität ihrer Vorgesetzten an. Das ist nervig, hat aber in fast allen Fällen nichts mit den Führungsqualitäten des Chefs zu tun, sagt Businesscoach Antje Klimek. Sie erklärt, warum Angestellte sich Chefs gegenüber querstellen und wie diese sich gekonnt behaupten.

    Warum Mitarbeiter aufmüpfig sind – daran liegt’s

    „Bei 95 Prozent der Mitarbeiter liegt das Problem nicht bei der Führungskraft, wenn sie eine Autorität nicht anerkennen“,erklärt Klimek. „Manchmal haben Angestellte schlechte Erfahrungen mit ehemaligen Chefs gemacht und übertragen das jetzt auf den neuen.“ Getreu dem Motto: Mein Ex-Vorgesetzter war total inkompetent, dann muss es der neue auch sein.

    Quelle: Respekt einfordern: Kein Bock auf Autorität? So gehen Sie mit aufmüpfigen Mitarbeitern um | impulse

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    Echt menschlich: Dorfgemeinschaft hilft Zimmerer in Not

    280 Jahre stand das Bauernhaus in Weisslingen, Schweiz. Zuletzt beherbergte es das Lager der Zimmerei von Jungunternehmer Manuel Näf und ein frisch renoviertes Wohnhaus.

    Im Februar 2019 hat ein Feuer das Haus weitestgehend zerstört. Vom Lager der Zimmerei blieb kaum etwas übrig, berichtet das Nachrichtenportal zueriost.ch. Das renovierte Wohnhaus müsse größtenteils zurück- und neu aufgebaut werden.

    Feuerschock: „Hätte nie gedacht, dass es mir passiert“

    Sein kompletter Betrieb ist in Flammen aufgegangen: Eine Entscheidung, die Handwerksmeister Michael Schöne in der Vergangenheit nicht (!) getroffen hat, rettet ihn heute finanziell.

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    Für den Chef der Zimmerei und seine vierköpfige Familie ist der Vorfall eine Katastrophe. Aber eine, die die Familie nicht alleine durchstehen muss. Denn der fatale Brand hat die gesamte Gemeinde zu einem beispielhaften Akt der Solidarität bewegt.

    Die Gemeinde habe umgehend ein Sammelkonto für Näf und seine Familie eingerichtet. Der lokale Fußballclub und die kommunale Feuerwehr unterstützten die Spendenaktion, haben ihrerseits zum Spenden aufgerufen. Auch konnte der Familie spontan eine Genossenschaftswohnung angeboten werden. „Diese große Solidarität ist sehr schön und freut mich und meine Familie“, sagt Näf dem Nachrichtenportal.

    Quelle: Echt menschlich: Dorfgemeinschaft hilft Zimmerer in Not

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    Kleiner Betrieb, großes Projekt? Das geht im Netzwerk!

    Kleiner Betrieb, großer Auftrag? Das geht, wenn der Unternehmer auf ein Netzwerk zurückgreifen kann, das ihn unterstützt. So wie Alexander Hasse: Der Tischlermeister aus Langenhagen bei Hannover hat mit anderen Gewerken das Netzwerk Premiumhandwerker aufgebaut. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Kundenaufträge aus einer Hand zu bedienen.

    So funktioniert das Netzwerk

    Ein Beispiel: Wenn jemand ein komplettes Haus oder eine Eigentumswohnung renovieren will, muss er mehrere Gewerke zusammenbringen. Das kann stressig werden. „Dieses Problem nehmen wir ihm ab“, sagt Alexander Hasse. Der Vorteil für den Kunden: Er hat nur einen Ansprechpartner, die Handwerker klären untereinander, wer wann auf die Baustelle kann. Der Vorteil für die Netzwerker: anspruchsvolle und gut koordinierte Projekte. In Planung ist auch ein verstärktes gemeinsames Marketing, die gemeinsame Website premiumhandwerker.de ist derzeit in Arbeit.

    Quelle: Kleiner Betrieb, großes Projekt? Das geht im Netzwerk!

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    Höhere Preise: Räumen Sie mit diesen 5 Irrtümern auf!

     

    Auf einen Blick:

    • Fünf Irrtümer verhindern höhere Preise. Hier kommen vorab die Richtigstellungen dieser Irrtümer.
    • Nr. 1: Wenn Sie jedem Auftrag hinterherlaufen, ist das eine schwache Position.
    • Nr. 2: Es gibt auch für hochpreisige Handwerksleistungen Abnehmer.
    • Nr. 3: Der Preis ist nur manchmal das Entscheidungs-Kriterium für die Auftragsvergabe.
    • Nr. 4: Versuchen Sie, sich von Ihrer Konkurrenz durch gute Leistungen und besten Service abzuheben.
    • Nr. 5: Aus der Billigheimer-Falle kommen Sie am besten mit neuen Kunden heraus.

    Verkaufen Sie ihre Leistungen dauerhaft unter Wert, tun Sie das aus bestimmten Gründen. Meist stecken bestimmte Gedanken dahinter, die Sie überprüfen sollten. Denn oft ist die Angst vor der Preiserhöhung unbegründet. Eine Unternehmensberaterin und ein Handwerker, der mit Erfolg seine Preise erhöht hat, klopfen typische Fehlannahmen von Dumping-Anbietern kritisch ab.

    Quelle: Höhere Preise: Räumen Sie mit diesen 5 Irrtümern auf!

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    Job-Studie: Was Angestellte zum Start im neuen Job erleben

    In Zeiten des Fachkräftemangels unternehmen Firmen beachtliche Anstrengungen, um geeignetes Personal zu finden. Doch bei der Frage, wie man neuen Mitarbeitern einen guten Start in den Jobermöglicht, haben manche Arbeitgeber offenbar noch Nachholbedarf. Denn: Kaum im neuen Job möchten viele Arbeitnehmer diesen am liebsten schon wieder hinschmeißen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Firma “softgarden e-recruiting”, die 2761 Arbeitnehmer zu ihren Erfahrungen in den ersten Tagen am neuen Arbeitsplatz befragte.

    Mehr als jeder Vierte hat demnach schon einmal während der ersten 100 Tage im neuen Job gekündigt oder dies zumindest ernsthaft erwogen. Tatsächlich direkt wieder gekündigt haben 11,6 Prozent der Befragten. Weitere 15,7 Prozent gaben an, kurz davor gestanden zu haben, diesen Schritt zu gehen.

    Bewerbungsgespräch

    “32 GRAD UND NICHTS ZU TRINKEN”

    Bewerber berichten über die schlimmsten Erlebnisse im Vorstellungsgespräch

    Von Daniel Bakir

    Einarbeitung? Welche Einarbeitung?

    Die Gründe, den neuen Job so schnell wieder hinzuschmeißen, sind vielfältig. Manche Befragte nennen ein besseres Jobangebot oder einen Umzug, häufiger aber ist es die Unzufriedenheit mit der neuen Arbeitsstelle. Besonders häufig nennen die Abbrecher “schlechte Einarbeitung”, das “Verhalten der Vorgesetzten” und  “falsche Versprechungen” oder “falsche Angaben” des Unternehmens zum Job.

    Quelle: Job-Studie: Was Angestellte zum Start im neuen Job erleben | STERN.de

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    Nicht genommener Urlaub verfällt nicht automatisch

    Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf Jahresurlaub. Doch was ist, wenn ein Beschäftigter seine freien Tage nicht nimmt? Bislang sah das Bundesurlaubsgesetz vor, dass Urlaub, der bis zum Jahresende nicht gewährt und genommen wird, verfällt. Das galt sogar dann, wenn der Arbeitnehmer rechtzeitig, aber ohne Erfolg versucht hat, seine freien Tage zu nehmen. Doch das wird sich nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) jetzt ändern.

    Der Fall: Ein Wissenschaftler hat seinen Ex-Arbeitgeber auf Schadensersatz für nicht genommen Urlaub verklagt. Fast 12.000 Euro fordert der Mann für 51 verfallene Tage.

    Das Urteil: Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf seinen Urlaub erlischt nur dann am Ende des Kalenderjahres, wenn der Arbeitgeber ihn zuvor über seinen Anspruch und die Verfallsfristen informiert hat, urteilte das BAG. Damit setzte es eine Vorabentscheidung des Europäischen Gerichtshofes um. Laut Arbeitszeitrichtlinie der EU (2003/88/EG) obliege dem Arbeitgeber die „Initiativlast für die Verwirklichung des Urlaubsanspruchs“.

    In der Praxis bedeutet das: Der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass der Arbeitnehmer seinen Urlaub nehmen kann. Falls erforderlich, müsse der Arbeitgeber seinen Beschäftigten förmlich dazu auffordern, die freien Tage zu nehmen, so das BAG. Außerdem muss er klar und rechtzeitig auf den drohenden Verfall der Urlaubstage hinweisen. Offen blieb allerdings, welche Auflagen hier einzuhalten sind. Im Fall des Wissenschaftlers wird das jetzt das Landgericht München klären.

    Quelle: Nicht genommener Urlaub verfällt nicht automatisch

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    Handwerker-Rechnung: Wann müssen Kunden nicht mehr zahlen?

    Auf einen Blick:

    • Späte Handwerker-Rechnungen haben einige Nachteile – für Kunden und Betriebe.
    • So zeigt ein aktuelles Urteil, dass eine späte Handwerker-Rechnung ein Grund für Schadenersatz sein kann. Die Richter setzten eine Frist von 6 Monaten.
    • Noch nicht abgerechnete Leistungen aus vor 2018 abgeschlossenen BGB-Bauverträgen bergen ein anderes Risiko: Sobald die Abnahme erfolgt ist, beginnt die Verjährungsfrist für den Zahlungsanspruch. Eine späte Rechnung kann das nicht stoppen.
    • Für BGB-Verträge ab 2018 gilt hingegen: Kein Zahlungsanspruch ohne Schlussrechnung. Das hat Vor- und Nachteile.
    • Bei VOB/B-Verträgen sieht die Lage anders aus: Hier können Kunden notfalls die Rechnung selbst erstellen – auf Kosten des Handwerkers.

    Quelle: Handwerker-Rechnung: Wann müssen Kunden nicht mehr zahlen?

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    Populäre Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht 

    Für das Arbeitsrecht fehlt in Deutschland ein Arbeitsgesetzbuch, in dem alle arbeitsrechtlichen Gesetze gebündelt sind. Stattdessen sind die für das Arbeitsverhältnis relevanten Regelungen in einer Vielzahl von Gesetzen vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz über das Bundesurlaubsgesetz, das Kündigungsschutzgesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch bis hin zum Tarifvertragsgesetz verstreut. Außerdem hat die Arbeitsgerichtsbarkeit angesichts der zahlreichen unbestimmten Rechtsbegriffe und der fehlenden Kodifikation wichtiger Teile des Arbeitsrechts zum Teil eigene Rechtsregeln und Rechtsinstitute entwickelt. Aus diesen Gründen bestehen im deutschen Arbeitsrecht eine Vielzahl von Rechtsirrtümern, die per „Mund-zu-Mund-Propaganda“ weitergegeben, statt kritisch geprüft werden. Diese Blog-Serie soll populäre Rechtsirrtümer unter die Lupe nehmen und aufdecken.

    Arbeitsrechtliche Vorschriften sind für den Laien schwer auffindbar und zu durchschauen. Dies führt in nahezu allen Bereichen zu populären Rechtsirrtümern. Diese betreffen auch diverse Problemstellungen im Zusammenhang mit einer beabsichtigten Kündigung. So hält sich hinsichtlich des Zeitpunkts, zu dem eine Kündigung ausgesprochen wird, hartnäckig das Gerücht, dass Kündigungen an Weihnachten, während Krankheit oder an Geburtstagen unzulässig seien. Auch werden immer wieder Kündigungen per E-Mail oder sogar per WhatsApp ausgesprochen. Diese Rechtsirrtümer möchten wir im vierten Teil der Serie zu den populären Rechtsirrtümern vorstellen und aufklären.

    Quelle: Populäre Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht – Teil 4 – Arbeitsrecht. Weltweit.

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    Profi-Fußballer oder Polizist – warum wir nicht nach Leistung bezahlt werden

    Die Diskussion übers Gehalt ist so alt wie die Menschheit. Alle sind sich einig: Man selbst verdiene zu wenig. Doch stimmt das auch?

    Hältst du dein Gehalt auch für zu niedrig? In dem Fall bist du in guter Gesellschaft. Denn ein Großteil der Angestellten und auch viele Selbstständige beschweren sich darüber, zu wenig zu verdienen – obwohl sie doch so viel und hart arbeiten. Schuld seien der böse Arbeitgeber oder der knickrige Kunde. Doch ist das wirklich so? Sind wir im Arbeitsleben von lauter Missgunst umgeben? Geschäftsführer-Coach Bernd Geropp hält das für ein fatales Missverständnis.

    Der Nutzen entscheidet

    „Es mag zwar so aussehen, als ob du als Mitarbeiter für deine Arbeit bezahlt wirst“, so Geropp. Das sei jedoch im Grunde nicht der Fall. „Du wirst nicht für deine Arbeitszeit bezahlt – selbst wenn es so in deinem Vertrag steht“, so der Coach. „Auch nicht nach Leistung.“ Arbeitszeit und Leistung seien sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Kunden belanglos. Entscheidend sei vielmehr der Nutzen, den die Arbeit stiftet. „Honoriert wird nicht die mühevoll erbrachte Leistung, sondern nur die damit generierte Wirkung“, erklärt Geropp weiter. Dabei sei völlig irrelevant, wie der Arbeit- oder Auftragnehmer den Nutzen einschätzt. „Der wird vermutlich sehr hoch sein“, schmunzelt er. Die Wirksamkeit werde jedoch ausschließlich vom Kunden oder vom Arbeitgeber bewertet. „Kunde und Arbeitgeber sind diejenigen, die festlegen, wie wertvoll die Wirkung wirklich ist – und zahlen entsprechend viel oder wenig dafür.“

    Quelle: Profi-Fußballer oder Polizist – warum wir nicht nach Leistung bezahlt werden

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    Englisch im Job: 7 Formulierungen, die Sie vermeiden sollten 

    Mit der Sprache ist das ja immer so eine Sache. Denn so eindeutig, wie man etwas vermeintlich formuliert hat, muss es eben gar nicht ankommen. In der Kommunikation kann einiges schief gehen, wenn die Emails mehrdeutig formuliert wurden. Richtig kompliziert wird es aber, wenn noch eine sprachliche Barriere dazukommt – nämlich die englische Sprache. Zwar ist diese Fremdsprache heute in vielen Firmen üblich und auch in den Bewerbungen rühmen sich die Bewerber, dass sie natürlich feinstes Englisch sprechen und schreiben können. Doch in der Praxis zeigt sich: Es gibt einige Hürden, die einen schnell zum Trottel bei den Kollegen machen können. Hier kommen sieben sprachliche Fehler, die Sie besser vermeiden sollten:

    1.   Nennen Sie Ihren Vorgesetzten nicht “Chef”

    Vielleicht denken Sie sich: “‘Boss’ zu sagen, das klingt ein bisschen zu sehr nach amerikanischem Mafia-Film”. Also gehen Sie zu Ihrem Vorgesetzten und sagen “Here’s the report you asked for, Chef!”

    Ich kann Ihnen versprechen: Der Mann wird Sie verwundert anschauen – denn Sie haben gerade einen Chefkoch aus ihm gemacht. Als “Chef” bezeichnet man in den USA nämlich nur die Vorgesetzten in der Küche. Benutzen Sie also lieber einfach nur seinen Namen – und zwar dem Vornamen. Das ist in den USA komplett normal, auch Vorgesetzten gegenüber.

    Quelle: Englisch im Job: 7 Formulierungen, die Sie vermeiden sollten | STERN.de

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    Kirchliche Arbeitgeber müssen bisherige Einstellungs- und Beendigungspraxis ändern

    Das Thema

    Kirchliche Arbeitgeber müssen zwingend ihre bisherige Einstellungs- und Beendigungspraxis überprüfen. Hierzu gehört nicht nur die ggf. erforderliche Überarbeitung von Arbeitsverträgen, sondern auch von Stellenanzeigen. Ausgangspunkt hierfür ist eine aktuelle Entscheidung des BAG, mit welchem dieses eine Kündigung eines bei einem kirchlichen Träger (Krankenhaus) beschäftigten Chefarzt aufgrund einer Wiederheirat für unwirksam erklärt hat.

    Der aktuelle Fall vor dem BAG

    Der Kläger, ein Chefarzt eines Krankenhauses, wehrt sich seit knapp zehn Jahren gegen eine ihm gegenüber ausgesprochene Kündigung seines Arbeitsverhältnisses. Die Beklagte, eine mit der römisch-katholischen Kirche verbundene GmbH und Träger des Krankenhauses, kündigte dem Chefarzt, nachdem sie von der Wiederheirat des Chefarztes Kenntnis erlangt hatte. Mit Urteil des BAG vom 20. Februar 2019 (2 AZR 746/14 – Pressemitteilung) findet dieser Rechtsstreit zunächst sein Ende. Im Ergebnis stellte das BAG fest, dass die Kündigung unwirksam ist.

    Der Kläger schloss im Jahre 2000 mit dem Träger des Krankenhauses, der Beklagten, einen Arbeitsvertrag ab. Bestandteil dieses Arbeitsvertrags war die Grundordnung des kirchlichen Dienstes vom 23. September 1993 (GrO 1993). Nach dieser GrO 1993 handelte es sich u.a. beim Abschluss einer nach dem Glaubensverständnis und der Rechtsordnung der Kirche ungültigen Ehe um einen schwerwiegenden Loyalitätsverstoß, der in der Regel eine Kündigung rechtfertigt. Der Kläger war nach katholischem Ritus verheiratet.

    Nach der Scheidung von seiner ersten Ehefrau heiratete er im Jahr 2008 ein zweites Mal standesamtlich. Nachdem die Beklagte hiervon Kenntnis erlangt hatte, kündigte sie das Arbeitsverhältnis ordentlich zum 30. September 2009. Die Beklagte begründete die Kündigung damit, dass der Kläger durch Eingehung der zweiten standesamtlichen Ehe eine ungültige Ehe i. S. d. GrO 1993 abgeschlossen habe. Hiergegen hat der Kläger Kündigungsschutzklage erhoben.

    Quelle: Kirchliche Arbeitgeber müssen bisherige Einstellungs- und Beendigungspraxis ändern – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

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    Berufliche Bildung – Vom Meister zum Berufsbachelor – Hat unsere Bildungsministerin einen  Knick in der Schüssel?

    Eine Berufsausbildung dauert zwei oder drei Jahre, manchmal auch dreieinhalb. Wer seine Fertigkeiten anschließend perfektionieren will, kann Meister werden. Und sonst? In Deutschland gibt es unzählige Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung, bei denen Hunderte verschiedene Abschlüsse verliehen werden. Doch kaum jemand kann diese Abschlüsse richtig einordnen. Was genau ist ein Servicetechniker, wie wird man Fertigungsplanerin, Prozessmanager, Betriebswirt oder Fachkauffrau? Und wie viel sind diese Ausbildungen wert? Um den Wust an Bezeichnungen zu ordnen, will Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) nun drei neue, übergeordnete Abschlüsse in der beruflichen Bildung einführen.”Berufsspezialist” darf sich nennen, wer eine Lehre absolviert hat. Der “Berufsbachelor” entspricht dem Meister, Techniker oder Fachwirt und ist dem akademischen Bachelor gleichgestellt. Der “Berufsmaster” fasst weitere Aufstiegsfortbildungen zusammen und ist einem Master von der Hochschule ebenbürtig. Bisherige Begriffe wie etwa “Meister” sollen nicht abgeschafft, sondern aufgewertet werden.

