Lohnquote – Menschen verlieren auf dem Arbeitsmarkt gegen Roboter

Das wiederum bedeute, dass es vor allem zwei Ursachen für die weltweit steigenden Ungleichgewichte gebe: die rasante Entwicklung neuer Technologien sowie der zunehmende Grad der globalen Arbeitsteilung. Der technologische Fortschritt lasse die Preise von Investitionsgütern “steil fallen”. Investitionsgüter sind beispielsweise Maschinen und Roboter. Außerdem würden Arbeitskräfte freigesetzt, die vor allem routinemäßige Tätigkeiten ausgeführt hätten, die nach und nach automatisiert werden, schreiben die IWF-Ökonomen. Neue Technologien seien der größte Treiber für wachsende Ungleichgewichte in Industriestaaten. Sie hätten deutlich größere Auswirkungen als die Globalisierung.Die IWF-Ökonomen sehen ihre Analyse durch bereits existierende Studien bestätigt. In denen wird bereits gewarnt: Normal qualifizierte Arbeitskräfte verlieren langfristig ihre Jobs, denn es werde zunehmend automatisiert und Produktion ins Ausland ausgelagert. Dazu komme noch ein sich verschärfender Preiskampf über Importe.

Quelle: Lohnquote – Menschen verlieren auf dem Arbeitsmarkt gegen Roboter – Wirtschaft – Süddeutsche.de

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