Die Arbeitsmärkte und wie bekomme ich den Fuß in die Tür?

Eine Situation, die viele Bewerber kennen: Man gibt sich Mühe bei der Bewerbung und landet oft nur auf einem großen Stapel von Bewerbungen. Alltag, wenn man sich hauptsächlich auf Stellenangebote bewirbt, die für alle Bewerber leicht zu finden sind. So z.B. in Jobsuchmaschinen, in sozialen Netzwerken und der Tagespresse. Es ist nicht verwunderlich, wenn Bewerber bis zu 100 Bewerbungen im Jahr versenden und trotzdem keinen Erfolg haben. Den Teil, in dem man sich hier bewegt bezeichnet man als öffentlichen Stellenmarkt. Dabei gibt es aber auch einen verdeckten Stellenmarkt, der jedoch nur von den wenigsten Bewerbern genutzt wird.

Wenn Sie im Internet nach dem Begriff „verdeckter Stellenmarkt“ recherchieren, bekommen Sie die in unserer folgenden Grafik genannten Werte bestätigt:

 

Wenn Experten schätzen, das zwei Drittel aller Stellen nicht öffentlich ausgeschrieben sind und sich nur 5% aller Bewerber um diese Stellen bemühen, müssen Bewerber darüber nachdenken, auf welchen Weg sie den verdeckten Stellenmarkt erreichen?

  1. Bewerber die ein Profil bei Xing, LinkedIn oder Facebook veröffentlicht haben sollten sich die Frage stellen, wer in diesen Portalen nach Bewerbern sucht und wie man gefunden wird? Bedenken Sie, ein großer Teil sind Zeitarbeitsunternehmen, Personaldienstleister oder Personalvermittler. Viele derer veröffentlichen nur Stellenanzeigen und hoffen auf Ihre „Aktion“, einige wenige Personaler suchen ganz gezielt nach dem einem TOP-Bewerber.
  2. Haben Sie eventuell eine Bewerbungshomepage, oder sogar ein Bewerbungsvideo veröffentlicht, dann stellen Sie sich die Frage, wie Sie durch Unternehmen im WWW überhaupt gefunden werden können und ob Personalentscheider die notwendige Zeit haben, um nach einzelnen Bewerbern zu suchen?
  3. Und da man weiß, dass dies alles nicht reichen wird, haben viele Bewerber in den bekanntesten Jobportalen sicherlich einen Suchlauf gespeichert, um täglich über die neuesten Stellen informiert zu werden. Hier müssen Sie aber aufpassen. Diese Stellenanbieter gehören nicht zum verdeckten Stellenmarkt, sind also für alle Bewerber ganz leicht erreichbar.
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Die 3 vorgenannten Beispiele können Sie als Pflicht betrachten. Wirklich ankommen tut es allerdings auf die Kür. In der Kür können Sie Ihre Handlungen frei auswählen, zusammenstellen und Ihrem persönlichen Ermessen und Können anpassen. In der Kür sind Ihnen aber oft eigene Grenzen gesetzt, da es hier darum geht, professionell wie ein Verkäufer oder Einkäufer zu denken und zu handeln, denn schließlich geht es darum, ein „Produkt“ (Sie) am Markt zu platzieren oder einzukaufen.

Gut vorbereitet und mit den richtigen Mitteln und Techniken ausgestattet, kann es Ihnen jedoch gelingen, sich Monat für Monat in einer Vielzahl von Unternehmen vorzustellen und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Wie bekommt man nun den Fuß in die Tür der Unternehmen:
ausgehend davon, dass Sie sich per E-Mail bewerben, beachten Sie, dass Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung stehen und diese auch eingesetzt werden sollten. Gleich zu Anfang raten wir Ihnen allerdings davon ab, Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen) zu versenden.

Sicherlich wäre dies der einfachste Weg, der aber nicht unbedingt der smarteste Weg sein muss. Zuerst geht es nur darum, den Fuß in die Tür zu bekommen und nicht darum, gleich alle Karten auf den Tisch zu legen.

Worauf es zuerst ankommt ist es, den Fuß in die Tür zu bekommen.

Lassen Sie sich durch uns beraten.

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