    Quelle: (1)Berufliche Bildung – Vom Meister zum Berufsbachelor – Karriere – Süddeutsche.de

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    Personalfragebogen

    Sie sind aktuell Arbeitssuchend oder möchten in Zukunft nach einem anderen Arbeitgeber Ausschau halten? Dann sind Sie bei uns richtig. Egal ob Sie Facharbeiter, Akademiker und Ungelernt sind. Von besonderem Vorteil für Sie ist, dass wir bevorzugt Unternehmen im verdeckten Stellenmarkt recherchieren. Wir stellen Sie dort vor, wo sich nicht die Masse der Kandidaten vorstellt.

    Eventuell haben Sie schon viele Fragebögen ausgefüllt. Diese bezogen sich aber immer nur auf ein Unternehmen. Wir haben Ihnen mehr zu bieten.

    Unser Fragebogen ist die Grundlage, damit wir für Sie Folgendes tun können:

    1. Sie erhalten eine kostenlose Stellensuchanzeige auf unserer Homepage
    2. Wir veröffentlichen diese zusätzlich bei Xing, LinkedIn, Facebook und Twitter
    3. Wir stellen Sie mit dieser Anzeige bei einer Vielzahl von Unternehmen vor.

    Es lohnt sich also für Sie.

    Wir möchten das Ihr Stellengesuch in spätestens 48 Stunden öffentlich – und natürlich anonymisiert – sichtbar ist, so das man Sie schnellstmöglich finden kann.

    Unser Tipp: es ist einfacher, als es der erste Anschein erweckt.
    Grundsätzlich erwarten wir nur Auskünfte, die Sie ohne irgendwo nachzuschauen erteilen können. Scrollen Sie einmal durch das Bewerbungsformular, um auf die Fragen vorbereitet zu sein. Anschließend dürfte es in weniger als 5 Minuten möglich sein, dass Formular auszufüllen und an uns abzusenden.

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    Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Der aktuelle Stand für Arbeitgeber 

    Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) in seiner Entwurfsfassung befindet sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren. Über den aktuellen Stand dieses Gesetzgebungsverfahrens, d.h., welche zentralen Änderungen der FEG-Entwurf hinsichtlich der Ausländerbeschäftigung für Arbeitgeber vorsieht und inwiefern diese nach aktuellem Stand voraussichtlich umgesetzt werden, soll nachfolgend ein Überblick gegeben werden.

    Stand des Gesetzgebungsverfahrens: Bundesrat hat Stellungnahme zum FEG-Entwurf abgegeben

    Bereits im Rahmen des Koalitionsvertrages vom 04. März 2018 wurde die Regelung der Zuwanderung von Fachkräften thematisiert, am 02. Oktober 2018 konkretisiert in den Eckpunkten der Bundesregierung zur Fachkräfteeinwanderung (lesen Sie hierzu unseren Blogbeitrag).

    Am 19. Dezember 2018 verabschiedete die Bundesregierung schließlich den Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. Dieser wurde am 04. Januar 2019 dem Bundesrat zugeleitet, welcher auf die Empfehlungen seiner Ausschüsse vom 05. Februar 2019 und 11. Februar 2019 hin am 15. Februar 2019 seine Stellungnahme zum Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes abgab.

    Quelle: Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Der aktuelle Stand für Arbeitgeber – Arbeitsrecht. Weltweit.

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    Fachkräftemangel | Gehalt ist für Talente zweitrangig | 

    Das Ringen um die besten Talente des Landes beschäftigt vor allem diejenigen Branchen, die sich im wirtschaftlichen Aufschwung befinden und stark wachsen. Ganz oben auf der Liste aller Personalbeschaffer stehen die sogenannten “High Potentials”, also kreative Nachwuchskräfte mit Führungsqualitäten. Diese Gehaltsstudie basiert auf den von Robert Walters weltweit platzierten Fach- und Führungskräften. In Deutschland liegt der Schwerpunkt auf den Kerndisziplinen Accounting & Finance, Banking & Financial Services, IT, Legal sowie Sales & Marketing in Interim– und Festanstellung.Empfehlung der Redaktion2019 | BuchWar for TalentsErfolgsfaktoren im Kampf um die BestenTalente werden knapp auf dem Arbeitsmarkt. Der demographische Wandel und der wirtschaftliche Aufschwung haben die Zahl der auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Fachkräfte stagnieren lassen – und diese Entwicklung verschärft sich.Denn der eigene Wachstumskurs, aber auch die Digitalisierung und die Globalisierung, verlangen nach tiefgreifenden Transformationsprozessen in den Unternehmen. Mit lösungsorientierten Talenten, die noch dazu stark in der praktischen Umsetzung sind, soll den komplexen Umbrüchen im Betrieb begegnet werden. Im Zuge dessen rücken die Implementierung neuer Systeme und schlankerer Prozesse in den Fokus. Insbesondere im Mittelstand fehlen etwa in den Bereichen Vertrieb und digitales Marketing Fachkräfte mit drei bis vier Jahren Berufserfahrung, einem ausgeprägten Netzwerk und Produktkenntnissen.

    Quelle: Fachkräftemangel | Gehalt ist für Talente zweitrangig | springerprofessional.de

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    Fehlkommunikation: Warum Ihre Mitarbeiter oft nicht tun, was Sie ihnen sagen 

    Sie sagen Ihren Mitarbeitern ganz genau, was sie tun sollen – und sie machen trotzdem alles ganz anders? Vielleicht steckt keine böse Absicht dahinter, sondern Fehlkommunikation. Wie das Problem entsteht und wie Sie es in den Griff bekommen.„Das habe ich dem Mayer doch gesagt.“ „Ich hatte der Müller eine Mail geschrieben.“ Solche Aussagen hört man in Unternehmen oft, wenn etwas schief läuft – also zum Beispiel Aufgaben nicht wie gewünscht erledigt wurden. Dann beginnt meist die Suche nach dem Schuldigen. Und in der Regel hat derjenige den „Schwarzen Peter“, der zum Beispiel eine Notiz im Meeting-Protokoll überlas, eine E-Mail falsch interpretierte oder einer Bemerkung des Chefs oder Kollegen zu wenig Bedeutung beimaß. Denn er wurde ja informiert. Trotzdem geschah die Panne, denn die Botschaft kam entweder nicht beim Empfänger an oder er maß ihr nicht die gewünschte Bedeutung bei.

    Quelle: Fehlkommunikation: Warum Ihre Mitarbeiter oft nicht tun, was Sie ihnen sagen | impulse

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    Ein Hamburger Gründer weigert sich, die Generation Z einzustellen 

    Die Generation Y bekam in den vergangenen Jahren ständig auf den Deckel: Sie wäre faul, planlos, verwirrt oder hätte Bindungsangst, hieß es. Jetzt können Millennials aufatmen: Die Kritik richtet sich von nun an gegen die Jüngeren, die Generation Z – also alle, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden.Die Generation Z ist erst seit Kurzem auf dem Arbeitsmarkt, doch der Hamburger Tech-Gründer Mathias Keswani hat schon genug von ihr. Der 42-Jährige wolle in seiner Firma Nerdindustries fortan keine Praktikanten mehr einstellen, weil diese aus der Generation Z kommen könnten, sagte er gegenüber Welt (Paywall). Der Grund: Die jungen Leute, manche noch Teenager, hätten zu hohe Ansprüche an den Arbeitgeber.Schon im Vorstellungsgespräch legten die Bewerberinnen und Bewerber ihre Forderungen auf den Tisch, so Keswani. Zum Beispiel, zweimal pro Woche um 17 Uhr Schluss machen zu dürfen, um dann noch Sport zu treiben. Andere bestünden auf einer Drei-Tage-Woche. Für Keswani ein No-go: Er habe den Eindruck, unter den jungen Leuten gelte die Einstellung, man könne ja mal vorbeikommen – aber nur solange, bis es stressig werde.

    Quelle: Ein Hamburger Gründer weigert sich, die Generation Z einzustellen | Gründerszene

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    Diese Arbeitnehmer sind am neugierigsten

    Neugier bringt Innovation. Eine aktuelle Studie hat nun ermittelt, in welchen Ländern und Altersgruppen Arbeitnehmer am neugierigsten sind.

    Deutsche Arbeitnehmer sind am neugierigsten und Generationen X und Y sind wesentlich neugieriger als ihre jüngeren Kollegen – das sind die Ergebnisse der kürzlich veröffentlichten Neugier-Studie 2018 des Wissenschafts- und Technologiekonzerns Merck. Dazu wurden 3.000 Arbeitnehmer in Deutschland, China und den USA dazu befragt, wie neugierig sie sich einschätzen, welche Faktoren ihre Neugierde verstärken oder blockieren und ob ihr Arbeitgeber Neugier und Innovation fördert.

     

    Neugier als Zukunftskompetenz

    Die Studie definiert Neugier als die Fähigkeit, mit dem Neuen und Komplexen umzugehen und auch weiterzumachen, wenn es unangenehme Gefühle hervorruft. Dazu hat Merck einen Neugier-Index entworfen, der sich aus den Faktoren „Antrieb durch Wissenslücken“, „Entdeckerfreude“, „Anspannungstoleranz“ und „Offenheit für Ideen anderer“ zusammensetzt.

    All das sind laut Andreas Steinle, CEO des Zukunftsinstituts Workshop GmbH, wichtige Zukunftskompetenzen: „Wir stehen vor der ständigen Herausforderung, neues Wissen anzusammeln und uns an neue Prozesse anzupassen. Damit das alles nicht zu viel wird, brauchen wir mehr Neugier.“

    Quelle: Diese Arbeitnehmer sind am neugierigsten

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    Ghosting: Was tun, wenn Bewerber einfach abtauchen?

    Immer öfter sind Bewerber auf einmal nicht mehr zu erreichen oder treten einen neuen Job nicht an. Was können Unternehmen tun? Experten geben Rat.

    In den letzten Tagen ging es wieder einmal durch die Presse und war Gesprächsthema in der HR-Community auf Twitter: Ghosting. Bewerber brechen nach Gesprächen oder nach Abschluss eines Arbeitsvertrages den Kontakt zum Unternehmen ab und sind nicht mehr zu erreichen. Andere erscheinen nicht am ersten Arbeitstag. Unternehmen leiden ganz unterschiedlich unter diesem Phänomen. Und: Vielen Bewerbern ist Ghosting schon lange vertraut – allerdings von Seiten der Recruiter. Wir haben sechs HR-Expertinnen und Experten gefragt, was Unternehmen tun können, um Ghosting vorzubeugen. Hier kommen ihre Antworten.

    Quelle: Ghosting: Was tun, wenn Bewerber einfach abtauchen?

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    Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Fahrtkosten 

    Fahrtkosten eines Arbeitnehmers

    In einem aktuellen Urteilsfall des Finanzgerichts Hamburg (Urteil vom 2. November 2018, 5 K 99/16) war der Kläger bei der Verwaltung als Bundesbetriebsprüfer im Außendienst eingesetzt. Aufgrund des bundesweiten Einsatzes hatte er in der Dienststelle keinen eingerichteten Arbeitsplatz. In dem betroffenen Streitjahr wirkte der Kläger an einer  Betriebsprüfung mit, für die er von seinem Wohnort aus per Bahn beziehungsweise S-Bahn zu dem zu prüfenden Unternehmen fuhr. Obwohl der Arbeitgeber ihm bereits die tatsächlichen entstandenen Fahrtkosten ersetzt hatte, machte er in seiner Steuererklärung darüber hinausgehende Kilometerpauschalen in Höhe von 0,20 bzw. 0,30 Euro je Kilometer geltend.

    Steuerfreie Arbeitgebererstattungen

    Die Klage blieb erfolglos. Zwar handelt es sich bei den geltend gemachten Reisen um beruflich veranlasste Fahrten, die nicht Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sowie keine Familienheimfahrten waren. Eine erste Tätigkeitsstätte hatte der Kläger im Streitjahr nicht, weil er keiner ortsfesten betrieblichen Einrichtung seines Arbeitgebers dauerhaft zugeordnet war. Die über die steuerfreien Arbeitgebererstattungen hinaus geltend gemachten Fahrtkosten, waren jedoch trotzdem steuerlich nicht zu berücksichtigen. Für die Benutzung der Bahn oder eines Flugzeugs sind nach dem Urteil keine pauschalen Kilometersätze anzusetzen.

    Quelle: Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Fahrtkosten | Personal | Haufe

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    Pflicht zur umfassenden Arbeitszeiterfassung

    Wie lange Arbeitnehmer täglich arbeiten dürfen und wann Ruhepausen gemacht werden müssen, regelt das deutsche Arbeitszeitgesetz. Auch das Unionsrecht, insbesondere die EU-Arbeitszeitrichtlinie (2003/88/EG), macht Vorgaben zu Arbeitszeit, Ruhezeit oder der Leistung von Überstunden. Ziel ist der Schutz der Gesundheit und der Sicherheit der Arbeitnehmer. In einem Fall, den der nationale spanische Gerichtshof dem EuGH vorgelegt hat, fordert EU-Generalanwalt  Pitruzzella, dass Unternehmen zur vollen Wirksamkeit des Unionsrechts verpflichtet sind, anhand von Arbeitszeiterfassungsystemen die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter zu protokollieren. Das deutsche Arbeitszeitgesetz gibt Arbeitgebern nicht vor, die Arbeitszeit umfassend zu erfassen.

    Der Fall: Generelle Verpflichtung für Arbeitgeber die Arbeitszeit aufzuzeichnen?

    Im vorliegenden Fall klagten mehrere spanische Gewerkschaften vor dem nationalen Gerichtshof (Audiencia Nacional) gegen die Deutsche Bank SAE. Diese sei als Arbeitgeber nicht nur aufgrund nationaler Rechtsvorschriften, sondern auch aufgrund der Charta der Grundrechte der Europäischen Union und aus der EU-Richtlinie 2003/881 dazu verpflichtet, ein System im Unternehmen einzuführen, um die effektiv geleistete Arbeitszeit der Arbeitnehmer zu erfassen. Das sei nötig, um die Einhaltung der vereinbarten Arbeitszeit sowie monatlich geleistete Überstunden feststellen zu können. Der Arbeitgeber sah dafür keine Verpflichtung. Das spanische Recht sehe keine Pflicht des Arbeitgebers vor, die Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer zu erfassen.

    Quelle: Pflicht zur umfassenden Arbeitszeiterfassung | Personal | Haufe

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    Kündigung wegen Wiederheirat: BAG sieht Diskriminierung

    Die Kirche hat eine im Grundgesetz verankerte Sonderrolle als Arbeitgeber. Künftig wird sie jedoch Loyalitätsanforderungen an Mitarbeiter im Sinne des kirchlichen Ethos, zurückschrauben müssen. Kirchen als Arbeitgeber können dem BAG-Urteil zufolge nur dann unterschiedliche Anforderungen aufgrund von Religionszugehörigkeiten stellen, wenn sich diese Erwartungen als “wesentliche, rechtmäßige und gerechtfertigte berufliche Anforderungen” darstellen.

    Es ist das zweite Urteil innerhalb kurzer Zeit, mit dem das BAG nach einer Vorlage beim EuGH, die Freiheiten der Kirchen einschränkt. Erst kürzlich urteilte es, dass kirchliche Arbeitgeber bei Stellenausschreibungen nicht pauschal eine bestimmte Religionszugehörigkeit von Bewerbern voraussetzen dürfen.

    Quelle: Kündigung wegen Wiederheirat: BAG sieht Diskriminierung | Personal | Haufe

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    Urlaub verfällt nicht mehr automatisch 

    Die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs ändern das deutsche Urlaubsrecht: Zukünftig müssen Arbeitgeber ihre Beschäftigten auffordern, noch nicht beantragten Urlaub zu nehmen und darauf hinweisen, dass er ansonsten verfällt. Das hat das BAG im Einklang mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 6. November 2018 festgestellt und damit seine Rechtsprechung zum Urlaubsrecht weiterentwickelt. Bis wann und in welcher Form der Hinweis des Arbeitgebers erfolgen muss, damit der Informationspflicht genüge getan ist, ließ das BAG in seiner Entscheidung weitgehend offen. „Klar und rechtzeitig“ müsse der Arbeitgeber die Beschäftigten auffordern, urteilten die Erfurter Richter und verwiesen den Fall zurück an das zuständige LAG. Das muss nun prüfen, ob der Arbeitgeber geeignete und konkrete organisatorische Maßnahmen ergriffen hat, um den Arbeitnehmern ihren bezahlten Jahresurlaub zu ermöglichen.

    sch | Personal | Haufe

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    Jobangebot: Vertriebsmitarbeiter Export / Import – PLZ 84***

    Zur Verstärkung unseres Teams in Pfarrkirchen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit einen:

    Sachbearbeiter Vertrieb / Export (m/w/d)
    (40,00 Stunden/ Woche)

    Ihre Aufgabengebiet:
    Angebotserstellung und -verfolgung, sowie Umsetzung der daraus gewonnenen Informationen
    Auftragsabwicklung (Annahme, Prüfung, Erfassung, Kontrolle und Verfolgung)
    Professionelle Betreuung von Kunden
    Permanente Stammdatenpflege
    Erstellung von Preisvergleichen zur Vorbereitung von neuen Marktstrategien
    Firmen- und Abteilungsziele aktiv verfolgen

    Ihr Profil:
    Kaufmännische Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung; Fachrichtung Verkauf
    Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    Gutes Verhandlungsgeschick und Rhetorik
    Gute EDV-Kenntnisse und sicherer Umgang in MS-Office Anwendungen
    Idealerweise Berufserfahrung in der Exportabwicklung
    Selbstständige, gewissenhafte und flexible Arbeitsweise
    Ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit

    Wir bieten:
    Eine angemessene Vergütung
    30 Tage Urlaub
    Eine bezuschusste zusätzliche Altersvorsorge und Zusatzleistungen (z.B. Restaurant-Gutschein, Kindergartenzuschuss)
    Flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle
    Ein ausgeprägtes Teamgefühl auch durch regelmäßige Teamevents
    Zusammenarbeit in einem traditionsbewussten Unternehmen
    Wir fördern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen auf fachlicher sowie persönlicher Ebene und decken Potenziale auf

    Interessiert?
    Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe möglicher Sperrvermerke, des frühestmöglichen Antrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung.

    Bitte beziehen Sie sich auf die Kennziffer: 20198-2251

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei an info@netzwerk-arbeit.com .

    Sollten Sie selbst nicht verfügbar sein, können Sie diese Stellenbeschreibung gerne auch an befreundete Kollegen weiterleiten.

    Diese Ausschreibung richtet sich an alle geeigneten Bewerber/Innen unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion, Weltanschauung, Rasse, ethnischer Herkunft oder sexueller Identität.

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    Fachkräftemangel: Kurve zeigt Fluch der Vollbeschäftigung 

    Die Zahl der offenen Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt steigt auf ein neues Rekordniveau. Unternehmen bekommen kaum noch Personal. Experten schlagen Alarm: In Wahrheit sei alles noch viel schlimmer.

    Deutschlands Arbeitsmarkt eilt von Rekord zu Rekord. Seit der Finanzkrise vor knapp zehn Jahren geht es stetig nach oben. Noch nie zuvor hatten so viele Menschen einen Job. Das ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite steigt die Zahl der Stellen, die nicht besetzt werden können, rapide an. Für Deutschlands Unternehmen wird das zunehmend zum Problem. Sie trifft der Fluch der Vollbeschäftigung.

    Die ohnehin schon hohe Zahl offener Stellen hat im vergangenen Jahr noch einmal dramatisch zugenommen. 1,46 Millionen unbesetzte Stellen gab es im letzten Quartal 2018. Im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten ist das ein Zuwachs von 221.000 Stellen. Dieser Anstieg ist zwar saisonal bedingt – traditionell steigt die Zahl der offenen Stellen zum Jahresende. Doch auch im Vergleich zum Vorjahr gibt es ein Plus von 275.000 vakanten Positionen.

