Unterbrechungen zwischen zwei Minijobs

Unterbrechungen zwischen zwei Minijobs

Von der Antwort auf diese Fragestellung ist dann auch die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung des Zeitraums nach der erneuten Beschäftigungsaufnahme abhängig. Die Geringfügigkeits-Richtlinien der Spitzenorganisationen der Sozialversicherung behandeln an verschiedenen Stellen die Unterbrechung einer Beschäftigung und ihre Konsequenzen.

Grundregel: Unterbrechung von mindestens zwei Monaten

Sofern ein 450-Euro-Minijob endet sowie im Anschluss erneut ein Minijob bei demselben Arbeitgeber aufgenommen wird, ist von der widerlegbaren Vermutung auszugehen, dass es sich immer noch um dieselbe Beschäftigung handelt, wenn zwischen dem Ende der ersten Beschäftigung und dem Beginn der neuen Beschäftigung weniger als zwei Monate liegen.
Beispiel: Ende des Minijobs
a)    am 31. März
b)    am 20. März

Ergebnis: Bei erneuter Aufnahme eines Minijobs bei demselben Arbeitgeber im Fall a) bis 31. Mai bzw. im Fall b) bis 20. Mai wird widerlegbar vermutet, dass es sich um die Fortsetzung der bisherigen Beschäftigung handelt. Bei Beschäftigungsaufnahme am 1. Juni bzw. 21. Mai ist eine neue Beschäftigung zu unterstellen, die unabhängig von der vorherigen Beschäftigung zu beurteilen ist.

Quelle: Unterbrechungen zwischen zwei Minijobs | Personal | Haufe

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