Workday unterstützt Manager bei der Überwachung ihrer Mitarbeiter

Wer mit dem Vorstandsvorsitzenden von Workday sprechen möchte, sollte sich über die Software des amerikanischen Technologieunternehmens beschweren. Dann ruft Aneel Bhusri, der das Unternehmen im Jahr 2005 gegründet hat, persönlich an und fragt nach, was nicht stimme mit dem Programm, das dabei helfen soll, seine Mitarbeiter und deren Arbeit zu überwachen. Dass Bhusri sich das leisten kann, ist nur möglich, weil der Anteil der unzufriedenen Kunden nur bei 2 Prozent liegt. Das zumindest behauptet Workday selbst; berechnet wird das aus monatlich erhobenen Rückmeldungen.Jonas Jansen Autor: Jonas Jansen, Redakteur in der Wirtschaft. Folgen:Bhusri ist stolz auf diesen Zufriedenheitswert von 98 Prozent, er ist ohnehin ein großer Freund von Daten und was man aus ihnen schließen kann. Gut möglich jedoch, dass zwar die Personaler und damit die Auftraggeber zufrieden sind mit der Software, doch nicht jeder Mitarbeiter im Unternehmen. Denn die Daten werden von Workday so konsequent verarbeitet, wie es kaum ein anderes Unternehmen macht. Algorithmen zeichnen nicht nur auf und zeigen an, wer wann und wo etwas tut oder es lässt, sondern auch, was Arbeiter in Zukunft vielleicht tun werden. Mit Hilfe von maschinellem Lernen kann die Software aus Personaldaten erkennen, welche Talente darüber nachdenken, den Arbeitgeber zu wechseln und daraufhin Empfehlungen geben, wie das Unternehmen Mitarbeiter halten kann.

Quelle: Workday unterstützt Manager bei der Überwachung ihrer Mitarbeiter

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