    Das geht aus am Dienstag veröffentlichten Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Besonders im Westen verzeichneten die Forscher einen kräftigen Anstieg. Das Institut untersucht mit der IAB-Stellenerhebung viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im vierten Quartal 2018 wurden Antworten von rund 14.500 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche ausgewertet.

    „Der starke Anstieg der offenen Stellen kam für uns eher überraschend. Er lässt sich jedoch nicht an einem einzelnen Wirtschaftszweig festmachen“, sagt IAB-Arbeitsmarkt-Experte Alexander Kubis. Der deutsche Arbeitsmarkt scheint in der Breite so robust zu sein, dass Unsicherheiten wie Brexit und Handelskonflikt bisher einfach an ihm abperlen.

    Schon seit Jahren warnen Ökonomen vor einem flächendeckenden Fachkräftemangel. Betrachtet man die jetzt vorgelegten Zahlen genauer, dann scheint dieses Szenario eingetreten zu sein. Das Verhältnis zwischen Arbeitslosen und offenen Stellen ist zuletzt dramatisch gesunken. 2010 kamen auf eine offene Stelle rechnerisch noch 3,6 Arbeitslose. Im Osten waren es damals sogar acht. Selbst 2016 lag das gesamtdeutsche Verhältnis noch bei 3:1. Seitdem hat sich dieses nochmals halbiert. Rechnerisch kommen auf jede Stelle also nur noch 1,5 Arbeitslose. Unterschiede gibt es zwischen Osten (1,7) und Westen (1,5) kaum noch.

    Quelle: Fachkräftemangel: Kurve zeigt Fluch der Vollbeschäftigung – WELT

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    Generalanwalt: Unternehmen müssen Arbeitszeit erfassen

    Die heutige Arbeitswelt ist schnelllebig. Digitalisierung sowie kurzfristige Nachfragen von Kunden führen dazu, dass die regelmäßige Arbeitszeit von Arbeitnehmern immer schlechter planbar wird. Dadurch kommt es in Unternehmen häufiger unabwendbar zur Überschreitung der regelmäßigen Arbeitszeit oder Nichteinhaltung von Ruhepausen. Insbesondere zur Sicherheit und zum Zwecke des Gesundheitsschutzes von Arbeitnehmern enthält die EU-Arbeitszeitrichtlinie (2003/88/EG) deshalb gewisse Vorgaben zur Begrenzung der Arbeitszeit sowie zur Einhaltung täglicher und wöchentlicher Ruhezeiten.Nun sollen den Schlussanträgen des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu Folge Unternehmen verpflichtet sein, ein System zur Erfassung der täglichen effektiven Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter einzuführen (Schlussanträge v. 31.01.2019, Az. C-55/18).

    Quelle: Generalanwalt: Unternehmen müssen Arbeitszeit erfassen

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    Arbeitsagentur-Chef: 2019 mehr als eine halbe Million neuer Jobs

    „Wir rechnen 2019 mit 580.000 neuen Stellen – das wäre zwar etwas weniger als im vergangenen Jahr, aber dennoch ein weiterer Aufwuchs“, sagte Scheele im Interview mit der WirtschaftsWoche. Auch Ereignisse wie der Brexit würden daran nichts ändern: „Gerade kursierte ja die Zahl von bis zu 100.000 gefährdeten Jobs. Unsere Forscher halten das für überzogen“, sagte Scheele.

    Den weiteren Zuwachs erklärt der BA-Chef mit einer veränderten Einstellung der deutschen Wirtschaft: „Wegen des Fachkräftemangels versuchen Unternehmen stärker als früher, ihre Mitarbeiter auch dann zu halten, wenn die Auftragslage mal nicht so gut ist. Sie wissen: Sie finden in besseren Zeiten nicht so schnell Ersatz“, sagte Scheele der WirtschaftsWoche.

    Quelle: Arbeitsagentur-Chef: 2019 mehr als eine halbe Million neuer Jobs

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    So stärken Sie Ihre Mitarbeiter im Kundenkontakt

    Auf einen Blick:

    • Ob im Kundenkontakt Ihrer Mitarbeiter etwas schiefläuft, merken Sie an Auftraggeber-Rückmeldungen und Vermeidungsverhalten des Mitarbeiters, der Probleme im Kundenkontakt hat.
    • Typische Fehler bei Kunden sind zu große Schweigsamkeit, das Reden im „Fachchinesisch“ und harsche Reaktionen auf Kritik.
    • Verbessern Sie bei Bedarf die Kommunikation in Ihrem Betrieb. Eine offene Fehlerkultur ist ebenfalls nötig, damit Ihr Mitarbeiter sein bisheriges Verhalten als Lernanlass betrachtet.
    • Sprechen Sie das Thema „Umgang mit Kunden“ als Standard im Team an. Dann fühlt sich niemand persönlich angegriffen.
    • Bei Schulungen durch einen handwerkserfahrenen Trainer ist ein hoher Praxisanteil wichtig.
    • Kleine Einheiten in regelmäßigen Abständen wirken besser als eine geballte Ladung an einem Termin.

    Vor Ort beim Kunden gehört neben fachlichen Leistungen die Beziehungs-Pflege zur Auftragserfüllung. Und genau damit tun sich manche Mitarbeiter schwer. Wie sie Ihren Leuten im Kunden-Kontakt den Rücken stärken, erläutern die Business-Coachs Ilona Vogelund Marco Ruhlkötter.

    Woran Sie merken, dass Mitarbeiter Probleme im Kundenkontakt haben

    Wenn ein Chef erst bei Beschwerden von Kunden reagiert, ist es laut Ilona Vogel fast schon zu spät. Es gibt schon sehr früh Warnsignale, sagt sie und nennt zwei Beispiele: „Dazu gehört, dass ein Mitarbeiter oft gereizt von Kundenterminen zurückkommt.“ Sie fügt hinzu: „Ein solches Belegschaftsmitglied telefoniert meist auch nur ungern.“ Auch dann, wenn ein Mitarbeiter immer wieder versucht, den Kontakt zu Kunden zu umschiffen, müssen Sie eingreifen.

    Drei typische Fehler im Umgang mit Kunden

    Marco Ruhlkötter beschreibt ein ungünstiges Gesprächsverhalten beim Kunden vor Ort. „Der Handwerker redet zu wenig. Schweigsam und brummig führt er seine Arbeiten aus.“ Ein solches Verhalten führt zu Unsicherheit und Misstrauen auf der Kundenseite: „Dieser möchte zum Beispiel wissen, wie die Auftragserfüllung läuft – oder er interessiert sich für einen kleinen Smalltalk zwischendurch.“ Dazu sollte der Handwerker bereit und in der Lage sein.

    Quelle: So stärken Sie Ihre Mitarbeiter im Kundenkontakt

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    Zu vergeben: Job mit unbekannter Aussicht

    Sie sind eingestellt, auch wenn wir noch nicht sicher sind, was Ihr Job sein wird. So ähnlich lautet neuerdings das Motto vieler Recruiter. Laut einer aktuellen Befragung rekrutieren viele Unternehmen inzwischen Mitarbeiter vor allem auf Grundlage ihrer Fähigkeiten, ohne dass die künftige Position definiert ist. Auch stellen sie Personal für Funktionen ein, die es vor einem Jahr noch nicht gab.

    Gut drei Viertel der Arbeitgeber (77 Prozent) haben bereits Mitarbeiter für Rollen eingestellt, die es vor einem Jahr noch gar nicht gab. Mehr als jedes zweite Unternehmen (57 Prozent) hat Personal nach bestimmten Fähigkeitsprofilen oder Qualifikationen rekrutiert, obwohl es für diese Kandidaten noch keine definierte Rolle im Unternehmen gibt. Das geht aus dem Global Korn Ferry Survey hervor, für den > Korn Ferry im November und Dezember 2018 weltweit mehr als 600 Recruitingspezialisten befragt hat.

    Quelle: Zu vergeben: Job mit unbekannter Aussicht – Personalwirtschaft.de

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    Brexit-Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt

    Ein harter Brexit würde sich in keinem anderen Land so stark auf den Arbeitsmarkt auswirken wie in Deutschland. Neuen Berechnungen zufolge sind 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland in Gefahr. Einige Branchen könnten jedoch von einer Fachkräfte-Abwanderung aus Großbritannien profitieren.

    Ein No-Deal-Brexit könnte nach neuen Berechnungen die Arbeitsplätze von 100.000 Menschen in Deutschland gefährden. Das ergab eine Simulation von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, über die die „Welt am Sonntag“ berichtete. „In keinem anderen Staat ist der Effekt auf die Gesamtbeschäftigung so groß wie in Deutschland“, sagte einer der Studienautoren, Oliver Holtemöller, der Zeitung.

    Quelle: Brexit-Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt | Personal | Haufe

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    Ethik und Moral: Unternehmen mit Nachholbedarf 

    Moralisch, so die Studie, verhielte sich ein Unternehmen, das seine Kunden weder belügt, noch ihnen relevante Informationen vorenthält. Doch daran glaubt nur jeder dritte Beschäftige (34 Prozent) in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. So verwundert es kaum, dass die Befragten unsicher sind, ob ihr Arbeitgeber sich seinen Kunden gegenüber immer integer verhält – also ethisch handelt. Dreiviertel (75 Prozent) fürchten, dass Profite im Zweifelsfalle schwerer wiegen, als die Moral. Und mit Blick auf Bankenkrisen und Dieselskandal scheinen die Befürchtungen nicht völlig unbegründet. Doch wo liegen davon abgesehen die Ursachen?

    Führungskräfte sollten moralisch handeln

    Vertrauen, das geht aus der Studie hervor, hängt an Personen, Führungskräften insbesondere. Gespräche wirken sich positiv darauf aus. Mitarbeiter, die regelmäßig mit ihren Führungskräften über angemessenes Verhalten sprechen, waren häufiger überzeugt, dass sich das eigene Unternehmen integer verhält (49 Prozent). Wer führt, ist also kulturprägend. Das heißt auch: Moralisches Verhalten zu thematisieren und zu diskutieren verleiht Führungskräften die Autorität, unmoralisches im Gegenzug zu ahnden (41 Prozent). Doch die Ethikfrage reicht weiter, wie die Studie zeigt.

    Quelle: Ethik und Moral: Unternehmen mit Nachholbedarf | Personal | Haufe

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    Jobangebot: Mechatroniker / Elektriker in der Instandhaltung – PLZ 31***

    Ihre Aufgaben:
    Gewährleistung der hohen Anlagenverfügbarkeit und Produktionssicherheit
    Fehlersuche und Störungsanalyse
    Wartung, Instandhaltung sowie vorbeugende Instandhaltung unserer Maschinen und Anlagen
    Installation und Prüfung von mechanischen, elektrischen und elektronischen Geräten und Anlagen
    Durchführung von elektrischen und mechanischen Reparatur- und Überholungsarbeiten
    Dokumentation der durchgeführten Arbeiten
    Teilnahme an der Rufbereitschaft

    Ihre Qualifikation:
    Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Mechatroniker oder gleichwertige artverwandte Ausbildung
    Berufserfahrung in der Instandhaltung in einem Industriebetrieb (elektrisch, mechanisch, pneumatisch und hydraulisch)
    Kenntnisse in der Betriebstechnik sowie in den mechanischen Grundverfahren Drehen, Fräsen, Schweißen
    Gute Kenntnis der gängigen Prüf- und Messverfahren
    Kenntnisse im Bereich Siemens SPS / Automatisierung von Vorteil
    Kommunikationsfähigkeit und gute Deutschkenntnisse
    Analytisches Denken, eine zielorientierte und selbstständige Arbeitsweise gepaart mit einer guten Kommunikationsfähigkeit und hohem Verantwortungsbewusstsein

    Wir bieten Ihnen:
    Herausfordernde Tätigkeit in einem gesunden, wachstumsstarken Unternehmen mit flachen Hierarchien
    Transparente und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen
    Interessantes Umfeld mit verschiedenen persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
    Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge
    kostenfreie Mitgliedschaft im Fitnessstudio

    Interessiert?
    Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe möglicher Sperrvermerke, des frühestmöglichen Antrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung.

    Bitte beziehen Sie sich auf die Kennziffer: 20197-2487

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei an info@netzwerk-arbeit.com .

    Sollten Sie selbst nicht verfügbar sein, können Sie diese Stellenbeschreibung gerne auch an befreundete Kollegen weiterleiten.

    Diese Ausschreibung richtet sich an alle geeigneten Bewerber/Innen unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion, Weltanschauung, Rasse, ethnischer Herkunft oder sexueller Identität.

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    Hapag-Lloyd investiert in Schiff-Antrieb mit LNG Flüssiggas als Treibstoff

    Angesichts der im nächsten Jahr in Kraft tretenden verschärften Umwelt-Grenzwerte auf See, hat Hapag-Lloyd nun reagiert. Erstmals weltweit soll ein großes Containerschiff auf einen LNG-Antrieb umgerüstet werden.

    Einen entsprechenden Auftrag hat Deutschlands größte Reederei nun an eine chinesische Werft erteilt. Vorstandschef Rolf Habben Jansen sieht gute Chancen, dass in den 20er Jahren weitere 16 große Container entsprechend umgebaut werden. LNG als Treibstoff reduziert Schwefeldioxid und Feinstaub um mehr als 90 Prozent und CO2 um bis zu 30 Prozent.

    Die verschärften Grenzwerte führen bei allen Reedereien zu erheblichen Mehrkosten. Habben Jansen schätzt die Umbaukosten auf 25 bis 30 Millionen Dollar je Schiff. Das würde ein Gesamtinvestment von mehr als 400 Millionen Dollar bedeuten sowie den Verlust von mehreren 100 Container-Stellplätzen. “Wie schnell das wieder hereinkommt, hängt allein ab von den Preisen für LNG”, sagte Habben Jansen am Dienstagabend in Hamburg.

    Quelle: Hapag-Lloyd investiert in Schiff-Antrieb mit LNG Flüssiggas als Treibstoff – manager magazin

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    Beton-3D-Druck: Löst die Technik den Fachkräftemangel?

    Eine Kaserne aus Beton gedruckt – damit sorgten die US Marines im letzten Jahr für Aufsehen. Auch in anderen Ländern gibt es immer wieder Bauprojekte, die mittels 3D-Druck realisiert werden. Und in Deutschland? „Da gibt es leider bisher kein Projekt“, sagt Viktor Mechtcherine, Direktor des Instituts für Baustoffe an der Technischen Universität (TU) Dresden. Dennoch sieht der Wissenschaftler auch hierzulande Potenzial für den 3D-Druck mit Beton. Im Gespräch erklärt er, welche Herausforderungen es bei der Realisierung von Bauprojekten gibt, ob Handwerker um ihre Jobs bangen müssen und ob 3D-Druck mit Beton nur ein Thema für die Bauindustrie ist.

    Quelle: Beton-3D-Druck: Löst die Technik den Fachkräftemangel?

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    Fachkräftemangel? 7 Tipps für Ihre Online-Suche!

    Auf einen Blick:

    • Bewerber suchen online: 82 Prozent der Jobsuchenden sind auf Jobportalen unterwegs.
    • Wenn Sie dieses Potenzial nutzen wollen, müssen Sie dort suchen, wo Ihre Zielgruppe ist.
    • Finden Sie heraus, wie die Jobbörse Ihrer Wahl funktioniert.
    • Ebay-Kleinanzeigen, Facebook – es gibt gute Möglichkeiten, die nichts kosten.
    • Wer aktiv nach Bewerbern sucht, muss klare Vorstellungen vom Jobprofil haben, um nicht in ungeeigneten Kandidaten zu ersticken.
    • Wenn Sie nicht ständig Leute suchen, müssen Sie nicht ständig auf jeder Plattform aktiv sein. Pflegen Sie Ihre Website und starten gut durchdachte Einzelaktionen.

    Online nach Fachkräften suchen – das klingt leichter als es ist. Zwar sind laut einer aktuellen Umfrage 82 Prozent der Jobsuchenden auf Online-Jobportalen unterwegs. Doch genauso groß wie die Bewerberzahl scheint die Zahl der Jobportale. Dazu kommen Social Media-Plattformen wie Tiktok oder Facebook, und selbst per Ebay-Kleinanzeigen sind Jobsuchende aktiv.

    Quelle: Fachkräftemangel? 7 Tipps für Ihre Online-Suche!

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    Warum sich Ehrlichkeit im Recruiting auszahlt 

    Warum sich Ehrlichkeit im Recruiting auszahlt

    Authentizität, Glaubwürdigkeit und vor allem Transparenz: Das sind die Eigenschaften, die Kandidaten von einem potenziellen Arbeitgeber im Bewerbungsprozess erwarten. Sich als Unternehmen zu „entblößen“ erfordert jedoch Mut und viele Unternehmen stehen hierzulande beim Konzept der Transparenz noch am Anfang. Die Vorreiter kommen wie so oft von jenseits des großen Teiches – mit teilweise sehr radikalen Ansätzen. Wie Schwächen zu Stärken werden und wo Transparenz ihre Grenzen hat erfahren Sie in diesem Beitrag.

    Floskeln, wohin man schaut
    Teamarbeit, langfristige Perspektiven, attraktive Aufgaben und eine ausgewogene Work-Life-Balance: Eine Vielzahl aktueller Jobanzeigen setzt auf wohlbekannte Buzzwords. Anstatt Talente mit einer persönlichen Note anzusprechen, sorgen diese austauschbaren Floskeln vor allem für eines: vollkommene Einheitlichkeit. Kein Wunder, dass der begehrte Nachwuchs sich im seltensten Fall durch den schönen Schein blenden lässt und lieber gleich den Weg ins Netz sucht, um nach vermeintlich echten Aussagen zu suchen.
    Unternehmen können diesem Wunsch aktiv begegnen und im Kampf um die besten Talente wertvolle Punkte sammeln. Kandidaten wünschen sich Arbeitgeber zum Anfassen, die einen ehrlichen und ungeschönten Einblick ins Unternehmen gewähren, zu ihren Schwächen stehen und die interne Firmenkultur so durchsichtig wie möglich gestalten.

    Die Amerikaner machen es vor
    Während Unternehmen hierzulande noch zögern, alles von sich zu zeigen, haben Vorreiter in den USA bereits den Schritt gewagt und die radikale Transparenz umgesetzt. Das Social-Media-Start-up Buffer aus San Francisco etwa legt Firmengehälter offen, twittert Arbeitsfortschritte seiner Mitarbeiter im Stundentakt und lässt User sogar wissen, wann die zehnminütigen Meditationspausen stattfinden. Vor kurzem erst hat die Firma zudem die interne Formel veröffentlicht, nach der die Gehälter aktueller und zukünftiger Mitarbeiter berechnet werden.
    Der Onlineshop Everlane wiederum orientiert sich bei seinen Transparenz-Prinzipien an der offenen Küche in Restaurants: Wo anderweitig Gemüse blanchiert und Steaks gebraten werden, legt das Unternehmen hier sämtliche Herstellungsprozesse seiner Kleidungsstücke offen und überzeugt potentielle Kandidaten mit seiner ethischen und sozialen Einstellung in der Textilproduktion.

