Food-Outlet: Nach bio und vegan kommt jetzt gerettet

Fast 20 Minuten wartet Erika Müller* geduldig, bis sie an der Kasse zahlen kann, so groß ist der Andrang in dem kleinen Laden. In ihrem Einkaufskorb liegen Bio-Dinkel-Penne, Gemüseaufstrich, eine Tafel Schokolade und eine Tüte Chips. Nur knapp einen Euro muss sie dafür bezahlen, regulär wären es sicherlich mindestens sieben, acht Euro. Dabei kommt das Gemüse von einem Biohof aus der Region und Schokolade und Chips sind fair gehandelt. “Hier gibt es immer gute Sachen, die man sonst nur teuer im KaDeWe kaufen kann”, sagt die 71-Jährige. Einziges Manko: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist überschritten.

Willkommen in Deutschlands erstem und bislang einzigem Rettermarkt für Lebensmittel. Er heißt “SirPlus”, ein Wortspiel aus dem englischen Wort surplus (“Überschuss”) und der Vorsilbe Sir, angelehnt an Service. Hier werden Lebensmittel verkauft, die eigentlich im Müll gelandet wären und daher im Schnitt nur die Hälfte kosten. Die meisten Produkte haben das Mindesthaltbarkeitsdatum fast oder kürzlich überschritten, andere entsprechen nicht der Norm: Die Spargelspitzen haben Druckstellen, die Mohrrüben sind zu klein und krumm.
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Quelle: Food-Outlet: Nach bio und vegan kommt jetzt gerettet | ZEIT ONLINE

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