Für Rente über Grundsicherung: So hoch müsste der Mindestlohn sein

Berechnungen der Bundesregierung zufolge müsste der Mindestlohn massiv angehoben werden, damit Betroffene im Alter eine Rente oberhalb der Grundsicherung bekommen. Um dies zu erreichen, müssten anstelle des derzeitigen Mindestlohns von 8,84 Euro mindestens 12,63 Euro pro Stunde gezahlt werden, wie aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, aus der die “Rheinische Post” zitiert.

Dem Ministerium zufolge liegt der durchschnittliche Bruttobedarf von Empfängern der Grundsicherung im Alter derzeit bei 814 Euro – jedenfalls dann, wenn sie nicht in Alterseinrichtungen leben. In dem Schreiben heißt es dem Bericht zufolge: “Um dies bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden über 45 Jahre versicherungspflichtiger Beschäftigung hinweg zu erreichen, wäre aktuell rechnerisch ein Stundenlohn von 12,63 Euro erforderlich.”

Diese Betrachtung vernachlässige jedoch die zusätzliche Altersvorsorge, mit der eine deutlich höhere Gesamtversorgung erzielt werden könne, erklärte das Ministerium weiter. Dabei erscheint es zweifelhaft, ob Arbeitnehmer, die ihr gesamtes Berufsleben zum Mindestlohn bezahlt werden, über ausreichend finanzielle Ressourcen verfügen, um zusätzlich privat vorzusorgen. Auch Betriebsrenten werden in den entsprechenden Arbeitsverhältnissen immer seltener angeboten.

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Quelle: Für Rente über Grundsicherung: So hoch müsste der Mindestlohn sein – n-tv.de

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