    Eigene Schwächen als Alleinstellungsmerkmal
    Radikale Ehrlichkeit kann die Employer Brand stärken. Amazon-Chef Jeff Bezos etwa stellt die bekannt harten Arbeitsbedingungen seiner Firma als Alleinstellungsmerkmal dar: „Du kannst entweder hart, lang oder smart arbeiten. Bei Amazon kannst du dir aber nicht zwei davon aussuchen.“ Er hat erkannt, dass der Hinweis auf Schwächen und Herausforderungen im Unternehmen von Vorteil sein kann. Diese finden Kandidaten ohnehin raus, indem sie Arbeitgeberbewertungen im Internet lesen oder Presseartikel über das Unternehmen recherchieren – und nichts löst so tiefes Misstrauen bei Talenten aus wie ein Unternehmen, das zu seinen Schwachstellen schweigt und so tut, als wäre alles eitel Sonnenschein.
    Wer hingegen seine Schwächen offen kommuniziert, sorgt nicht nur für eine glaubwürdige Arbeitgebermarke, sondern sticht auch aus der Masse heraus. Statt seitenlanger Hochglanzbroschüren, gefüllt mit schönen Worten, bekommen Kandidaten so ein Gefühl für den tatsächlichen Charakter eines Unternehmens und können sich schon vorab überlegen, ob sich eine Bewerbung für sie lohnt. Der Talentepool siebt sich damit quasi von selbst aus und übrig bleiben Kandidaten, die sich mit dem, was sie vorab über das Unternehmen erfahren haben, identifizieren können. Denn was bringt es einem Unternehmen, viele Bewerbungen zu bekommen, wenn sie am Ende jemanden einstellen, der nach kurzer Zeit wieder kündigt, weil er völlig falsche Erwartungen hatte?

    Die Grenzen der Transparenz
    Trotz aller Vorteile bergen Offenheit und Ehrlichkeit auch Gefahren, denn das Konzept der radikalen Transparenz funktioniert nicht immer und überall. Vor allem die Kommunikation von Gehältern ist in Deutschland traditionell ein sensibles Thema. Informationen zu Mitarbeitern über externe Kanäle nach außen zu tragen, ist ebenfalls mit viel Vorsicht zu handhaben. Nicht umsonst gilt die neue Datenschutz-Grundverordnung als Schreck aller Kommunikationsverantwortlichen. Wer jedoch einen Blick hinter die Kulissen gewährt und eine offene Fehlerkultur offenbart, kann auch ganz ohne Radikalität Sympathiepunkte bei Jobsuchenden ernten.

    Interne Transparenz: Visionen kommunizieren
    Innerhalb der Firma ist Transparenz das Mittel der Wahl, um Mitarbeiter zu motivieren und auf das große Ganze einzuschwören. Nur wer weiß, wohin die Reise geht, bringt sich gerne ein und arbeitet aktiv am Erreichen der Unternehmensziele mit.
    Mitarbeitern offen zu kommunizieren, was in den letzten Monaten gut und was schlecht gelaufen ist, baut Vertrauen auf und gibt das Signal, dass sich die Führungsetage aktueller Probleme bewusst ist und daran arbeiten möchte.
    Erfolge und Herausforderungen, vielleicht sogar auch eine Niederlage, systematisch on- oder offline für alle zur Verfügung zu stellen, zeigt nicht nur die Wertschätzung eines Unternehmens seinen Mitarbeitern gegenüber – es kann auch den Funken einer Idee zünden, der die Firma in Zukunft ganz nach vorne katapultiert.

    Quelle: Warum sich Ehrlichkeit im Recruiting auszahlt | REthink Recruiting

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    Mindestlohnanspruch bei Praktika: Neues vom BAG – Arbeitsrecht. Weltweit.

    Das Leben ist kein Ponyhof – so entschied das BAG ganz aktuell über die Mindestlohnforderung einer Praktikantin eines Reitanlagenbetreibers und lehnte einen Anspruch auf Vergütung ab (BAG vom 30. Januar 2019 – 5 AZR 556/17, bisher nur als Pressemitteilung verfügbar). Unter welchen Voraussetzungen Praktikantinnen und Praktikanten gegebenenfalls einen Anspruch auf Mindestlohn haben und welche Fallstricke sich dabei für Unternehmen ergeben können, haben wir unter Berücksichtigung der neusten Entscheidung für Sie zusammengefasst.

    Anspruch auf Mindestlohn– ja oder nein?

    Die Frage „Anspruch auf Mindestlohn – ja oder nein?“ stellt sich seit dem 1. Januar 2015 – der Einführung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) – in vielen Unternehmen regelmäßig (dazu ausführlich von Till Hoffmann-Remy: „Mindestlohn: Die wichtigsten Fragen und Antworten“). Das BAG hatte schon mehrfach Gelegenheit, Einzelfragen zum Thema Mindestlohn zu klären, so etwa im Rahmen von Ausschlussklauseln, die in (fast) jedem Arbeitsvertrag zu finden sind (dazu Lars Möller „Klare Kante: Das BAG zu Ausschlussklauseln und Mindestlohn“) oder zur Anrechenbarkeit bestimmter Vergütungsbestandteile auf den Mindestlohn (ebenfalls Lars Möller „Zuschlag gefällig? Wirkt auch für den Mindestlohn!“). Auch die Entscheidung vom 30. Januar 2019 ist eine Grundlegende und wird viele Unternehmen betreffen: Die Beschäftigung von Praktikanten/innen ist nicht ungewöhnlich. Ob ihnen auch ein Vergütungsanspruch nach dem MiLoG zusteht, ist rechtlich nicht ganz einfach zu bestimmen und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

    Quelle: Mindestlohnanspruch bei Praktika: Neues vom BAG – Arbeitsrecht. Weltweit.

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    Aufhebungsvertrag prinzipiell nicht zu widerrufen | Personal | Haufe

    Für den Arbeitgeber bietet es grundsätzlich einige Vorteile, ein Arbeitsverhältnis durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrags zu beenden, anstatt zu kündigen. Er muss nicht auf Kündigungsfristen achten oder Kündigungsgründe angeben. Der Aufhebungsvertrag ist auch ohne Gründe wirksam und kann nach Auffassung des BAG auch nicht widerrufen werden. Dies gilt auch, wenn ihn die Parteien – wie im vorliegenden Fall des BAG – beim Arbeitnehmer zu Hause geschlossen haben.

    Das Gericht wies aber darauf hin, dass der Aufhebungsvertrag in so einem Fall unwirksam sein könnte, wenn das Gebot des fairen Verhandelns missachtet wurde. Um dies zu überprüfen hoben die Erfurter Richter das Urteil auf und verwiesen es an die Vorinstanz zurück.

    Der Fall: Anfechtung und Widerruf eines Aufhebungsvertrags

    Die Arbeitnehmerin, die als Reinigungskraft beschäftigt war, schloss in ihrer Privatwohnung einen Aufhebungsvertrag ab. Dieser sah die sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor- ohne die Zahlung einer Abfindung. Später klagte die Arbeitnehmerin vor Gericht gegen die Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses durch den Aufhebungsvertrag. Sie machte geltend, dass der Aufhebungsvertrag wegen Irrtums, arglistiger Täuschung und widerrechtlicher Drohung anfechtbar und somit unwirksam sei.

    Hilfsweise hatte sie den Vertrag widerrufen. Was der Anlass für den Abschluss des Aufhebungsvertrages war und wie genau die Vertragsverhandlungen abgelaufen sind, war unter den Parteien umstritten. Die Arbeitnehmerin erklärte vor Gericht, dass sie an dem Tag, als die Parteien den Aufhebungsvertrag schlossen, krank gewesen sei.

    Quelle: Aufhebungsvertrag prinzipiell nicht zu widerrufen | Personal | Haufe

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    Spezialisten muss man selbst ausbilden

    Durch Digitalisierung und Automatisierung könnten 24 Prozent aller Jobs in Deutschland bis zum Jahr 2030 wegfallen. Das schätzen Führungskräfte deutscher Konzerne, die die Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry für ihre globale Studie “The Talent Shift” befragt hat. Weltweit glauben Topmanager sogar, dass 30 Prozent der Arbeitsplätze in diesem Zeitraum verloren gehen werden.

    Gleichzeitig rollt auf Deutschland und andere Staaten eine Umschulungswelle zu: Weil die Nachfrage nach Spezialisten steigt – insbesondere in den digitalen Schlüsseltechnologien -, kommt die Wirtschaft mit externem Recruiting allein bald nicht mehr weiter. Daher muss sie künftig auch solche Mitarbeiter weiterbilden, deren Aufgaben obsolet werden. Jeder dritte deutsche Arbeitnehmer eignet sich nach Ansicht der befragten Manager für eine Umschulung.

    Das klingt nach einer guten Nachricht. Das Problem ist nur: Es sind vor allem einfache Jobs, die wegfallen, und hoch qualifizierte Jobs, die neu entstehen. Längst nicht alle vom Stellenverlust bedrohten Arbeitnehmer werden deshalb eine Umschulung erhalten. Zumindest aber haben 56 Prozent der deutschen Konzerne die Dringlichkeit erkannt und wollen ihre Mitarbeiter in groß angelegten Programmen weiterqualifizieren.

    Quelle: Fachkräfte ausbilden – Harvard Business Manager

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    Arbeitsmarkt: Deutschland braucht 260.000 Zuwanderer pro Jahr 

    Um den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zu decken, braucht Deutschlandeiner Studie zufolge in den nächsten 40 Jahren jährlich netto mindestens 260.000 Einwanderer. Ohne Migration werde das Angebot an Arbeitskräften angesichts der alternden Gesellschaft bis zum Jahr 2060 um rund 16 Millionen Personen – also um fast ein Drittel – massiv schrumpfen, schreiben die Forscher.

    Bei der Ermittlung der Zuwandererzahl seien auch Potenziale der in Deutschland lebenden Arbeitskräfte eingerechnet worden, betonen sie. So seien eine höhere Geburtenrate sowie eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern bereits berücksichtigt. “Doch selbst wenn Männer und Frauen gleich viel arbeiteten und in Deutschland eine Rente mit 70 eingeführt würde, könnte der Fachkräftebedarf nicht mit inländischen Mitteln gedeckt werden”, schreibt die Bertelsmann-Stiftung als Auftraggeber der Studie. Deren Zahlen basieren auf Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Hochschule Coburg.

    Die Forscher haben den Arbeitskräftebedarf bis zum Jahr 2060 prognostiziert. Demnach benötigt Deutschland vor allem mehr Fachkräfte aus Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union (EU). Die Bertelsmann Stiftung verwies darauf, dass laut Ausländerzentralregister 2017 ohne Fortzüge nur gut 38.000 Fachkräfte nach Deutschland kamen.

    Quelle: Arbeitsmarkt: Deutschland braucht 260.000 Zuwanderer pro Jahr – SPIEGEL ONLINE

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    Kurzhaarschnitt für Soldaten: Diskriminierung im Dienst? 

    Ein Stabsfeldwebel, der nach eigenen Angaben ein Anhänger der Gothic-Kultur ist, wollte lange Haare tragen und hat deshalb eine Wehrbeschwerde gegen den sogenannten Haar- und Barterlass in Nr. 202 der Zentralen Dienstvorschrift (ZDv) A-2630/1 „Das äußere Erscheinungsbild der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr” erhoben. Er hält die Regelung für diskriminierend, nach der männliche Soldaten die Haare kurz geschnitten tragen müssen. Dieselbe Dienstvorschrift gestatte es Soldatinnen, die Haare lang und am Hinterkopf zusammengebunden zu tragen. Das Bundesministerium der Verteidigung hat der Beschwerde nicht abgeholfen.

    Gleichberechtigungsgebot schließt unterschiedliche Regelungen für Männer und Frauen nicht aus

    Den Antrag des Soldaten auf Aufhebung der Dienstvorschrift hat das Bundesverwaltungsgericht im Ergebnis zurückgewiesen. Wie bereits in einer früheren Entscheidung dargelegt, schließt es das Gleichberechtigungsgebot nicht aus, für Soldatinnen und Soldaten unterschiedliche Regelungen in Bezug auf die Dienstkleidung und Haartracht bei der Dienstausübung vorzusehen (BVerwG, Beschluss vom 17.12.2013, 1 WRB 2.12, 1 WRB 3.12, BVerwGE 149, 1).
    Allerdings bedürfen Regelungen, die in die Freiheit des Einzelnen, seine äußere Erscheinung individuell zu gestalten, eingreifen, einer hinreichend bestimmten gesetzlichen Grundlage. Dies folgt aus der in Art. 2 Abs. 1 GG garantierten allgemeinen Handlungsfreiheit, die auch den Soldaten davor schützt, ohne gesetzliche Grundlage durch dienstliche Weisung Einschränkungen seines persönlichen Erscheinungsbildes hinnehmen zu müssen, die sich auch auf sein Aussehen außerhalb des Dienstes auswirken.

    Quelle: Kurzhaarschnitt für Soldaten: Diskriminierung im Dienst? | Personal | Haufe

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    Kommentar: Xing nimmt der New-Work-Bewegung ihren Namen 

    Unter dem Stichwort New Work haben sich in den vergangenen Jahren Menschen versammelt, die an der Verbesserung der Arbeitswelt arbeiten. Es ist eine lebendige Szene entstanden, die unter diesem Begriff zu Veranstaltungen einlädt und sich über die sozialen Netzwerke wie Linkedin, Facebook oder Xing austauscht. Es handelt sich um eine soziale Bewegung, deren Mitwirkende sich häufig als „New Worker“ verstehen, oder aber von Außenstehenden so bezeichnet werden.

    Umfirmierung: Markenschutz für “New Work”?

    Vorstand und Aufsichtsrat der Xing SE haben offenbar schon im vergangenen Jahr beschlossen, sich den Leitbegriff dieser sozialen Bewegung anzueignen und ihr Unternehmen in „New Work SE“ umzubenennen. Formal steht lediglich noch die Zustimmung der Hauptversammlung aus, die im Juni stattfinden wird. Zudem haben sie für die Wort- und Bildmarke „NEW WORK“ umfassenden Markenschutz beantragt, beispielsweise für Software, Seminare, Dienstleistungen.

    Das empfinde ich als eine Chuzpe, die vielen kleinen Akteuren im Markt Schaden zufügen kann. Wer wird künftig noch eine Veranstaltung zu New Work machen, wenn gleichzeitig mitschwingt, dass der Begriff eine Firmenbezeichnung ist? Wer kann im Unternehmen eine Initiative starten, ohne gleichzeitig kostenlose Werbung für das soziale Netzwerk zu machen? Wer wird sich im Suchmaschinen-Marketing noch gegen die „New Work SE“ behaupten können?

    Xing wird zwar seine Markenrechte für „New Work“ zumindest auf absehbare Zeit nicht umfassend durchsetzen können, das Wort hat beschreibenden Charakter und ist Allgemeingut. Ärgerlich ist aber schon die Rechtsunsicherheit, die der Xing-Vorstand damit für die New-Work-Szene in Kauf nimmt. In welchem Zusammenhang darf ich künftig New Work verwenden ohne die Markenrechte dieses börsennotierten Unternehmens zu verletzen? Das dürfte sich künftig so mancher Selbstständige fragen, wenn er oder sie künftig eine Konferenz zu New Work im Internet vermarkten will.

    E-Recruiting statt New Work als Wachstumsfaktor

    CEO Thomas Vollmoeller begründet den Namenswechsel damit, dass sich die Aktivitäten von Xing unter diesem Namen bündeln lassen: „New Work ist somit gleichsam das Leitmotiv für alles, was wir als Unternehmen tun. Durch die Umfirmierung machen wir New Work zur weithin sichtbaren Klammer um all unsere Aktivitäten.“

    Das ist wohlfeil formuliertes Marketing, in der Sache aber falsch. Größter Wachstumsfaktor für sein Unternehmen war in den letzten Jahren das E-Recruiting-Geschäft, also die klassische Personalbeschaffung. Dass diese heute vielfach digital abläuft, wird am Markt nicht unter dem Stichwort „New Work“ diskutiert. Digitale Personalbeschaffung ist auch auf der New-Work-Konferenz von Xing höchstens ein Nebenthema.

    Xing eignet sich Namen einer sozialen Bewegung an

    Xing ist weder Initiator noch prägende Kraft der New-Work-Szene. Xing war allerdings ein starker und gelegentlich auch sympathischer Player der Szene. Die starke Kommerzialisierung des Themas, auch die aggressive Preispolitik, wurde zwar immer wieder kritisiert, aber letztlich im Markt akzeptiert. Mit der Aneignung des Namens der sozialen Bewegung ist Thomas Vollmoeller und sein Vorstand aber einen Schritt zu weit gegangen. Der eingeschlagene Weg fühlt sich wie die kalte Enteignung der New-Work-Bewegung an. Nicht nur für die HR-Szene wäre es von großem Nutzen, wenn dieses Vorhaben durch Juristen und New Worker gestoppt werden könnte.

    Quelle: Kommentar: Xing nimmt der New-Work-Bewegung ihren Namen | Personal | Haufe

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    Aufhebungsvertrag prinzipiell nicht zu widerrufen | Personal | Haufe

    Für den Arbeitgeber bietet es grundsätzlich einige Vorteile, ein Arbeitsverhältnis durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrags zu beenden, anstatt zu kündigen. Er muss nicht auf Kündigungsfristen achten oder Kündigungsgründe angeben. Der Aufhebungsvertrag ist auch ohne Gründe wirksam und kann nach Auffassung des BAG auch nicht widerrufen werden. Dies gilt auch, wenn ihn die Parteien – wie im vorliegenden Fall des BAG – beim Arbeitnehmer zu Hause geschlossen haben.

    Das Gericht wies aber darauf hin, dass der Aufhebungsvertrag in so einem Fall unwirksam sein könnte, wenn das Gebot des fairen Verhandelns missachtet wurde. Um dies zu überprüfen hoben die Erfurter Richter das Urteil auf und verwiesen es an die Vorinstanz zurück.

    Der Fall: Anfechtung und Widerruf eines Aufhebungsvertrags

    Die Arbeitnehmerin, die als Reinigungskraft beschäftigt war, schloss in ihrer Privatwohnung einen Aufhebungsvertrag ab. Dieser sah die sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor- ohne die Zahlung einer Abfindung. Später klagte die Arbeitnehmerin vor Gericht gegen die Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses durch den Aufhebungsvertrag. Sie machte geltend, dass der Aufhebungsvertrag wegen Irrtums, arglistiger Täuschung und widerrechtlicher Drohung anfechtbar und somit unwirksam sei.

    Hilfsweise hatte sie den Vertrag widerrufen. Was der Anlass für den Abschluss des Aufhebungsvertrages war und wie genau die Vertragsverhandlungen abgelaufen sind, war unter den Parteien umstritten. Die Arbeitnehmerin erklärte vor Gericht, dass sie an dem Tag, als die Parteien den Aufhebungsvertrag schlossen, krank gewesen sei.

    Keine wirksame Anfechtung ohne Anfechtungsgrund

    Das BAG stellte nun im Urteil fest: Die Vorinstanz, das LAG Niedersachsen, habe rechtsfehlerfrei erkannt, dass die Reinigungskraft den Aufhebungsvertrag nicht wirksam anfechten konnte. Es existiere kein Anfechtungsgrund. Ebenso habe das Gericht richtig erkannt, dass ein Widerruf des Aufhebungsvertrags rechtlich nicht möglich war.

    Quelle: Aufhebungsvertrag prinzipiell nicht zu widerrufen | Personal | Haufe

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    Gehaltsatlas: Die höchsten Löhne in Deutschland

    Wo ver­dienen Mit­ar­beiter am meisten, wo am wenigsten? Antwort gibt der Gehalts­atlas 2019, eine Analyse der regio­nalen Lohn­un­ter­schiede in Deutsch­land. Die Aus­wer­tung der ein­zelnen Bun­des­länder und Lan­des­haupt­städte zeigt auch: Die Lohn­lücke zwi­schen Ost und West wird kleiner.Hessen ist auch in diesem Jahr das Bun­des­land mit den lukra­tivsten Gehäl­tern in Deutsch­land, so eines der Ergeb­nisse des Gehalts­atlas 2019. Für die Studie wurden 492.171 Daten­sätze des Ver­gleichs­por­tals Gehalt.​de aus den ver­gan­genen zwölf Monaten ana­ly­siert.In Hessen liegt das Gehalts­ni­veau für Beschäf­tigte 14,1 Prozent über dem bun­des­weiten Durch­schnitt. Damit hat Hessen seinen Vor­sprung im Ver­gleich zum Vorjahr um weitere 1,4 Pro­zent­punkte aus­ge­baut. Es folgen Baden-Würt­tem­berg mit einem Plus von 8,6 Prozent und Hamburg mit 5,9 Prozent. Bayern rutscht in diesem Jahr auf den vierten Platz mit 5,1 Prozent mehr Gehalt.Lohn­lücke Ost-West wird kleinerArbeit­nehmer in Meck­len­burg-Vor­pom­mern ver­dienen laut Studie dagegen am wenigsten. Hier bewegen sich die Gehälter 24 Prozent unter dem Durch­schnitt. Bran­den­burg und Sachsen-Anhalt kommen auf jeweils 21 Prozent weniger Lohn. Trotz dieser noch hohen Lohn­un­ter­schiede kommen sich der Osten und der Westen näher. Dies zeigt der Blick auf die Gehalts­ent­wick­lung: Einer Unter­su­chung aus dem Jahr 2017 zufolge betrug die Lohn­dif­fe­renz damals noch 25,2 Prozent. Laut der vor­lie­genden Analyse ist sie bis heute um 1,3 Punkte auf 23,9 Prozent geschrumpft.

