Master: Was ist dran?

Das stimmt nur so halb. Tatsächlich macht der Abschluss bei der Dauer der Arbeitsplatzsuche keinen großen Unterschied. “Während Masterabsolventen im Schnitt 3,3 Monate nach einer Stelle suchen, bewerben sich Bachelorabsolventen nur wenige Tage länger”, sagt Felix Weinhardt vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Übrigens: Berufseinsteiger mit Bachelor unterschreiben statistisch gesehen häufiger einen unbefristeten Arbeitsvertrag. “Wahrscheinlich übernehmen sie eher Routinejobs bei Firmen, während Masterabsolventen zum Beispiel an Unis arbeiten, wo es mehr befristete Verträge gibt”, so Weinhardt. Allerdings lohne sich der höhere Abschuss finanziell, sagt der Bildungsexperte: Im Schnitt bekommt man mit dem Master beim Jobeinstieg 27.700 Euro, das sind 4.200 Euro mehr pro Jahr als mit dem Bachelor.

Quelle: Master: Was ist dran? | ZEIT Campus

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