Xing, LinkedIn & Co. Entweder wir finden einen anderen Weg, oder wir machen einen.

Um es kurz zu machen: Xing hat vor kurzer Zeit den Suchbegriff „Arbeitsuchend“ aus der Suchmaske entfernt, so dass Sie – falls Sie einen Job suchen – von Unternehmern und Personalvermittlern nicht mehr gefunden werden können.

Nur noch einer kleinen „Elite“ ist es möglich, Sie zu finden. Es handelt sich um die Nutzer des „Xing Talent Managers“ (XTM), dessen Nutzung monatlich mit 200 bis 300 Euro zu Buche schlägt. Die Nutzer des „XTM“ suchen allerdings meistens Personal, mit möglichst hohen Einkommen. Wenn Sie also mit weniger als 60/70 Tsd. Euro Jahreseinkommen zufrieden sind, dann gehören Sie zu den Mitgliedern, die am meisten vorhanden sind und aus der Suche rausfallen.

Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in Zukunft noch weniger angesprochen werden.

Aber was können wir tun?

  1. Wir könnten den XTM buchen, werden es aber nicht tun, weil wir uns dann vollkommen in Abhängigkeit von Xing befinden. Es ist nicht sichergestellt, dass wir wirklich der Eigentümer, sondern nur Nutzer unserer Daten sind.
  2. Wir könnten in Xing kostenpflichtige Anzeigen schalten, um Unternehmen und Arbeitsuchende anzusprechen. Das lohnt sich aber nicht, weil man bei Xing hauptsächlich Personalvermittler findet und keine mittelständischen Unternehmer.

Natürlich könnten auch wir uns für die Nutzung des XTM entscheiden, tun es aber aus gutem Grund nicht. Angenommen wir würden uns später für eine Trennung von Xing oder dem XTM entscheiden, ist nicht sichergestellt, dass wir über unsere Daten verfügen können. Momentan gehen wir davon aus, dass wir nicht Eigentümer, sondern nur Besitzer der Daten wären.

Wie kann eine Lösung aussehen?
Sicher ist, dass es ohne soziale Netzwerke nicht geht und so besteht auch kein Grund dafür, die Aktivitäten einzustellen. Man muss aber auch erkennen, dass Netzwerke irgendwann einmal ausgenutzt sind und erweitert werden müssen. Da bei Xing und LinkedIn hauptsächlich Personalvermittler, Personaldienstleister und Zeitarbeit-Unternehmen zu finden sind, werden wir einen anderen Weg gehen, um Unternehmen und Arbeitsuchende anzusprechen.

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Denn, ……………..

…….Bekanntschaften macht man am besten dort, wo man nicht bekannt ist.

So haben wir uns für eine Probephase entschlossen, in der wir in den nächsten 6 Monaten einen zweistelligen %-Betrag unserer Einnahmen für Werbung bei Facebook und Google investieren werden.

Das heißt:

  1. Stellensuchanzeigen für Arbeitsuchende werden jetzt zusätzlich bei Facebook oder Google als Promotion eingestellt. Da in diesem Fall das persönliche Profil des Kandidaten eingestellt wird, profitiert er direkt von dem erweiterten Leserkreis.  
  2. Anders sieht es aus, wenn wir eine Vermittlung vornehmen und ein Honorar berechnen können. Hier werden wir das entsprechende Budget dafür verwenden, das unser Unternehmen bekannt gemacht wird. Hier können Imageanzeigen geschaltet werden, ebenso bietet es sich aber auch an, Fachartikel zu veröffentlichen, die sich mit dem Thema Personal beschäftigen.

Wir finden neue Wege.

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