    Quelle: Gehaltsatlas: Die höchsten Löhne in Deutschland | Personal | Haufe

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    Kündigung wegen Krankheit: Acht Irrtümer

    Die meisten Chefs wollen sie loswerden: Angestellte, die häufiger krank sind als gesund. Wann kann man ihnen kündigen? Acht Irrtümer rund um die Kündigung wegen Krankheit – und was tatsächlich gilt.

    Irrtum 1: Krankheit schützt vor Kündigung

    „Dann werde ich eben krank, dann kann ich nicht gekündigt werden“ – diesen Satz hört Alexander Birkhahn, Fachanwalt für Arbeitsrecht, immer wieder. Ein Mythos: Tatsächlich schützt Krankheit nicht vor Kündigung; kranken Mitarbeitern können Arbeitgeber ebenso kündigen wie gesunden.

    Chefs können aber nicht mal eben einen Mitarbeiter feuern, nur weil er einmal im Jahr in einer wichtigen Projektphase an der Grippe erkrankt; denn in Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt das Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Demnach können Arbeitgeber Mitarbeitern, die länger als sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt sind, nur aus verhaltens-, personen- oder betriebsbedingten Gründen ordentlich kündigen. Eine Kündigung wegen Krankheit ist eine personenbedingte Kündigung; damit sie wirksam ist, müssen gewisse Voraussetzungen zutreffen. Gegen eine krankheitsbedingte Kündigung kann ein Mitarbeiter innerhalb von drei Wochen klagen (§ 4 KSchG).

    Quelle: Kündigung wegen Krankheit: Acht Irrtümer | impulse

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    Krankenstandsanalyse: Die 5 häufigsten Gründe, warum Mitarbeiter sich krankmelden 

    Migräne, Erkältung oder Überarbeitung? Oft tappen Chefs im Dunkeln, wenn Mitarbeiter sich krankmelden. Die häufigsten Erkrankungen, wegen denen Arbeitnehmer 2018 gefehlt haben.Die meisten Arbeitnehmer scheinen ein robustes Immunsystem zu haben: Jeder zweite meldete sich 2018 gar nicht krank – das ist ein Ergebnis der Krankenstandsanalyse der DAK. Für die Studie hat die Versicherung Daten von 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten erhoben.Und es gibt noch mehr gute Nachrichten: Erstmals seit 2006 ging die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen zurück. Dennoch stieg die Zahl aller Krankmeldungen im Vergleich zu 2017 ein wenig an. Hauptgrund sei die Grippewelle Anfang des vergangenen Jahres gewesen, heißt es in der Studie.Meldet ein Angestellter sich krank, haben Chefs grundsätzlich kein Recht darauf zu erfahren, woran er leidet – wie lange er voraussichtlich fehlen wird, dürfen sie dagegen schon erfragen. Laut der DAK-Studie fehlten Arbeitnehmer wegen einer Krankheit im Schnitt 12,6 Tage am Stück. Die häufigsten Krankheitsgründe im Überblick:

    Quelle: Krankenstandsanalyse: Die 5 häufigsten Gründe, warum Mitarbeiter sich krankmelden | impulse

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    Studie: Frauen werden bei Bewerbungen benachteiligt

    Bundesfamilienministerin Franziska Giffey schreibt auf der Homepage des Ministeriums: „Es gibt keine Frauenberufe oder Männerberufe, aber viele Zukunftsberufe.“ Ganz spitzfindig betrachtet ist das korrekt. Doch es gibt Berufe wie den des Mechatronikers oder der Pflegerin, die ganz klar von einem Geschlecht dominiert sind.

    Wieso das so ist und ob da bereits im Bewerbungsverfahren diskriminiert wird, wollten Forscher des Wissenschaftszentrums Berlin herausfinden. VWL-Professorin Dorothea Kübler, eine der Studienautorinnen, hat dafür Personalern von 126 Ausbildungsberufen fiktive Lebensläufe vorgelegt und sie beurteilen lassen.

    Quelle: Studie: Frauen werden bei Bewerbungen benachteiligt

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    Risiko Chefsein – Manager werden immer häufiger verklagt 

    Nach Einschätzung von Fachleuten aus der Branche sind die „D&O“-Policen für Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsräte mindestens in Teilen zu einem Verlustgeschäft geworden. Die auf Firmenkunden spezialisierte Allianz-Tochter AGCS meldet stark gestiegene Ausgaben für Schäden in den vergangenen Jahren. Nach Angaben der Fachleute des weltgrößten Rückversicherers Munich Re gehen viele Marktteilnehmer davon aus, dass die D&O-Versicherung „technisch nicht profitabel“ ist.

    D&O ist die Abkürzung der branchenüblichen englischen Bezeichnung für die Manager-Haftpflicht: Directors and Officers. Kostspielig für die Versicherungen sind demnach vor allem die Vorstände großer Unternehmen: Besonders im Industrie- und Konzernsegment seien sehr große Schäden immer häufiger aufgetreten, weitere könnten folgen, heißt es bei der Munich Re. Im Bereich der kleineren und mittelständischen Unternehmen sind nach Angaben der Münchner „steigende Basisschadenquoten“ zu verzeichnen. Das heißt, die Ausgaben für Schäden steigen im Verhältnis zu den Beitragseinnahmen.

    Quelle: Risiko Chefsein – Manager werden immer häufiger verklagt | t3n – digital pioneers

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    Einsicht des Betriebsrats in Gehaltslisten und der Datenschutz: Wie geht es weiter?

    Der Fall: Einsicht des Betriebsrats in anonymisierte Bruttoentgeltlisten

    Der Betriebsrat forderte von der Arbeitgeberin eine regelmäßige Einsichtnahme in Bruttoentgeltlisten. Dafür legte die Arbeitgeberin dem Betriebsrat eine anonymisierte Bruttoentgeltliste zur Ansicht vor.

    Der Betriebsrat vertrat die Auffassung, dass er nur bei Vorlage einer nichtanonymisierten Bruttoentgeltliste, das heißt unter Nennung der Arbeitnehmernamen, in der Lage sei, mögliche Diskriminierungen zu erkennen.

    Die Arbeitgeberin hielt dagegen, dass die Vorlage einer anonymisierten Bruttoentgeltliste genüge, um eine mögliche Diskriminierung zu erkennen. Die Nennung der Namen sei für die Überwachung des Gleichbehandlungsgrundsatzes nicht erforderlich. Auch sei das Gebot der Datensparsamkeit zu beachten. Die Nennung der Namen müsse erst erfolgen, wenn der Betriebsrat bei Durchsicht der anonymisierten Daten Unregelmäßigkeiten erkenne.

    Das LAG Niedersachsen folgte wie auch schon die Vorinstanz (ArbG Hannover vom 1. März 2018 – 2 BV 10/17) der Auffassung des Betriebsrats.

    Quelle: Einsicht des Betriebsrats in Gehaltslisten und der Datenschutz: Wie geht es weiter? – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

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    Ethik und Moral: Unternehmen mit Nachholbedarf

    Moralisch, so die Studie, verhielte sich ein Unternehmen, das seine Kunden weder belügt, noch ihnen relevante Informationen vorenthält. Doch daran glaubt nur jeder dritte Beschäftige (34 Prozent) in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. So verwundert es kaum, dass die Befragten unsicher sind, ob ihr Arbeitgeber sich seinen Kunden gegenüber immer integer verhält – also ethisch handelt. Dreiviertel (75 Prozent) fürchten, dass Profite im Zweifelsfalle schwerer wiegen, als die Moral. Und mit Blick auf Bankenkrisen und Dieselskandal scheinen die Befürchtungen nicht völlig unbegründet. Doch wo liegen davon abgesehen die Ursachen?

    Führungskräfte sollten moralisch handeln

    Vertrauen, das geht aus der Studie hervor, hängt an Personen, Führungskräften insbesondere. Gespräche wirken sich positiv darauf aus. Mitarbeiter, die regelmäßig mit ihren Führungskräften über angemessenes Verhalten sprechen, waren häufiger überzeugt, dass sich das eigene Unternehmen integer verhält (49 Prozent). Wer führt, ist also kulturprägend. Das heißt auch: Moralisches Verhalten zu thematisieren und zu diskutieren verleiht Führungskräften die Autorität, unmoralisches im Gegenzug zu ahnden (41 Prozent). Doch die Ethikfrage reicht weiter, wie die Studie zeigt.

    Quelle: Ethik und Moral: Unternehmen mit Nachholbedarf | Personal | Haufe

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    Sie machen es nicht jeden Tag? Ich schon!

    In unseren Gesprächen stellen wir fest, dass die meisten Kandidaten sich nur in den Unternehmen vorstellen, bei denen eine Stelle öffentlich ausgeschrieben wurde.

    Initiativbewerbungen?

    Um Gottes Willen.
    Nur nicht
    Was soll das Unternehmen von mir denken
    Da habe ich keinen direkten Ansprechpartner

    Statt sich sorgen um den Job zu machen, beschäftigt man sich mit Nebenbaustellen.

    So rief ich heute routinemäßig einen Stammkunden aus Süddeutschland an. Wir unterhielten uns kurz. Ich wusste, das auf seiner Homepage keine Stellen ausgeschrieben sind.
    Am Ende kam dann raus:
    1x Personalsuchauftrag für einen App-Entwickler für Roboter 
    1 x Personalsuchauftrag für einen Elektroentwickler
    und
    1 x eine Einladung zur Hausmesse im Februar mit einem ganz speziellen Anlass, der für mich interessant ist.
    Wir wurden beauftragt, einen Vertriebsleiter für den asiatischen Raum zu suchen. Tatsächlich bewarben sich einige Herren und am Tag der Hausmesse kommt einer dieser Kandidaten direkt aus Asien zur Hausmesse in Deutschland angereist, um den weiteren Verlauf oder Aufbau zu besprechen.
    Also meine Damen und Herren: 
    Bleiben Sie in Kontakt. Und ganz besonders mit den Unternehmen oder Personen, die Sie noch nicht kennen.
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    Jobsuche:  ab jetzt wird`s ungemütlich für Sie!

    Sicherlich ist es Ihnen auch schon passiert, dass Ihnen eine Person begegnet ist, Sie sich anschauten, weitergingen und noch lange hinterher überlegten, woher Sie die Person kennen. Viel Zeit wird mit Gedanken vertan, bis es Ihnen vielleicht endlich einfällt, woher Sie diese Person kennen. Oder auch nicht.

    So geht es uns jeden Tag, aber mit Stellenangeboten. Uns begegnen hunderte von Stellenangeboten und wir wissen ganz genau, dass hierunter einige dabei sind, die für Sie interessant sein könnten. Trotz Datenbank und ausreichend technischer Hilfsmittel ist die Zuordnung und die anschließende persönliche Benachrichtigung des Kandidaten mit sehr viel Zeitaufwand verbunden.

     

    Übrigens gelingt es auch der Arbeitsagentur, den Jobcentern oder Personalvermittlern nicht, ausreichend Jobs für einzelne Personen. Diese werden  i.d.R. nur für Unternehmen aktiv, also wenn ein aktuelles Stellenangebot vorliegt.

    Wir als Verein Netzwerk Arbeit e.V. unterscheiden uns von der üblichen Personalvermittlung, dass wir Kandidaten nicht nach Bedarf der Unternehmen auswählen, sondern generell jedem Kandidaten Beratungsdienstleistungen und Vermittlung anbieten.  Und das, unabhängig davon, ob eine Stelle aktuell zu besetzen ist.

    Doch wie kommen Sie nun an den gewünschten Job?

    Das ist ganz einfach. Alle bei uns registrierten Kandidaten werden einmal wöchentlich per E-Mail über alle Stellenangebote informiert, die wir im Angebot haben. Wer sich noch nicht vollständig bei uns anmelden möchte, kann aber vorab schon unseren wöchentlichen Newsletter abonnieren und meldet sich nur in dem Fall, wenn ihm ein Stellenangebot zusagt.

    Bitte beachten Sie, wie wir unsere Stellenangebote ausschreiben und verteilen:
    1. Alle Stellenangebote werden grundsätzlich auf unserer Homepage ausgeschrieben und Ihnen 1 x wöchentlich per Newsletter als Übersicht zugestellt.

    2. Aus persönlichen, rechtlichen oder auch zeitlichen Gründen finden Sie auch Stellenangebote, bei denen nur die Überschrift vorhanden ist. Die vollständige Beschreibung können Sie per Antwortformular anfordern und bekommen diese werktags innerhalb 24 Stunden zugestellt.

    3. Vereinzelt versenden wir Stellenangebote auch einzeln per Newsletter an unsere Newsletterempfänger. Hierbei handelt es sich Stellenangebote von wenigen Unternehmen, die einen besonderen Status bei uns besitzen.Wir bauen darauf, dass wir möglichst viele Empfänger erreichen und Sie – sollte die Position nicht passen – die Information in Ihrem Bekanntenkreis verteilen.  

    Link zu unseren Stellenangeboten und zur Newsletteranmeldung.

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    Gerd Müller: EU muss mehr für Afrika tun & Migration aus Afrika ist das kleinere Problem

    Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat mehr Hilfe für Afrika gefordert. Die EU müsse „ihre Investitionen zur Überwindung von Hunger und Armut und zur Schaffung von Bleibeperspektiven vor Ort mindestens verdoppeln“, sagte Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Hilfe der EU für Afrika wird laut Müller zwar von 4,5 auf 5,5 Milliarden Euro pro Jahr steigen. „Mit diesen Regentropfen werden wir Afrika, das 100-mal so groß wie Deutschland ist, aber nicht zum grünen Kontinent machen“, kritisierte der Minister.

    Müller sagte weiter, dass „Migration aus Afrika nicht das Hauptproblem“ in Deutschland sei. „Unter den Top-10-Herkunftsländern von ausreisepflichtigen Personen in Deutschland ist nur ein afrikanischer Staat: Nigeria auf Platz sieben“, so der Politiker. Davor stünden Staaten wie Serbien, Kosovo, Albanien, Russland und der Irak. „Wir müssen hier ansetzen und nicht immer nur über mehr Abschiebungen nach Tunesien oder Marokko reden“, so Müller.

    Regeln für Aufnahme von Bootsmigranten

    Der CSU-Politiker forderte eine Lösung für aus Seenot gerettete Bootsmigranten auf dem Mittelmeer. „Die am stärksten betroffenen Länder der EU müssen Absprachen treffen, welches Land welche Rettungsschiffe an Land lässt.“ Zudem müsse die Verteilung der Personen geklärt werden. Zuletzt hatten mehrere EU-Staaten über einen längeren Zeitraum Rettungsschiffen von Hilfsorganisationen mit Migranten an Bord die Einfahrt in europäische Häfen verwehrt.

    Quelle: Gerd Müller: EU muss mehr für Afrika tun

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    Erfurt: Dusch-Malheur auf Dienstreise ist kein Arbeitsunfall

    Ein Mann befindet sich auf Dienstreise, steigt morgens im Hotel unter die Dusche, rutscht danach im Bad aus – und bricht sich das Knie. Ein Arbeitsunfall? Nein, hat das Thüringer Landessozialgericht in Erfurt entschieden.

    Duschen während einer Dienstreise sei nicht grundsätzlich von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt, urteilten die Richter (Az.: L 1 U 491/18). Denn: Die gesetzliche Versicherung decke nur Tätigkeiten ab, die in einem sachlichen Zusammenhang mit den eigentlichen Aufgaben in einem Arbeitsverhältnis stehen.

    Essen zum Beispiel oder eine andere “höchstpersönliche Verrichtung” wie das Duschen zur Körperreinigung stehen demnach nicht im Zusammenhang mit der Beschäftigung – und sind somit auch nicht versichert. Das Urteil stammt vom 20. Dezember 2018 und wurde jetzt bekannt.

    In dem konkreten Fall hatte sich ein Projektleiter im November 2015 verletzt. Er war auf dem feuchten Boden im Bad eines Hotels ausgerutscht und wollte dies als Arbeitsunfall anerkannt haben. Die Berufsgenossenschaft lehnte jedoch ab.

    Der Mann zog danach vors Sozialgericht, hatte aber keinen Erfolg. Die Richter wiesen seine Klage zurück. Er gab nicht auf, erfuhr im Berufungsverfahren aber erneut eine Niederlage.

    Quelle: Erfurt: Dusch-Malheur auf Dienstreise ist kein Arbeitsunfall – SPIEGEL ONLINE

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    Henn-na-Hotel in Japan: Roboter-Angestellten gefeuert – und von Menschen ersetzt

    huri war der erste, der gefeuert wurde. Er war ein kleiner Roboter-Assistent in Form einer Puppe in jedem Zimmer des Henn-na Hotelsin Japan. Er hatte die Aufgabe, Gästen Rede und Antwort zu stehen. Doch er versagte. Immer mehr Besucher beschwerten sich laut The Wall Street Journal, dass Churi grundlegende Fragen nicht beantworten konnte. Andere Gäste erzählten, dass er sich mitten in der Nacht zu Wort meldete und mit dem Satz “Diese Frage habe ich nicht verstanden” die Gäste aufweckte.

    LEAD-Autor Björn Eichstädt war bereits im Sommer 2018 zu Besuch in diesem verrückten Roboterhotel und hat im Erfahrungsbericht seine Erlebnisse zusammengefasst.

    Nicht verzagen, den Roboter fragen

    Das erste Henn-na Hotel wurde 2015 in Nagasaki eröffnet und im folgenden Jahr von Guinness World Records als weltweit erstes Hotel mit Robotern zertifiziert. Jetzt sind acht Hotels im ganzen Land verteilt. Anstatt Rezeptionisten stehen dort Dinosaurier-Roboter in der Hotellobby. Alexa-ähnliche Stimmen begrüßen die Hotelgäste. Insgesamt 243 Roboter wurden angestellt. Der Sinn und Zweck war: Die menschlichen Angestellten entlasten. Stattdessen haben die skurrilen Assistenten aber mehr Arbeit verursacht. Ständig wandten sich Gäste an die Mitarbeiter, weil Churi ihnen nicht sagen konnte, wie etwa das Wetter wird oder wo sich der nächste Supermarkt befindet.

    Von wegen Roboter nehmen uns Menschen die Jobs weg: Jeweils zwei Roboter waren angestellt worden, um Gästen ihr Gepäck auf das Zimmer zu tragen. Doch sie brachen immer wieder zusammen. Probleme gab es auch mit dem Concierge in der Hotellobby, der eigentlich Fragen von Touristen beantworten sollte, wie etwa welche Sehenswürdigkeiten sich in der Nähe des Hotels befinden oder wann der Freizeitpark öffnet. Eine Antwort bekamen die Gäste – Sinn ergab diese aber nur manchmal.

