Spezialisten muss man selbst ausbilden

Spezialisten muss man selbst ausbilden

Durch Digitalisierung und Automatisierung könnten 24 Prozent aller Jobs in Deutschland bis zum Jahr 2030 wegfallen. Das schätzen Führungskräfte deutscher Konzerne, die die Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry für ihre globale Studie “The Talent Shift” befragt hat. Weltweit glauben Topmanager sogar, dass 30 Prozent der Arbeitsplätze in diesem Zeitraum verloren gehen werden.

Gleichzeitig rollt auf Deutschland und andere Staaten eine Umschulungswelle zu: Weil die Nachfrage nach Spezialisten steigt – insbesondere in den digitalen Schlüsseltechnologien -, kommt die Wirtschaft mit externem Recruiting allein bald nicht mehr weiter. Daher muss sie künftig auch solche Mitarbeiter weiterbilden, deren Aufgaben obsolet werden. Jeder dritte deutsche Arbeitnehmer eignet sich nach Ansicht der befragten Manager für eine Umschulung.

Das klingt nach einer guten Nachricht. Das Problem ist nur: Es sind vor allem einfache Jobs, die wegfallen, und hoch qualifizierte Jobs, die neu entstehen. Längst nicht alle vom Stellenverlust bedrohten Arbeitnehmer werden deshalb eine Umschulung erhalten. Zumindest aber haben 56 Prozent der deutschen Konzerne die Dringlichkeit erkannt und wollen ihre Mitarbeiter in groß angelegten Programmen weiterqualifizieren.

Quelle: Fachkräfte ausbilden – Harvard Business Manager

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1 Kommentar bisher

Uwe Beranek Veröffentlicht am4:04 pm - Feb 13, 2019

Die Erkenntnis hat lange gedauert !

Beste Grüße

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