Rutger Bregman über Neudefinition von Arbeit 

Rutger Bregman über Neudefinition von Arbeit 

Der 30-jährige nie­der­län­di­sche Phi­lo­soph und His­to­riker Rutger Bregman hin­ter­fragt in seinem Buch “Utopien für Rea­listen” die Grund­festen der Arbeits­welt. Welche Rolle für ihn künftig das bedin­gungs­lose Grund­ein­kommen, die 15-Stunden-Arbeits­woche und der Sinn von Arbeit spielen, erklärt er im Inter­view mit dem Per­so­nal­ma­gazin.Per­so­nal­ma­gazin: Sie plä­dieren für ein Come­back von Utopien, für das bedin­gungs­lose Grund­ein­kommen und die 15-Stunden-Woche. Was hat das mit New Work zu tun?Rutger Bregman: Wir sollten Arbeit völlig neu defi­nieren. Viele Öko­nomen gehen davon aus, dass Arbeit nur darin besteht, eine Bezie­hung mit einem Arbeit­geber ein­zu­gehen, ein Gehalt zu beziehen und Steuern zu zahlen. Als Pro­duk­ti­vität gilt nur die Menge an Geld, die Men­schen ver­dienen und zum Bruttoinlands­produkt bei­tragen. Dabei geht unter, dass sehr viel wirk­lich wert­volle Arbeit unbe­zahlt ist, zum Bei­spiel Kin­der­be­treuung oder Pflege. Die ganze Frei­wil­li­gen­ar­beit ist einer der größten blinden Flecken unserer Zeit.

Quelle: Rutger Bregman über Neudefinition von Arbeit | Personal | Haufe

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