Pendeln zum Arbeitsplatz: Wenn der Weg zur Arbeit krank macht 

Pendeln zum Arbeitsplatz: Wenn der Weg zur Arbeit krank macht 

Wer in Koblenz als Pendler unterwegs ist, braucht ab Februar starke Nerven. Großbaustellen, gesperrte Fahrbahnen, Umleitungen – ein Ende ist nicht in Sicht. Vielmehr müssen sich die Koblenzer auf zehn Jahre Verkehrsbehinderung einstellen. Die Südbrücke wird saniert, danach soll die Pfaffendorfer Brücke folgen. “Das wird eine echte Herausforderung für die Koblenzer und die vielen Pendler”, sagt  Bernd Cornely, Landesbetrieb Mobilität in Koblenz dem “SWR”. Solche Nachrichten sind eine Hiobsbotschaft für Pendler. Sie müssen sich eh schon mit tausenden anderen Berufsreisenden rumschlagen. Baustellen werden dann zum Super-Gau. Mehr als jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland muss zu seiner Arbeitsstelle pendeln, insgesamt sind es rund elf Millionen Menschen, so das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Laut der Definition des Instituts müssen diese Arbeitnehmer mehr als eine Stunde pendeln. Bei Pendelzeiten ab 30 Minuten sind sogar 18,4 Millionen Menschen betroffen, so das Bonner Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, das Daten der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet hat. Tendenz: weiter steigend.

Quelle: Pendeln zum Arbeitsplatz: Wenn der Weg zur Arbeit krank macht | STERN.de

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