    Quelle: Henn-na-Hotel in Japan: Roboter-Angestellten gefeuert – und von Menschen ersetzt | LEAD

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    50 plus: Jetzt nochmal Karriere? – karriere.at

    War das schon alles? Hat man einmal die 50 überschritten, wird aus dieser Frage vielleicht ein Gedanke, der einen nicht mehr loslässt. Der Wunsch, sich beruflich zu verändern, ist schließlich nicht nur den Jungen vorbehalten. Und auch wenn der Gedanke an den Ruhestand schon näher rückt: Bin ich schon bereit, mich aus dem Berufsleben komplett zu verabschieden – und wann kann ich es mir finanziell leisten? Wie gestalte ich die Zeit nach meiner beruflichen Tätigkeit? Und falls der Ruhestand noch nicht greifbar ist: Womit möchte ich die letzten Jahre der Berufstätigkeit verbringen?  Egal, ob man mit seinem bisherigen Karriereverlauf zufrieden war oder ob man noch einmal nachbessern möchte: Die Frage nach einer zweiten Karriere und neuen Möglichkeiten taucht auch in der zweiten Lebenshälfte auf.

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    HR-Report von Hays: Unternehmen sorgen sich um ihre Mitarbeiter

    Führungskräfte im deutschsprachigen Raum stehen dem digitalen Wandel in Unternehmen eher zuversichtlich gegenüber. Das ist der Tenor des aktuellen Human-Ressources-Reports des Personaldienstleisters Hays. Das Schreckensszenario, das einige Forscher in den Anfängen der Digitalisierung gezeichnet hatten, bewahrheitet sich demnach nicht. Allerdings sind bemerkenswerte Verschiebungen zu beobachten – in der Setzung von Schwerpunkten bei Führungsaufgaben wie auch bei den Beschäftigten.An den grundsätzlichen Aufgaben rund um die Personalarbeit hat sich zwar wenig geändert. Angesichts von Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen verfestigen sich die Entwicklungen der vergangenen Jahre aber. Zentrale Herausforderungen bleiben Mitarbeiterbindung, Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen.

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    Datenschutz im Recruiting: 5 juristische Mythen zu DSGVO, BDSG, UWG

    Personalgewinnungsprozesse gibt es seit jeher. Dabei war das Thema Datenschutz stets so etwas wie das ungeliebte Kind im Recruiting. Infolgedessen halten sich eine Reihe von Mythen und Irrtümern hartnäckig. In diesem Beitrag zeige ich 5 juristische Mythen zum Datenschutz im Recruiting auf und verrate Ihnen eine Quelle, die sie rechtlich deutlich aufschlauen kann.Recruiting und DatenschutzDass Datenschutz für Personaler schon immer einen extrem hohen Stellenwert im Recruiting hatte, wird vermutlich niemand ernsthaft bestreiten. Allerdings haben Recruitingprozesse selten so viel Aufmerksamkeit erhalten wie in den letzten Jahren.Dafür ins Feld geführt werden können medial extrem wirksame Themen wieein branchen- und ortsbezogener Fachkräftemangeldie demografischen Entwicklungen oderdie Digitalisierung, mit ihren zahlreichen Möglichkeiten der Sichtbarkeitserhöhung und online-Vergleichbarkeit von ArbeitgebernIn gleichem Maße rückte auch das Thema Datenschutz im Recruiting weiter in den Fokus.

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    Auch Ruhezeit ist Urlaubszeit

    Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat am 23. Mai 2018 entschieden: Eine Zeitspanne, während derer ein Besatzungsmitglied der Deutschen Lufthansa AG weder arbeiten noch dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen muss, kann gleichzeitig Erholungsurlaub und Ruhezeit sein.Die Klägerin ist als Kabinenchefin bei der Deutschen Lufthansa AG beschäftigt. Diese plant den Einsatz der Klägerin monatlich in sogenannte Umläufe (Flüge über einen oder mehrere Tage). Die daran anschließende Ruhezeit fiel mehrfach ganz oder teilweise in den Zeitraum des bereits genehmigten Erholungsurlaubs der Klägerin. Die Kabinenchefin sah hierin einen Verstoß gegen Bestimmungen des Manteltarifvertrags (MTV) Nr. 2 für das Kabinenpersonal der Deutschen Lufthansa AG, nationales Gesetzesrecht und (europäisches) Unionsrecht.

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    Urteil: Urlaubsansprüche verfallen nicht automatisch

    Ein Urteil des EuGH ändert die deutsche Regelung zum Verfall des Urlaubsanspruchs und nimmt die Arbeitgeber in die Pflicht. Diese sollten dringend handeln.Es hatte sich bereits angekündigt (vgl. Neuigkeiten zum Urlaubsrecht – wann verfällt der Urlaubsanspruch?), dass die deutsche Regelung zum Verfall des Urlaubsanspruchs und die vom Bundesarbeitsgericht (BAG) hierzu vertretene Auffassung nicht mit den europarechtlichen Vorgaben vereinbar sind. Mit seinem Urteil vom 06.11.2018 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Vorzeichen bestätigt – und arbeitgeberseitig dringenden Handlungsbedarf hervorgerufen.

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    Durchsetzung des Beschäftigungsanspruchs bei Freistellung

    Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen (LAG) hat am 08.10.2018 (Az. 12 Ta 279/18) entschieden: Ein Arbeitnehmer, der sich gegen eine Freistellung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist gerichtlich zur Wehr setzt, muss sein allgemeines ideelles Beschäftigungsinteresse zunächst nicht gesondert begründen.Auslöser für diese Rechtsprechung war folgender Rechtsstreit: Der Antragsteller war seit 1987 als Schulleiter beschäftigt. Mit Schreiben vom 22.05.2018 sprach der Antragsgegner eine ordentliche Kündigung zum 31.12.2018 aus. Zunächst wurde der Antragsteller weiterhin vertragsgemäß beschäftigt, jedoch mit Schreiben vom 31.08.2018 unter Fortzahlung der Vergütung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses freigestellt. Eine arbeitsvertragliche Regelung die Freistellung im Anschluss an eine ausgesprochene Kündigung gab es nicht. Der Arbeitnehmer setzte seinen Beschäftigungsanspruch anschließend erfolgreich gerichtlich durch.

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    Elektronische A1-Bescheinigung ist jetzt verpflichtend

    Seit diesem Jahr müssen Arbeitgeber A1-Bescheinigungen elektronisch beantragen und rückübermitteln – auch bei kurzfristigen Auslandsentsendungen.Während die elektronische Beantragung der A1-Bescheinigungen bis zum 31. Dezember 2018 nur eine Option für den Arbeitgeber war, sind ab dem 1. Januar 2019 die Regelungen zur elektronischen Beantragung und Rückübermittlung der A1-Bescheinigungen für die Arbeitgeber verpflichtend.A1 auch bei kurzfristigen EntsendungenDas deutsche Sozialversicherungsrecht gilt grundsätzlich nur für die Beschäftigung innerhalb Deutschlands. Eine Ausnahme besteht jedoch für Entsendungen innerhalb der EU, des EWR und der Schweiz, die eine voraussichtliche Dauer von 24 Monaten nicht überschreiten. In diesen Fällen sind trotz Beschäftigung im Ausland weiterhin allein in Deutschland Sozialversicherungsbeiträge zu leisten.Auch bei kurzen Entsendungen, zum Beispiel Dienstreisen, ist jedoch eine A1-Bescheinigung erforderlich. Sie ist Nachweis dafür, dass die Rechtsvorschriften des Entsendestaats und damit das Sozialversicherungsrecht des Entsendestaats weiterhin gelten. Anderenfalls müssten Sozialversicherungsbeiträge bei Auslandstätigkeiten gegebenenfalls auch im Ausland abgeführt werden.

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    Objektivität: So vermeiden Sie Vorurteile

    Ich weiß nicht warum, aber die neue Kollegin ist mir unsympathisch. Haben Sie auch schon einmal so gedacht? Dann haben Sie sich vermutlich von subjektiven Empfindungen statt von Objektivität leiten lassen. Wenn Sie später zu der Einsicht gelangen, dass die neue Kollegin doch ganz nett ist, bereuen Sie Ihre anfänglichen Vorurteile womöglich. Dabei ist es zunächst natürlich, nicht objektiv-rational, sondern subjektiv zu entscheiden. Nur nicht immer gut. Deshalb ist es nützlich, zu wissen, wie sich objektivere Entscheidungen treffen lassen…

    Quelle: Objektivität: So vermeiden Sie Vorurteile | karrierebibel.de

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    Umfrage: Jeder Dritte empfindet das Feierabendbier mit Kollegen als lästig

    Entspannen mit Gleichgesinnten oder nerviger Überstundenzwang – das „Bierchen“ nach der Arbeit stößt unter Beschäftigten auf ein sehr geteiltes Echo. In einer Umfrage des Jobportals Karriere.at sprachen sich vor einiger Zeit mit 31 Prozent die meisten Teilnehmer gegen die Vermischung von Beruf und Privatleben aus. Sie stimmten mit Blick auf das Feierabendbier dieser Aussage zu: „Lästig: Kollegen sind Kollegen, Freunde sind Freunde.“Fast ebenso viele (30 Prozent) der 512 befragten Arbeitnehmer verlängern hingegen gern mal die Zeit mit ihren Mitarbeitern – vorausgesetzt, der Kneipenbesuch kommt spontan zustande. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) beschränkt die weitgehend private Interaktion mit den Kollegen am liebsten auf Pflichtveranstaltungen wie Weihnachtsfeier oder Sommerfeste. Lediglich zwölf Prozent der Befragten stehen dem Feierabendbier stets aufgeschlossen gegenüber und sehen darin eine gute Gelegenheit, um den Zusammenhalt der Truppe zu stärken.Dieser Ansicht sind auch viele Unternehmensvertreter. 165 Führungskräfte und Manager aus der Personalabteilung wurden ebenfalls zu dem Thema befragt. Bei ihnen fiel die Meinung um „After-Work-Drink“ etwas positiver aus als bei den Beschäftigten:

    Quelle: Umfrage: Jeder Dritte empfindet das Feierabendbier mit Kollegen als lästig

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    Tägliche Arbeitszeit: Wann und was muss in welcher Form aufgezeichnet werden?

    m August 2018 hatte ich mich hier mit den zulässigen täglichen Höchstarbeitszeiten beschäftigt. Danach sind arbeitsvertragliche Regelungen, die eine tägliche Arbeitszeit von bis zu 9,6 Stunden bei einer Fünf-Tage-Woche vorsehen, entgegen der Auffassung mancher Aufsichtsbehörden rechtlich nicht zu beanstanden (9,6 Stunden x fünf Arbeitstage/sechs Werktage = acht Stunden pro Tag). Eine Erhöhung auf über zehn Stunden pro Arbeitstag darf indes regelmäßig weder vereinbart noch tatsächlich gehandhabt werden, es sei denn, es liegt eine kollektivrechtliche Grundlage im Sinne von § 7 Abs. 1 Nr. 1 lit. a) ArbZG, ein außergewöhnlicher Fall im Sinne des § 14 ArbZG oder eine Bewilligung im Sinne des § 15 Abs. 1 ArbZG vor.In der Praxis vielfach unklar ist indes die Frage, wann und was Arbeitgeber nach dem Arbeitszeitgesetz aufzeichnen müssen.

    Quelle: Tägliche Arbeitszeit: Wann und was muss in welcher Form aufgezeichnet werden? – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

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    Kündigung wegen Krankheit: Kündigung wegen Krankheit: Sieben Irrtümer 

    Die meisten Chefs wollen sie loswerden: Angestellte, die häufiger krank sind als gesund. Wann kann man ihnen kündigen? Sieben Irrtümer rund um Kündigungen wegen Krankheit – und was tatsächlich gilt.Irrtum 1: Krankheit schützt vor Kündigung„Dann werde ich eben krank, dann kann ich nicht gekündigt werden“ – diesen Satz hört Alexander Birkhahn, Fachanwalt für Arbeitsrecht, immer wieder. Ein Mythos: Tatsächlich schützt Krankheit nicht vor Kündigung; kranken Mitarbeitern können Arbeitgeber ebenso kündigen wie gesunden.Chefs können aber nicht mal eben einen Mitarbeiter feuern, nur weil er einmal im Jahr in einer wichtigen Projektphase an der Grippe erkrankt; denn in Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt das Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Demnach können Arbeitgeber Mitarbeitern, die länger als sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt sind, nur aus verhaltens-, personen- oder betriebsbedingten Gründen ordentlich kündigen. Eine Kündigung wegen Krankheit ist eine personenbedingte Kündigung; damit sie wirksam ist, müssen gewisse Voraussetzungen zutreffen. Gegen eine krankheitsbedingte Kündigung kann ein Mitarbeiter innerhalb von drei Wochen klagen (§ 4 KSchG).Ausnahme: In Kleinbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern greift das Kündigungsschutzgesetz nicht. Chefs haben hier Kündigungsfreiheit. „Bis auf außergewöhnliche Härtefälle besteht in Kleinbetrieben kein Kündigungsschutz für die Mitarbeiter“, sagt Birkhahn. „Kündigt man ohne Begründung, hat die Kündigung im Zweifelsfall auch vor Gericht Bestand.“Irrtum 2: Chefs können Mitarbeitern kündigen, wenn sie ständig krank sindFehlt ein Mitarbeiter immer wieder mehrere Wochen am Stück oder fällt er an wichtigen Terminen krankheitsbedingt aus, kann das den Betrieb belasten. Trotzdem ist das nicht in jedem Fall ein Kündigungsgrund, der auch vor Gericht besteht: „Laut Bundesarbeitsgericht muss ein Arbeitnehmer mindestens sechs Wochen im Jahr krank sein; davor braucht man über eine Kündigung gar nicht erst nachzudenken“, sagt Rechtsanwalt Birkhahn. Selbst wenn der Mitarbeiter sich Jahr für Jahr genau einen Tag weniger als sechs Wochen krankmeldet, habe eine krankheitsbedingte Kündigung vor Gericht keine Chance.

    Quelle: Kündigung wegen Krankheit: Kündigung wegen Krankheit: Sieben Irrtümer | impulse

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    Pendeln zum Arbeitsplatz: Wenn der Weg zur Arbeit krank macht 

    Wer in Koblenz als Pendler unterwegs ist, braucht ab Februar starke Nerven. Großbaustellen, gesperrte Fahrbahnen, Umleitungen – ein Ende ist nicht in Sicht. Vielmehr müssen sich die Koblenzer auf zehn Jahre Verkehrsbehinderung einstellen. Die Südbrücke wird saniert, danach soll die Pfaffendorfer Brücke folgen. “Das wird eine echte Herausforderung für die Koblenzer und die vielen Pendler”, sagt  Bernd Cornely, Landesbetrieb Mobilität in Koblenz dem “SWR”. Solche Nachrichten sind eine Hiobsbotschaft für Pendler. Sie müssen sich eh schon mit tausenden anderen Berufsreisenden rumschlagen. Baustellen werden dann zum Super-Gau. Mehr als jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland muss zu seiner Arbeitsstelle pendeln, insgesamt sind es rund elf Millionen Menschen, so das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Laut der Definition des Instituts müssen diese Arbeitnehmer mehr als eine Stunde pendeln. Bei Pendelzeiten ab 30 Minuten sind sogar 18,4 Millionen Menschen betroffen, so das Bonner Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, das Daten der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet hat. Tendenz: weiter steigend.

    Quelle: Pendeln zum Arbeitsplatz: Wenn der Weg zur Arbeit krank macht | STERN.de

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    Mindestlohn: Was Arbeitgeber wissen müssen

    Arbeitgeber in Deutschland sind verpflichtet, ihren Mitarbeitern den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen. Seit 1. Januar 2019 liegt er bei 9,19 Euro brutto. Diese absolute Lohnuntergrenze gilt auch, wenn Betriebe Mitarbeiter als Minijobber, in Teilzeit oder Familienangehörige beschäftigten.Doch nicht alle Beschäftigten haben Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Vom Mindestlohn ausgenommen sind laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH):

    Quelle: Mindestlohn: Was Arbeitgeber wissen müssen

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    Bei Erkältung: Krankschreibung per Whatsapp für 9 Euro

    Ob Husten, Schnupfen oder Heiserkeit – in der kalten Jahreszeit haben Erkältungskrankheiten Hochkonjunktur. Arbeitnehmer, die mit einer Erkältung ein paar Tage zu Hause bleiben wollen, brauchen dafür eine Krankschreibung. Bislang mussten sie in solchen Fällen zum Arzt. Doch genau das will der Hamburger Rechtsanwalt Can Ansay erkrankten Arbeitnehmern ersparen. Er hat das Start-up au-schein.de gegründet und bietet damit Krankschreibungen per Whatsapp an.

    Quelle: Bei Erkältung: Krankschreibung per Whatsapp für 9 Euro

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    Facebook, Google & Co: Warum die Online-Riesen offline werben

    Wenn man sich die jüngsten Kampagnen von Google, Facebook oder Youtube anschaut fällt auf, dass ausgerechnet die Online-Riesen in den vergangenen Monaten vor allem auf Werbung in klassischen Medien gesetzt haben. Ganz offensichtlich haben Plakate, Anzeigen, TV- und Radiospots Vorteile, die auch die großen Onlineplayer überzeugen. Christian Rechmann von der Werbeagentur For Sale erklärt in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online, welche das sind.Themenseiten zu diesem Artikel:Facebook Google Inc. Amazon Werbeagentur YouTube

    Quelle: Facebook, Google & Co: Warum die Online-Riesen offline werben

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    Depressionen im Job

    Bei Magen-Darm-Grippe bleiben wir im Bett, mit Schnupfen machen wir Homeoffice. Aber es gibt Krankheiten, bei denen das schwierig ist. Wie arbeiten Menschen mit Depressionen und wie gehen sie mit ihrer Krankheit im Job um? Darüber schreibt Carina Kontio beim Handelsblatt.

    Quelle: EDITION F

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    Top 10 Global Consumer Trends 2019 von Euromonitor: Verbrauchertrends

    Was sind die wichtigsten Trends, die das Verhalten von Kunden und Verbrauchern bestimmen? Worauf müssen Unternehmen achten, wenn sie ihre Waren und Dienstleistungen erfolgreich beim Kunden platzieren wollen? Das Marktforschungunternehmen Euromonitor International versucht, mit seinem Bericht über die “Top 10 Global Consumer Trends” eine Antwort auf diese Fragen zu geben. manager-magazin.de veröffentlicht exklusiv die wichtigsten Ergebnisse.

    Quelle: Top 10 Global Consumer Trends 2019 von Euromonitor: Verbrauchertrends – manager magazin

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    Keine Kündigung wegen Verweigern von Telearbeit

    Der Arbeitgeber ist nicht allein wegen seines arbeitsvertraglichen Weisungsrechts berechtigt, dem Arbeitnehmer einen Telearbeitsplatz zuzuweisen. Lehnt der Arbeitnehmer die Telearbeit ab, liegt keine beharrliche Arbeitsverweigerung vor. Eine aus diesem Grund ausgesprochene Kündigung ist unwirksam – so das LAG Berlin-Brandenburg.

    Quelle: Keine Kündigung wegen Verweigern von Telearbeit

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    Bürgerdienste für mehr Nutzer online verfügbar

    Mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises können sich Bürgerinnen und Bürger schon jetzt einfach und sicher im Internet identifizieren. Nun wird die Gruppe der Nutzer auf Unionsbürger und deutsche Staatsangehörige, die im Ausland leben, erweitert. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.

    Quelle: Bundesregierung | Newsletter “Verbraucherschutz aktuell” | Bürgerdienste für mehr Nutzer online verfügbar

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    Gesetzliche Änderungen zum Jahreswechsel

    Der Mindestlohn steigt. Beim Beitragssatz der Krankenversicherung zahlen Beschäftigte und Arbeitgeber wieder den gleichen Anteil. Es gibt mehr Pflegestellen und Erleichterungen für pflegende Angehörige. Mieter werden besser vor zu starken Mieterhöhungen nach Modernisierung geschützt. Das und mehr ändert sich im Jahr 2019 – ein Überblick.

