Verdachtskündigung: Zusätzliche Anforderungen beachten 

In der Urteilsbegründung rügte das Gericht vor allem, dass der Arbeitgeber keine entlastende Ermittlungen durchgeführt habe, um sicher ausschließen zu können, dass die Patientenunterlagen in der öffentlichen Tonne nicht vielleicht durch Dritte abgelegt wurden. Bei einer Verdachtskündigung, müsse der Arbeitgeber “alle zumutbaren Anstrengungen zur Erhellung des Sachverhaltes unternehmen”. Der Fall zeigt wieder einmal, dass an eine Verdachtskündigung besonders strenge Anforderungen gestellt werden.

Verdachtskündigung: Definition

Grundsätzlich kann eine Straftat oder eine entsprechende Pflichtverletzung des Arbeitnehmers ein wichtiger Kündigungsgrund für das Arbeitsverhältnis sein. Auch im genannten Fall, war der Umstand, dass ein Arbeitnehmer vertrauliche Patientenunterlagen in einer öffentlich zugänglichen Papiertonne entsorgt hatte, geeignet, eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, betonte dass Gericht. Ist die Beweislage aber nicht eindeutig und basiert die Kündigung allein auf einem schwerwiegenden Verdacht des Arbeitgebers, spricht man von einer sogenannten Verdachtskündigung.

Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

 

Quelle: Verdachtskündigung: Zusätzliche Anforderungen beachten | Personal | Haufe

Nachricht zum Beitrag an Netzwerk Arbeit senden: