Entlassungen bei Jimdo: Wie ist es, einem Viertel seiner Mitarbeiter zu kündigen?

Die Software-Firma Jimdo hat im Herbst 2016 einem Viertel ihrer Leute gekündigt. Geschäftsführer Matthias Henze erzählt, wie man die Entlassung von 66 Mitarbeitern organisiert – und wie es ihm dabei ging.impulse: Herr Henze, Sie haben 66 von 258 Mitarbeitern gekündigt. Ist Ihnen das Geld ausgegangen?Matthias Henze: Nein, das war keine finanzielle Entscheidung. 2016 war sogar ein sehr erfolgreiches Jahr für Jimdo, es haben so viele Leute wie nie zuvor angefangen, unseren Webseiten-Baukasten zu nutzen.Worum ging es dann?Wir haben unsere Ideen einfach nicht mehr schnell genug umgesetzt bekommen und waren – vor allem in der Produktentwicklung – zu langsam geworden. Der Grund: Wir hatten es versäumt, rechtzeitig effektive Managementstrukturen aufzubauen. Es fehlte der Fokus. Deswegen war klar: Wir müssen uns radikal ändern.

Quelle: Entlassungen bei Jimdo: Wie ist es, einem Viertel seiner Mitarbeiter zu kündigen? | impulse

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