    Quelle: Bundesregierung | Newsletter “Verbraucherschutz aktuell” | Gesetzliche Änderungen zum Jahreswechsel

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    Kein Niedriglohn für junge Richter und Beamte

    Gutes aus Karlsruhe: Das BVerfG hat eine baden-württembergische Besoldungsregelung gekippt, die Beamten- und Richtergehälter für die ersten drei Jahre des Dienstverhältnisses deckeln wollte. Beamte und Richter, so die Begründung, müssten nicht stärker als andere zur Konsolidierung öffentlicher Haushalte beitragen.

    Quelle: Kein Niedriglohn für junge Richter und Beamte

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    Kehrt-marsch beim Verbot der Vorbeschäftigung

    Befristungen ohne Sachgrund sind unzulässig, so der Arbeitnehmer schon im Betrieb beschäftigt war. Doch gilt das Vorbeschäftigungsverbot strikt? Gilt es auch für lange zurückliegende Jobs? Ja – sagt jetzt das LAG Düsseldorf zu Gunsten eines mehrfach befristet eingestellten Kochs bei der Bundeswehr. Es stellt sich damit gegen die alte Linie des BAG.

    Quelle: Kehrt-marsch beim Verbot der Vorbeschäftigung

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    Arbeitslos – Steuererklärung abgeben?

    Die Aufwendungen für Ihre Bewerbungen erkennt das Finanzamt aus purem Eigeninteresse an. Wer sich um eine Arbeitsstelle beworben hat, kann die Kosten in jedem Fall als Werbungskosten absetzen, es ist dabei unerheblich, ob die Bewerbung Erfolg hatte. Wenn Sie Arbeit haben, ist Ihr Verdienst höher als das Arbeitslosengeld und Sie zahlen auch wieder Steuern.

    Ihre Bewerbungskosten müssen Sie nachweisen oder glaubhaft machen. Dafür müssen jedoch sämtliche Quittungen und Rechnungen eines Kalenderjahres mit der Steuererklärung beim Finanzamt eingereicht werden.

    Bewerbungskosten sind Werbungskosten

    Wer sich um eine Arbeitsstelle beworben hat, kann die Kosten in jedem Fall als Werbungskosten absetzen, die Kosten für die Arbeitsplatzsuche stellen vorweggenommene Werbungskosten dar. Es ist dabei unerheblich ist, ob die Bewerbung Erfolg hatte, eventuelle Erstattungen von Firmen, vom Arbeitsamt oder von anderer Seite sind aber gegen zurechnen.

    Auch wenn nichts verdient wurde im laufenden Jahr,  können die Kosten trotzdem als Werbungskosten abgezogen werden. Der hierdurch entstandene Verlust kann mit anderen Einkunftsarten verrechnet werden.
    Bewerbungskosten bei Arbeitslosigkeit

    Sofern sich die Aufwendungen bei Ihnen in diesem Jahr steuerlich nicht auswirken, weil Sie ganzjährig arbeitslos waren, können Sie die Ausgaben   im Vorjahr oder in den Folgejahren als Verlustrücktrag bzw. – Vortrag geltend machen.

    Auch in Zeiten der Arbeitslosigkeit lohnt sich das Sammeln der Belege für Bewerbungskosten über das Jahr, man sollte auch eine Steuererklärung für das betreffende Jahr abgeben, zur Feststellung eines Verlustes in Höhe der Bewerbungskosten.

    Bewerbungskosten – folgende Kosten sind als Werbungskosten absetzbar.

    • Kosten für die Erstellung der Bewerbungsunterlagen,
    • Polizeiliches Führungszeugnis,
    • Fachliteratur,
    • Bewerbungsseminare,
    • Anzeigenschaltung,
    • Kopien,
    • Porto,
    • Kosten für Schreibstudios,
    • Korrespondenz im Zusammenhang mit der Bewerbung,
    • Versandtaschen,
    • Hefte
    • Bewerbungsfotos,
    • Reise- und Fahrtkosten, mit 0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer (soweit sie nicht ersetzt wurden), in der Regel werden durch die Arbeitsagentur oder ARGE nur 10 Cent ersetzt
    • Übernachtungskosten,
    • Verpflegungsmehraufwand,
    • Kosten für Musterarbeiten,
    • Beglaubigungen,
    • Briefpapier,
    • Briefumschläge,
    • Bücher, die Tipps zur Bewerbung und zu Vorstellungsgesprächen geben,
    • Klarsichtfolien,
    • Büromaterial,
    • Telefon-, Fax- und Internetkosten (Einzelnachweise oder Aufstellung mittels einer Liste mit Gesprächspartner, Grund des Gesprächs, Zeitpunkt, Dauer, Kosten) ,
    • Präsentationsmappen,
    • Kosten für Zeugnissabschriften,
    • Urkunden,
    • Kosten für Stellenanzeigen,
    • Fotokopien,
    • Stadtpläne,
    • Parkgebühren,
    • Fahrkarten,
    • Kurse, die auf Vorstellungsgespräche vorbereiten,
    • Übersetzungen,
    • Unfallkosten, auf der Fahrt zu einer Bewerbung,
    •  Vermittlungshonorare an private Vermittler
    • Zeitungen und Zeitschriften mit Stellenmarkt, z.B. Wochenendausgaben der “Frankfurter Allgemeine Zeitung” oder “Süddeutsche Zeitung”    (FG Köln vom 07.07.1993, EFG 1994 S. 199) oder andere Zeitungen.

    Hat der Arbeitgeber mit dem Bewerber keine besonderen Vereinbarungen getroffen, sondern ihn   zu dem Vorstellungsgespräch gebeten, so ist er verpflichtet nach § 670 BGB die Kosten für das Vorstellungsgespräch zu tragen.

    Hierzu gehören insbesondere die Kosten für die An- und Abreise, die Kosten für eine möglicherweise anfallende Übernachtung sowie für die Kosten der Verpflegung. Die Kostenhöhe richtet sich nach den üblichen steuerlich anerkannten Sätzen.

    > Bewerbungskosten auch ohne Belege absetzbar
    Die Bewerbungskosten sind auch absetzbar, wenn der Suchende nicht alle Belege über seine Aufwendungen vorliegen hat. Das FG Köln hält eine Schätzung der Werbungskosten für zulässig   (FG Köln vom 07.07.2004,
    DstRE 2004 S. 1455).

    Das FG Köln unterschied in seinem Urteil mit dem Ansatz zwischen
    Bewerbungen mit Mappe, mit   8,70 Euro und Bewerbungen über das Internet, mit   2,55 Euro.

    Es gibt auch Finanzämter, die anstandslos über Jahre 10 – 15 Euro pro Bewerbung genehmigen, als Nachweis > dienen die Zwischen- oder Absagebescheide, auch die per Email oder die Einladungen der betreffenden
    Firmen.

    http://www.vnr.de/b2b/steuern-buchfuehrung/steuern/steuererklaerung/bewerbungskosten-steuerlich-absetzbar.html

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    Bundesregierung | Aktuelles | Chancen für Langzeitarbeitslose verbessern

    Die Bundesregierung will die ausgesprochen gute Lage am Arbeitsmarkt nutzen und die Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen. Damit zusätzliche Beschäftigungsangebote entstehen, investiert sie  bis 2022 vier Milliarden Euro. Langzeitarbeitslose sollen über einen längeren Zeitraum sozialversichert beschäftigt werden – in der Privatwirtschaft, in sozialen Einrichtungen oder bei Kommunen. Auch sollen sie künftig  umfassend betreut werden, damit sich ihre Chancen auf einen Job verbessern.

    Neue Lohnkostenzuschüsse für Beschäftigung

    Mit dem Gesetz zur Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose führt die Bundesregierung neue Lohnkostenzuschüsse im Sozialgesetzbuch II ein. Die Neuregelungen treten am 1. Januar 2019 in Kraft.

    • Arbeitgeber können einen Lohnkostenzuschuss erhalten, wenn sie sehr schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose sozialversichert einstellen. Dazu gehören Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind und seit mindestens sechs Jahren Arbeitslosengeld II erhalten. Der Lohnkostenzuschuss wird für maximal fünf Jahre gezahlt. Er beträgt in den ersten zwei Jahren 100 Prozent des gesetzlichen Mindestlohns. Danach sinkt er um zehn Prozentpunkte pro Jahr. Ist der Arbeitgeber auf Grund eines Tarifvertrages oder nach kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen zur Zahlung eines höheren Entgelts verpflichtet, bemisst sich der Zuschuss auf der Basis des zu zahlenden Arbeitsentgelts.
    • Lohnkostenzuschüsse soll es auch geben, wenn Personen beschäftigt werden, die mindestens zwei Jahre arbeitslos sind. Ihre Arbeitslosigkeit soll sich nicht noch weiter verfestigen. Das Arbeitsverhältnis wird maximal zwei Jahre gefördert. Der Zuschuss beträgt im ersten Jahr 75 Prozent, im zweiten Jahr 50 Prozent. Maßgeblich ist in diesem Fall das tatsächliche Arbeitsentgelt.

    Betreuung soll Arbeitsverhältnis festigen

    Menschen, die lange keine Arbeit hatten, sind häufig keinen geregelten Tagesablauf gewohnt. Sie müssen Pünktlichkeit und regelmäßige Arbeitsabläufe erst wieder trainieren. In geförderten Beschäftigungsverhältnissen können sie ihre Fähigkeiten zeigen und ihr Durchhaltevermögen beweisen.

    Sie sollen von den Jobcentern umfassend betreut werden, um in den Arbeitsalltag hineinzufinden und das neue Arbeitsverhältnis zu festigen. Oft bedingt lange Arbeitslosigkeit weitere Probleme, zum Beispiel in der Familie. Wenn erforderlich, werden sie während der gesamten Beschäftigungsdauer gecoacht.

    Quelle: Bundesregierung | Aktuelles | Chancen für Langzeitarbeitslose verbessern

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    Rocker-Razzia in Lüdenscheid: SEK stürmt Wohnung – 88-Jährige bietet Kaffee an – WELT

    Die Tür wird aufgebrochen, eine Blendgranate explodiert, dann stürmt ein Spezialeinsatzkommando in die Wohnung – und steht vor einer irritierten Rentnerin. Die reagiert gelassen und bietet den Polizisten einen Weihnachtskaffee an.

    Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag bestätigte, rammten die schwer bewaffneten Beamten am vergangenen Donnerstag gegen sechs Uhr morgens die Türen ein und zündeten auf dem Balkon eine Blendgranate. Zuvor hatten bereits mehrere Medien über den Vorfall in Lüdenscheid berichtet.

    Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

    Quelle: Rocker-Razzia in Lüdenscheid: SEK stürmt Wohnung – 88-Jährige bietet Kaffee an – WELT

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    Psychotherapeuten wehren sich gegen Spahns Pläne 

    Psychotherapeuten in Niedersachsen haben bereits rund 65.000 Unterschriften gegen das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Gesetz zum Terminservice in Praxen gesammelt. Damit ist die Hürde genommen, dass die Forderungen im Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich vorgetragen werden können. Die Kritik der Therapeuten richtet sich vor allem dagegen, dass künftig zuerst ein Gutachter über die Behandlung eines Patienten entscheiden soll. Dieses Verfahren verzögere eine schnelle Therapie, kritisieren die Psychotherapeuten. Ohnehin müssen Patienten bereits laut einer Wartezeitenstudie der Bundespsychotherapeutenkammer durchschnittlich fünf Monate auf eine Behandlung warten, im ländlichen Raum noch länger. Vor allem in der Region Lüneburg laufen die Therapeuten Sturm gegen den Gesetzesentwurf.

    Quelle: Psychotherapeuten wehren sich gegen Spahns Pläne | NDR.de – Nachrichten – Niedersachsen – Lüneburg/Heide/Unterelbe

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    ► Achtung: Netzwerk Arbeit baut um ◄

    Ab Freitag dem 7 Dezember 2018 stehen Ihnen einige Teile unseres Angebotes auf der Homepage nicht mehr, oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Der Verlauf des Jahres 2018 ermöglicht es uns, einige Maßnahmen zu ergreifen, um unser Angebot für Sie in der Zukunft noch zu verbessern.

    Zum Verlauf:
    Im ersten Schritt werden wir ab 07.12.2018 unsere CRM-Software ersetzen. Der Hersteller und wir beschäftigen uns gerade mit der Umsetzung, dem Datenimport und der Inbetriebnahme. Sobald diese Maßnahme abgeschlossen ist, werden wir Ihnen die neuen Emailadressen der Mitarbeiter mitteilen. Es ist sichergestellt, dass auch Mails an die alten Emailadressen nicht verloren gehen.

    Im zweiten Schritt erfolgt die Abschaltung unserer Datenbank, in der wir die Daten unserer Kandidaten und Stellenangebote aufbewahrt und bearbeitet haben. Die enthaltenen Daten werden in das neue CRM-System übernommen. Für einige Zeit kann es sein, dass Zugriffe von externer Seite nicht möglich sind. Da  die meisten Unternehmensanfragen und die von Kandidaten schon immer persönlich oder per Email bearbeitet wurden, werden wir uns für das neue Informationssystem etwas Zeit lassen können.

    Im dritten Schritt werden wir unsere Homepage komplett überarbeiten. Wir werden darauf achten, dass alles übersichtlicher wird, einige technischen Details geändert werden und die Bedienung erleichtert wird.

    Und außerdem ist geplant, die Stundenzahl für eine Mitarbeiterin deutlich zu erhöhen. Und das trotz Einsatz von mehr und besserer Technik.

    Für den Abschluss dieser Umstellungsmaßnahmen haben wir uns einen Zeitrahmen bis Mitte Januar gesetzt und sind zuversichtlich, diesen einhalten zu können. Anschließend erfolgen nur noch kleinere Detailarbeiten.

    Wichtig ist für Bewerber:

    a. Wenn Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen zusenden wollen, tun Sie dies per Email, bis Ihnen unser neues Formular und die Datenbank wieder zur Verfügung stehen.

    b. Stellenangebote werden nicht mehr in der Datenbank gelistet, sondern sind als Beiträge auf unserer Homepage zu finden.

     

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    Management-Strategien: 6 Tipps für Intrigen im Büro

    #1: Gewappnet Sein

    Ein Kollege redet hinter Ihrem Rücken, streut Gerüchte, leitet wichtige Informationen verspätet weiter oder hält sie sogar ganz zurück. Ein Vorgesetzter lässt seine Mitarbeiter bei Besprechungen immer besonders lange warten, macht sie vor anderen runter oder lässt sie unnötig viele Überstunden arbeiten. Machtspiele haben viele Gesichter. Sie finden in Unternehmen auf allen Ebenen statt – sowohl zwischen Kollegen, als auch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Wer nach oben kommen will, muss also gewappnet sein. Überall lauern die Machtspieler, die Sie ausbremsen wollen. Je höher Sie steigen, umso stärker pfeift Ihnen der Wind um die Ohren. Deshalb rate ich Ihnen: Seien Sie stets auf der Hut!

    #2: Den Chef analysieren

    Um gewappnet zu sein, muss man wissen, wie der Chef tickt. Werfen wir also einen Blick in die Chefetagen. Nicht selten treffen wir dort Vorgesetzte, die ihre Macht ausnutzen, nichts lieber tun, als Machtspiele spielen. Nach dem Motto: Macht muss ausgeübt, muss demonstriert werden. Deshalb hauen manche Manager unvermittelt auf den Tisch und putzen einen Mitarbeiter herunter, obwohl es sachlich dafür keinen Grund gibt. Da wird einerseits herumkritisiert und dann wieder in den Himmel gelobt. Zuckerbrot und Peitsche. Oder sie spielen Mitarbeiter gegeneinander aus, geben Wissen nur an bestimmte Leute weiter. Damit demonstrieren sie Macht, verhindern aber auch, dass Mitarbeiter aufsteigen. Lernen Sie Ihren Chef also gut kennen, nur so wissen Sie, wie Sie mit ihm umzugehen haben.

    #3: Mitarbeiter und deren Arbeitsabläufe gut kennen

    Wer jetzt glaubt, nur der Vorgesetzte hat die Macht, weil er am längeren Hebel sitzt, der täuscht sich. Schließlich ist der Vorgesetzte auch von den Mitarbeitern abhängig. Mitarbeiter kontrollieren zum Beispiel bestimmte Bereiche, die ihr Chef nicht durchschaut. Das gibt ihnen wiederum Macht. Etwa indem sie vorgeben, beschäftigt oder überlastet zu sein. Wieder andere kennen sich genau aus bei dem, was sie sich herausnehmen dürfen, ohne rechtlich Gefahr zu laufen, gekündigt zu werden. So machen diese Machtspieler nie mehr als nötig, befolgen lediglich exakte Anweisungen, machen quasi Dienst nach Vorschrift. Solches Verhalten kann dazu führen, dass Projekt scheitern und am Ende der Vorgesetzte, wie etwa der Abteilungsleiter, dumm dasteht. Und schon war es das erstmal mit einer Beförderung für ihn. Im Gegenteil: Vielleicht wackelt danach sogar sein Stuhl. Also: Führen Sie regelmäßige Mitarbeitergespräche, lassen Sie größere Aufgaben protokollieren, verschaffen Sie sich ein genaues Bild über Mitarbeiter und deren Arbeitsabläufe.

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    Neues Arbeitszeitgesetz | 60 Stunden Woche – Mythos oder Wahrheit

    Neues Arbeitszeitgesetz | Vorweg

    Die Umsetzung des 12 Stunden Tages bzw. der 60 Stunden Woche sowie der weiteren Neuerungen durch die Reform des Arbeitszeitrechts mit September 2018 darf keine Nacht-und-Nebel-Aktion sein. Zudem sind Betriebsräte und Mitarbeiter hoch sensibel bei diesem Thema, sodass Kommunikation dazu eine wichtige Rolle spielt. Es sind aus rechtlicher, organisatorischer und unternehmenskultureller Sicht viele verschiedene Aspekte zu beachten, um nicht in Fallen der Neuregelungen zu tappen und um am Ende des Tages nicht mehr zu zahlen oder mehr rechtliche Risiken einzugehen als bisher.

    Geschäftsführer und Personalverantwortliche sehen sich mit vielen neuen Problemen konfrontiert, für die weder das Gesetz noch bisherige Rechtsprechung klare Antworten geben. Dabei geht es auch um scheinbar banalen Fragen, wie z.B.: „Wie stelle ich die neuen Überstunden in meinen Arbeitszeitaufzeichnungen dar?“ „Was gilt bei All-In“? „Wie verhält sich die Treuepflicht zum Ablehnungsrecht“? bis hin zu „Wie kann ich verhindern, dass meine Mitarbeiter 12 Stunden arbeiten und ich mehr zahlen muss?“.

    Höchstarbeitszeit „neu“ & Überstunden Österreich

    An der Normalarbeitszeit Österreich (8 Stunden pro Tag, 40 Stunden pro Woche bzw. weniger laut anwendbarem Kollektivvertrag) wurde durch die Arbeitszeitreform nicht gerüttelt. Angehoben wurde nicht die Normalarbeitszeit, sondern die Höchstarbeitszeit:

    Die tägliche Höchstgrenze der Arbeitszeit wurde von zehn auf zwölf Stunden und die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 50 auf 60 Stunden erhöht. Diese „neuen“ Überstunden sollen mit den gesetzlichen Überstundenzuschlägen vergütet werden, sofern die Betriebsvereinbarungen keine günstigeren Regelungen vorsehen. Wie die aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen wenig verwunderlich zeigen, wird es höhere Zuschläge für die „neuen“ Überstunden geben.

