Was Netzwerk Arbeit kann und die Arbeitsagentur nicht darf oder will.

Sicherlich kennen Sie das und haben Mitarbeiter von der Arbeitsagentur oder einem Jobcenter nach einer Empfehlung eines privaten Arbeitsvermittlers gefragt. „Tut mir leid, das dürfen wir nicht“, heißt es und wird eventuell noch damit erklärt, dass man keine bestimmten Personen oder Unternehmen bevorzugen dürfe. Das mag soweit richtig sein und der „genervte“ Arbeitssuchende akzeptiert diese Erklärung natürlich, weil sie logisch klingt.

Am Ende bleibt das Problem bestehen, wie die Arbeitssuchenden Zugang zu einem Markt von über 20.000 Unternehmen finden, die sich professionell mit der Personalvermittlung beschäftigen. Das ist aber nur die erste Hälfte der Wahrheit. Die zweite Hälfte lautet, dass man eine Lösung finden könnte, die rechtssicher ist, diesen Weg aber nicht geht, weil man Personal und Geld in dieses Angebot investieren müsste und man am Ende den freien Personalvermittlern die Basis für eine vernünftige Geschäftsgrundlage liefert. Wer will das schon? Einen Markt für Personalvermittler schaffen und diesen auch noch subventionieren? Man schraubt ja praktisch am eigenen Stuhl.

„Netzwerk Arbeit“ kann das. Und es ist keine Hexerei!

Wie man diese Aufgabe löst, daraus machen wir kein Betriebsgeheimnis. Zuerst benötigt man die Idee und den Willen, diese Aufgabe Meistern zu wollen. Anschließend muss man sich um die Finanzierung kümmern, denn man benötigt nicht nur Zeit, sondern auch Geld, für die passende Betriebsausstattung, zu der auch eine geeignete Software und fachkundiges Personal für die Entwicklung und den Betrieb gehört. Das hat „Netzwerk Arbeit“ geschafft und bei der Software, die „Netzwerk Arbeit“ nutzt, verlassen wir uns auf einen IT-Dienstleister, der auch im Umfeld der Arbeitsagenturen und Jobcenter tätig ist.

Diese Software – ab jetzt nennen wir sie Datenbank – besteht aus einem internen und einem externen Teil. Und so wie wir mit dem externen Teil – das ist der Teil, in dem sich Arbeitssuchende anmelden – umgehen, sollte es auch die „staatliche“ Vermittlung tun. Wer sich bei „Netzwerk Arbeit“ anmelden will, wird von der Anmeldung bis über die Einträge persönlich betreut. Die Möglichkeit von Fehleinträgen ist somit äußerst gering. Und um immer bestmöglich über den „Stand der Dinge“ informiert zu sein, nehmen wir einmal pro Monat zu allen Kandidaten Kontakt auf, um die Daten, die wir externen Personalvermittlern oder selbstverständlich auch Unternehmen zur Verfügung stellen, so weit wie möglich auf dem aktuellsten Stand zu halten.

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Um diese Informationen vertrieblich und im Sinne der Arbeitssuchenden nutzen zu können, haben wir ein CRM-System an die Datenbank angeschlossen. Und damit wir dem Datenschutz gerecht werden können, bekommen die Kandidaten, die dieses System nutzen wollen, eine eigene E-Mailadresse auf dem Server von „Netzwerk Arbeit“.

Und jetzt startet der Vertrieb bzw. das Marketing, denn ohne geht’s nicht.
Für jeden Arbeitssuchenden wir eine anonymisierte Stellensuchanzeige erstellt, ebenso wie eine E-Mailadresse auf dem Server von Netzwerk Arbeit zur Verfügung gestellt wird, deren von Unternehmen eingehenden Nachrichten direkt an die private E-Mailadresse der Arbeitssuchenden weitergeleitet wird, ohne das Netzwerk Arbeit in diese Angelegenheit eingebunden ist. Sofern nun Anfragen von Unternehmen oder Personalvermittlern bei den Arbeitssuchenden eingehen, obliegt es denen, auf diese Mails zu antworten.

Zum derzeitigen Stand (07.2017) befindet sich dieses System in Betrieb und wird in den folgenden Wochen noch so angepasst, bzw. erweitert, wie es die Umstände erforderlich machen.

Am absehbaren Ende verfügen wir alleine aus dem Kreis der Unternehmen, die sich mit dem Thema Personalvermittlung beschäftigen, über einen Adressbestand von über 20.000 Unternehmen in ganz Deutschland.

Am einfachsten wäre es jetzt, wenn wir das System einfach den Kunden zur Nutzung übergeben und uns darauf verlassen, dass es auch genutzt wird. Den Glauben daran besitzen wir aber nicht. Für jeden Arbeitssuchenden, der dieses Paket bucht und dessen Unterlagen für den Vertrieb aufbereitet sind, werden wir aus der Gesamtzahl von über 20.000 Adressen die Adressen auswählen, die für den Arbeitssuchenden in Betracht kommen, damit wir die Arbeitnehmer dort über Netzwerk Arbeit vorstellen können.

Sie sehen, dass es rechtlich einwandfrei möglich ist, Arbeitssuchenden mehr Unterstützung zukommen zu lassen, wenn man will. Sicherlich ist dies mit Aufwand verbunden, aber vielleicht auch immer öfter mit dem Erlebnis, die Anzahl der Vermittlungen erhöhen zu können.

“Industrie 4.0” ist ja in aller Munde. Sogar in Frau Nahles Mund. Vielleicht sollte sie auch einmal über “Vermittlung 4.0” nachdenken. Netzwerk Arbeit ist jedenfalls gut vorbereitet.

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