Zwölf Jahre arbeiten, ein Jahr frei 

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil will Zukunftsvisionen entwickeln, damit seine Partei wieder attraktiver wird. Welche das sein könnten, erklärt er im Interview.

ZEIT ONLINE: Herr Klingbeil, in den letzten Umfragen liegt die SPD im Bund gleichauf mit der AfD. Wie verkraftet man als SPD-Generalsekretär solche Zahlen?

Lars Klingbeil: Das spornt mich an. Ich bin fest davon überzeugt, dass die SPD wieder attraktiver werden kann, wenn sie klarer wird und neue Ideen entwickelt. Der SPD fehlen Erkennbarkeit und klare Schwerpunkte. Das müssen wir jetzt ändern.

ZEIT ONLINE: Welche neuen Ideen könnten das sein?

Klingbeil: Wir beschäftigen uns vor allem mit den anstehenden Umbrüchen auf dem Arbeitsmarkt. Durch die Digitalisierung werden in Zukunft Jobs wegfallen, Berufsbilder werden sich verändern oder ganz neu entstehen. Zugleich erleben viele Menschen ihren Arbeitsalltag als sehr stressig. Sie wünschen sich mehr Selbstbestimmung, sehnen sich nach einer Auszeit und nach der Möglichkeit, sich neu zu orientieren oder zu qualifizieren. Viele wollen einfach mal für eine Zeit lang raus. Ein Weg, diese Situation anzugehen, kann zum Beispiel die Einführung eines Grundeinkommensjahres sein.

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Quelle: Lars Klingbeil: Zwölf Jahre arbeiten, ein Jahr frei | ZEIT Arbeit

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