    Pro Woche sind in Österreich nunmehr maximal 20 Überstunden zulässig. Diese Neuregelung löst die alte Regelung „5 Stunden pro Woche plus einmalig 60 Stunden pro Jahr“ ab. Es sind daher seit 1.9.2018 mehr Überstunden zulässig als nach der alten Rechtslage. Diese Überstunden müssen freilich auch durch Geld oder Zeitausgleich abgegolten werden und sind nicht „gratis“. Was in diesem Zusammenhang bei All-In Vereinbarungen gilt, ist noch unklar und hängt vom Wortlaut der konkreten All-In Vereinbarung ab.

    Weiterhin gilt – was in der Praxis bislang oft unbeachtet blieb -, dass grundsätzlich die durchschnittliche Wochenarbeitszeit innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von 17 Wochen 48 Stunden nicht überschreiten darf.

    Arbeitnehmer haben „im Gegenzug“ die Möglichkeit, ohne Angabe von Gründen die Leistung solcher „neuen“ Überstunden abzulehnen. Man darf sie deswegen hinsichtlich des Entgelts, der Aufstiegsmöglichkeiten und der Versetzung nicht benachteiligen. Werden Arbeitnehmer aufgrund des Ablehnungsrechts gekündigt, haben sie die Möglichkeit die Kündigung innerhalb einer Frist von zwei Wochen bei Gericht anzufechten.

    Neben diesem Ablehnungsrecht für die „neuen“ Überstunden gibt es für Arbeitnehmer auch ein Wahlrecht hinsichtlich der Abgeltung der Überstunden. Arbeitnehmer können bestimmen, ob die Abgeltung in Geld oder durch Zeitausgleich erfolgt. Dieses Wahlrecht ist möglichst frühzeitig, jedoch spätestens am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraumes, auszuüben.

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    Umstellung auf Elektroautos: Mehr als 100.000 Stellen fallen weg

    In Deutschland gehen infolge der Umstellung von durch  Verbrennungsmotoren angetriebene Fahrzeuge auf Elektroautos Zehntausende Arbeitsplätze verloren. „Im Jahr 2035 werden knapp 114.000 Plätze aufgrund der Umstellung auf den Elektroantrieb bei Pkws verloren gegangen sein“, sagen die Fachleute des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer an diesem Mittwoch veröffentlichten Untersuchung voraus (hier).

    Im Fahrzeugbau direkt dürften 83.000 Arbeitsplätze wegfallen. „Andere Branchen geraten ebenfalls in Mitleidenschaft und müssen mehr als 30.000 Stellen abbauen“, erwarten die Forscher der zur Bundesagentur für Arbeit gehörenden Denkfabrik. Gleichzeitig dürften ihnen zufolge beinahe 16.000 neue Stellen geschaffen werden, etwa im Bauwesen, bei Stromversorgern oder in Teilen des Dienstleistungsbereiches und des Verarbeitenden Gewerbes.

    „Von der Elektrifizierung des Antriebsstrangs werden vor allem Fachkräfte negativ betroffen sein“, schreiben die IAB-Fachleute weiter: „Zeitverzögert sinkt auch der Bedarf nach Spezialisten- und Expertentätigkeiten. In der längeren Frist ergeben sich negative Effekte für alle Anforderungsniveaus.“

    In den kommenden Jahren wiederum dürfte die Umstellung auf E-Mobilität zunächst positive Folgen für den Arbeitsmarkt haben, etwa durch die notwendigen zusätzlichen Investitionen der Autobranche, die Bauausgaben in die Ladeinfrastruktur und die Neuausrüstung des Stromnetzes. Langfristig dominiere aber der steigende Importbedarf an Elektroautos und Traktionsbatterien. Gedämpft werde dieser negative Effekt dadurch, dass sich der Kraftstoffbedarf ändere – weg von ausländischem Mineralöl hin zu heimischem Strom.

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    Von wegen Fleiß: Was ist der häufigste Grund für eine Gehaltserhöhung?

    Wer fleißig ist, bekommt mehr Geld – oder etwa nicht? Eine Umfrage des Personaldienstleisters Robert Half hat sich mit der Frage beschäftigt, wann wirklich eine Gehaltserhöhung winkt und dazu 1.000 Büroangestellte befragt. Das Ergebnis der Studie, die Business Insider vorliegt, macht deutlich: Engagement rangiert bei den Gründen für eine Gehaltserhöhung relativ weit unten. Am häufigsten machen Berufstätige gehaltstechnisch einen Schritt nach vorne, wenn sie den Job wechseln.

    Eine Gehaltserhöhung ist ein Zeichen der Wertschätzung

    Ein Jobwechsel ist der häufigste Grund für eine Gehaltserhöhung. (Foto: Shutterstock-Monkey Business Images)

    Dass es alles andere als einfach ist, das eigene Gehalt im bestehenden Arbeitsverhältnis durch Leistung zu steigern, zeigen die Zahlen deutlich: Nur neun Prozent der befragten Arbeitnehmer hätten ihre letzte Gehaltserhöhung aufgrund von erreichten Zielen erhalten. Auch die Übernahme zusätzlicher Aufgaben war bei gerade einmal sechs Prozent ausschlaggebend, heißt es weiter. Dass das Gemauer für Arbeitgeber jedoch nach hinten losgehen kann, erklärt einer der Studienführer mit klaren Worten.

    „Arbeitnehmer, die in einen Job mit neuer Verantwortung wechseln – ob beim aktuellen oder einem neuen Arbeitgeber –, sollten natürlich mehr Geld verdienen“, verrät Christian Umbs von Robert Half. Er hält es jedoch für problematisch, wenn Angestellte auch für gute Leistungen keine adäquate Gehaltserhöhung erhalten.„Für Mitarbeiter ist ein Gehaltsplus eine wichtige Wertschätzung. Bleibt sie verwehrt, kann das zu steigenden Kündigungsraten und Neueinstellungen zu höheren Gehältern führen“, mahnt Umbs weiter.

    Quelle: Von wegen Fleiß: Was ist der häufigste Grund für eine Gehaltserhöhung? | t3n – digital pioneers

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    Online-Werbung erfolglos – Tischler setzt auf Holzschild

    MarkenbildungStorytellingSuchmaschinenoptimierung – die Strategien, mit denen Handwerker ihre Zielgruppe erreichen können, werden immer ausgefeilter. Auch Tischler Guido Bockhold hat einige moderne Medien ausprobiert, um sein Fachkräfteproblem in Mecklenburg-Vorpommern zu lösen, berichtet die Gadebusch-Rehnaer Zeitung. Fünf Mitarbeiter könnte das Unternehmen gut gebrauchen. Bockhold habe bereits auf Internetportalen, in der Zeitung und über das Radio geworben. Ohne Erfolg.

    Vor zwei Jahren probierte er es dann mit einer der wohl ursprünglichsten Formen der Werbeanzeige: Er nahm eine Sperrholzplatte und schrieb in gut lesbaren Druckbuchstaben „Wir suchen Tischler“ darauf und montierte es für sicheren Stand auf zwei Kanthölzer. Fertig war das Werbeschild.

    Bockholds Betrieb liegt an der B208. Und da hat er das Schild auch aufgestellt. Täglich würden über 1000 Fahrzeuge an dem Schild vorbeifahren, Anwohner, Wochenendtouristen. Werbeerfolg: Zwei Festangestellte hat das Schild dem Unternehmer schon eingebracht. Zuletzt hielt eine Flüchtlingsvermittlerin aus Wismar bei ihm, die einen Arbeitsplatz für einen Eritreer suchte.

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    Falsch geparkt: Autofahrer prügelt auf Handwerker ein

    Parkplatzsuche in der Nähe des Kunden kann der Horror sein. Dieses Problem hatte wohl auch ein 59-jähriger Handwerker im bayerischen Lechhausen – und stellte seinen Wagen kurzerhand vor eine Ausfahrt, um dort seine Arbeit zu verrichten. Keine gute Idee! Doch was der Mann dann erlebte, dürfte ihm lange im Gedächtnis bleiben.

    Ein 43-jähriger Autofahrer, der offenbar durch das Handwerkerauto blockiert wurde, beließ es weder bei einer Bitte, das Auto umzuparken, noch bei scharfen Worten. Nach Angaben der Augsburger Polizei griff er den Handwerker an und prügelte auf ihn ein.

    Die alarmierten Polizisten mussten dann nicht mehr eingreifen: Beim Eintreffen der Polizeihatte sich der Angreifer bereits wieder beruhigt und von seinem Opfer abgelassen. Allerdings roch er stark nach Alkohol, und weil er kurz zuvor mit dem Auto vorgefahren war, musste er gleich ins Röhrchen pusten. Der Test ergab fast ein Promille. Nun muss sich der 43-Jährige nicht nur wegen einer Körperverletzung, sondern auch wegen eines Verkehrsdelikts verantworten.

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    Midijobs: Das ändert sich 2019

    Arbeitgeber dürfen Midijobbern bislang nicht mehr als 850 Euro im Monat zahlen. Zum Jahreswechsel soll diese Obergrenze auf 1.300 Euro steigen – so sieht es das Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung vor.

    Damit will der Gesetzgeber die Situation von Geringverdienern verbessern, die monatlich zwischen 450,01 und 1300 Euro verdienen. Denn Arbeitnehmer mit einem Einkommen, das in dieser Gleitzone liegt, müssen nur einen verringerten Anteil an den Sozialversicherungsbeiträgen zahlen. Die volle Abgabenlast steigt für Arbeitnehmer damit nicht abrupt, sobald die 450-Euro-Grenze überschritten ist. Stattdessen steigt die Belastung progressiv.

    Der Arbeitgeberanteil bleibt im kommenden Jahr unverändert, sie zahlen also den vollen Anteil. Grund dafür ist, dass der Gesetzgeber keinen Anreiz für Unternehmen schaffen will, Vollzeitstellen in Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse aufzuteilen.

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    Leben im LKW: Wie Trucker ausgebeutet werden

    Es ist ein kalter Sonntagmittag im Hamburger Hafen. Auf der Ladefläche eines LKW sitzen fünf Männer und kochen Suppe. Seit fünf Tagen leben die Fahrer aus Weißrussland zwischen Kabine und Ladefläche, warten auf ihre Fracht. Eine Ecke weiter verbringen polnische LKW-Fahrer ihr Wochenende. 600 Euro verdienen sie im Monat – zu wenig, um sich einen Stellplatz auf einem Autohof leisten zu können. Denn dort kostet das Parken Geld. Zwei Dixi-Klos auf der Straße sind die einzigen sanitären Anlagen hier.

    Leben im LKW: Wie Trucker ausgebeutet werden
    Schlafen, kochen, leben auf wenigen Quadratmetern – so sieht der Alltag osteuropäischer LKW-Fahrer aus. Das wollte die EU durch eine Verordnung eindämmen, doch die Umsetzung scheitert an mangelnden Kontrollen.

    Günstige Fahrer, niedrige Preise

    Kaum Hygiene, wenig Möglichkeit zur Erholung: Das ist die andere Seite von Europa- Grenzenlos. Denn durch den offenen Markt stehen europaweit Speditionen in Konkurrenz zueinander. Wer bei seinen Fahrern spart, kann die niedrigsten Preise anbieten. Treu dem Motto: Die günstigste Spedition bekommt den Zuschlag. “In Osteuropa haben wir andere Sozialstandards, wir haben andere Lebensbedingungen und da haben wir einfach eine ganz andere Kostensituation, Lohnsituation”, erklärt der  Spediteur Bernd Kreutz. “Die Lohnkosten sind in der Spedition neben den Dieselkosten natürlich die Hauptkostenfaktoren.” Und da wird dann gespart.

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    Quelle: Leben im LKW: Wie Trucker ausgebeutet werden | Das Erste – Panorama – Sendungen – 2014

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    Besser unterbezahlt arbeiten, als überhaupt nicht.

    Für knackige Zitate ist sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekanntlich selten zu schade.

    In guter Erinnerung dürften den meisten zum Beispiel seine Äußerungen zu Hartz IV geblieben sein: Von der Grundsicherung abhängig zu sein bedeute keine Armut, sagte der CDU-Politiker im März dieses Jahres und holte sich dafür ein paar ordentliche Rüffel ein.

    Wenige Tage vor der Entscheidung um Merkels Nachfolge im Parteivorsitz der CDU sprach Spahn nun abermals über Hartz IV – und befeuerte die aktuelle Debatte um die Notwendigkeit einer Reform der Arbeitslosenversicherung ein weiteres Mal.

    SPD und Grüne haben sich für eine grundlegende Neuausrichtung ausgesprochen, unter anderem sollen Sanktionen für Arbeitslose abgeschafft werden.„Kellnern, reinigen, Handwerk“Im „Bild-Talk“ verteidigte Spahn am Montag das deutsche Sozialsystem, es sei schließlich eines der besten der Welt und jährlich würde dafür eine Billion Euro ausgegeben.

    Auf die Frage, ob er die Aussage „Besser schlecht bezahlt arbeiten, als nicht arbeiten“ unterschreiben würde, antwortete der CDU-Politiker: „Grundsätzlich ja“.

    In seinen Augen hätten Hartz-IV-Empfänger kein Recht, ihren Lebensunterhalt von „Verkäufern im Einzelhandel“ und deren Steuern finanzieren zu lassen, wenn sie im Zweifel doch arbeiten könnten. „Es ist vielleicht nicht die Arbeit als Minister, es ist kellnern, es ist reinigen, es ist Handwerk“. sagte Spahn. Und weiter: „Warum ist uns das nicht zumutbar? Das muss mir mal jemand erklären.“

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    Quelle: CDU-Kandidat Jens Spahn verteidigt Hartz-IV

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    Lebenslauf, Bewerberfoto & Co.: Erste Begutachtung dauert nur wenige Sekunden 

    Der Lebenslauf ist zwar der wichtigste Aspekt einer Bewerbung, erhält aber nur für 43 Sekunden die Aufmerksamkeit der HR-Verantwortlichen. Diese Beobachtung machten die österreichische Personalvermittlungsplattform StepStone und die Marktforschungsagentur Mind Take in einer Eyetracking-Studie. Bei diesem Interview wurden 33 Personalverantwortliche befragt und mittels Eyetracking beobachtet.

    Bewerberfoto als Ersteindruck

    Der erste Blick der Personaler gebührt dem Bewerberfoto. 42 Prozent der Befragten werten ein schlechtes Foto als Zeichen für eine schlechte Bewerbung. Es gibt einige Punkte, die ein Bewerberfoto in den Augen der Studienteilnehmer negativ erscheinen lassen:

    • unangemessene Kleidungsstücke, die zu freizügig sind: 46 Prozent
    • Selfie: 39 Prozent
    • Aufnahme aus dem Urlaub: 36 Prozent
    • Partyschnappschuss: 24 Prozent
    • ausgeschnittene Bilder und schlechte Bildqualität: jeweils 21 Prozent

    Die Mehrheit spricht sich gegen eine Bewerbung ohne Foto aus. Allerdings denken 55 Prozent der Studienteilnehmer, dass die bildlose Bewerbung ein zukünftiger Trend sein wird.

    Digitale Bewerbung

    Die Digitalisierung ist in der Rekrutierung längst angekommen. 71 Prozent der Befragten gaben an, Bewerbungen in digitaler Form zu studieren. Bei Personalern bis 35 Jahre liegt dieser Anteil bei 80 Prozent, bei HR-Verantwortlichen ab 36 Jahren bei 61 Prozent. Ausgedruckte Bewerbungen dienen hauptsächlich dazu, sich auf das persönliche Gespräch vorzubereiten. 36 Prozent der Befragten überprüfen, ob es zwischen den Bewerbungsunterlagen und den Schlagwörtern der Stellenanzeigen Übereinstimmungen gibt.

    Quelle: Lebenslauf, Bewerberfoto & Co.: Erste Begutachtung dauert nur wenige Sekunden – Personal-Wissen.de

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    Feiertags-Regeln: Muss ich Heiligabend ins Büro?

    Heiligabend und Silvester liegen in diesem Jahr aus Arbeitnehmersicht ideal – zwischen Wochenende und Feiertagen. Muss für diese Tage Urlaub genommen werden, fragen sich viele Mitarbeiter. Und wenn ja, reichen dafür jeweils halbe Tage?

    Weder Heiligabend noch Silvester sind offizielle Feiertage. Dennoch können beide Tage auch ohne den Einsatz von Urlaub arbeitsfrei sein. So kann in Tarifverträgen, einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag ausdrücklich geregelt sein, dass an diesen Tagen nicht gearbeitet werden muss. Ist das nicht der Fall, kann sich ein Anspruch auf Freistellung von der Arbeit aus betrieblicher Übung ergeben: Hat der Arbeitgeber drei Jahre hintereinander freigegeben, ohne dass hierfür Urlaub genommen werden musste, dürfen Mitarbeiter auch in den folgenden Jahren zu Hause bleiben. Das ist nur dann anders, wenn der Arbeitgeber darauf hinweist, dass die großzügige Regelung nur für das jeweilige Jahr gilt und jedes Jahr geändert werden kann.

    Wenn aber Urlaub genommen werden muss, sind halbe Urlaubstage dann überhaupt möglich oder muss immer ein ganzer Tag genommen werden? Das ist durchaus umstritten. Vielfach wird vertreten, dass mit einem halben Tag der Urlaubsanspruch nicht erfüllt wird und fortbesteht.

    Das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamburg war allerdings anderer Auffassung: In dem behandelten Fall war ein Arbeitnehmer als Schlagzeuger in einem Musical eingesetzt, das an den Wochenenden oft bis zu zweimal am Tag aufgeführt wurde (8 Sa 46/14).

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    Arbeitgeberranking: Diese Unternehmen sind für den Osten wertvoll

    Unternehmer im Osten Deutschlands haben zumindest keine Probleme mit Flächenmangel oder Infrastruktur. Platz ist genug und die Straßen vielfach in einem deutlich besseren Zustand als im Westen. Trotzdem sagen Ökonomen den neuen Bundesländern in nächster Zeit keine positive Entwicklung mehr voraus. Der Dresdner Ifo-Experte Joachim Ragnitz empfahl gar in der „FAZ“, es wäre besser, manches Dorf einfach dichtzumachen.

    Einer Prognos-Studie aus dem Herbst zufolge könnte die Wirtschaftsleistung pro Kopf bis zum Jahr 2045 auf nurmehr zwei Drittel des Westniveaus fallen. Sorgen bereiten demnach vor allem Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, wo die Statistiker in den kommenden Jahren kein Wachstum des BIP mehr erwarten. Dort schrumpft die Bevölkerung am stärksten, der Fachkräftemangel dürfte in den kommenden Jahren ein immer größeres Problem werden.

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    Manager-Größenwahn kostet Arbeitsplätze

    Bayer, General Motors, Linde, Siemens, die Deutsche Bank – beinahe täglich tauchen diese Namen derzeit in der Wirtschaftsberichterstattung auf. Selten geht es dabei um Erfolge, fast immer um Probleme. Selten auch geht es um die Bezahlung der Spitzenleute: Die ist unverändert top, bewegt sich bei den größten der Konzerne locker bei 20 000 Euro – pro Tag. Dafür sind regelmäßig die Belange der Belegschaft betroffen: Stellen nämlich werden gestrichen, und immer muss es gleich die ganz große Zahl sein: 12 000 Stellen bei Bayer, 10 000bei der Deutschen Bank, 8000 bei GM, 7000 könnten es bei Siemens werden, und bei Linde verabschieden sich die Menschen aus Frust über den Verkauf in die USA von ganz alleine – mindestens in die innere Kündigung.

    Schlimm sind nicht die schlechten Nachrichten an und für sich. Schlimm ist, leider zu häufig, der Grund für den Kahlschlag.

    Unternehmen schaffen Jobs und nehmen Jobs, das ist der Lauf der Dinge. Die Welt ist in Bewegung, immerzu und überall, und also auch die Wirtschaft. Mal läuft es gut und mal schlecht, das gilt erst recht in Zeiten der Globalisierung, der Internationa